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Fortsetzung von Dornhelms internationalem ORF-Erfolgszweiteiler mit u. a. Posch, Hochmair, Krisch und Obonya in weiteren Rollen
Ein Millionenpublikum in den heimischen Wohnzimmern, ein TV-Hit über die Landesgrenzen hinaus und für die Rose d’Or und das Festival de la Fiction im internationalen Wettbewerb: Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Teile setzt der Oscar-nominierte Starregisseur Robert Dornhelm den internationalen ORF-Eventzweiteiler „Maria Theresia“ fort und macht nach Marie-Luise Stockinger für die Zeit nach 1740 Ex-Buhlschaft Stefanie Reinsperger zur bedeutenden Herrscherin. In zweimal 100 Minuten erzählt der Film von den Schwierigkeiten, sich in Zeiten des Krieges als Staatsoberhaupt zu bewähren, und vom großen Preis, den es für Maria Theresia dabei persönlich zu zahlen gilt.
Gedreht wird „Maria Theresia II“ ab Montag, dem 13. Mai 2019, erneut mit einem topbesetzten, internationalen Cast und in der jeweiligen Muttersprache. Neben Stefanie Reinsperger stehen u. a. auch diesmal Vojtěch Kotek, Anna Posch, Zuzana Stivínová, Zuzana Mauréry und Cornelius Obonya sowie Philipp Hochmair und Johannes Krisch vor der Kamera.
Zu sehen ist der ORF-Zweiteiler voraussichtlich im Weihnachtsprogramm 2019/2020 in ORF 2.
Die Dreharbeiten zu diesem zweiteiligen, aufwendig produzierten Historien-Melodram dauern voraussichtlich bis Mitte Juli und gehen in Tschechien (u. a. in Prag und Brünn) und Wien über die Bühne. Robert Dornhelm steht mit u. a. Drehbuchautorin Miroslava Zlatníková und den Erfolgsproduzenten von MR- und Beta-Film ein bewährtes Team zur Seite.
Mit „Maria Theresia II“ wird die erfolgreiche Zusammenarbeit der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten aus Österreich, Tschechien und der Slowakei fortgesetzt. „Maria Theresia II“ ist eine Koproduktion von MR Film und Maya Production mit Beta Film, ORF, Česká televize und Slovak RTVS.

Stefanie Reinsperger: „Diese Frau im Hier und Jetzt nachempfinden und aufleben lassen“

Stefanie Reinsperger, die zuletzt im zweiten, bei der diesjährigen Diagonale präsentierten, Salzburger ORF-Landkrimi „Das dunkle Paradies“ ermittelt hat, steht nun als Maria Theresia vor der Kamera. „Diese Frau zu spielen, erfüllt mich mit großer Vorfreude. Ich finde es immer toll, Charaktere spielen zu können, zu denen ich aufschauen kann. Maria Theresia hat so viel für Österreich verändert, in Bewegung gesetzt, hat sich nicht davor gescheut umzudenken und sich viel Kritik, Hohn und Gehässigkeit ausgesetzt – und jemanden mit so viel Haltung, Charakter und Durchsetzungsvermögen darzustellen, ist einfach toll.“ Und Reinsperger weiter über die Vorbereitungen: „Es ist spannend, ihre verschiedenen Biografien zu lesen, weil es wichtig ist, sich mit dieser Person auseinanderzusetzen, und man viel dazulernen kann. Ihr Briefverkehr, der ja in großen Teilen erhalten ist, lässt auch ein wenig in ihre Seele blicken – aber das Wichtigste für mich ist, viel mit Robert Dornhelm über Maria Theresia, aber vor allem über unsere Maria Theresia im Drehbuch, zu sprechen und diese Frau dann mit den Kollegen am Set im Hier und Jetzt nachzuempfinden und aufleben zu lassen.“
"Maria Theresia (Teil 3+4)": Regisseur Robert Dornhelm und Stefanie Reinsperger (Maria Theresia) bei der Kostümanprobe.

ORF/MR Film/ Czech Television/Stanislav Honzík

Regisseur Robert Dornhelm und Stefanie Reinsperger (Maria Theresia) bei der Kostümanprobe.

ORF-2-Channel-Manager Alexander Hofer: „Wie gemacht für ORF 2“

„Die Kombination Österreichische Historienverfilmung und Robert Dornhelm ist wie gemacht für ORF 2, davon konnten sich die Zuseherinnen und Zuseher bereits im Weihnachtsprogramm 2017 überzeugen. Dass es nun mit einer der gefragtesten heimischen Schauspielerinnen in der Titelrolle weitergeht, ist ebenso erfreulich wie vielversprechend.“

ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Geschichte berührend und spannend erzählen“

„Der überwältigende Erfolg der ersten großen mitteleuropäischen Kooperation zwischen TV-Sendern aus Österreich, der Slowakei, Tschechien und Ungarn über die junge, werdende Kaiserin mit über acht Millionen Zuseherinnen und Zusehern und Anerkennungen internationaler Jurys haben gezeigt: Gemeinsames, grenzüberschreitendes, dem besten Angebot verpflichtetes Geschichte(n)-Erzählen begeistert alle! Darum haben wir uns gemeinsam entschlossen, das Leben und die Errungenschaften dieser spannenden historischen Persönlichkeit als Frau, Regentin und Mutter weiter zu erzählen – mit der wunderbar vielseitigen Stefanie Reinsperger als mächtige Maria Theresia. Ich danke jetzt schon allen, die das Vereinende vor das Trennende stellen. Und so Geschichte berührend und spannend – weil über Grenzen hinweg – erzählen!“

