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ORF und sechs österreichische NGOs wollen bundesweit alle Kräfte für lösungsorientierte Corona-Hilfen mobilisieren
Die ORF-Aktionen „Licht ins Dunkel“ und „Nachbar in Not“ beweisen es seit Jahrzehnten: Österreich ist solidarisch, wenn es darauf ankommt. Doch erstmals steht Österreich – und die Welt – vor neuen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt. Denn die Krise trifft nicht nur jene, die eine Virusinfektion erleiden, sondern auch jene, die die wirtschaftlichen, emotionalen, sozialen und gesellschaftlichen Folgen der Corona-Krise besonders hart zu spüren bekommen. Deshalb startet der ORF gemeinsam mit sechs großen, österreichischen Hilfsorganisationen – Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe –, die Initiative „Österreich hilft Österreich“. Die Hilfsaktion wurde am Donnerstag, dem 6. August 2020, in einem Pressegespräch im ORF-Zentrum vorgestellt, in dem auch die Gründungsurkunden der neugegründeten Plattform unterzeichnet wurden.
Spendenkonto von „Österreich hilft Österreich“
IBAN: AT06 2011 1800 8076 0700
BIC: GIBAATWW
Kennwort: „Corona Nothilfe”
Unter dem Motto „Helfen wir helfen“ sollen gemeinsam alle Kräfte des Landes mobilisiert werden, um die Corona-Krise bestmöglich zu meistern. Der ORF startet mit „Österreich hilft Österreich“ seine dritte nationale Hilfsmarke und möchte damit einerseits Bewusstsein schaffen und andererseits die Hilfe für jene Organisationen sichern, die vor Ort und direkt helfen – jetzt in der Corona-Krise, aber auch in künftigen inländischen Krisen- und Katastrophenzeiten.

Wrabetz: „ORF steht für das Füreinander-da-Sein in schweren Zeiten“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Wenn es wirklich darauf ankommt sind wir in Österreich füreinander da, halten zusammen, packen an – dann hilft Österreich Österreich. Der ORF steht für das Füreinander-da-Sein in schweren Zeiten und so werden wir auch diese bundesweite Aktion des Zusammenhalts mit allen unseren Medien unterstützen.“

Strobl: „Wer nicht mehr allein zurechtkommt, muss Hilfe bekommen“

Pius Strobl, Leiter ORF Corporate Social Responsibility: „Die Corona-Krise stellt jeden von uns vor Herausforderungen. Manche sind besonders gefordert, oft auch überfordert, weil sie alt, einsam, chronisch krank oder pflegebedürftig sind, weil sie sich in sozial prekären Situationen befinden oder als Kinder in wenig förderlichen Situationen aufwachsen müssen. Wer besonders von der Krise betroffen ist, wer nicht mehr allein zurechtkommt, der muss Hilfe bekommen. Dafür wollen wir uns mit der Initiative ,Österreich hilft Österreich‘ einsetzen und die zielgerichtete Hilfe der Organisationen mit ihrer großen Erfahrung und Expertise unterstützen.“

