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​​Mag. Lothar Lockl zum Vorsitzenden, Dr. Franz Medwenitsch zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt
Auf Einladung des bisherigen Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrats, Dr. Norbert Steger, fand am Donnerstag, dem 19. Mai 2022, im ORF-Zentrum Wien die konstituierende Sitzung des neuen Stiftungsrats statt. Die Tagesordnung umfasste die Wahl des/der Vorsitzenden und des/der Vorsitzenden-Stellvertreters/Stellvertreterin sowie die Wahl der Mitglieder der Ausschüsse. Dem Stiftungsrat gehören 35 Mitglieder an, seine Funktionsperiode dauert vier Jahre.
 
Zum Vorsitzenden des Stiftungsrats wurde Mag. Lothar Lockl gewählt. Er folgt damit auf den bisherigen Vorsitzenden, Dr. Norbert Steger. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte das Gremium erneut Dr. Franz Medwenitsch. Folgende Mitglieder wurden zu Vorsitzenden bzw. Stellvertreterinnen/Stellvertretern der Ausschüsse und Arbeitsgruppen bestellt:
 
Programmausschuss: Dr. Franz Medwenitsch (Vorsitzender), DI Dr. Hildegard Aichberger, MBA (Vorsitzenden-Stellvertreterin)
Ausschuss für Finanzen und Technik: Mag. Thomas Zach (Vorsitzender), Dr. Sigrid Pilz (Vorsitzenden-Stellvertreterin)
Corporate-Governance-Arbeitsgruppe: Univ.-Prof. Mag. Dr. Klaus Poier (Vorsitzender), Univ.-Prof. Dr. Katharina Hofer (Vorsitzenden-Stellvertreterin)
Arbeitsgruppe Gender & Diversity: MMag. Dr. Petra Stolba (Vorsitzende), Mag. Andrea Danmayr (Vorsitzende-Stellvertreterin)
 
Mag. Lothar Lockl: „Ich freue mich sehr über die einhellige Bestellung und das Vertrauen des gesamten Stiftungsrats. Ich bin angetreten, weil mir das Wohl des ORF ein großes Anliegen ist. Ich möchte, dass die Strahlkraft des ORF wieder in den Vordergrund rückt, und meinen Beitrag dazu leisten, den ORF in eine erfolgreiche digitale Zukunft zu führen.“ 

Kurzbiografie Mag. Lothar Lockl

Lothar Lockl wurde 1968 in Wien geboren und studierte Politik- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Wien. Von 1989 bis 2000 war er Pressesprecher von „GLOBAL 2000“, von 2000 bis 2009 Pressesprecher des Bundessprechers der Grünen, danach Kommunikationschef und Bundesparteisekretär. 2016 leitete er den Wahlkampf von Alexander Van der Bellen für die Bundespräsidentenwahl. Lockl ist seit 2009 Geschäftsführer der Strategie- und Kommunikationsberatungsagentur „Lockl & Keck GmbH“, seit 2020 ist er Mitglied des ORF-Stiftungsrats.

Dem Stiftungsrat gehören folgende Mitglieder an:

(in Klammer sind die entsendenden Institutionen angeführt)

DI Dr. Hildegard Aichberger, MBA (Bundesregierung)
Univ.-Prof. Dr. Ewald Aschauer (Bundesregierung über Vorschlag der ÖVP)
Mag. Jürgen Beilein (Bundesregierung)
Gerhard Berti (Zentralbetriebsrat)
Mag. Andrea Danmayr (Publikumsrat)
Mag. Ulrike Domany-Funtan, MBA (Salzburg)
Herbert Fechter (Bundesregierung)
MMag. Dr. Alfred Geismayr (Vorarlberg)
Dr. Niki Haas (Bundesregierung über Vorschlag der FPÖ)
Univ.-Prof. Dr. Katharina Hofer (Oberösterreich)
Prof. Herwig Hösele (Bundesregierung)
Christiana Jankovics, Bakk. phil. (Zentralbetriebsrat)
Stefan Jung (Zentralbetriebsrat)
Norbert Kettner (Wien)
Christian Kolonovits (Burgenland)
Mag. Andreas Kratschmar (Publikumsrat)
Mag. Stefan Kröll (Tirol)
Mag. Michaela Krömer, LL.M. (Publikumsrat)
Heinz Lederer (Bundesregierung über Vorschlag der SPÖ)
Mag. Lothar Lockl (Bundesregierung über Vorschlag DIE GRÜNEN)
Mag. Sophie Matkovits (Publikumsrat)
Dr. Franz Medwenitsch (Bundesregierung)
Univ.-Prof. Mag. Dr. Michael Meyer (Publikumsrat)
Mag. Helmut Miernicki (Niederösterreich)
Siggi Neuschitzer (Kärnten)
Dr. Sigrid Pilz (Bundesregierung)
Univ.-Prof. Mag. Dr. Klaus Poier (Steiermark)
Marianne Schüttner, MBA (Zentralbetriebsrat)
Mag. Gregor Schütze (Bundesregierung)
Gudrun Stindl, MSc (Zentralbetriebsrat)
MMag. Dr. Petra Stolba (Publikumsrat)
Ruth Strondl, MAS (Bundesregierung)
MMag. Bernhard Tschrepitsch (Bundesregierung)
Mag. Thomas Zach (Bundesregierung über Vorschlag der ÖVP)
Mag. Anita Zielina, MBA (Bundesregierung über Vorschlag der NEOS)