Mehr zu den Inhalten

Teil 1
Kaum auf dem Thron, muss Maria Theresia (Stefanie Reinsperger) einen herben Verlust einstecken. Sie hat Schlesien an Friedrich II. verloren, und der scheinbare Waffenstillstand mit Preußen wird nicht lange währen. Überall lauern Feinde und wollen Teile des Reichs erobern. Für ihren unermüdlichen Einsatz als Staatsoberhaupt bezahlt sie auch einen persönlichen Preis. Ihr Ehemann Franz (Vojtěch Kotek) wendet sich anderen Frauen zu, und ihre Stiefmutter spielt ihr eigenes Spiel als Komplizin des französischen Königs. Sie wird von Eifersucht und Misstrauen geplagt und fühlt sich von der Welt allein gelassen. Gegen den Willen ihrer Berater sucht sie militärische Unterstützung bei Baron von der Trenck (Philipp Hochmair), der nicht nur durch seinen Wagemut, sondern auch durch seine Grausamkeit und Ungesetzlichkeit einen höchst fragwürdigen Ruf genießt. In ihrer verzweifelten Lage scheint Maria Theresia ihre eigenen Werte über Bord zu werfen.
Teil 2
Baron von der Trenck hat Maria Theresia zwar den gewünschten militärischen Erfolg gebracht, doch muss sie bitter erkennen, dass sie damit Grausamkeit und Verbrechen Tür und Tor geöffnet hat. Trencks Panduren haben gemordet, vergewaltigt und Elend über die zivile Bevölkerung gebracht. Sie geht mit ihm wie mit sich selbst hart ins Gericht. Moral ist ab nun ihr oberstes Gebot. Sie verordnet ihrer Umgebung einen strengen Katholizismus. Ihre Polizei attackiert Prostitution und Glücksspiel. Nicht zuletzt will sie damit auch ihren eigenen Mann treffen, von dem sie sich schmerzlich entfremdet fühlt. Doch dann geschieht etwas, das ihr Leben in seinen Grundfesten erschüttert.
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Mit Live-Diskussionen, Serie „Fokus Europa“, Portisch-Vierteiler u. v. m.
Der ORF startet seinen trimedialen Programmschwerpunkt zur am 26. Mai stattfindenden EU-Wahl: Bis zur Wahl widmet sich das ORF-Fernsehen in ORF eins, ORF 2 (und bereits seit März in ORF III) in Live-Diskussionen, Dokumentationen und Magazinen dem wichtigsten Wahlgang des Jahres. So bietet etwa das seit der Bundespräsidentenwahl bewährte TV-Format „2 im Gespräch“ den Zuschauerinnen und Zuschauern die Möglichkeit, sich an zwei Abenden (8. und 15. Mai) in kompakter Form ein Bild von den Spitzenkandidaten und der Spitzenkandidatin zu machen. ORF III zeigt die von den öffentlich-rechtlichen Sendern Europas übertragene „Elefantenrunde“ (15. Mai) und gemeinsam mit dem ZDF das TV-Duell zwischen Manfred Weber und Frans Timmermans am 16. Mai.
Die „Diskussion der Spitzenkandidaten“ am 23. Mai im Hauptabend, „Pressestunden“, die neue Serie „Fokus Europa“, „Report spezial“-Ausgaben und zahlreiche Dokus von „Universum History“ bis „WELTjournal“ ergänzen den Schwerpunkt. ORF III zeigt u. a. die EU-weiten TV-Konfrontationen und einen Vierteiler von Hugo Portisch zur „Geburt Europas“.
In den ORF-Landesstudios ist die EU-Wahl ebenso Thema wie in den ORF-Radios u. a. mit „Klartext“ vor Publikum und im ORF.at-Netzwerk samt EU-Wahl-App.

Der EU-Wahl-Fahrplan in ORF 2

„Fokus Europa“
Mittwoch 17. April, 22.30 Uhr
Mittwoch, 24. April, 22.30 Uhr
Mittwoch, 8. Mai, 22.50 Uhr
Mittwoch, 15. Mai, 22.40 Uhr
Die vierteilige Serie rückt vier Themenfelder in den Fokus: Sicherheit (Stichworte Schengen, militärische Zusammenarbeit, Cyberdrohungen, Migration etc.), Frieden (historische Entwicklung, Krisenherde außerhalb, Rechtsstaatlichkeit), Wirtschaft/Euro (Handelsverträge, Europa als Global Player, Gemeinschaftswährung, Geldverteilung, EZB) und EU-Erweiterung bzw. Brexit (Türkei, Westbalkan, EU der zwei Geschwindigkeiten, Zukunft Europas) – präsentiert von Andreas Mayer-Bohusch.
"EU-Wahl 19: Fokus Europa": Andreas Mayer-Bohusch

ORF/ORF[M]/Thomas Jantzen

Andreas Mayer-Bohusch

„WELTjournal +“
Mittwoch, 17. April (23.05 Uhr) und 24. April (23.05 Uhr), 8. Mai (23.25 Uhr) und 15. Mai (23.10 Uhr)
Anschließend an „Fokus Europa“ stehen vier „WELTjournal +“-Reportagen ebenfalls im Zeichen von Europa. Dabei geht es um die Themen „Populismus – Italiens Testlauf für Europa“, „Europa – Der neue Kalte Krieg“, „Mega-Business – Der Preis der Containerschifffahrt“ und „Generation Erasmus – Europas Erfolgsgeschichte“.
WELTjournal +: Europa - der neue Kalte Krieg

ORF/ZDF/Andreas Orth

Neuer Kalter Krieg – seit Donald Trump den Atomwaffen-Abrüstungsvertrag INF gekündigt hat, herrscht wieder Eiszeit zwischen den Supermächten.

Pressestunde
Sonntag, 28. April, 11.05 Uhr
„Report spezial“
Dienstag, 30. April, 20.15 Uhr
Ein 100-Minuten-„Report“ als Auftakt der ORF-EU-Wahlberichterstattung. Die Sendung soll die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger und der EU-Kandidatinnen und -Kandidaten zusammenführen. Dazu drei je 15-minütige Doppelporträts der Spitzenkandidaten: SPÖ/FPÖ, ÖVP/NEOS, Grüne/JETZT – Initiative 1Europa. Weiters auf dem Programm steht eine „Bürgerdiskussion“, die Teilnehmer sind deklarierte Parteienanhänger (nach Ergebnis letzter EU-Wahl drei ÖVP-nahe, je zwei SPÖ- und FPÖ-nahe, je einer der NEOS, Grünen und JETZT – Initiative 1Europa)
„Universum History: Die Geburt Europas – Die Römischen Verträge“
Freitag, 3. Mai, 22.35 Uhr
Im März 1957 unterzeichneten die politischen Vertreter von Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland, Italien und der Benelux-Staaten in Rom die gleichnamigen Verträge. Damit setzen sie den Grundstein des Vereinten Europas, wie es heute selbstverständlich zu sein scheint. Bevor Österreich im zweiten Halbjahr 2018 die EU-Ratspräsidentschaft übernahm, beleuchtete diese Dokumentation noch einmal die spannenden Verhandlungen, die das Schicksal Europas maßgeblich beeinflussten.
"Universum History: Die Geburt Europas - Die Römischen Verträge": Europa hat sich 1957 wiedervereint.

