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Bewerbungsfrist bis 6. Februar – Finalshow am 4. Juni in ORF 2
Besonderes Jubiläum für die „Goldene Note“! Zum bereits zehnten Mal veranstaltet der Internationale Musikverein zur Förderung hochbegabter Kinder (IMF) unter der Leitung seiner Begründerin und Obfrau Leona König heuer den jährlichen Musikförderpreis. Auch 2026 werden wieder begabte Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren gesucht – diesmal in den drei Kategorien Tasteninstrumente, Blasinstrumente sowie Streich- und Zupfinstrumente. Interessierte musikalische Talente aus Österreich, Deutschland und Südtirol sind eingeladen, sich noch bis 6. Februar für die Teilnahme an der am 20. Februar im Wiener Ehrbar Saal stattfindenden „Goldene Note“-Audition zu bewerben. Insgesamt 15 junge Künstlerinnen und Künstler werden für das Vorspielen vor einer Fachjury ausgewählt. Diese kürt unter ihnen die neun Finalistinnen und Finalisten für die große „Goldene Note“-TV-Gala am 4. Juni 2026 in ORF 2 (und auf ORF ON). Die Highlights der Audition werden als Semifinale im Mai, ebenfalls in ORF 2 (und auf ORF ON), zu sehen sein.
Alle Details zu den Teilnahmekriterien sind unter
im-foundation.com/auditions-der-goldenen-note-2026/ verfügbar.
Fragen beantwortet das IMF-Büro unter office@im-foundation.com.
Der fünfköpfigen Audition-Jury gehören an: der österreichische Pianist und Leiter des Kammermusikfestivals Arsonore Markus Schirmer, der bulgarische Pianist Simeon Goshev, Arno Steinwider, Flötist und Dekan der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) sowie künstlerischer Leiter der Festspiele Taggenbrunn, die ebenfalls an der MUK lehrende Violinistin Kristina Šuklar, ihres Zeichens 2. Konzertmeisterin des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, sowie Elisabeth Kropfitsch, Professorin im Konzertfach Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien (mdw).

König: „Kinder und Jugendliche bestärken, den Mut zu haben, ihr Talent zu zeigen“

„Zehn Jahre ‚Goldene Note‘ sind für mich ein Moment großer Dankbarkeit“, sagt deren Begründerin Leona König, ihres Zeichens leidenschaftliche Nachwuchsförderin. „Dieses Jubiläum zeigt, wie nachhaltig musikalische Förderung wirken kann – wenn junge Talente Raum, Zeit und Vertrauen bekommen. Deshalb möchte ich alle musikbegeisterten Kinder und Jugendlichen bestärken, den Mut zu haben, ihr Talent zu zeigen und aktiv Teil dieser besonderen musikalischen Reise zu werden“, so König.

Die Preise der „Goldenen Note 2026“

Alle Finalistinnen und Finalisten der „Goldenen Note 2026“ erhalten neben den Solo-Auftritten im TV-Finale professionelle altersgerechte IMF-Masterclasses an der MUK sowie die Teilnahme an der von Leona König konzipierten und moderierten ORF-Nachwuchsreihe „Stars & Talente“, die die jungen Künstlerinnen und Künstler auf ihrem Karriereweg weiter begleitet.
Die „Goldene Note“-Gewinner:innen bekommen zusätzlich – neben den im Finale bereits absolvierten Siegerauftritten mit den Mitgliedern der Starjury und einer Trophäe – besondere Preise, u. a. ein MUK-Studiensemester, die kostenfreie Nutzung des berühmten Konzertsaals im Palais Ehrbar, wo schon Klassikgrößen wie Johannes Brahms, Anton Bruckner, Gustav Mahler oder Arnold Schönberg musiziert haben, für ein eigenes Konzert oder eine Aufnahme, sowie diverse, vom IMF vermittelte Konzertauftritte.

