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Christoph Waltz’ Inszenierung von Beethovens „Fidelio“ in ORF 2, Opernrarität „Halka“ und Bellini-Klassiker „Norma“ in ORF III
Noch mehr Operngenuss von den heimischen Bühnen präsentiert der ORF im Jahr 2020. So zeigen ORF 2 und ORF III in Kooperation mit den Vereinigten Bühnen Wien im kommenden Jahr mit „Halka“, „Fidelio“ und „Norma“ drei Neuinszenierungen aus dem Theater an der Wien. Die TV-Produktionen entstehen in Zusammenarbeit mit UNITEL.
Den Auftakt macht Stanisław Moniuszkos polnische Nationaloper „Halka“, die am 15. Dezember 2019 ihre Premiere feiert und im Rahmen von „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ am Sonntag, dem 12. Jänner 2020, um 21.30 Uhr in ORF III zu sehen ist. Die Titelpartie in dieser Opernrarität hat die US-Amerikanerin Corinne Winters übernommen, in der Rolle des Jontek ist der polnische Startenor Piotr Beczała und als sein Gegenspieler Janusz der international renommierte Bassbariton Tomasz Konieczny zu erleben. Weiters singt u. a. der Arnold Schoenberg Chor unter der Leitung von Erwin Ortner. Łukasz Borowicz dirigiert das ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Für die Regie zeichnet Mariusz Treliński verantwortlich. Vor der TV-Ausstrahlung von „Halka“ zeigt ORF III zur Einstimmung das neue, eigenproduzierte Porträt „Ein Tag im Leben von Piotr Beczała“. Die Online-Klassikplattform „fidelio“ überträgt „Halka“ bereits am Donnerstag, dem 19. Dezember, live um 19.00 Uhr.
Die zweite Opern-Neuproduktion aus dem Theater an der Wien präsentiert ORF 2 am Freitag, dem 20. März 2020, um 21.20 Uhr: Ludwig van Beethovens einzige Oper „Fidelio“ in einer Inszenierung von Oscar-Preisträger Christoph Waltz – ein besonderes Highlight im ORF-Jahresschwerpunkt zum 250. Geburtstag des Komponisten, der am Theater an der Wien nicht nur „Fidelio“, sondern auch viele seiner wichtigsten Orchesterwerke zur Uraufführung brachte. Gespielt wird die zweite, 1806 entstandene Fassung der Befreiungsoper, in der Nicole Chevalier als Leonore und Eric Cutler als Florestan zu erleben sein werden. Manfred Honeck wird am Pult der Wiener Symphoniker stehen. Weiters singt der Arnold Schoenberg Chor (Leitung Erwin Ortner). Premiere ist am 16. März 2020.
Noch nicht fixiert ist der ORF-Sendetermin der dritten Oper aus dem Theater an der Wien: Die Neuproduktion von Vincenzo Bellinis Klassiker „Norma“, die am 15. Mai 2020 ihre Premiere hat, wird im Programm von ORF III zu sehen sein. In der Titelpartie feiert Asmik Grigorian, die Sensations-„Salome“ der Salzburger Festspiele 2018 (und 2019), unter der Regie von Vasily Barkhatov ihr Rollendebüt. Das Wiener KammerOrchester dirigiert Diego Matheuz. Es singt auch hier der Arnold Schoenberg Chor (Leitung Erwin Ortner).
ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „ORF III verbindet mit den Vereinigten Bühnen Wien eine enge Zusammenarbeit, die jedes Jahr aufs Neue intensiviert wird. Neben der jährlichen NESTROY-Preisverleihung produzierte ORF III u. a. 2014 den Da-Ponte-Zyklus unter der musikalischen Leitung von Nikolaus Harnoncourt sowie 2017 die komplette ‚Ring-Trilogie‘ aus dem Theater an der Wien und präsentierte dem ORF-Publikum zum diesjährigen Nationalfeiertag die fulminante TV-Premiere des Erfolgsmusicals ‚I am from Austria‘. Ich freue mich sehr, im kommenden Jahr unser Klassik-Programmbouquet um weitere Opern-Highlights aus dem Theater an der Wien zu erweitern und möchte allen beteiligten Partnern meinen großen Dank aussprechen.“
ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Durch die Kooperation mit unseren Partnern Vereinigte Bühnen Wien, UNITEL und ORF III kommen wir zu sehr attraktivem Content für das ORF-Hauptprogramm: ‚Fidelio‘ an seinem Uraufführungsort als erster Höhepunkt des großen Beethoven-Jahres, das wir schon mit dem Pausenfilm zum Neujahrskonzert einleiten werden. Wir dürfen gespannt sein, wie Christoph Waltz dieses meisterhafte Stück über Zivilcourage, Humanismus und aufopfernde Liebe deuten wird. Das Publikum wird es in ORF 2 erste Reihe fußfrei und in bester Qualität miterleben können.“
Prof. Dr. Franz Patay, Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien: „Die Kooperation der Vereinigten Bühnen Wien mit dem ORF ist ein wichtiger Schritt, um allen Menschen den Zugang zu Kunst und Kultur zu ermöglichen. Nach der äußerst erfolgreichen Ausstrahlung unserer Musical-Erfolgsproduktion ‚I am from Austria‘ am Nationalfeiertag freue ich mich, die Zusammenarbeit nun mit drei Opernproduktionen aus dem Theater an der Wien fortzusetzen. Wir reagieren damit auch auf die äußerst starke, nicht immer erfüllbare Ticketnachfrage und bieten den Zuseherinnen und Zusehern in ganz Österreich die Gelegenheit, die erstklassigen Operninszenierungen des Theater an der Wien via Bildschirm zu erleben. Ich danke dem ORF für das Vertrauen in unsere Produktionen und freue mich auf einen zukünftigen Ausbau der Zusammenarbeit.“
Prof. DI Roland Geyer, Intendant des Theater an der Wien: „Dass in der Saison 2019/20 gleich drei Neuproduktionen aus dem Theater an der Wien von ORF III und ORF 2 ausgestrahlt werden, freut mich sehr und trägt dazu bei, dass unsere außergewöhnlichen Operninterpretationen mit vielen internationalen Stars einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Besonders freut mich, dass der ORF einerseits aus der künstlerischen Fundgrube des Theater an der Wien schöpft und Opernraritäten wie ‚Halka‘ zeigt – andererseits die Rückkehr von Startenor Piotr Beczała an das Haus und das Wiener Operndebüt des österreichischen Spitzendirigenten Manfred Honeck dokumentiert.“