ORF und Hilfsorganisationen bitten um Hilfe

Der ORF TELETEXT informiert auf Seite 685. Alle weiteren Infos und Spendenmöglichkeiten sind online auf helfen.at abrufbar.
Die österreichischen Hilfsorganisationen sehen in ihrer täglichen Arbeit deutlich, welche sozialen Auswirkungen die Gesundheitskrise mit sich bringt. Der Unterstützungsbedarf ist – trotz großer staatlicher Anstrengungen – gewaltig. Österreichweit steigt der Anteil jener Menschen, die sich an private Hilfsorganisationen wenden, enorm. Viele, die sich vor der Pandemie gut selbst versorgen konnten, fürchten nun um ihre Existenz oder fühlen sich überfordert. Doch auch Helfer/innen und Organisationen kommen, vor allem ökonomisch, an die Grenzen ihrer Möglichkeiten.
Der ORF wird daher gemeinsam mit den Hilfsorganisationen und nach dem Vorbild von „Licht ins Dunkel“ um Spenden bitten. Die am 7. August startende Kampagne, die von der Agentur GGK MullenLowe konzipiert und begleitet wird, findet on air in allen Medien des ORF statt und wird von Printanzeigen unterstützt.
Die Stimme der nationalen TV- und Hörfunkspots im ORF ist „Guten Morgen Österreich“-Moderatorin Eva Pölzl.
GGK-Geschäftsführer Michael Kapfer und Dieter Pivrnec: „Die GGK MullenLowe hat seit ihrer Gründung vor bald 30 Jahren immer bewiesen, dass sie Marken nicht nur führen, sondern sie in das Gehirn und das Herz der Österreicherinnen und Österreicher verankern kann, deshalb ist es uns eine große Ehre für den ORF und die Hilfsorganisationen diese neue Marke zu schaffen und ihr Leben einzuhauchen. Besonders in Zeiten wie diesen, wo so viele auf Solidarität und Hilfe angewiesen sind, freuen wir uns, hier unseren Beitrag leisten zu können.“
Nach der klassischen Teaserkampagne soll noch im August die konkrete Spendenmobilisierung aufgrund von realen und auch in Spots umgesetzten Geschichten erfolgen. Redaktionell wird das Thema und die Bewusstseinsschärfung für die verschiedensten Notlagen der Menschen in vielen Sendungen und von allen Landesstudios aufgegriffen und begleitet werden. Dabei werden österreichweit Aktivitäten und Projekte zu Themen wie Armut und Existenzsicherung, Pflege unter Druck, Familien, Kinder, Bildung, Arbeitslosigkeit und Beschäftigung, Einsamkeit, Zusammenhalt und Nachbarschaftshilfe vorgestellt.
Die österreichischen Hilfsorganisationen helfen mit Geld- und Sachleistungen – zum Beispiel für Miete, Heizung, Lebensmittel, Hygiene und Gesundheit. Sie helfen mit lösungsorientierter Beratung und sachkundiger Begleitung in Form von Familienhilfe, mit Unterstützung für pflegende Angehörige, mit psychosozialen Diensten, mit Lernhilfen für Kinder, die den Anschluss verloren haben.
Die im Rahmen des Pressegespräches erfolgte Vertragsunterzeichnung der neuen Hilfsplattform „Österreich hilft Österreich“ fand im Beisein von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-CSR-Verantwortlichem Pius Strobl, Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter, dem stellvertretenden Diakonie-Direktor Martin Schenk, Hilfswerk-Geschäftsführerin Elisabeth Anselm, Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig, Samariterbund-Geschäftsführer Wolfgang Dihanits, Volkshilfe-Direktor und Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger sowie von Agenturseite den GGK MullenLowe-Geschäftsführern Michael Kapfer und Dieter Pivrnec statt.
„Österreich hilft Österreich“ – ORF und Hilfsorganisationen starten gemeinsame Hilfsplattform in der Corona-Krise

ORF/Roman Zach-Kiesling

Stellvertretender Diakonie-Direktor Martin Schenk, Caritas-Generalsekretär Bernd Wachter, Samariterbund-Geschäftsführer Wolfgang Dihanits, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Volkshilfe-Direktor und Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger, Hilfswerk-Geschäftsführerin Elisabeth Anselm, Rotkreuz-Generalsekretär Michael Opriesnig, ORF-CSR-Verantwortlicher Pius Strobl