Fortsetzung der aktuellen „Stars & Talente“-Staffel am 8. März in ORF 2 und auf ORF ON

Die im November 2025 gestartete, bereits sechste Staffel des ORF-Nachwuchsformats „Stars & Talente by Leona König“ wird ab 8. März, sonntags um 17.55 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON, fortgeführt: In den vier noch nicht ausgestrahlten Folgen der zweiten Sendetranche sind als Gaststars und Unterstützerinnen der Nachwuchsmusiker:innen – allesamt Finalistinnen und Finalisten der „Goldenen Note 2025“ – Sängerin und Entertainerin Jazz Gitti, Dirigent und Klarinettist Andreas Ottensamer, der ukrainische Tenor Bogdan Volkov und die italienische Cellistin Maddalena Del Gobbo zu erleben. Die aktuelle Staffel beschließt im Mai das „Goldene Note“-Semifinale mit den Höhepunkten der Audition 2026.
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Vor dem Start der ersten Ticket-Verkaufswelle am 13. Jänner: ORF, EBU, BMI, Stadt Wien, Polizei und „Watchlist Internet“ richten zentrale Meldestelle für Betrugsversuche ein
Mit dem Eurovision Song Contest 2026 in Wien steht der größte TV-Musikevent der Welt vor der Tür. Solche Großveranstaltungen ziehen nicht nur Millionen Fans an, sondern auch Betrüger. Der ORF, die EBU, das BMI, die Stadt Wien und die Internetplattform „Watchlist Internet“ wollen daher vor dem Start der ersten Ticket-Verkaufswelle am 13. Jänner sensibilisieren und auf die größten Cyber-Gefahren aufmerksam machen.
Ein wesentlicher Pfeiler für einen sicheren Ticket-Erwerb ist das bewährte mehrstufige Ticketingsystem, das Transparenz und Fairness garantiert. Bis zum 18. Dezember 2025 konnte man sich auf den offiziellen Plattformen eurovision.com und oeticket.com registrieren, erst danach ist der Kauf eines Tickets auf oeticket.com möglich. Wer sich bisher nicht registriert hat, kann auch keine Karten mehr in der ersten Verkaufswelle erwerben. Verlockende Angebote sowie Geheimkontingente in sozialen Netzwerken und auf Online-Plattformen, die oft zu überhöhten Preisen verkauft werden, sind Fake.

Die häufigsten Tricks der Betrüger

Die Erfahrungen der Cyber-Expertinnen und - Experten zeigen, dass rund um Großevents die Anzahl der Fake-Shops und gefälschten Ticketangebote zunimmt, dabei bauen Betrüger täuschend echte Kopien von Ticket-Webseiten nach. Käuferinnen und Käufer zahlen, erhalten aber nie ein Ticket – oder sie erhalten eine Fälschung, mit der sie am Eingang abgewiesen werden.
Ebenso ignorieren sollte man außerdem Mails von angeblichen Organisatorinnen und Organisatoren, die Gewinne oder Last-Minute-Tickets versprechen – es handelt sich dabei um Phishing-Mails. Ein Blick auf die E-Mail-Adresse reicht meist, um zu bemerken, dass die E-Mail Teil eines ein Betrugsversuchs ist.
Bei „Geheimtipps“ oder günstigen Social-Media-Ticket-Packages auf Facebook, Instagram etc. oder Kleinanzeigen handelt es sich fast immer um Fallen. Auch dubiose Umfragen zum Eurovision Song Contest haben zum Ziel, ihre Daten zu stehlen oder Computerviren zu verbreiten. Empfohlen wird zudem, keine Ticket-Selfies in den sozialen Medien zu posten. Der QR-Code der Tickets kann kopiert und gefälscht werden.
Eine Gefahr abseits des Ticketverkaufs ist etwa auch das sogenannte Quishing – dabei überkleben Kriminelle echte QR-Codes an Parkautomaten, E-Ladesäulen oder auf Tischen in Lokalen mit eigenen Stickern. Ein harmloser Scan einer vermeintlichen „ESC-Info“ mit dem Handy führt auf gefälschte Banking-Seiten, die sensible Daten stehlen. Was hilft ist ein Fühl-Test, um Aufkleber zu identifizieren.
Vorsicht gilt auch beim Enkeltrick 2.0: Die KI macht es möglich, dass die Betrüger Stimmen von Angehörigen klonen. Das könnte vor allem in den Show-Wochen vom 12. bis 16. Mai brisant werden, so die Cyber-Expertinnen und -Experten. Ein Anruf mit der täuschend echten Stimme eines Familienmitglieds, wie etwa „Mama, ich bin in Wien beim ESC, mein Geldbeutel ist weg, ich brauche sofort Geld!“ kann selbst vorsichtige Menschen überrumpeln. Für das sogenannte Voice-Cloning genügen bereits wenige Sekunden Audiomaterial aus Social-Media-Videos. Generell ist es auch gut, sich mit seiner Familie ein Sicherheits-Codewort für den Notfall auszumachen. Auch der Rückruf unter einer bekannten Rufnummer ist ein sinnvolles Vorgehen, rät die Polizei.