ORF/ARTE/Camera Lucida Productions-DoubleDouble

Europa hat sich 1957 wiedervereint.

„Was ich glaube: Mein Europa“
ab Sonntag, 5. Mai, 16.55 Uhr
Die ORF-Sendung „Was ich glaube“ lässt im Mai im Rahmen der Reihe „Mein Europa“ Wissenschafterinnen und Wissenschafter, Künstlerinnen und Künstler bzw. interessante Persönlichkeiten zu Wort kommen und anhand der sogenannten „europäischen Werte“, zu denen sich Europa in der EU-Grundrechtecharta bekannte – Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit, Solidarität –, über die Zukunft und Herausforderung Europas reflektieren.
„Pressestunde“
  • Sonntag, 5. Mai, 11.05 mit Johannes Voggenhuber, JETZT – Initiative 1Europa
  • Sonntag, 5. Mai, 12.00 Uhr mit Claudia Gamon, NEOS
  • Sonntag, 12. Mai, 11.05 Uhr mit Werner Kogler, Die Grünen
  • Sonntag, 12. Mai, 12.00 Uhr mit Harald Vilimsky, FPÖ
  • Sonntag, 19. Mai, 11.05 Uhr mit Andreas Schieder, SPÖ
  • Sonntag, 19. Mai, 12.00 Uhr mit Othmar Karas, ÖVP
„IM ZENTRUM“
Sonntag, 5. Mai, 22.10 Uhr
Claudia Reiterer lässt zur bevorstehenden EU-Wahl diskutieren.
„WELTjournal spezial: Das Europa Drama – Hinter den Kulissen der Macht“
Sonntag, 5. Mai, 23.05 Uhr
Was passiert, wenn sich die Türen hinter den Mächtigen Europas beim Gipfeltreffen schließen, wenn die Kameras draußen bleiben müssen, wenn Angela Merkel sich in der nächtlichen Pause mit dem französischen Präsidenten oder dem britischen Premierminister bilateral zurückzieht – welche Dramen, welche Konflikte und Zerreißproben spielen sich in den Hinterzimmern der europäischen Macht ab?
Der Dokumentarfilm der preisgekrönten Regisseurin Norma Percy enthüllt die erbitterten Machtpoker, die diplomatischen Abgründe, die Getriebenheit und die persönlichen Kämpfe, die hinter den großen Umbrüchen der vergangenen Jahre in Europa stehen, hinter der Euro-und der Flüchtlingskrise, hinter dem Erstarken der Populisten und dem Brexit.
"WELTjournal Spezial: Europa Drama - Hinter den Kulissen der Macht": Eine mitreißende und brisante Inside-Story, die zeigt, wie Politik von Menschen gemacht wird und wieviel Drama darin steckt.

ORF/LOOKS International

Eine mitreißende und brisante Inside-Story, die zeigt, wie Politik von Menschen gemacht wird und wieviel Drama darin steckt.

„2 im Gespräch“
  • Mittwoch, 8. Mai, 20.15 Uhr, ORF 2: 8 Konfrontationen
  • Mittwoch, 15. Mai, 20.15 Uhr, ORF 2: 7 Konfrontationen
Zwei Hauptabende, sechs Kandidatinnen und Kandidaten, 15 Konfrontationen am Punkt: Unter der alternierenden Gesprächsleitung von Lou Lorenz-Dittlbacher und Martin Thür stellen sich die Spitzenkandidaten bzw. die Spitzenkandidatin der im EU-Parlament bzw. Parlament vertretenen Parteien hintereinander kurzen TV-Duellen nach dem Prinzip jede(r) gegen jede(n). Die einzelnen Gespräche werden von heimischen und internationalen Journalistinnen und Journalisten analysiert.
„Religionen der Welt: Europa und seine Religionen“
ab Samstag, 11. Mai, 16.55 Uhr
Religion ist in den vergangenen Jahren wieder vermehrt ins öffentliche Interesse gerückt. Auch die Frage, ob Religion öffentlich oder doch Privatsache sei. Europa bekennt sich zur Pluralität. Auch die religiöse Landschaft ist eine plurale. „Religionen der Welt“ stellt im Mai und Juni junge Menschen unterschiedlicher religiöser Herkunft vor und geht mit ihnen der Frage nach, wie sie Europa mitgestalten wollen und welche Rolle ihre religiöse Haltung dabei spielen soll und kann.
„Report“
Dienstag, 21. Mai, 21.05 Uhr
Der letzte Report vor der Wahl – mit Wahlkampfreportagen
„WELTjournal: EU-Rechtspopulisten auf dem Vormarsch“
Mittwoch, 22. Mai, 22.30 Uhr
Noch nie war die Europäische Union derart auf dem Prüfstand wie dieses Jahr, in dem mit Großbritannien erstmals ein Land die Union verlässt und in dem bei den kommenden EU-Wahlen voraussichtlich EU-feindliche Kräfte gestärkt werden. Von Ungarn bis Italien, von Frankreich bis Polen, von Deutschland bis Schweden sind rechtspopulistische Bewegungen auf dem Vormarsch.
„Diskussion der Spitzenkandidatin bzw. der Spitzenkandidaten“
Donnerstag, 23. Mai, 20.15 Uhr
Unter der Gesprächsleitung von Claudia Reiterer stellen sich die Spitzenkandidatin bzw. die Spitzenkandidaten der im EU-Parlament bzw. im Parlament vertretenen Parteien im ORF-Zentrum der letzten Diskussion vor dem Wahltag.

Der EU-Wahl-Fahrplan in ORF eins

„ZiB Nacht“
ab 12. April, ca. 23.15 Uhr
Interviews zur EU Wahl: Interessante Persönlichkeiten aus den Wahllisten der einzelnen Parteien werden zum Gespräch im Studio erwartet. Darüber hinaus sind im neuen „Magazin 1“ Reportagen aus einzelnen EU Staaten geplant. Zu Wort kommen dabei Leute aus den jeweiligen Communitys, die so ein Gesamtbild der unterschiedlichen Wirklichkeiten ergeben.
„Countdown zur EU-Wahl“
Mittwoch, 22. Mai, 20.15 Uhr
Die von Lisa Gadenstätter im ORF-eins-Style präsentierte Sondersendung bringt alles, was das Publikum über die EU Wahl wissen muss. Was kann und was macht das EU Parlament, welche Position haben die Abgeordneten aus Österreich – wer tritt mit welchen Ideen an? Und was bedeutet diese Wahl vor dem Hintergrund des Brexit? Mit Beiträgen und Gästen, Reportagen und Außenstellen in anderen EU Staaten. Es geht aber auch darum, aufzuzeigen, welche unterschiedlichen Strömungen in Europa bei dieser Wahl um Stimmen werben – von den Populisten über die Nationalisten bis hin zu jenen, die die EU vertiefen und mehr davon wollen.

