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Auszeichnungen für Mystery-Thriller-Serie „Freud“ und „Universum“-Produktion „Olimba – Königin der Leoparden“
Nach einer Weltpremiere bei der Berlinale, einer Romy-Auszeichnung und einer Würdigung im Rahmen des Berlin Series Festivals konnte Marvin Krens „Freud“ nun die Jury in den USA überzeugen: Mit einem „Gold“ (Crime Drama/Entertainment Program), einem „Silver“ (Best Direction/Craft: Program) und einem „Bronze Award“ (Best Production Design/Art Direction/Craft: Program) geht die ORF/Netflix-Mystery-Thriller-Serie bei den renommierten New York Festivals TV & Film Awards gleich dreifach als Gewinner hervor. In der Kategorie „Documentary: Nature & Wildlife“ darf sich außerdem die ORF-Naturfilmmarke „Universum“ erneut über eine Auszeichnung freuen: Die Dokumentation „Olimba – Königin der Leoparden“ wurde bei den New York Festivals mit dem „Silver Award“ ausgezeichnet. Unter den Finalisten war auch ORF-Sportjournalist Toni Oberndorfer mit seiner Doku „Die Akte Tuchscherer“.

Dreifache Auszeichnung für ORF/Netflix-Mystery-Thriller-Serie „Freud“

Im gleichnamigen achtteiligen ORF/Netflix-Mystery-Thriller-Event schlüpft Robert Finster in die Rolle von „Freud“ (ORF-1-Premiere: 15. bis 22. März 2020) und zeigt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten Österreichs in einem völlig neuen Licht – rastlos, schillernd und einer mörderischen Verschwörung auf der Spur, die Österreich in Atem hält. An Finsters Seite sind u. a. Ella Rumpf und Georg Friedrich zu sehen. Regie führte Marvin Kren, der gemeinsam mit Benjamin Hessler und Stefan Brunner auch als Drehbuchautor sowie weiters als Executive Producer verantwortlich zeichnet.
Eine Koproduktion von Satel Film und Bavaria Fiction für ORF und Netflix, mit Unterstützung vom Filmfonds Wien, Fernsehfonds Austria sowie dem Creative Europe – Media Programm der Europäischen Union und des Tschechischen Staatsfonds der Kinematografie. ZDF Enterprises übernimmt den internationalen Vertrieb.

Silver Award für „Universum“-Produktion „Olimba – Königin der Leoparden“

Das gefeierte südafrikanische Naturfilmer-Duo Will und Lianne Steenkamp, bekannt u. a. für den mehrfach preisgekrönten „Universum“-Zweiteiler „Die Wüstenlöwen der Namib“, kann mit „Olimba – Königin der Leoparden“ (ORF-2-Premiere am 13. Oktober 2020) erneut einen großen internationalen Erfolg verbuchen: Drei Jahre lang lebten und filmten die Steenkamps an den Ufern des Luangwa – einem Fluss von etwa 800 Kilometern Länge, der zum Großteil in Sambia fließt. Tag für Tag folgten sie in einem eigens adaptierten Geländefahrzeug jeder Bewegung eines Leopardenweibchens und filmten den Tagesablauf des Überlebens dieser Raubkatze aus nächster Nähe. Sie nannten die Leopardin „Olimba“, was in der örtlichen Sprache „Mut und Stärke“ bedeutet.
"Universum: Olimba - Königin der Leoparden": “Makumbi” läuft seiner sich entfernenden Mutter hinterher.

ORF/Into Nature Productions/Will Steenkamp

"Universum: Olimba - Königin der Leoparden": “Makumbi” läuft seiner sich entfernenden Mutter hinterher.

Eine Koproduktion der Wiener Kurt Mayer Film und Into Nature Productions, ORF, ARTE und WDR in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise.