Zentrale Anlaufstellen für Hinweise und Hilfe

Sicherheit ist beim 70. Eurovision Song Contest als gemeinschaftliche Aufgabe zu verstehen. Während der ORF die technische Infrastruktur absichert, ist die Mithilfe der Bevölkerung ein entscheidender Faktor. „Sicherheit ist Teamsport“, so Martin Pils, Head of Cyber Security für den ESC 2026, „wir sind auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, denn wir können nicht alles sehen.“
Um Betrugsmuster frühzeitig zu erkennen und Hilfe zu bieten, wurde ein Netzwerk an Anlaufstellen aufgebaut:
Meldestelle:
  • Verdächtige E-Mails oder Webseiten rund um den ESC-Ticketverkauf bitte sofort an die zentrale Adresse des ORF senden: esc-cybersecurity@orf.at
  • Zur Meldung einer Straftat kann jede Polizeidienststelle kontaktiert werden oder online die Meldestelle gegen Internetkriminalität des Bundeskriminalamts unter: against-cybercrime@bmi.gv.at
Hilfe & Beratung:
Information:
  • Aktuelle Warnungen vor Online-Fallen listet die Watchlist Internet laufend auf ihrer Plattform www.watchlist-internet.at auf.
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Sujet zum „Ö1 Jazztag“

ORF/dynamowien/Florian Jungwirth

Ö1 vergibt zum neunten Mal das Ö1-Jazzstipendium in Form eines zweijährigen Studiums an der Wiener JAM MUSIC LAB-Privatuniversität. Die Bewerbungsfrist endet am 25. März 2026, Informationen zur Ausschreibung sind abrufbar unter oe1.orf.at/jazzstipendium.
Das im Rahmen der „Ö1 Talentebörse“ vergebene Ö1-Jazzstipendium fördert einen/eine Jazz-Nachwuchskünstler:in und bietet ein zweijähriges Studium an der JAM MUSIC LAB-Privatuniversität. Bewerben können sich Musiker:innen im Alter von bis zu 28 Jahren, die entweder die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen oder deren Lebensmittelpunkt Österreich ist. Zusätzlich zum Stipendium erhält der/die Stipendiat:in die Möglichkeit zu einer CD-Produktion in Zusammenarbeit mit dem Wiener Label Quinton Records von Produzent Andreas Rathammer.
Als erstem Gewinner wurde am 30. April 2018 – dem Ö1-Jazztag, zugleich der von der UNESCO ausgerufene „International Jazz Day“ – Saxofonist Robert Unterköfler die Stipendien-Urkunde überreicht. Ihm sind seither Schlagzeuger Lukas Aichinger (2019), Violinistin Constanze Friedel (2020), Saxofonistin und Sängerin Madeleine Kaindl (2021), Pianist Alan Bartuš (2022), Gitarrist Andreas Varady (2023) und E-Bassistin Nina Feldgrill (2024) als Gewinner:innen nachgefolgt. 2025 war es Pianist Thomas Quendler, der die mit Gitarrist Wolfgang Muthspiel, US-Produzent Jeff Levenson, Ö1-Jazzredaktionsleiter Andreas Felber, Elke Tschaikner (Leiterin der Ö1-Musikabteilung), Anke Fischer (Elbphilharmonie Hamburg) und Dietmar Petschl (ORF-TV-Kultur) besetzte Jury überzeugte.
Die Bewerbungsfrist für das Ö1-Jazzstipendium endet am 25. März 2026, der/die Gewinner:in wird am Ö1-Jazztag am 30. April 2026 bekannt gegeben. Bewerbungen sind über die Homepage des Jam Music Lab unter www.jammusiclab.com/de/news/oe1-jazzstipendium-2026-gewinn-ein-vollstipendium-cd-produktion möglich.
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