Vielfältige Hilfeleistung der Organisationen

Bernd Wachter, Generalsekretär Caritas Österreich: „Die Krise wird uns noch lange beschäftigen – selbst dann noch, wenn ein Impfstoff gegen das Virus gefunden ist. Wir beobachten in unseren Einrichtungen, dass die Krise jene noch ärmer macht, die es vorher schon waren und sie schafft neue Armut. Wir müssen verhindern, dass aus der gesundheitlichen Krise mehr und mehr eine soziale wird.“
Martin Schenk, stellvertretender Direktor der Diakonie Österreich: „Kinder und Jugendliche brauchen Hilfe, wenn sie mit ihrem Alltag und mit sich selbst nicht mehr zurechtkommen. Viele kommen jetzt zu uns mit Störungen beim Einschlafen, pochendem Kopfweh oder trauriger Niedergeschlagenheit. Andere leiden unter Einsamkeit, fühlen sich von der Welt getrennt. All das kränkt die Seele. Investition in Kindergesundheit ist wichtig für ein gutes Aufwachsen.“
Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin Hilfswerk und momentane Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) der großen Hilfsorganisationen: „Über 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen in Österreich werden zu Hause betreut, rund 40 Prozent ausschließlich von Angehörigen, über 30 Prozent nutzen mobile Dienste wie Hauskrankenpflege und Heimhilfe, etwa 5,5 Prozent beanspruchen eine 24-Stunden-Betreuung. Für all diese Menschen ist die Krise eine besondere Herausforderung. Sie gehören auf Grund ihres Alters und ihrer Gesundheitssituation zur Risikogruppe, Besuche und Außenkontakte sind reduziert, manches muss neu organisiert werden. Kein Wunder, dass es zu Überforderung kommt und die Selbsthilfekräfte schwinden.“
Michael Opriesnig, Generalsekretär Österreichisches Rotes Kreuz: „Die Corona-Krise bedeutet für viele Kinder in Österreich auch eine Bildungskrise, sie sind besonders betroffen. Kein Platz in der überfüllten Wohnung, um in Ruhe zu lernen, niemand der bei der Hausübung helfen kann, keine technischen Möglichkeiten, um im Lockdown mit der Schule in Kontakt zu bleiben. Wir müssen alles tun, damit Kinder aus bildungsfernen Familien den Anschluss schaffen.“
Erich Fenninger, Direktor der Volkshilfe: „Es ist zwar keine Überraschung, dass Kurzarbeit, Rekordarbeitslosigkeit und die neue Sozialhilfe gefährliche Brandbeschleuniger für die Ausbreitung von Kinderarmut in Österreich sind. Wie drastisch armutsbetroffene Eltern jedoch die Verschlechterung der Lebensqualität ihrer Kinder beschreiben, hat unsere aktuelle Volkshilfe-Umfrage unter Betroffenen ergeben. Das hat uns erschüttert. Diese Kinder brauchen jetzt dringend unsere Hilfe.“
Wolfgang Dihanits, Geschäftsführer Samariterbund: „Neben der sehr wichtigen Hospiz-Arbeit versuchen wir sterbenskranke Menschen aus ihrer Isolation zu befreien und ihnen noch einmal ein wenig Glück zu schenken, indem wir ihnen einen Wunsch erfüllen. So können wir mit der Samariter-Wunschfahrt schwer kranken Menschen jeden Alters eine kostenlose Fahrt zu ihrem Sehnsuchtsort ermöglichen.“
Jede Spende unterstützt die Hilfsorganisationen in ihrer so wichtigen Arbeit für die Gesellschaft und hilft Menschen, einen Weg aus der Krise zu finden.

Spendenkonto von „Österreich hilft Österreich“:

IBAN: AT06 2011 1800 8076 0700
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Kennwort: „Corona Nothilfe”