Der EU-Wahlfahrplan in ORF III

„Politik live: Europawahl 2019: EBU-Elefantenrunde“
Mittwoch, 15. Mai, 22.30 Uhr
Die Analyse dieser von den öffentlich-rechtlichen Sendern Europas (EBU) produzierten Runde erfolgt danach um 0.05 Uhr in „Politik live“.
„Politik live: 90 Minuten. Duell Manfred Weber und Frans Timmermans“
Donnerstag, 16. Mai, 20.15 Uhr
Wie bereits bei der vergangenen EU-Wahl präsentieren ZDF und ORF in Zusammenarbeit das TV-Duell der beiden aussichtsreichsten Spitzenkandidaten um das Amt des EU-Kommissionspräsidenten.
„Im Brennpunkt: Der lange Weg nach Europa – Österreichs EU-Beitritt“
Donnerstag, 16. Mai, 21.50 Uhr
„Politik Spezial: Europaforum 2019“
Donnerstag, 23. Mai, 9.00 Uhr
„Im Brennpunkt: Die EU von innen“
Donnerstag, 23. Mai, 21.55 Uhr
„Politik live: Die Runde der Wahlbeobachter“
Donnerstag, 23. Mai, 22.30 Uhr
„Hugo Portisch – Die Geburt Europas: 1918–1937 (1/4)“
Freitag, 24. Mai, 20.15 Uhr
„Hugo Portisch – Die Geburt Europas: 1937–1948 (2/4)“
Freitag, 24. Mai, 21.00 Uhr
„Hugo Portisch – Die Geburt Europas: 1948–1989 (3/4)“
Samstag, 25. Mai, 20.15 Uhr
„Hugo Portisch – Die Geburt Europas: 1989–2019 (4/4)“
Samstag, 25. Mai, 21.00 Uhr

Die EU-Wahl in den ORF-Radios

Nach dem Auftakt zur EU-Wahlkampf-Berichterstattung mit der Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten und der Spitzenkandidatin im Ö1-„Klartext“ am 20. März beleuchten die Ö1-Nachrichten und „Journale“ die wichtigsten Sachthemen. Nadja Hahn stellt in einer Serie die Positionen der Parteien zu den einzelnen Themenbereichen gegenüber. In der Woche ab dem 13. Mai führt Edgar Weinzettl im Ö1-„Mittagsjournal“ ausführliche Interviews mit allen Spitzenkandidaten. Einen Schwerpunkt bilden wieder Fragen des Publikums: In einer Neuauflage der Service-Rubrik „EU-Wahl – Ihre Frage“ beantwortet Birgit Pointner Fragen der Hörerinnen und Hörer. Darüber hinaus finden die Berichte über Wahlkampf-Auftakt- und Abschluss-Veranstaltungen sowie die tagesaktuelle Wahlkampf-Berichterstattung in den Nachrichten und „Journalen“ auf Ö1 sowie in den Regionalradios und auf FM4 statt.
Den Wahlkampf in der gesamten Europäischen Union bildet die Auslandsredaktion der ORF-Radio-Information ab. Im April wird Polen einen Schwerpunkt bilden, wo sich die PIS-Regierung einer geeinten Opposition gegenübersieht; ebenso Rumänien, das Land, das die EU-Präsidentschaft führt und dessen Regierung auf Konfrontation zur Union geht. Weitere geplante Schwerpunkte sind Dänemark und die Niederlande – Länder, die eine ähnliche Regierungskonstellation wie Österreich und ähnliche Wahlkampfthemen haben. Dazu begleiten die Auslandskorrespondentinnen und -korrespondenten den Wahlkampf in den jeweiligen Ländern.
Markus Müller bringt im Ö1-„Europajournal“ sowohl eine Serie von Interviews mit ausscheidenden österreichischen EU-Abgeordneten als auch in jeder Sendung eine Reportage aus einem EU-Land. Dazu sind Beiträge über den österreichischen Wahlkampf und Interviews zur EU-Wahl geplant. Das Ö1-„Journal Panorama“ bietet im Mai Reportagen aus mehreren EU-Ländern über den Verlauf des Wahlkampfs sowie eine Reportage aus dem europäischen Parlament in Straßburg. Am 22. Mai, vier Tage vor der Wahl, diskutieren in einer „Journal Panorama Mittwochsrunde“ Expertinnen und Experten über den Wahlkampf. Das Ö1-Wirtschaftsmagazin „Saldo“ zieht Bilanz – am 26. April über 15 Jahre EU-Osterweiterung und am 10. Mai über den österreichischen Beitritt zur EU vor 25 Jahren.
Hitradio Ö3 berichtet im Vorfeld der EU-Parlamentswahl in einer Serie im Ö3-„Mittagsjournal“ über die wichtigsten inhaltlichen Positionen der österreichischen Parteien und Listen: Welche Themen sind für welche Parteien/Listen besonders wichtig und wie unterscheiden sich die Positionen voneinander? Außerdem berichten die Ö3-Nachrichten täglich über die aktuellen Themen des Wahlkampfs in Österreich. Die ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten melden sich außerdem mit den wichtigsten Informationen über den Wahlkampf in ihren EU-Staaten. Dadurch wird die Ö3-Information diese Wahl als EU-weites politisches Großereignis darstellen.
Zur EU-Wahl gibt es eine umfangreiche Wahlberichterstattung in den Nachrichtensendungen der ORF-Regionalradios und auf FM4. Im Vorfeld informieren die Radios über Wahlkampfthemen sowie Positionen von Parteien und Spitzenvertretern auf nationaler und europäischer Ebene.
EU Europäische Union Fahne, Österreich

ORF.at/Roland Winkler

Umfassende Berichterstattung im ORF.at-Netzwerk, auf der ORF-TVthek und im ORF TELETEXT