Die Ausschüsse des ORF-Stiftungsrats setzen sich wie folgt zusammen:

Ausschuss für Finanzen und Technik: 
Thomas Zach (Vorsitzender), Sigrid Pilz (Vorsitzenden-Stellvertreterin), Ewald Aschauer, Gerhard Berti, Niki Haas, Stefan Jung, Andreas Kratschmar, Heinz Lederer, Lothar Lockl, Michael Meyer, Helmut Miernicki, Marianne Schüttner, Petra Stolba, Bernhard Tschrepitsch
 
Programmausschuss: 
Franz Medwenitsch (Vorsitzender), Hildegard Aichberger (Vorsitzenden-Stellvertreterin), Andrea Danmayr, Herbert Fechter, Katharina Hofer, Herwig Hösele, Christina Jankovics, Stefan Jung, Norbert Kettner, Christian Kolonovits, Stefan Kröll, Michaela Krömer, Gregor Schütze, Gudrun Stindl, Ruth Strondl
 
Corporate-Governance-Arbeitsgruppe: 
Klaus Poier (Vorsitzender), Katharina Hofer (Vorsitzenden-Stellvertreterin), Ewald Aschauer, Heinz Lederer, Michael Meyer
 
Arbeitsgruppe Gender & Diversity: 
Petra Stolba (Vorsitzende), Andrea Danmayr (Vorsitzende-Stellvertreterin), Hildegard Aichberger, Ulrike Domany-Funtan, Katharina Hofer, Herwig Hösele, Christiana Jankovics, Stefan Jung, Heinz Lederer, Sophie Matkovits, Sigrid Pilz, Gudrun Stindl, Bernhard Tschrepitsch, Anita Zielina
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Auszeichnungen im ORF-Zentrum verliehen
Zum 19. Mal zeichnete das Branchenblatt „Österreichs Journalist:in“ bei einer Gala im ORF-Zentrum am Dienstag, dem 17. Mai 2022, die „Journalistinnen und Journalisten des Jahres“ aus. Zum bereits zehnten Mal darf sich der ORF über den Titel „Redaktion des Jahres“ freuen. Die bestgereihten ORF-Journalistinnen und -Journalisten sind: Martin Thür (Innenpolitik), Tim Cupal (Außenpolitik/EU), Barbara Rett (Kultur), Kristina Inhof (Sport), Barbara Battisti (Wirtschaft) und Marcus Wadsak (Wissenschaft). „Aufgefallen“ ist Fanny Stapf. Als „Local Hero 2021“ wurde Katharina Bernhart aus dem Landesstudio Niederösterreich ausgezeichnet. Pandemiebedingt wurde die Verleihung der Preise für die „Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2020“ nachgeholt. Auch 2020 war der ORF „Redaktion des Jahres“.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: „Nicht nur, aber besonders in Krisenzeiten ist faktentreue, unabhängige und objektivierbare Information eine der tragendsten Säulen des öffentlich-rechtlichen Auftrags des ORF. Unsere Journalistinnen und Journalisten bieten tagtäglich Qualitätsjournalismus, dem die Österreicherinnen und Österreicher in hohem Maß vertrauen. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich.“
 

In folgenden Kategorien wurden ORF-Journalistinnen und -Journalisten zu den besten des Landes im Jahr 2021 gewählt:

 
Innenpolitik:
Platz 1: Martin Thür
Platz 2: Lou Lorenz-Dittlbacher
Platz 3: Stefan Kappacher
Platz 4: Fritz Dittlbacher
Platz 5: Tobias Pötzelsberger
Platz 8: Hans Bürger
Platz 10: Matthias Westhoff
 
Investigation:
Platz 3: Peter Babutzky
 
Kultur:
Platz 1: Barbara Rett
Platz 4: Clarissa Stadler
Platz 6: Gerald Heidegger
Platz 7: Lillian Moschen
 