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Archivprojekt „100 Pieces“, „Jedermann“, Opern, Konzerte, Dokumentationen, Gesprächsformate und mehr
Am 22. August 1920 begann mit der ersten „Jedermann“-Aufführung die Salzburger Festspielgeschichte. Zum 100-Jahr-Jubiläum präsentiert das weltberühmte Kulturfestival heuer von 1. bis 30. August eine Corona-bedingt modifizierte und verkürzte Ausgabe. Der ORF, den bereits seit 1925 – damals noch als RAVAG – eine erfolgreiche Medienpartnerschaft mit den Salzburger Festspielen verbindet, begeht den runden Geburtstag mit einem umfassenden Schwerpunkt aus mehr als 130 Stunden Programm in TV und Radio sowie umfangreichem Online-Angebot. Neben ausführlicher Kulturberichterstattung auf allen Kanälen zählen dazu im ORF-Fernsehen – u. a. in Koproduktion mit den Partnern UNITEL, ARTE und Bayerischer Rundfunk – hochkarätige neue und historische Bühnenhighlights, zahlreiche Dokumentationen und Künstlerporträts, anregende Gesprächsformate sowie das transmediale Archivprojekt „100 Pieces – Salzburger Festspielgeschichte“, das am Sonntag, dem 5. Juli 2020, um 10.45 Uhr in ORF 2 den TV-Auftakt bildet und u. a. im Rahmen der „matinee“ am Sonntag sechs Wochen lang nostalgische Blicke auf die vergangenen 100 Festspieljahre wirft.
Im Rahmen einer Pressekonferenz gab ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Freitag, dem 3. Juli, gemeinsam mit Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner, Festspielintendant Markus Hinterhäuser sowie den Koproduktionspartnern Jan Mojto, Geschäftsführer UNITEL, und Wolfgang Bergmann, Geschäftsführer ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF, Einblick in das geplante Jubiläumsprogramm.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Die Geschichte der Salzburger Festspiele ist eng mit jener des Rundfunks in Österreich verbunden. Beide Institutionen dienten der damals noch jungen Republik als Identitätsanker und übernehmen auch heute nach wie vor gesellschaftliche Verantwortung. Dabei eint uns das Ziel, Kunst und Kultur zu vermitteln, zu pflegen und zu bewahren, ein Anliegen, das die Festspiele und der ORF mit ihrer schon 95 Jahre währenden Erfolgspartnerschaft konsequent verfolgen. Es freut mich daher besonders, dass die Jubiläumsfestspiele in diesem, für den Kulturbetrieb äußerst herausfordernden Corona-Jahr stattfinden können und die Kulturflotte des ORF als größte mediale Bühne des Landes diese begleiten und so einem breiten Publikum zugänglich machen kann. Wir gratulieren mit insgesamt mehr als 130 Stunden hochkarätigem Programm in TV und Radio. Mein Dank gilt hier auch unseren Partnern UNITEL, ARTE und Bayerischer Rundfunk.“
Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler: „Wir, die Salzburger Festspiele, und unser Publikum sind eine Begeisterungsgemeinschaft von Menschen aus aller Welt. Ich möchte mich sehr herzlich in unser aller Namen bei Ihnen, unseren Medienpartnern bedanken. Sie fühlen sich ganz offensichtlich auch als Mitglieder dieser Begeisterungsgemeinschaft, erfüllen mehr als die Pflicht des öffentlich-rechtlichen Kulturauftrags. Sie unterstützen uns in unserem großen Wunsch trotz Corona, trotz Zugangs- und Reisebeschränkungen, möglichst viele Menschen in möglichst vielen Ländern an den Festspielen 2020 teilhaben zu lassen“.
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Ich freue mich, unserem Publikum gemeinsam mit den Salzburger Festspielen ein derart volles außergewöhnliches Programm bieten zu können – Corona zum Trotz. Gleich zu Beginn der Paukenschlag: die Liveübertragung vom Jedermann und vorher um 20.15 Uhr die herausragende Dokumentation ‚Das große Welttheater‘ von Topregisseurin Beate Thalberg. Florian Teichtmeister spielt darin grandios den Diener von Max Reinhardt – und verrät das eine oder andere Geheimnis über ihn und die Gründerzeit der Festspiele. Die Spot-Kampagne – unsere Jubiläumsperlenreihe – ‚100 Pieces‘ bringt ‚100 Jahre Festspiele‘ ins digitale Zeitalter – und wird im Internet die Jüngeren das Flair der Festspiele eindrucksvoll erleben lassen. Diese multimediale Aktion von ORF.at mit dem ORF-Archiv und der ORF-Kultur in Kooperation mit der Landesausstellung Salzburg wirft in kurzen Spots schräge, eindrucksvolle und unerwartete Blicke auf 100 Jahre Festspielgeschichte. Von den ersten Gehversuchen der Festspiele bis zum Theaterskandal ist alles dabei. Ein digitales Mosaik als Fahrtenschreiber der Geschichte. Die 100 Spots sind einzeln auf ORF.at und in der Landesausstellung des Salzburg Museum abzurufen.“
Festspielintendant Markus Hinterhäuser: „In einer Zeit ohne Aufführungen und Live-Erlebnisse ist die Sehnsucht vieler Menschen nach Kultur übergroß geworden. Der ORF und andere Kultursender blieben in dieser schwierigen Zeit der Kultur zugetan und zeigten zu prominenten Sendezeiten Höhepunkte der vergangenen Festspieljahre. Es freut mich, dass ORF, 3sat, ARTE und ARTE Concert im Hauptabendprogramm unsere Neuproduktionen der Opern ‚Elektra‘ und ‚Così fan tutte‘ und mit dem BR auch den ‚Jedermann‘ übertragen werden.“
"100 Jahre Salzburger Festspiele im ORF": Wolfgang Bergmann (Geschäftsführer ARTE Deutschland), Festspielintendant Markus Hinterhäuser , ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Jan Mojto (Geschäftsführer UNITEL), Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner

