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Barrierefreiheit für alle Zielgruppen: Nachrichten leicht verständlich
Gut eine Million Menschen hat in Österreich Lese- und Schreibschwächen. Auch diese große Gruppe soll täglich mit wichtigen Informationen versorgt werden. Deshalb startet ORF.at nun das Infofenster „Einfache Sprache“. Dieses kann man sich am Fuß des Nachrichtentickers einrichten und so das Wichtigste leicht verstehbar erfassen.
„Wenn wir den Anspruch haben, alle Österreicherinnen und Österreicher mit den wichtigsten Nachrichten zu erreichen, dann müssen wir auch in allen Sprachniveaus verständlich sein“, sagt ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger. Seit langem erfüllt ORF.at die Barrierefreiheit-Richtlinien, um verschiedene Zielgruppen mit Einschränkungen mit allen Informationen erreichen zu können.
Pius Strobl, Leiter des Humanitarian Broadcasting und damit auch Verantwortlicher für dem Ausbau der Barrierefreiheit im ORF: „Die Inklusion von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten beim Lesen haben, ist für mich ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Mit Nachrichten in einfacher Sprache erleichtert der ORF diesen Menschen nicht nur das Verstehen von aktuellen Informationen. Er gibt ihnen im Rahmen der Inklusiven Lehrredaktion auch die Möglichkeit, aktiv am journalistischen Prozess mitzuwirken und so ein Teil der Nachrichtenwelt zu werden. Wir schaffen damit eine echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Strobl.
Mit dem neuen Modul „ORF.at einfache Sprache“ sollen all jene erreicht werden, die einen inhaltlich einfacheren Zugang zu den Nachrichten benötigen. Am Fuß der blauen Seite kann man sich, egal ob am Handy, Tablet, Desktop oder auch Fernseher, das Fenster „Nachrichten in einfacher Sprache“ einrichten. Täglich erscheinen in diesem Fenster dann Nachrichten leicht erfassbar dargeboten. Auch stets ausgestattet mit einem informativen Bild. Deutlich größer fällt auch die Schrift im Fenster „Einfache Sprache“ aus und soll damit auch eine notwendige Leseerleichterung bringen.
Thomas Prantner, stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien: „Das neue ORF.at-Angebot ,Nachrichten in einfacher Sprache‘ ist eine wichtige Initiative im Rahmen der Digitalisierungsoffensive und ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Informations- und Bildungsauftrages des ORF.”
Angeboten werden die Nachrichten in Einfacher Sprache auch vom ORF-TELETEXT, der bereits seit 2017 ab der Seite 470 „Nachrichten leicht verständlich“ anbietet. „Ich freue mich, dass nach mehrjährigen Bemühungen nun endlich beide öffentlich-rechtlichen Medienangebote der ORF Online und Teletext GmbH, nämlich der ORF TELETEXT und ORF.at, Informationen in einfacher Sprache anbieten können.“, sagt Karl Pachner, Geschäftsführer von ORF Online und Teletext.

Gemeinsame Kooperation

Möglich ist dieses Angebot durch eine enge Kooperation zwischen dem ORF und der Austria Presse Agentur, die seit Längerem Nachrichten in leichter Sprache anbietet. Die von der APA bereitgestellten Meldungen in leichter Sprache werden nun ausgebaut, ist doch die Inklusive Lehrredaktion im Jänner 2020 vom KURIER in den ORF übersiedelt, wo sie beim Humanitarian Broadcasting ihre neue Heimat gefunden hat. Seitdem ist die Lehrredaktion zur zentralen Instanz für Nachrichten in einfacher Sprache geworden – etwa als Unterstützung für das mittlerweile sehr beliebte Nachrichtenformat in der sonntäglichen „Wow“-Show von Rolf Rüdiger und Robert Steiner in Radio Wien oder als Beitragsgestalter für Nachrichten in einfacher Sprache auf ORF III.
„Es freut mich sehr, dass es jetzt mit dem ORF-Ticker in einfacher Sprache auf ORF.at  ein tägliches und aktuelles Nachrichtenformat nicht nur für Menschen mit Lernbehinderungen gibt, sondern es auch die Tür zur Welt für viele ältere Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und Kindern öffnet.“, sagt Franz-Joseph Huainigg, Beauftragter für Barrierefreiheit im ORF Humanitarian Broadcasting.
Die Inklusive Lehrredaktion besteht aus sechs Menschen mit Lernbehinderungen, die täglich Nachrichten in einfacher Sprache produzieren. Das vom Fonds Soziales Wien unterstützte Projekt dient als Berufsvorbereitungsprogramm und ist auf drei Jahre ausgelegt. Bewusst will man von den Trägerorganisationen darauf hinarbeiten, dass die Absolventen der Lehrredaktion in der Lage sind, in einer Redaktion einen Job zu finden