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Weitere Auszeichnung für den ORF in Sachen „Nachhaltigkeit“: Nach zahlreichen Preisen für den in Österreich veranstalteten Eurovision Song Contest 2015 als „Green Event“ und der „klimaaktiv Gold“-Auszeichnung für die abgeschlossene Sanierung des Objekts 1 des ORF-Zentrums erhielt der ORF gestern Mittwoch, dem 4. Dezember 2019, den „Austrian SDG-Award“ in der Kategorie „Medien“ für seine Beiträge im Rahmen der „MUTTER ERDE“-Schwerpunkte.
Austrian SDG-Award

ORF/Günther Pichlkostner

Sepp Eisenriegler (Mitglied des Ethikbeirats, Senat der Wirtschaft), Pius Strobl, Conny Kreuter

Mit seinen Programmschwerpunkten trägt der ORF zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen bei. Verliehen wurden die Preise von Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein, Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka, Nachhaltigkeitsministerin Maria Patek und Mitgliedern des Senats der Wirtschaft. Im Namen von ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz nahm die Auszeichnung Pius Strobl, Leiter Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit, Facility Management und Humanitarian Broadcasting im ORF, gemeinsam mit Anita Malli, Geschäftsführerin MUTTER ERDE, entgegen.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Seit vielen Jahrzehnten stellt der ORF mit seinen Initiativen wie ‚Licht ins Dunkel‘ und ‚Nachbar in Not‘ sein gesellschaftliches Engagement unter Beweis. Seit mehr als einem Jahrzehnt haben wir mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis und den ‚MUTTER ERDE‘-Programmschwerpunkten zum Umwelt- und Klimaschutz beigetragen. Es freut mich ganz besonders, dass diese Leistungen des ORF nun auch als Beitrag zu den Nachhaltigkeitszielen der UNO anerkannt werden.“
Pius Strobl: „Als Unternehmen mit gesellschaftlicher Verantwortung versucht der ORF Bewusstsein für humanitäre Ziele zu schaffen: Ob ‚Licht ins Dunkel‘, ‚Nachbar in Not‘ oder ‚MUTTER ERDE‘ – die jahrelangen Partnerschaften mit der Zivilgesellschaft sind ein wesentlicher Teil unserer humanitären Anliegen.“
Die sogenannten SDGs (Sustainable Development Goals) wurden 2015 von den Vereinten Nationen „zur nachhaltigen Entwicklung“ verabschiedet und sind Ziele für die nächsten zehn Jahre. In bisher sechs „MUTTER ERDE“-Programmschwerpunkten zu den drängenden Umwelt- und Naturschutzfragen hat der ORF zu acht von 17 Nachhaltigkeitszielen der UNO intensiv berichtet. Mit durchschnittlich vier Millionen Seher/innen und ebenso vielen Hörer/innen im Rundfunk sowie Leser/innen online konnte der ORF über die komplexen Zusammenhänge und das Verständnis der Nachhaltigkeit aufklären.
Weiters tragen die Kooperation des ORF mit den führenden Umwelt- und Naturschutzorganisationen Österreichs sowie die Bestrebungen des ORF, seine Schwerpunkte auch auf internationalen Kongressen der EBU (European Broadcasting Union) vorzustellen und als Best-Practice-Beispiel zu präsentieren, zum SDG 17: „Partnerships for the Goals“ bei.
Austrian SDG-Award

ORF/Günther Pichlkostner

Die Preisträger der Austrian SDG-Awards.

Der „Austrian SDG-Award“ wird seit 2017 vom Senat der Wirtschaft an österreichische Unternehmen verliehen, die die UN-Nachhaltigkeitsziele in ihre Prozesse umfassend integriert haben. 2019 wird der „Austrian SDG-Award“ darüber hinaus in den Kategorien Jugend, Medien, Städte und Gemeinden vergeben. Bewertet wurden die rund 130 Einreichungen vom Ethikbeirat des Senats der Wirtschaft unter der Leitung von Günter Bergauer, Direktor des Bankhauses Schellhammer & Schatterer, sowie der SDG Bewertungsplattform Ethico.
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