ORF-Doku „Die Akte Tuchscherer“ unter den Finalisten

Ebenso bei den New York Festivals vertreten war ORF-Sportjournalist Toni Oberndorfer mit seiner Doku „Die Akte Tuchscherer“, die 2019 im Rahmen von „Sport am Sonntag“ zu sehen war und im Vorjahr bereits den Österreichischen Sportjournalistenpreis gewonnen hat. In dem Film thematisierte Oberndorfer die Flucht des ehemaligen DDR-Skispringers Claus Tuchscherer, der sich bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck abgesetzt hat und später für den ÖSV an den Start ging.
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Am Dienstag, dem 12. Oktober 2021, wurde bei den renommierten „New York Festivals International Radio Awards“ eine Ausgabe der Ö1-Reihe „Hörbilder“ ausgezeichnet und damit in den Rang der weltbesten Radiosendungen dieses Jahrgangs erhoben. Das von Isabelle Engels gestaltete Feature „Love, to find beauty everywhere! Evelyn Brezinas Leben mit Glasknochen“ gewann Silber in der Kategorie „Biography/Profiles“.
Ö1 wiederholt die „Hörbilder“ am 20. November 2021 um 9.05 Uhr.
Ein quirliges Mädchen, feuerroter Lockenkopf, Kleidchen, fröhlich und bewegungshungrig. Evelyn kommt am 1. Mai 1977 in Wien gesund zur Welt. Sie ist das lang ersehnte Wunschkind ihrer Eltern. Ein Brüderchen folgt drei Jahre später. Im Alter von fünf Jahren beginnt Evelyn immer öfter Schmerzen beim Gehen zu verspüren, mit sechs bricht sie sich durch ein kleines Missgeschick den Oberschenkel. Ein Bruch, der ihr Leben in ein Vorher/Nachher teilt. Etwa hundert weitere Brüche werden folgen. Evelyn hat Glasknochen, sie brechen schon bei geringsten Anlässen. Die Volkschulzeit ist geprägt von Wochen in Gips, komplizierten Operationen und schmerzhaften Gehversuchen auf Krücken, das Gymnasium und die Matura absolviert Evelyn bereits im Rollstuhl. Eine Erwerbstätigkeit war ihr nur kurze Zeit möglich. Schmerzen sind ihr täglicher Begleiter. Die Anfang 40-Jährige lebt in einer Gemeindewohnung zusammen mit einer 24-Stunden-Pflegerin, die ihr bei allen Dingen des täglichen Lebens hilft. „Das Tor zur Welt“, meint Evelyn, „ist mein Handy“. Sie telefoniert und chattet mit Menschen im In- und Ausland, teilt über Social-Media-Plattformen Fotos von Wiens Sehenswürdigkeiten aus ungewöhnlichen Perspektiven, sie entdeckt Attraktives im Unscheinbaren. „Love, to find beauty everywhere!“ lautet eine der Kurzbeschreibungen von Evelyn Brezina auf Instagram. Isabelle Engels hat Evelyn Brezina mehrere Monate begleitet und ein berührend-heiteres Porträt gestaltet.
Jährlich vergeben die mit einer internationalen Jury besetzten „New York Festivals“ Radiopreise für die weltweit besten Radiosendungen. Radiostationen aus mehr als 30 Ländern haben heuer Sendungen eingereicht. Im Rahmen einer Gala in Las Vegas wurden am 12. Oktober die Ö1-„Hörbilder“ mit dem „New York Festivals International Radio Award“ in Silber prämiert. Die Jury der „New York Festivals International Radio Programs & Promos Awards“ besteht aus namhaften Repräsentanten der Medienszene aus aller Welt. Sie beurteilt Produktionsdetails, Organisation, Informationspräsentation, Kreativität und den Nutzen für das Medium.
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Einreichfrist bis 2. November 2021
Das Filmförderprogramm „Pixel, Bytes + Film“ des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) – realisiert in Partnerschaft mit ORF III Kultur und Information – wird auch 2022 wieder fortgeführt. Ab sofort sind Künstler/innen dazu aufgerufen, sich für die nächste Programmausgabe zu bewerben.
Finanzielle Unterstützung gibt es für die Entwicklung und Umsetzung neuer audiovisueller Formate im transmedialen und digital-innovativen Kontext – begleitet von Maßnahmen zur Weiterbildung, theoretischen Auseinandersetzung und professionellen Vernetzung. Gesucht werden Filmprojekte, die sich mit digitalen Technologien der Bildproduktion – u. a. digitale Animation, 3D-Motion-Capturing, VR, AR, 360°, künstliche Intelligenz – auseinandersetzen und deren formales Spektrum und erzählerische Möglichkeiten ausloten. Pro Projekt stellt das BMKÖS ein Produktionsbudget in Höhe von bis zu 35.000 Euro zur Verfügung.
Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

ORF/ORF III

ORF III unterstützt die Projekte in der Postproduktion, öffnet sein Archiv für künstlerische Recherche und präsentiert die entstandenen filmischen Arbeiten in der dazugehörigen Sendung „Pixel, Bytes + Film – Artist in Residence“.
Alle Informationen zu Ausschreibung und Bewerbungsmodus sind unter tv.ORF.at/stories/Pixel-Bytes-und-Film-neue-staffel-2022-call-einreichungen100.html zu finden. Die Einreichfrist endet am 2. November 2021.

Zur Umsetzung:

Die teilnehmenden Konzepte werden bis Mitte Dezember 2021 von einer Fachjury ausgewählt und anschließend im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Dezember 2022 realisiert. Je nach Format ist die Präsentation der fertigen Arbeiten im Jahr 2023 in ORF III im Rahmen der Sendung „Pixel, Bytes + Film – Artist in Residence“ vorgesehen. Darüber hinaus werden die Arbeiten auch in der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) zur Verfügung gestellt. Alle Rechte an den Arbeiten verbleiben bei den Künstler/innen. Anfallende Drittrechte müssen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Vorfeld geklärt werden.