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Am 21. Juni wird in Klagenfurt am Wörthersee der 44. Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben, Tage der deutschsprachigen Literatur 2020 vom 17. bis 21. Juni
Trotz der Einschränkungen des Kulturlebens infolge der Corona-Krise finden die Tage der deutschsprachigen Literatur 2020 statt. Allerdings in einer Spezial-Ausgabe. In einer Videobotschaft haben sich die Veranstalter am Donnerstag, dem 28.Mai, an die Öffentlichkeit gewandt und das Wettlesen um den 44. Ingeborg-Bachmann-Preis vorgestellt. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz unterstrich in seiner Stellungnahme den Stellenwert dieses Bewerbes für den ORF: „Wegen der Corona-Krise meinten wir, dass wir den Bachmann-Preis verschieben müssten, aber gemeinsam mit dem ORF-Landesstudio Kärnten haben wir beschlossen ein Konzept auszuarbeiten, mit dem der Bachmann-Preis auch unter diesen Bedingungen als internationaler Preis durchgeführt werden kann - unter Nutzung aller digitalen Möglichkeiten, so nahe wie möglich am gewohnten Veranstaltungsverlauf.“
Im ORF-Theater in Klagenfurt, in dem sich normalerweise Hunderte BesucherInnen aufhalten, werden heuer der Moderator Christian Ankowitsch und der Justiziar der Stadt Klagenfurt Andreas Sourji sitzen. Flankiert werden sie von den Kommentatoren Julya Rabinowich und Heinz Sichrovsky, die das Geschehen kommentieren.
Der Beginn wird mit der Eröffnung am Abend des 17. Juni gemacht. ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard: „Die Eröffnung wird am Mittwoch ab 19.00 Uhr im Internet live übertragen. Live auf 3sat geht es an den Folgetagen weiter. Lesungen und Diskussionen laufen am Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 15.30 Uhr und am Samstag von 10.00 bis 14.30 Uhr. Die Preisverleihung startet dann am Sonntag um 11.00 Uhr. Der gesamte Bewerb wird zudem im Radio via Deutschlandfunk und auch auf unserer Homepage bachmannpreis.ORF.at gestreamt. Radio Kärnten bringt als Zusatzangebot in den Abendstunden täglich um 19.00 Uhr eine Livesendung mit Zusammenfassungen und Reaktionen zur Veranstaltung. Klagenfurt bleibt somit die Schaltzentrale der Tage der deutschsprachigen Literatur.“
Auch die traditionelle Klagenfurter Rede zur Literatur wird es am Eröffnungsabend geben. Die Bachmannpreisträgerin 2016 Sharon Dodua Otoo wird sie halten. Der Titel der Rede „Können Schwarze Blumen Malen?“.
Die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden auch heuer von den Mitgliedern der Jury vorgeschlagen. In alphabetischer Reihenfolge sind das:
  • Laura Freudenthaler aus Österreich
  • Lydia Haider aus Österreich
  • Hanna Herbst aus Deutschland
  • Leonhard Hieronymi aus Deutschland
  • Lisa Krusche aus Deutschland
  • Meral Kureyshi aus der Schweiz
  • Egon Christian Leitner aus Österreich
  • Jörg Piringer aus Österreich
  • Jasmin Ramadan aus Deutschland
  • Katja Schönherr aus der Schweiz
  • Helga Schubert aus Deutschland
  • Carolina Schutti aus Österreich
  • Matthias Senkel aus Deutschland
  • Levin Westermann aus der Schweiz
Somit werden neun Damen und fünf Herren um den 44. Ingeborg-Bachmann-Preis antreten.
Die Jury bilden:
  • Hubert Winkels, der auch den Jury-Vorsitz innehat
  • Nora Gomringer
  • Klaus Kastberger
  • Brigitte Schwens-Harrant
  • Philipp Tingler
  • Michael Wiederstein
  • Insa Wilke
Biografische Details und Bilder zum Teilnehmerfeld und zur Jury finden Sie auf der Homepage bachmannpreis.ORF.at