ORF/Roman Zach-Kiesling

Wolfgang Bergmann (Geschäftsführer ARTE Deutschland), Festspielintendant Markus Hinterhäuser, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Jan Mojto (Geschäftsführer UNITEL), Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner

TV-Highlights: „Jedermann“, „Elektra“, „Così fan tutte“, Philharmoniker-Konzert, Dokus u. v. m.

Erste TV-Höhepunkte sind u. a. der Eröffnungsabend am 1. August in ORF 2 mit der live-zeitversetzten Übertragung der „Jedermann“-Premiere um 21.15 Uhr (3sat: 22. August, 21.45 Uhr), davor die Hochglanzdokumentation „Das Große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele“ (20.15 Uhr; ARTE: 2. August, 16.00 Uhr) sowie eine Jubiläumsausgabe des vom ORF Landesstudio Salzburg produzierten Magazins „JedermannJedefrau“ (18.05 Uhr).
Weiters: die einzigen, heuer in Salzburg gespielten Opernproduktionen „Elektra“ (1. August, 19.30 Uhr Premiere live-zv. in Ö1; 10. August, 22.30 Uhr, ORF 2; 15. August, 20.15 Uhr, 3sat;) und „Così fan tutte“ (7. August, 20.15 Uhr, ORF 2; 2. August, 17.00 Uhr, Premiere in ARTE; 15. August, 19.30 Uhr, Ö1; 30. August, 21.30 Uhr ORF III), außerdem ein „Konzert der Wiener Philharmoniker“ (15. August, 11.35 Uhr, ORF 2; ARTE: 30. August, Uhrzeit noch offen). Vor Festivalstart überträgt ORF III am 24. Juli, live um 11.00 Uhr, eine Matinée der Salzburger Festspiele gemeinsam mit dem Forum Verfassung unter dem Titel „Verfassung der Kultur – Kultur der Verfassung“.

Ö1-Schwerpunkt mit „Festspieltag“ und „Langer Nacht“, Jubiläums-CD u. v. m.