ORF.at berichtet über die EU-Wahl mit einem eigenen Kandidateninterview-Format, bei dem die Spitzenkandidaten und die Spitzenkandidatin Fragen von Userinnen und Usern beantworten. Zudem wird es zahlreiche Hintergrundberichte zur EU-Wahl geben mit einem großen, gesamteuropäischen Datenteil und einem eigenen EU-Wahl-Special. Auf der ORF-TVthek werden Live-Streams und Video-on-Demands der gesamten ORF-TV-Berichterstattung über den Wahlkampf bereitgestellt, sofern die entsprechenden Lizenzrechte vorhanden sind. Darüber hinaus wird auf der ORF-TVthek in der Rubrik „Im Fokus“ ein eigens eingerichteter Themencontainer Video-on-Demands der TV-Wahlkampfsendungen zusammenfassend auf einen Blick präsentieren. Außerdem ist die Erweiterung des bereits bestehenden Videoarchivs zur „Geschichte der EU“ – zu finden in der Rubrik „History“ – geplant.
Die ORF-TELETEXT-Berichterstattung informiert laufend über das nationale und europäische Wahlkampfgeschehen, wertet Radio- und TV-Auftritte von österreichischen und europäischen Spitzenpolitikern aus, bietet Infos zu den wichtigsten Positionen der wahlwerbenden Parteien, berichtet über die heißesten EU-Themen vom Brexit bis zur Flüchtlingspolitik und präsentiert alle wichtigen Zahlen, Daten und Fakten. Darüber hinaus werden in einem Special in Zusammenarbeit mit den Ö1-Journalen die Antworten auf Publikumsfragen zum Thema EU veröffentlicht.
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Die Programmhighlights von Ö1, Ö3 und FM4 von 13. bis 22. April 2019
Von Literatur über Musik und Gespräche bis hin zu Hörerwünschen – das alles bietet das Osterprogramm von Ö1, Ö3 und FM4.
Ö1 Logo neu (2017)

ORF

Unter dem Titel „Tod am Kreuz“ befasst sich „Logos - Glauben und Zweifeln“ am Samstag, den 13. April ab 19.05 Uhr in Ö1 mit der theologischen Bedeutung des Karfreitags und stellt die Frage „Was gibt es da zu feiern?“.
„Befreiender Glaube zwischen Pessach und Ostern“ ist das Thema von Thomas Hennefeld, Landessuperintendent der evangelisch-reformierten Kirche in Österreich, in den „Gedanken für den Tag“ von Montag, den 15. bis Samstag, den 20. April jeweils um 6.56 Uhr in Ö1.
Am Mittwoch, den 17. April liest Detlev Eckstein in den „Radiogeschichten“ (11.05 Uhr) Wolfdietrich Schnurres Erzählung „Wovon man lebt“. Ostern rückt näher, aber die Stimmung in der Familie ist getrübt, denn der Vater ist arbeitslos. Doch für ihn steht fest: Ostern ohne eine Überraschung für seinen Sohn darf es nicht geben. Tatsächlich hat er - gerade noch rechtzeitig - eine Idee.
Zu Beginn der drei österlichen Tage spricht die römisch-katholische Theologin Veronika Prüller-Jagenteufel unter dem Titel „Kreuzestod und Osterjubel“ in „Betrifft: Ostern“ (18.50 Uhr) am Gründonnerstag, den 18. April über die Bedeutung des Kreuzes und des Osterfestes in der Tradition und heute.
Am Karfreitag, den 19. April ist im „Ö1 Konzert“ (19.30 Uhr) eine Aufnahme aus dem Wiener Konzerthaus zu hören: Johann Sebastian Bachs „Matthäuspassion“, gespielt vom Collegium 1704 unter der Leitung von Václav Luks. Es singen das Collegium Vocale 1704, Eric Stokloßa, Tenor (Evangelist); Jan Martinik, Bass (Jesus); Lenka Cafourková und Céline Scheen, Sopran; Sophie Harmsen und Susanne Langner, Alt; Krystian Adam und Václav Cížek, Tenor; Hugo Oliveira und Tomáš Král, Bass.
Im Ö1-„Hörspiel“ wird „Das Gemeindekind“ von Marie von Ebner-Eschenbach in zwei Teilen ausgestrahlt – am Karsamstag, den 20. April und am Ostermontag, den 22. April jeweils um 14.00 Uhr. In ihrem 1887 erschienenen Roman wendet sich die Schriftstellerin vehement gegen die deterministische Vererbungstheorie. Menschen, so lautet ihr Credo, sind nicht allein Sklaven ihrer Herkunft und Opfer der Umstände. Sie können sich, bei entsprechendem Willen, aus ihren Fesseln befreien. In der ORF/MDR-Produktion aus dem Jahr 2008 wirken Elisabeth Orth, Valentin Marginter, David Miesmer, Isabella Campestrini, Bibiana Zeller, Martin Schwab, Annemarie Düringer, Wolfram Berger, Brigitte Swoboda, Birgit Minichmayr, Boris Eder, Anne Bennent, Erhard Koren, Linde Prelog, Rudolf Buczolich u.v.a. mit. Für die Musik zeichnet Otto Lechner verantwortlich, Regie führte Götz Fritsch. In „Apropos Klassik“ (15.05 Uhr) am Karsamstag, den 20. April ist eine Aufnahme von den heurigen Osterfestspielen Salzburg zu hören: Antonín Dvoráks Stabat Mater, gespielt von der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christoph Eschenbach. Es singen Venera Gimadieva, Elisabeth Kulman, Pavol Breslik, René Pape und der Chor des Bayerischen Rundfunks.
„Wohin ich schau, Gethsemane“ - in „Du holde Kunst“ am Ostersonntag, den 21. April um 8.15 Uhr liest Marion Degler Ostergedichte von Christine Busta. Um 13.10 Uhr gibt es das Klassik-Wunschkonzert „Tolle Titel - starke Stücke“ und „Moment am Sonntag“ (18.15 Uhr) beschäftigt sich mit der vernachlässigten Fähigkeit des Milde-Seins.
Am Ostermontag, den 22. April ist in der „Matinee“ (11.03 Uhr) eine Aufnahme von den Osterfestspielen Salzburg 2019 zu hören. Die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Mariss Jansons spielt Werke von Joseph Haydn und Gustav Mahler, es singt die Sopranistin Regula Mühlemann. Im „Ö1 Küchenradio“ (13.10 Uhr) bereiten der Schauspieler Markus Hering und seine Tochter Lotta passendes zum Osterfest zu: Eierkäse nach Großmutters Art und einen Lammstrudel. Dazu hören die beiden Musik von Bryan Ferry, Element of Crime, Christina Stürmer und Jean Sibelius. Ab 16.00 Uhr ist in „Selten wie ein Feiertag“ Harald Mally, Pfarrer in Wien-Mauer, zu Gast und „Memo - Ideen, Mythen, Feste“ (19.05 Uhr) lädt unter dem Titel „Osterfeuer, Zuckerl und Ziegelböhm“ zu einem Osterspaziergang durch den Wiener Arbeiterbezirk Favoriten ein.