Die Jury wird nach jeder Lesung live diskutieren. Ermöglicht wird das durch Kameraanlagen, die in den Arbeitszimmern der Jurorinnen und Juroren installiert werden. Die Lesungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden und werden in den Wochen vor dem Bewerb aufgezeichnet. Damit sind übertragungsfehlerfreie Vorträge garantiert. Der Regisseur der Übertragung und technische Leiter des ORF-Landesstudios Klaus Wachschütz: „Mit diesem Projekt Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial betreten wir Neuland. Mit hohem technischem Aufwand sind wir zuversichtlich, dass wir einen Bewerb in gewohnter Qualität von Klagenfurt aus in die Welt schicken werden.“
Die Freude der Veranstalter ist groß, weil auch alle Kooperationspartner trotz Corona-Krise an Bord geblieben sind. Der Deutschlandfunk, der Kärntner Energieversorger Kelag, die BKS-Bank und das Land Kärnten betonen, dass es geradezu eine Ehrensache sei, dieses Literaturereignis in diesem schwierigen Jahr zu unterstützen. Auch 3sat unterstreicht seine Freude am Zustandekommen der Spezialausgabe der Tage der deutschsprachigen Literatur. ZDF-3sat Koordinatorin Natalie Müller-Elmau: „Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist DAS grenzüberschreitende deutschsprachige Kulturevent und gehört naturgemäß zum Drei-Länder-Sender 3sat. Eine Woche lang steht unser Sender ganz im Zeichen der Literatur. Mehr als 16 Stunden Live-Übertragung ist weltweit einzigartig.“
Erhöhtes Augenmerk wird auch auf das Internet und die Sozialen Medien gerichtet. Auf der Homepage bachmannpreis.ORF.at gibt es nicht nur alle aktuellen Informationen zum Bewerb, auch die Jury-Diskussionen werden zusammengefasst. Rechtzeitig zum Bewerb wurde die Homepage auch einem Relaunch unterzogen und ist sozusagen brandneu für den Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial. Details dazu finden Sie am Ende der Aussendung.
Auch heuer werden fünf Preise vergeben: Der mit 25.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, der Deutschlandfunk-Preis mit 12.500 Euro, der Kelag-Preis mit 10.000 Euro – weiters der 3sat-Preis mit 7.500 Euro und der BKS Bank-Publikumspreis mit 7.000 Euro. Mit dem BKS Bank-Publikumspreis ist auch ein Stadtschreiberstipendium in Klagenfurt verbunden.
Das Voting für den Publikumspreis läuft am 20. Juni von 15.00 bis 20.00 Uhr. Die Preisbeobachterinnen und -beobachter können dabei ihren Favoriten ihre Stimme geben. Jede E-Mail-Adresse kann nur eine Stimme abgeben, die nur mit einer kurzen Begründung (max. 400 Zeichen) gültig ist. Das Abstimmungsfenster ist auf bachmannpreis.ORF.at zu finden.
Die Stadt Klagenfurt am Wörthersee, die im Frühsommer üblicherweise von Literaturfreunden und Literaturenthusiasten gestürmt wird, kann heuer leider nicht als großer Gastgeber auftreten. Aber Klagenfurt bleibt für diese Tage im Juni Literaturhauptstadt. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz: „Man kann es Glück im Unglück nennen, aber angesichts der Corona-Krise freut es uns sehr, dass der Bachmann-Preis auch 2020 aus Klagenfurt kommt. Ich lade Sie alle ein, die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur heuer am Bildschirm mitzuverfolgen und dann im nächsten Jahr zum 45. Ingeborg-Bachmann-Preis wieder nach Klagenfurt zu kommen. Zum schönsten Betriebsausflug der deutschsprachigen Literaturszene.“ Und Bachmann-Preis-Koordinator Horst L. Ebner weiß auch schon, wann das der Fall sein wird: „Die 45. Tage der deutschsprachigen Literatur werden 2021 vom 16. bis 20. Juni stattfinden. Bitte vormerken!“
Der Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial im medialen Umfeld des ORF