Das Kulturradio Ö1 würdigt das glanzvolle Jubiläum ab 11. Juli mit aktuellen wie legendären musikalischen Highlights, Gesprächsformaten, Wortsendungen u.v.m. Insgesamt zwei Opern – „Elektra“ und „Così fan tutte“ – sowie zwölf Konzerte, darunter live ein Beethoven-„Konzert der Wiener Philharmoniker mit Riccardo Muti“ am 15. August (11.03 Uhr), stehen im August und September auf dem Programm. Bereits im Juli spielt Ö1 34 Sendungen im Zeichen der Jubiläumsfestspiele. So präsentiert der „Ö1-Festspieltag“ am 18. Juli, der bereits am Vorabend, am 17. Juli, von einer „Langen Nacht der Neuen Musik bei den Salzburger Festspielen“ (23.03 Uhr) eingeläutet wird, Kostbarkeiten der Festspielgeschichte. Außerdem erscheint in der Edition Ö1 die CD „100 Jahre Salzburger Festspiele“ mit Schlüsselszenen und legendären Stimmen.

Jubiläumsprogrammierung im ORF-Netzwerk und auf Klassikportal „fidelio“

Das ORF-Netzwerk widmet dem Kulturfestival u. a. den Sonderkanal ORF.at/salzburgerfestspiele (ab 26. Juli) sowie das bereits unter ORF.at/100pieces angelaufene Archivprojekt „100 Pieces“ – eine Kooperation zwischen ORF.at, ORF-TV-Kultur im Rahmen der ORF-2-„matinee“ und dem ORF-Fernseharchiv. Die ORF-TVthek stellt neben Live-Streams und dem VOD-Angebot zahlreicher Sendungen des TV-Schwerpunkts in der Rubrik „History“ ein Online-Videoarchiv zur Geschichte Salzburgs zur Verfügung.
Die Klassikplattform „fidelio“ (myfidelio.at) bringt in Zusammenarbeit mit UNITEL und ARTE täglich aktuelle Live-Übertragungen aus der Festspielstadt sowie einen Themenschwerpunkt in der Klassithek mit mehr als 160 hochkarätigen Salzburg-Produktionen und -Programmen von 1954 bis heute. In Kooperation mit Ö1 werden ausgewählte Audio-Archivsendungen zur Verfügung gestellt.

Weitere Stimmen der Koproduktionspartner

UNITEL-Geschäftsführer Jan Mojto: „100 Jahre Salzburger Festspiele sind 100 Jahre Europäische Kultur- und Musikgeschichte. Wir freuen uns sehr, dass UNITEL nunmehr seit 15 Jahren als der exklusive audiovisuelle Medienpartner für die Festspiele das Fenster zur Welt sein darf. Nach ‚Mozart 22‘ im Jahr 2006 und bis heute mehr als 150 realisierten Produktionen nun zum 100. Geburtstag der Festspiele gemeinsam mit dem ORF und ARTE mit dreißig geplanten Aufzeichnungen erneut die gesamte Vielfalt der Festspiele präsentieren zu können, erfüllt uns mit großer Freude und auch ein wenig mit Stolz.“
Wolfgang Bergmann, Geschäftsführer ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF: „ARTE ist dankbar, eines der bedeutendsten europäischen Klassikfestivals anlässlich seines 100-jährigen Bestehens so umfassend wie niemals zuvor medial zu begleiten und es einem europäischen Publikum nahe bringen zu dürfen. Über die gesamte Festivaldauer wird Abend für Abend ein Klassik-Highlight auf ARTE Concert aus Salzburg online übertragen. Der Salzburg-Schwerpunkt auf ARTE umfasst darüber hinaus die Live-Übertragungen von Christof Loys ‚Così fan tutte‘ im TV-Programm und Krzysztof Warlikowskis ‚Elektra‘, die beide in Koproduktion mit dem ORF entstehen. Auch die neu produzierte Dokumentation ‚Das Große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele‘, entstanden in Zusammenarbeit von ORF, BR und ARTE GEIE, der Beethoven-Zyklus mit Igor Levit, ein Wiedersehen mit Anna Netrebko als Aida – ein Höhepunkt der Salzburger Festspiele 2017 – sowie weitere aktuelle Konzerte auch im linearen Fernsehen sind Teil des Programms: ‚Alles Salzburg‘ im August auf ARTE!“
Dr. Reinhard Scolik, BR-Programmdirektor Kultur: „Dieses unvergleichliche Festival, in dieser für Künstler und Kulturfreunde so schwierigen Zeit in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen, ist ein Privileg unserer Arbeit. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Partnern dürfen wir mit unserem Publikum in Bayern 100 Jahre Salzburger Festspiele feiern. Den ‚Jedermann‘ von Hofmannsthal live zu übertragen – davon habe ich noch vor wenigen Wochen nicht zu träumen gewagt.“