Ostern im Hitradio Ö3

Ö3 (neutral): Ö3 Studio im ORF Haus Schladming

ORF/Wolfgang Pfleger

Am Karfreitag, den 19. April sendet Hitradio Ö3 kurz vor 15.00 Uhr das Johannes-Evangelium und am Ostersonntag, den 21. April und am Ostermontag, den 22. April gibt es jeweils um 6.40 Uhr österliche Beiträge von Roberto Talotta.
Für Tom Walek geht es in den Osterferien wieder mit Prominenten in die Berge – sein Rucksack ist gepackt, die Wanderschuhe geschnürt und sein Mikrofon immer mit dabei. „Walek wandert“ mit Diana Langes-Swarovski ist am Palmsonntag (14.4.) und mit Dompfarrer Toni Faber am Ostersonntag (21.4.) jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr auf Ö3 zu hören. Am 22. April sendet Hitradio Ö3 den „Ö3-Musikfeiertag am Ostermontag“. Von 9.00 bis 19.00 Uhr gibt es die „bunteste Osterplaylist aller Zeiten“. Moderiert wird der Ö3-Musikfeiertag von Benny Hörtnagl (9.00-14.00 Uhr) und Sheyda Kharrazi (14.00-19.00 Uhr).
Außerdem informiert die Ö3-Verkehrsredaktion jeweils zur vollen und zur halben Stunde über alle Verkehrsbehinderungen im traditionell sehr dichten Osterreiseverkehr und über die genaue Situation auf den Ausweichstrecken. Alle aktuellen Verkehrsmeldungen sind in Echtzeit auch über die Funktion RDS-TMCplus direkt auf dem Navi-Display und auf http://oe3.ORF.at abrufbar und werden laufend aktualisiert.

Das FM4-Osterprogramm

FM4

ORF

Bei den FM4-Osterfestspielen gibt es Verlosungen von Eintrittspässen für Festivals & Konzerte quer durch das FM4-Programm. In „Unter Palmkätzchen“ (15. bis 19. April, jeweils ab 13.00 Uhr) plaudern die FM4-Comedians Roli Gratzer und Hannes Duscher mit Anrufer/innen, und die FM4-„Homebase Parade“ (15.-19.4. und 22.4., 19.00 Uhr) ist der richtige Ort für Musikwünsche.
In den Festivalplaylisten „Sounds of …“ (15. bis 18. April, 21.00 Uhr) präsentiert FM4 Songs von Bands, die demnächst auf Musikfestivals spielen. Am Ostermontag, den 22. April ist im „FM4 Doppelzimmer“ (13.00 Uhr) die Regisseurin Marie Kreutzer zu Gast bei Elisabeth Scharang. Kreutzers neuer Spielfilm „Der Boden unter den Füßen“ hat die diesjährige Diagonale eröffnet.
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Im ORF-RadioCafe wurde heute (1.4.) von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher und der neuen RSO-Chefdirigentin Marin Alsop das Programm der Geburtstagssaison 2019/20 präsentiert.
Auf dem Spielplan der Saison 2019/20 stehen 85 Konzerte – darunter elf Ur- und sieben Österreichische Erstaufführungen sowie fünf Opernproduktionen. Im Sommer gibt das RSO Wien Gastspiele bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, bevor es im September zum George Enescu Festival nach Bukarest geht. Im März 2020 ist eine Korea-China-Tournee geplant. Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat sich in den 50 Jahren seines Bestehens als eines der vielseitigsten Orchester Österreichs profiliert und auch international hohes Ansehen erspielt. Ab September 2019 übernimmt Marin Alsop die Position der Chefdirigentin.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien hat unter Cornelius Meister seine hohe Qualität und seine Reputation noch ausgebaut. Ich bin glücklich, dass Marin Alsop als inspirierende, herausragende Dirigentenpersönlichkeit mit internationalem Renommee das Publikum mit dem RSO weiter begeistern wird. Sie wird ihre internationale Erfahrung zum Wohle des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien einbringen und ist fraglos ein unschätzbar großer Gewinn für das Orchester.“
In der kommenden Saison feiert das RSO Wien seinen 50. Geburtstag. 50 Jahre RSO Wien heißt auch:
  • gespielte Werke von 168 österreichischen Komponisten
  • Tourneen durch 28 Länder der Welt
  • 257 Uraufführungen
  • 1850 verschiedene Konzertprogramme
  • Konzerte in 40 österreichischen Orten
  • sieben Chefdirigenten
ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger: „In der Geburtstagssaison übernimmt Marin Alsop als achte und zugleich erste Chefdirigentin die Leitung unseres Orchesters. Und ich bin mir sicher, dass es eine inspirierende Zusammenarbeit wird. Denn hier haben sich eine Dirigentin und ein Orchester gefunden, die mit Leidenschaft und Begeisterung ihr Interesse für Musik der Gegenwart leben. 50 Jahre RSO Wien sind ein Grund zu feiern – etwa mit einem von Marin Alsop dirigierten Geburtstagskonzert im RadioKulturhaus. Die Konzerte unseres Orchesters werden auf Ö1 übertragen – und so ist sowohl das Jubiläumskonzert live zu hören als auch ein ganz spezieller ‚Ö1 Klassik-Treffpunkt‘ im Rahmen des ‚Ö1 Orchestertags‘, bei dem das RSO Wien anlässlich seines 50ers zu Gast ist.“
Das Orchester spielt eigene Abonnementreihen mit sechs Konzerten im Musikverein Wien und sechs im Wiener Konzerthaus und ist in der Saison 2019/20 mit fünf Opernproduktionen – u. a. mit der Uraufführung von Christian Josts „Egmont“ – im Theater an der Wien zu hören.
„Endlich werden die Details meiner ersten Saison mit diesem wunderbaren Orchester enthüllt! Ich freue mich sehr auf die Bundesländertournee 2020, auf die Aufnahmen, auf das Eröffnungskonzert mit Hindemith und Lera Auerbach – es wird so viel geschehen! Zum Repertoire, das ich aufführen werde, gehören auch Schumann, Henze, Zemlinsky, Zeisl und Mahler. Die Offenheit der Musikerinnen und Musiker sowie des Managements hat mich inspiriert und berührt, gemeinsam wollen wir die reiche Vielfalt des wienerischen und österreichischen Kulturerbes sowie die zeitgenössische Szene erkunden. Mit Initiativen wie ‚Frauen in Musikerberufen‘ bin ich zuversichtlich, dass das Orchester und ich etwas ganz Besonderes präsentieren werden. Ich kann es kaum erwarten, anzufangen.“, freut sich die neue RSO-Chefdirigentin Marin Alsop.
RSO-Intendant Dr. Christoph Becher hält fest: „Dass Marin Alsop gerade in der 50. Saison neue Chefin des RSO Wien wird, ist ein guter Anlass, sehr bewusste programmatische Signale zu setzen, die das künstlerische Profil des Orchesters markieren. Ein wesentlicher Baustein dabei ist die Förderung und Propagierung zeitgenössischer österreichischer Kompositionen – eine Aufgabe, der sich das RSO Wien in den vergangenen fünf Jahrzehnten kontinuierlich gewidmet hat.“
50 Jahre ORF Radio-Symphonieorchester Wien: Präsentation der Saison 2019/20