3sat

  • Donnerstag, 18. Juni: Lesungen und Diskussionen 10.00 bis 15.30 Uhr
  • Freitag, 19. Juni: Lesungen und Diskussionen 10.00 bis 15.30 Uhr
  • Samstag, 20. Juni: Lesungen und Diskussionen 10.00 bis 14.30 Uhr
  • Sonntag, 21. Juni: Schlussdiskussion und Preisvergabe 11.00 bis 12.00 Uhr

Kulturradio Ö1

Im Kultursender Ö1 werden während der Tage der deutschsprachigen Literatur in den Nachrichtenjournalen Berichte über den Verlauf des Wettlesens ausgestrahlt. Auch in den Kulturjournalen wird Klagenfurt eine große Rolle spielen. Am Sonntag, dem 21. Juni gibt es ab 16.00 Uhr in „ex libris“ ein Resümee der 44. Tage der deutschsprachigen Literatur. Der Gewinnertext ist am Montag, dem 22. Juni ab 11.05 Uhr in den Ö1-„Radiogeschichten“ zu hören.

FM4

FM4 berichtet täglich vom Wettlesen um den Bachmann-Preis, aktuell und mit Zusammenfassungen: on air in der „Morningshow“ (6.00 Uhr) und in „Connected“ (Mo.-Fr. ab 15.00 Uhr, Sa.-So. ab 13.00 Uhr) und online auf fm4.ORF.at sowie auf anderen Social-Media-Kanälen von FM4.

Radio Kärnten

Tägliche Berichterstattung im laufenden Programm. Sowohl in den Nachrichtensendungen als auch im Flächenprogramm. Am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag Sondersendungen zum Bewerb ab 19.03 Uhr.

„Kärnten heute“

Tägliche Berichterstattung in der Bundesland Sendung „Kärnten heute“.

ORF 2 - Kultur

„kulturMontag“ am 8. Juni, 22.30 Uhr, ORF 2
Das Kulturmagazin befasst sich u. a. mit den Teilnehmer/innen des diesjährigen Bachmannpreises und das neue Covid-19-bedingte Prozedere des heuer erstmals digital ausgetragenen Literaturwettbewerbs.
„kulturMontag“ am 22. Juni, 22.30 Uhr, ORF 2
Zum Abschluss der Corona-Ausgabe der 44. Tage der deutschsprachigen Literatur bringt das Kulturmagazin einen Nachbericht sowie ein Gespräch mit dem/der diesjährigen Bachmannpreisträger/in.

ORF III

„Kultur Heute“ von 17. bis 19. Juni, jeweils 19.45 Uhr
Tägliche Berichterstattung über den Bachmannpreis 2020; außerdem meldet sich „erLesen“-Moderator und Kulturjournalist Heinz Sichrovsky live aus Klagenfurt und gibt Einblicke in das laufende Geschehen.
„erLesen Spezial vom Bachmannpreis“ aus Klagenfurt am 21. Juni, 22.30 Uhr
Gemeinsam mit einer hochkarätig besetzten Schriftstellerrunde bestehend aus Julya Rabinowich, Anna Baar und Josef Winkler diskutiert Heinz Sichrovsky über das diesjährige Geschehen bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur, über die Herausforderungen der digitalen Ausgabe des Wettbewerbs und insbesondere über die literarischen Texte.