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Ab 14. August im Rahmen der TV-Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“
Jonas Kaufmann, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov, Rudolf Buchbinder und viele andere Stars der Klassikwelt präsentiert das am 14. August startende Grafenegg Festival heuer auf der spektakulären Open-Air-Bühne des Wolkenturms. Das 32 Hektar große Festivalgelände bietet genügend Platz, um Besucherinnen und Besucher auch in Zeiten der Corona-Krise sicher zu empfangen. Um ganz Österreich an diesem musikalischen Hochgenuss teilhaben zu lassen, überträgt ORF III Kultur und Information erstmals vier Konzerthöhepunkte des glanzvollen Festivalprogramms live-zeitversetzt für das TV-Publikum.
Im Rahmen der Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“ stehen die Eröffnung mit u. a. Starpianist und Intendant Rudolf Buchbinder sowie dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (14. August), ein Liederabend mit Startenor Jonas Kaufmann und Pianist Helmut Deutsch (16. August), ergreifende Opern-Arien mit Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, begleitet von den Wiener Symphonikern, (30. August) sowie das große Festivalfinale mit Rudolf Buchbinder und den Wiener Philharmonikern am 6. September, jeweils um 20.15 Uhr auf dem Programm. Weiters berichtet „Kultur Heute“ in drei Spezialsendungen am 14. und 28. August sowie am 4. September, jeweils um 19.45 Uhr, direkt aus Grafenegg, begrüßt die Stars des Festivals zum Gespräch und gibt Einblicke in die Vorbereitungen sowie das diesjährige Programm, das u. a. den musikalischen Jahresregenten Ludwig van Beethoven würdigt.
Die Klassikplattform „fidelio“ (www.myfidelio.at) gestaltet einen Grafenegg-Schwerpunkt mit ausgewählten Live-Übertragungen des heurigen Festivals sowie Video-on-Demand-Highlights der vergangenen Jahre.
Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner: „Die Fernsehübertragungen des Grafenegg Festivals belegen eindrucksvoll den Stellenwert der einzigartigen Niederösterreichischen Kulturlandschaft. Mit dem ORF haben wir einen starken Partner an unserer Seite, um Kultur und Musik in Grafenegg einem noch breiteren Publikum zugänglich machen.“
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Es freut mich besonders, dass wir die langjährige Erfolgspartnerschaft mit dem Kulturland Niederösterreich auch im Corona-Jahr 2020 ausbauen können und vom Grafenegg Festival, mit dem uns eine hervorragende Zusammenarbeit seit der ersten Stunde verbindet, heuer noch mehr hochkarätige Konzerte präsentieren. Grafenegg ist der Inbegriff für Topqualität und schafft es dank Intendant Rudolf Buchbinder auch in seiner bisher herausforderndsten Saison ein erstklassiges Programm mit Weltstars wie Anna Netrebko und Jonas Kaufmann oder Spitzenorchestern wie den Wiener Philharmonikern zu realisieren. Der ORF bietet dafür die größte mediale Bühne im besten Sinn der öffentlich-rechtlichen Kulturvermittlung und -vervielfältigung. Unser Publikum kann sich auf vier herausragende Konzerte freuen!“
Rudolf Buchbinder, künstlerischer Leiter des Grafenegg Festivals: „Gerade in diesem Jahr, in dem der Kulturbetrieb geprägt ist von Absagen, haben wir in Grafenegg einen besonderen Auftrag zu erfüllen. Wir wollen – ja, müssen – die Musik zu den Menschen bringen. Ich freue mich deshalb besonders, dass wir in Grafenegg sowohl für ein Publikum vor Ort als auch – dank der engen Partnerschaft mit dem ORF – für Zuhörerinnen und Zuhörer zu Hause spielen können.“
Vier hochkarätige Live-Konzerte vom Grafenegg Festival mit Stars wie Kaufmann, Netrebko, Eyvazov und Buchbinder in ORF III