ORF/Hans Leitner

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, RSO-Chefdirigentin Marin Alsop , ORF-Radiodirektorin Monika Eigensperger, RSO-Intendant Dr. Christoph Becher

So findet die Gegenwart Ausdruck in der Musik von Peter Ablinger, John Adams, Lera Auerbach, Friedrich Cerha, Bernd Richard Deutsch, Richard Dünser, Pascal Dusapin, Bushra El-Turk, Georg Friedrich Haas, Clara Iannotta, Christian Jost, HK Gruber, Brahim Kerkour, Arturo Márquez, Christian Muthspiel, Oxana Omelchuk, Dieter Schnebel, Yuval Shaked, Sean Shepherd, Gerhard E. Winkler oder Agatha Zubel. Mit zahlreichen Werken von Komponisten wie Béla Bartók, Luciano Berio, Hector Berlioz, Leonard Bernstein, Alfredo Casella, Marc-André Dalbavie, Roman Haubenstock-Ramati, Joseph Haydn, Hans Werner Henze, Paul Hindemith, György Kurtág, Jón Leifs, György Ligeti, Gustav Mahler, Witold Lutosławski, Bohuslav Martinů, Felix Mendelssohn Bartholdy, Stanisław Moniuszko, Sergej Prokofjew, Maurice Ravel, Egon Wellesz, Eric Zeisl, Alexander Zemlinsky, Dimitrij D. Schostakowitsch und Arnold Schönberg verankert sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien im reichhaltigen und vielfältigen Repertoire des 19. und 20. Jahrhunderts.
In der nächsten Saison stehen zahlreiche Konzerte in ganz Österreich ebenso auf dem RSO-Programm wie Sonderprojekte, etwa zwei Gastspiele im Rahmen der Salzburger Festspiele, das schon traditionelle „Hollywood in Vienna“-Konzert zur Verleihung des Max Steiner Film Music Achievement Awards oder das Weihnachtskonzert „Christmas in Vienna“ im Wiener Konzerthaus. Auch einen Nachmittag mit Musik für junges Publikum wird es wieder geben: Beim „Concertino“ mit dem Titel „Reise nach Italien“ steht Felix Mendelssohn Bartholdys Symphonie Nr. 4 mit dem Beinamen „Italienische“ im Wiener Konzerthaus auf dem Programm. Zwei Auftritte hat das RSO Wien heuer beim Festival Wien Modern sowie ein Konzert beim „musikprotokoll im steirischen herbst“.
„Aus nächster Nähe – die Kammermusikreihe des RSO“ bringt in fünf Konzerten im ORF RadioKulturhaus und im Arnold Schönberg Center Klassiker der Kammermusikliteratur wie das Terzett von Antonín Dvořák oder das Klavierquartett von Gustav Mahler ebenso zu Gehör wie Raritäten aus der Feder von Ernst Toch und Vilma von Webenau oder neue Werke der Zeitgenossen Gerald Resch, Wolfgang Florey und Wolfram Wagner. Im Beethoven-Jahr 2020 ist natürlich auch ein Programm dem großen Jubilar gewidmet. Fünf Musiker/innen des RSO Wien präsentieren Ausschnitte aus „Fidelio“ und der Achten Symphonie in kammermusikalischen Fassungen, die bereits zu Beethovens Lebzeiten „Aus nächster Nähe“ im privaten Rahmen gespielt wurden.
Im ORF-RadioKulturhaus wird in der Saison 2019/20 die Veranstaltungsreihe „Klassische Verführung“ mit drei Konzerten weitergeführt und es gibt ein Jubiläumskonzert: Anlässlich „50 Jahre RSO Wien“ findet am 6. November ein Konzert im Großen Sendesaal statt. Marin Alsop kombiniert für dieses Geburtstagskonzert die Symphonie Nr. 2 C-Dur von Robert Schumann (mit den Instrumentalretuschen von Gustav Mahler) mit den „Drei Sätzen für Orchester“ von Friedrich Cerha.
Den Musikerinnen und Musikern des RSO Wien ist es ein besonderes Anliegen, auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für Musik zu begeistern. Im Mittelpunkt der Angebote stehen die RSO Workshops, deren Motto lautet: Bühne frei für Musikvermittlung. „my RSO probt“, „my RSO backstage & on air“, „Mitten in my RSO“, „my RSO Musiklabor“, „Schlag auf Schlag“ – die erfolgreichen interaktiven Vermittlungsprojekte werden in der Saison 2019/20 fortgeführt und um die umfangreiche Zusammenarbeit mit dem Verein „Superar“ in Wien erweitert, der Kindern Gesangs- und Instrumentalunterricht ermöglicht. Das RSO Wien lädt die Kinder zu Proben ein, wird aber selbst auch bei „Superar“ proben und konzertieren, begleitet Unterrichtsklassen und unterstützt die engagierten Musiklehrer/innen des Vereins. Ein erster Höhepunkt dieser Zusammenarbeit ist eine gemeinsame Aufführung von Beethovens Neunter Symphonie im Oktober 2020. Dieses unter der Federführung der Carnegie Hall stattfindende Projekt, das Marin Alsop auch auf anderen Kontinenten dirigiert, findet unter dem Motto „All Together. A Global Ode to Joy“ statt. Weitere Beispiele für die gerne wahrgenommene Aufgabe der musikalischen Nachwuchspflege sind die Abschlusskonzerte der Dirigentenklassen von der Universität Wien und die Orchesterakademie.