Online

Alle Livestreams, Videos und Informationen zu Autoren, Jury und Texten gibt es auf bachmannpreis.ORF.at. Die für den Bachmannpreis 2020 vollständig überarbeitete Website ist optimiert für Desktop, Smartphone und Tablet, damit man die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ am Schreibtisch, auf dem Sofa oder unterwegs gleich gut verfolgen kann.
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Start am 3. Juni
Der Bundesliga-Fußball rollt wieder ab dem 2. Juni, das ist die eine gute Nachricht. Die andere: Auch wenn wegen der Corona-Bestimmungen kein Publikum in den Stadien erlaubt ist, so sind die Fußball-Fans via ORF 1 live und erste Reihe fußfrei dabei.
Nach einer entsprechenden Vereinbarung mit Rechteinhaber Sky und der Bundesliga zeigt der ORF 15 Spiele der noch ausstehenden Fußball-Bundesliga-Saison live, davon zehn aus der Meistergruppe jeweils am Sonntag um 16.45 Uhr bzw. am Mittwoch um 20.15 Uhr und fünf aus der Qualifikationsgruppe am Samstag um 16.45 Uhr. Alle Tore und die besten Szenen aus der Bundesliga und der Zweiten Liga zeigt ORF 1 zudem immer am Dienstag nach der „ZIB Nacht“ um ca. 23.15 Uhr und am Mittwoch, Samstag und Sonntag unmittelbar nach den Live-Spielen in ORF 1. Los geht es live am Mittwoch, dem 3. Juni, um 20.15 Uhr in ORF 1.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der ORF ist ein verlässlicher Partner des Sports auch und gerade in Zeiten der Corona-Krise. Mit der Übertragung der Bundesligaspiele ermöglichen wir Hunderttausenden Fußballfans Fußball live mitzuerleben, bringen für die Vereine und ihre Sponsoren die große Bühne, die sie gerade jetzt brauchen, und setzen ein Zeichen, dass Fußball und damit der ganze Sport lebt und ein Teil des Lebens von Millionen Österreicherinnen und Österreichern ist. So wie wir mit unserer Aktion ,Wir spielen für Österreich‘ die Stars der Kultur mit ihrem Publikum verbunden haben, ist es nun der Sport, der im ORF direkt vor dem ganz großen Publikum seine Bühne hat. Ich danke der Bundesliga, Sky und insbesondere unserem Sportchef Hans Peter Trost und Rechteverhandler Martin Szerencsi für die gute Lösung im Sinne der Fußballfans und der Vereine.“
Für ORF-Sportchef Hans Peter Trost, der gemeinsam mit seinem Sportrechte-Experten Martin Szerencsi die vorliegende Einigung ausverhandelt hat, ist diese „ein Ausdruck gelebten Pragmatismus aller Beteiligten, angesichts der realen Existenzbedrohung für den beliebtesten Sommersport im Land. Die Bundesliga, der Rechteinhaber Sky, und wir als öffentlich-rechtlicher ORF waren uns des Ernstes der Lage bewusst und haben in diesem Sinn professionell miteinander verhandelt und gemeinsam und rasch gehandelt. Ich danke für dieses im wahrsten Sinn sportliche Verhalten.“
sport.ORF.at, ORF-Fußball und ORF-TVthek liefern den Fans im Web und via App topaktuelle und multimediale Packages. Laufend neue Storys rund um Clubs und Spiele, spannende Hintergrundinfos und Analysen, umfangreiches Tabellen- und Statistik-Material, interessante Social-Media-Postings u. v. m. sorgen dafür, dass Fußball-Begeisterte jederzeit und überall via PC, Laptop, Tablet oder Smartphone immer auf dem neuesten Stand in puncto Bundesliga sind. Und man kann via Live-Stream auch direkt bei den ORF-Übertragungen der Bundesliga-Spiele mit dabei sein. Die ORF-TVthek liefert außerdem noch Video-on-Demand-Highlights der Spiele. Auch der ORF TELETEXT informiert seine Leserinnen und Leser im Rahmen seiner Sportberichterstattung täglich aktuell in Storys und Analysen sowie mit einem umfassenden Tabellen- und Statistik-Bereich über das Geschehen.

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„We Celebrate Austrian Music“ ist das Motto der aktuellen FM4-Kampagne on Air und online. radio FM4 feiert Musik aus Österreich – immer schon und jetzt ganz besonders, vom neuen „Austrian Act of the Day“ bis zum dreistündigen „FM4 Soundpark“ zur Prime-Time.
Wenn Voodoo Jürgens, Yasmo, Der Nino aus Wien und viele andere österreichische Musiker/innen eine spezielle Wohnzimmer-Session für FM4 einspielen; wenn rund die Hälfte der Songs in den FM4-Charts aus heimischer Produktion sind; wenn täglich lokale Acts und ihre aktuellen Releases vorgestellt werden; wenn die wöchentliche „Soundpark Weekly“-Kolumne mit News aus der hiesigen Szene jedes Mal aus allen Nähten platzt – dann ist das einerseits nicht verwunderlich, weil FM4 die hiesige Szene immer schon begleitet, unterstützt und gefeatured hat. Andererseits fällt aber doch auf, dass Musik aus Österreich gerade jetzt noch mehr Raum on Air und online einnimmt, und das obwohl gerade keine Live-Events stattfinden und daher auch nicht über diese berichtet werden kann. Die österreichischen Musiker/innen, Produzent/innen, Kulturmanager/innen, Labelchef/innen und Veranstalter/innen stellen sich mit Kreativität und Ideenreichtum der Corona-Krise.
Radio FM4 sieht sich seit seiner Gründung als Partner und überzeugter Unterstützer der hiesigen Kreativszene – und dreht deswegen jetzt das Scheinwerferlicht noch ein bisschen heller: FM4 feiert Musik aus Österreich - immer schon und jetzt ganz besonders.