ORF/Günther Pichlkostner

Starpianist und Intendant Rudolf Buchbinder, Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

Das Grafenegg Festival 2020 in ORF III im Detail:

Am Freitag, dem 14. August, öffnet Grafenegg seine Pforten und ORF III präsentiert anschließend an „Kultur Heute Spezial“ (19.45 Uhr) mit der glanzvollen Eröffnung das erste von vier „Wir spielen für Österreich“-Konzerten live-zeitversetzt vom Wolkenturm. An der Seite von Grafenegg-Intendant und Pianist Rudolf Buchbinder musizieren das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Violinist Emmanuel Tjeknavorian, Trompeter Simon Höfele und Violoncellistin Harriet Krijgh. Zum Auftakt des Abends erklingt die Ouvertüre zu Ludwig van Beethovens Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“; zum Abschluss steht Beethovens Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester in C-Dur auf dem Spielplan. Außerdem ist die Uraufführung des diesjährigen Auftragswerks des Festivals zu hören und zu sehen: „Ypsilon, A Poem for Trumpet and Orchestra in five scenes“ der griechischen Dirigentin und Komponistin Konstantía Gourzí, die auch die musikalische Leitung des Abends innehat und gleichzeitig Composer in Residence des diesjährigen Festivals ist.
"Wir spielen für Österreich: Grafenegg öffnet die Pforten": Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

ORF/ORF III/Mark Glassner

Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

Am Sonntag, dem 16. August, folgt das nächste Festival-Highlight: „Jonas Kaufmann live aus Grafenegg“ (20.15 Uhr) im Rahmen von „Erlebnis Bühne LIVE“. Im Mittelpunkt des Konzerts steht ein Meilenstein des romantischen Kunstliedes: der Liedzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert und Wilhelm Müller. An der Seite des Startenors ist Pianist Helmut Deutsch zu erleben.
Am Sonntag, dem 30. August, stimmt das von Felix Breisach im Juni für ORF 2 aufgezeichnete TV-Konzert „Eine musikalische Reise durch Grafenegg“ (19.15 Uhr), das als Ersatz für die abgesagte traditionelle Sommernachtsgala konzipiert wurde, auf ein weiteres Kulturereignis der Superlative ein. Um 20.15 Uhr geben Anna Netrebko und Yusif Eyvazov gemeinsam mit den Wiener Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Speranza Scappucci beliebte Opern-Arien aus Giuseppe Verdis „Nabucco“ und „Il trovatore“, Antonín Dvořáks „Rusalka“, Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Giacomo Puccinis „Tosca“, und „Madama Butterfly“ sowie ein Intermezzo aus „Manon Lescaut“ zum Besten. Weiters steht das neapolitanische Lied „Non ti scordar di me“ von Ernesto de Curtis auf dem Programm.
Als Festivalfinale überträgt „Erlebnis Bühne LIVE“ am Sonntag, dem 6. September, das Abschlusskonzert von Rudolf Buchbinder und den Wiener Philharmonikern live-zeitversetzt um 20.15 Uhr. Dieses steht ganz im Zeichen des Jahresregenten Ludwig van Beethoven. Gemeinsam mit dem Spitzenorchester stellt der Ausnahmepianist und künstlerische Leiter des Grafenegg Festivals zwei Klavierkonzerte des Komponisten – Nr. 2. in B-Dur und Nr. 3 in c-Moll – in den Mittelpunkt.
Für die TV-Regie der ersten beiden Konzerte zeichnet Dick Kuijs verantwortlich, für die beiden anderen Übertragungen Karina Fibich.
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