ORF RSO Wien - Saisonprogramm im Detail:

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Conchita führt durch die Show
Die Spannung steigt: Wer ergattert beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ am 25. April 2019 eine der begehrten Trophäen? Der ORF zeigt die glamouröse Verleihung des österreichischen Musikpreises live-zeitversetzt um 21.55 Uhr in ORF eins – die „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Conchita führt auch dieses Jahr durch den Abend im Wiener Volkstheater.
Am Dienstag, dem 19. Februar 2019, wurden im Rahmen einer Pressekonferenz mit ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer, IFPI-Präsident Dietmar Lienbacher, AKM-Präsident Peter Vieweger und in Anwesenheit von u. a. IFPI-Geschäftsführer und Vorsitzenden-Stellvertreter des ORF-Stiftungsrats, Dr. Franz Medwenitsch, die diesjährigen Nominierten präsentiert. Hitradio Ö3 und Radio FM4 sind beim Amadeus Award 2019 ebenfalls als Partner mit dabei und präsentieren mit „Song des Jahres“ (Ö3) und dem „FM4 Award“ zwei der insgesamt 14 Kategorien.
„Amadeus Austrian Music Award 2019“: Verleihung am 25. April live-zeitversetzt in ORF eins

ORF/Thomas Jantzen

Dietmar Lienbacher (Präsident IFPI Austria), Lisa Totzauer (ORF-eins-Channelmanagerin), Peter Vieweger (Vizepräsident AKM)

ORF-eins-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „Die österreichische Musikszene ist ein lebendiges, blühendes Beispiel für ein kreatives Selbstverständnis: Österreich ist cool! Mit dem Amadeus gelingt es, an einem Abend diese wunderbaren, talentierten Menschen unter einem Dach zu versammeln und ihr Talent zu feiern – die Vielfalt und Qualität der Musikerinnen und Musiker ist beeindruckend. Ich freue mich auf eine spannende Preisverleihung und bin stolz, dass ORF eins die TV-Heimat für österreichische Musik ist.“
Dietmar Lienbacher, Präsident IFPI Austria – Verband der Österreichischen Musikwirtschaft: „Die österreichische Musikszene zeichnet sich durch Originalität und Eigenständigkeit aus. Das kreative Potenzial in unterschiedlichsten Genres ist enorm. Mit dem ,Amadeus Austrian Music Award‘ wollen wir der bunten Szene eine große Bühne geben und dem Publikum eine unvergessliche Show bieten.“
Peter Vieweger, Präsident der AKM: „Musik ist nicht einfach da. Sie wurde von Komponistinnen, Komponisten und Textautorinnen und -autoren geschaffen, deren Werke uns emotional berühren, zum Nachdenken anregen oder einfach glücklich machen. Der Songwriter des Jahres presented bei AKM/austro mechana zeichnet jene Urheberinnen und Urheber aus, die mit ihrem kreativen Handwerk die österreichische Musikkultur hochhalten.“

Amadeus Award im Hitradio Ö3

Hitradio Ö3 wird beim diesjährigen „Amadeus Austrian Music Award“ wieder als Partner mit an Bord sein und präsentiert die Kategorie „Song des Jahres“. Die fünf nominierten Songs sind „500 PS“ (Bonez MC & RAF Camora), „Ala bin“ (Seiler und Speer), „Cordula Grün“ (Josh.), „Nobody But You“ (Cesár Sampson) und „Summer Sun“ (Cari Cari). Ö3-Hörer/innen haben die Wahl und bestimmen den „Song des Jahres“. Unter allen Musikinteressierten, die bei der Abstimmung auf der Ö3-Homepage bis zum Votingende am 19. März mitmachen, werden Karten für die Karten für die Amadeus-Gala sowie für die Aftershowparty verlost.
Am 25. April, dem Tag der Preisverleihung, wird die Ö3-Musikshow zur Einstimmung live aus dem Wiener Volkstheater gesendet. Ö3-Moderator Benny Hörtnagl wird von 13.00 bis 16.00 Uhr über die letzten Proben berichten, Live-Gäste in seiner Sendung begrüßen und Interviews mit den Nominierten und den Stars des Abends führen. Am Freitag, dem 26. April, berichtet Ö3-Reporterin Tina Ritschl im „Ö3-Wecker“ (ab 5.00 Uhr) über die Amadeus-Gewinner/innen und die Highlights des Abends.
Georg Spatt, Ö3-Senderchef: „Als Partner des Amadeus bedankt sich Ö3 bei den ausgezeichneten österreichischen Musikerinnen und Musikern für die sehr gute Zusammenarbeit während des ganzen Jahres. Eine Zusammenarbeit frei nach Wolfgang Ambros’ Beschreibung: ,Manchmal is’ alles einfach und dann wieder net, und manchmal is’ afoch a Traum! Doch eigentlich is’ es unbeschreiblich, und langsam wachs’ ma zamm!‘ Ich wünsche allen viel Erfolg!“

FM4 Award beim Amadeus – Hörerinnen und Hörer können ab sofort wieder online abstimmen

Die FM4-Hörerinnen und -Hörer haben auch heuer wieder abgestimmt und damit folgende fünf Acts für den FM4 Award beim Amadeus 2019 nominiert:
  • Cari Cari
  • Hearts Hearts
  • Kreiml & Samurai
  • Mavi Phoenix
  • Jugo Ürdens
Nun sind nochmals die Hörerinnen und Hörer am Zug. Sie können bis 22. März unter fm4.ORF.at für ihren Favoriten abstimmen. Überreicht wird der FM4 Award bei der Amadeus-Gala am 25. April, Radio FM4 schaltet live ins Volkstheater.

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