Austrian Act of the Day

Täglich wird ein Spotlight auf einen Act aus Österreich gerichtet: Von der „Morning Show“ (6.00-10.00 Uhr) bis zur „Homebase“ (19.00-22.00 Uhr) wird dieser Act und dessen neue Releases vorgestellt, der/die Künstler/in zum Interview gebeten oder eine kleine Werkschau präsentiert.

„FM4 Soundpark“: die Hauptabendsendung für Musik aus Österreich

Jeden Donnerstag von 19.00 bis 22.00 Uhr präsentiert Lisa Schneider den „FM4 Soundpark“. Zur Prime-Time wird die österreichische Musikszene ins Scheinwerferlicht gebeten: Heimische Acts treten live auf, stellen ihre neuesten Releases vor oder spielen Sessions ein, die per Audio und Video aufgezeichnet werden. Damit möglichst viele Menschen hören können, was für großartige Talente die heimische Szene zu bieten hat. Zusätzlich dazu gibt es weiterhin auch die fünfstündige „Soundpark“-Sendung in der Nacht von Sonntag auf Montag, in der ebenfalls die heimische Szene im Mittelpunkt steht. Dort gibt es u. a. neue Releases, Interviews und Konzertmitschnitte in ausführlicher Länge zu hören.

„Soundpark Weekly“

Wöchentlich gibt es auf fm4.ORF.at mit der Rubrik „Soundpark Weekly“ einen Überblick über alles, was sich aktuell in der österreichischen Musiklandschaft tut.

„FM4 Stay at Home Sessions“

Radio FM4 präsentiert derzeit laufend „Stay At Home Sessions“ mit österreichischen Musikerinnen und Musikern, die die FM4 Community auf Facebook, IGTV und fm4.ORF.at streamen kann.

FM4 Charts

Wöchentlich sind österreichische Produktionen ganz selbstverständlich auch in den FM4 Charts vertreten: So wurden etwa in den Charts vom 9. Mai 2020 20 von 30 Plätzen (inklusive Neuvorstellungen) von heimischen Acts belegt.

FM4 Spezial-Musiksendungen

Die FM4 Spezial-Musiksendungen rücken in dieser Zeit verstärkt lokal produzierte Musik und heimische Musiker/innen, DJs und Produzent/innen in den Fokus. So sind etwa in der mittäglichen DJ-Livesendung „FM4 Unlimited“ (14.00 Uhr) pro Woche mindestens zwei österreichische Artists zu Gast, das „FM4 House of Pain“ (mittwochs, 22.00 Uhr) bestückt mindestens zwei Sendungen pro Monat großteils oder gänzlich mit aktueller österreichischer Musik und die DJ-Mixsendung „La Boum deluxe“ (freitags, 21.00 Uhr) ruft aktuell DJs dazu auf, Mixtapes zu schicken und möglichst viel österreichische Musik hinein zu packen. In „FM4 Swound Sound“ am Samstagabend ab 22.00 Uhr gibt es regelmäßig neue Musik aus der lokalen Clubszene in einem Austrian Flavor Special.

United We Stream auf fm4.ORF.at

United We Stream Vienna ist eine Plattform von Wiener Clubs und Künstler/innen. Sie zeigt in Partnerschaft mit ARTE Concerts und radio FM4 die ganze Bandbreite und Vielfalt der Wiener Clubszene. Mit der Live-Übertragung von DJ-Sets und Live-Musik via United We Stream beteiligt sich radio FM4 an der Grundversorgung mit Kultur.