Zur Projektpartnerschaft „Pixel, Bytes + Film“:

Der digitale Wandel beeinflusst Produktion und Rezeption zeitgenössischer Kunst fortlaufend. Neue technologische Möglichkeiten, neue Medien und Verwertungsformen bieten künstlerisch hohes Innovationspotenzial – in besonderem Maße im audiovisuellen Bereich.
„Pixel, Bytes + Film“, das u. a. in der ORF-III-Sendereihe „Artist in Residence“ Eingang findet, reagiert seit Jahren auf das große Interesse von Künstler/innen, filmische Ausdrucksformen über die herkömmlichen Formate im Kino-, Fernseh- und Ausstellungskontext hinaus weiterzuentwickeln. Hierfür bedarf es finanzieller Unterstützung, aber auch des Zugangs zu Technologien und fachlicher Expertise, um eigene Fähigkeiten und vorhandenes Wissen zu erweitern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbreitung und Sichtbarkeit der entstandenen Arbeiten.
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Der mehrsprachige Redewettbewerb startet in den 13. Durchgang
Anmeldung auf der Homepage sagsmulti.ORF.at von 1. Oktober bis 7. November 2021
Am 1. Oktober 2021 startet die Anmeldephase für den 13. Durchgang von „SAG’S MULTI!“. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Schulstufe aus ganz Österreich, sich über ihre Lehrerinnen und Lehrer für den mehrsprachigen Redewettbewerb anzumelden. Bis zum 8. November 2021 ist dann Zeit für die Registrierung auf der Homepage sagsmulti.ORF.at. Spätestens am 15. November sollten dann Videos mit Kurzreden (drei bis vier Minuten) für die Vorrunde auf der Homepage hochgeladen werden. Seit Oktober 2020 hat der ORF die Trägerschaft für den Wettbewerb und bietet damit die mediale Bühne für die mehrsprachigen Talente.

Bundespräsident hat den Ehrenschutz übernommen

Wie schon im vergangenen Jahr hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen auch für diesen Durchgang den Ehrenschutz übernommen. Er unterstreicht die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und die Bereitschaft der eigenen Meinung Stimme zu geben: „Gehört zu werden, das war einer der wichtigsten Gründe teilzunehmen – zu Recht! Die Bühne von ,SAG’S MULTI!‘ ist dazu euer Lautsprecher und die zweisprachige Rede ist euer Werkzeug dazu. Liebe Schülerinnen und Schüler, ich kann euch nur ermuntern – sagt was euch bewegt! Eure Themen und Reden haben Relevanz – wir wollen euch hören und sehen“, so Bundespräsident Alexander Van der Bellen in seiner Videobotschaft zum Start von „SAG’S MULTI!“ in diesem Schuljahr.

Alexander Wrabetz „Integration und Internationalität – zentrales Zukunftsthema“

„Integration ist gerade mit der Internationalität junger Menschen ein zentrales Zukunftsthema. Deshalb freut es mich sehr, dass der ORF nun schon zum zweiten Mal im Rahmen des Redewettbewerbs ‚SAG’S MULTI!‘ mehrsprachigen Redetalenten eine Bühne bieten kann. In zweisprachigen Beiträgen können junge Menschen Position beziehen, das Publikum bewegen und so zur Pluralität im öffentlichen Diskurs beitragen“, betont ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.
Das Besondere an „SAG’S MULTI!“ ist, dass in der Rede zwischen Deutsch und der Erstsprache oder einer erlernten Fremdsprache mehrmals gewechselt werden muss. Wer sich in der Vorrunde qualifiziert, tritt in der Hauptrunde vor Jury und Publikum an. In der Finalrunde heißt es dann neue Rede, neues Thema – vor noch mehr Zuhörer/innen via Live-Stream. Das Leitthema des diesjährigen Redewettbewerbs lautet „Wer ist Wir?“, inspiriert vom Buch „Wir“ der Kulturwissenschafterin Judith Kohlenberger. Fünf weitere Themengebiete laden die jungen Redetalente ein, Position zu beziehen.

Mehr als zwölf Jahre Erfolgsgeschichte

Das zentrale Team für die Umsetzung unter Leitung des CSR-Chefs Pius Strobl sind Eser Akbaba und Peter Wesely. Eser Akbaba ist seit 2009 als Moderatorin für den ORF tätig, sie ist Buchautorin und selbst mit drei Muttersprachen aufgewachsen: Türkisch, Zaza und Deutsch. Peter Wesely hat als Generalsekretär des Vereins „Wirtschaft für Integration“ den Wettbewerb 2009 erfunden. In den 1980er und 1990er Jahren war er Redakteur der ORF-Abteilungen Religion in Hörfunk und Fernsehen, weitere berufliche Stationen waren u. a. Pressesprecher der Caritas Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.
Als Partner in der organisatorischen Umsetzung unterstützt weiterhin EDUCULT – Denken und Handeln in Kultur und Bildung.
89 Sprachen waren insgesamt seit Beginn von „SAG’S MULTI!“ im Jahr 2009 zu hören.
Im vergangenen Schuljahr waren trotz COVID-19 350 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich von ihren Schulen für den mehrsprachigen Redewettbewerb „SAG’S MULTI!“ nominiert worden. 133 junge Sprachtalente zwischen 13 und 20 Jahren haben sich nach Vorrunde und Hauptrunde für die Finalrunde qualifiziert. Am 22. Juni 2021 sind die besten 32 Redner/innen im Rahmen einer Preisverleihung im ORF RadioKulturhaus ausgezeichnet worden.

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