FM4-Kampagne „Lyrics Mashups“

Die derzeit in den FM4-Social-Media-Kanälen zu sehende Kampagne basiert auf Mashups aus Songzeilen von bekannten „FM4-Acts“ wie Bilderbuch, Wanda, Mavi Phoenix, Fiva oder dem Nino aus Wien. Auf jedem Sujet werden zumindest zwei Songzeilen von unterschiedlichen Artists gemixt – so entstehen im neuen Kontext neue Aussagen, die auf aktuelle Geschehnisse, Gefühlslagen oder Stimmungen Bezug nehmen.
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Statt „Sommernachtsgala“ TV-Freiluftkonzert mit Rudolf Buchbinder in ORF 2
Die Corona-Krise hat das Kulturleben in Österreich weitgehend zum Erliegen gebracht. Mit unterschiedlichen Initiativen und Projekten wie der Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“, der Publikums-Challenge #dubistkunst oder der Spezialausgabe des Ingeborg-Bachmann-Preises will der ORF in Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen und -Partnern dem heimischen Kulturschaffen mehr denn je eine Bühne bieten. So wird auch die langjährige, erfolgreiche Kooperation mit dem Kulturland Niederösterreich für das Jahr 2020 fortgesetzt, wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Mittwoch, dem 13. Mai, bei einem Arbeitstreffen beschlossen haben. Diese beinhaltet zahlreiche Konzertproduktionen, Dokumentationen und einiges mehr.
Als erstes kräftiges Lebenzeichen der Niederösterreich-Kultur gab Mikl-Leitner bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit Grafenegg-Intendant Rudolf Buchbinder bekannt, bei weiterhin rückläufigen Corona-Infektionszahlen und unter Berücksichtigung strenger Sicherheitsmaßnahmen das für August geplante Grafenegg-Festival als reinen Freiluft-Event mit Publikum stattfinden zu lassen.
Der ORF unterstützt dieses Vorhaben medial und wird vier Konzerte in ORF III übertragen. Außerdem präsentiert ORF 2 bereits am 19. Juni statt der abgesagten „Sommernachtsgala“ eine TV-Konzert-Soirée mit Rudolf Buchbinder. Ebenfalls im ORF-Fernsehen, am 31. Mai in ORF III, ist ein Sonderkonzert der heuer zu Pfingsten ausfallenden Internationalen Barocktage Stift Melk mit u. a. Startenor und Intendant Michael Schade zu sehen bzw. am 3. Juni in Ö1 zu hören (in 3sat am 8. August).

Zitate der Kooperationspartner

Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner:
„Kunst und Kultur stiften Sinn und geben vielen Menschen Kraft. Es ist deshalb in der aktuellen Corona-Krise besonders schmerzhaft, dass unsere Kunst- und Kulturinstitutionen über Wochen ihre Türen schließen mussten. Im Museumsbereich gibt es nun ab 15. Mai erste Öffnungen, bei Theater- und Musikveranstaltungen heißt es aber noch zuwarten. Ich freue mich daher besonders über die Kooperation mit dem ORF, der drei kulturelle Highlights aus Niederösterreich zeigen wird. Zum einen ein Sonderkonzert mit Kammersänger Michael Schade aus der Melker Stiftskirche als Ersatz für die Barocktage Melk, zum anderen eine musikalische Reise mit Kammermusik durch den Schlosspark in Grafenegg mit Rudolf Buchbinder als Alternative zur Sommernachtsgala. Wir haben aber auch eine wesentliche Entscheidung für den Kulturstandort Grafenegg und damit für das Kulturland Niederösterreich getroffen: Wir werden im August ein Grafenegg Festival stattfinden lassen und den gesamten Schlosspark sowie den Wolkenturm dafür nutzen, um mit ausreichendem Abstand und allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen entsprechend ein besonderes Kulturerlebnis zu bieten. Und wir sind dem ORF für die intensive Kooperation dankbar. Daran zeigt sich auch, wie wichtig die österreichische Kulturlandschaft für den ORF ist.“
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz:
„Der ORF hat seit Beginn der Corona-Krise nicht nur seine Kompetenz als Österreichs Informationsquelle Nummer eins vielfach unter Beweis gestellt, sondern auch sein Engagement für das heimische Kulturschaffen, das in dieser herausfordernden Zeit besonders in Mitleidenschaft gezogen ist. Es freut mich sehr, dass wir neben neuen Kulturinitiativen als Antwort auf die Krise auch langjährige erfolgreiche Kooperationen wie jene mit dem Kulturland Niederösterreich mit kreativen Konzepten fortsetzen können. Die aktuelle Entscheidung, das Grafenegg Festival im August stattfinden zu lassen, ist ein besonders mutiges und starkes Zeichen an den Kulturbetrieb und an die Menschen in Österreich, das auch in Europa Beachtung finden wird. Der ORF begleitet dieses Vorhaben sehr gerne mit vier Konzertübertragungen und wird auch 2020 wieder zur größten medialen Bühne für die Regionalität und Vielfalt der heimischen Kulturlandschaft, deren Botschaft eindeutig lautet: Kultur lebt! Unser Publikum erwarten neben musikalischen Highlights von Schauplätzen wie Grafenegg oder Stift Melk auch zahlreiche Neuproduktionen u. a. im Doku-Bereich. Ich danke allen unseren Partnern für die gute Zusammenarbeit.“
Starpianist Rudolf Buchbinder, künstlerischer Leiter Grafeneggs:
„Seit 14 Jahren bietet das Grafenegg Festival jeden Sommer unvergessliche musikalische Sternstunden. Stunden, die wir in den letzten Wochen und Monaten vermisst haben. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun auch dieses Jahr wieder gemeinsame musikalische Momente schaffen können, bei denen die Natur, der Sommer und die Freude an der Musik im Vordergrund stehen. Das 32 Hektar große Festivalgelände, unsere Open-Air-Bühne Wolkenturm und unsere stabilen Partnerschaften mit dem Land Niederösterreich und dem ORF ermöglichen uns ein Konzertprogramm auch im Jahr 2020. Meine größte Freude ist, dass wir für ein Publikum vor Ort in Grafenegg, als auch für Zuhörerinnen und Zuhörer zuhause spielen können.“
Michael Schade, Startenor und künstlerischer Leiter der Internationalen Barocktage Stift Melk:
„Unserem treuen Publikum möchten wir in diesen Zeiten eine Zukunftsperspektive bieten und den Geist der Barocktage zu Pfingsten trotz allem näherbringen: Wir werden zusammen mit unseren Partnern eine musikalische Köstlichkeit aus Melk als TV- und Radio-Übertragung präsentieren. So soll unserem Publikum eine alternative Form des gemeinsamen Erlebens ermöglicht werden!“
Kulturkooperation ORF-Land NÖ trotz(t) Corona: Mit Übertragungen vom stattfindenden Grafenegg Festival, Melk-Konzert, Dokus u. v. m.

ORF/Roman Zach-Kiesling

ORFIII-Geschäftsführer Peter Schöber, Rudolf Buchbinder (künstlerischer Leiter Grafenegg), Landeshauptfrau NÖ Johanna Mikl-Leitner, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz

Geplante ORF-Projekte 2020

Nach dem TV-Sonderkonzert unter dem Titel „Musikalische Grüße von den Barocktagen Stift Melk: Michael Schade & Freunde – Alles vermag die Liebe“ am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, um 20.15 Uhr in ORF III präsentiert ORF 2 am Freitag, dem 19. Juni, um 21.20 Uhr statt der jährlichen „Sommernachtsgala“ eine weitere exklusive TV-Alternative: „Eine musikalische Reise durch Grafenegg“ als Freiluftkonzert-Soirée mit Rudolf Buchbinder.
Insgesamt vier weitere Konzerte – an jedem August-Wochenende eines – wird ORF III vom diesjährigen Grafenegg Festival übertragen. Das Programm steht derzeit noch nicht fest.
Weiters sind im Sommer insgesamt 15 Ausgaben der bewährten „ORF III Künstlergespräche“ aus Grafenegg geplant. Im Winter außerdem das „Adventsingen aus Grafenegg“ und das „Weihnachtskonzert aus Grafenegg“.
Im ORF Niederösterreich ist von 27. Mai bis 1. Juni „Museumszeit“, ebenso wie im Juni im Rahmen des „kulturMontag“ in ORF 2, mit umfassender Berichterstattung über die Wiedereröffnung der wichtigsten Museen des Bundeslandes, wie u. a. das MAMUZ in Mistelbach und Asparn an der Zaya oder die Schallaburg. Dem Früh- und Urgeschichte Museum MAMUZ ist außerdem eine neue Dokumentation gewidmet, die im Herbst in ORF III zu sehen sein wird.
Geplant sind zahlreiche weitere NÖ-Doku-Neuproduktionen, darunter u. a. in ORF 2 ein „dokFilm“-Bezirksporträt mit dem Titel „Dein Land, mein Land“ (9. Juli) und eine Ausgabe der kultur-kulinarischen „matinee“-Reihe „Der Geschmack Europas: Zwischen Kamp und Wagram“ (Spätherbst) oder in ORF III „Geheime Plätze – geheime Schätze: Niederösterreich“ (Spätherbst).
Bereits für den Nationalfeiertag 2021 wird u. a. mit Niederösterreich-Beteiligung eine neue zweiteilige „Universum“-Doku über das „Naturerbe Österreich – Die Nationalparks“ für ORF 2 gedreht.
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