Außenpolitik/EU:
Platz 1: Tim Cupal
Platz 2: Raffaela Schaidreiter
Platz 3: Cornelia Primosch
Platz 4: Cornelia Vospernik
Platz 5: Inka Pieh
Platz 6: Roland Adrowitzer
Platz 7: Christophe Kohl
Platz 8: Peter Fritz
Platz 9: Christian Wehrschütz
Platz 10: Paul Krisai
 
Wirtschaft:
Platz 1: Barbara Battisti
Platz 2: Esther Mitterstieler
Platz 3: Christoph Varga
Platz 6: Hanna Sommersacher
Platz 7: Volker Obermayr
 
Sport:
Platz 1: Kristina Inhof
Platz 2: Ernst Hausleitner
Platz 3: Oliver Polzer
Platz 4: Adi Niederkorn
Platz 5: Daniel Kulovits
Platz 6: Karoline Zobernig
Platz 8: Anna-Theresa Lallitsch
 
Unterhaltung:
Platz 3: Karl Hohenlohe
Platz 4: Barbara Stöckl
Platz 5: Claudia Stöckl
Platz 8: Lukas Schweighofer
 
Medien:
Platz 2: Nadja Hahn
 
Wissenschaft:
Platz 1: Marcus Wadsak
Platz 2: Elke Ziegler
Platz 3: Barbara Daser
Platz 4: Florian Petautschnig
Platz 6: Marlene Nowotny
Platz 8: Julia Gindl
Platz 10: Barbara Reichmann
 
Chronik:
Platz 2: Hanno Settele
Platz 3: Patrick Budgen
Platz 4: Petra Pichler
Platz 5: Barbara Gansfuß
Platz 6: Veronika Mauler
Platz 8: Beate Tomassovits
 
Chefredaktion:
Platz 3: Ingrid Thurnher
Platz 10: Matthias Schrom
Platz 11: Waltraud Langer
Platz 14: Hannes Aigelsreiter
Platz 20: Gerald Heidegger
Platz 22: Wolfgang Geier
 
Aufgefallen:
Platz 1: Fanny Stapf
Platz 4: Sophie-Kristin Hausberger
Platz 6: Philipp Maschl
Platz 7: Katharina Weinmann
Platz 10: Clara Akinyosoye
 

In folgenden Kategorien wurden ORF-Journalistinnen und -Journalisten zu den besten des Landes im Jahr 2020 gewählt:

 
Journalist des Jahres: Armin Wolf
 
Innenpolitik:
Platz 1: Armin Wolf
Platz 2: Tobias Pötzelsberger
Platz 4: Lou Lorenz-Dittlbacher
Platz 5: Susanne Schnabl
Platz 7: Simone Stribl
 
Investigation:
Platz 1: Ulla Kramar-Schmid
Platz 2: Bernt Koschuh
Platz 3: Peter Babutzky
 
Kultur:
Platz 1: Peter Schneeberger
Platz 2: Martin Traxl
 
Außenpolitik/EU:
Platz 1: Karim El-Gawhary
Platz 2: Tim Cupal
Platz 3: Cornelia Primosch
Platz 4: Raffaela Schaidreiter
Platz 5: Christophe Kohl
Platz 6: Jörg Winter
Platz 7: Andreas Pfeifer
Platz 9: Verena Gleitsmann
 
Wirtschaft:
Platz 1: Dieter Bornemann
Platz 5: Christoph Varga
Platz 6: Volker Obermayr
Platz 7: Hanna Sommersacher
Platz 8: Esther Mitterstieler
 
Sport:
Platz 1: Alina Zellhofer
Platz 2: Kristina Inhof
Platz 3: Adi Niederkorn
Platz 4: Oliver Polzer
Platz 5: Daniel Kulovits
Platz 6: Mari Lang
 
Unterhaltung:
Platz 1: Peter Klien
Platz 3: Christoph Wagner-Trenkwitz
Platz 4: Nina Horowitz
Platz 5: Karl Hohenlohe
Platz 7: Robert Kratky
 
Medien:
Platz 2: Stefan Kappacher
Platz 3: Nadja Hahn
Platz 7: Rosanna Atzara
 
Wissenschaft:
Platz 1: Günther Mayr
Platz 2: Markus Wadsak
Platz 3: Barbara Daser
Platz 4: Florian Petautschnig
Platz 5: Martin Haidinger
Platz 6: Elke Ziegler
Platz 9: Marlene Nowotny
 
Chronik:
Platz 1: Lisa Gadenstätter
Platz 3: Petra Pichler
Platz 4: Barbara Gansfuß
Platz 5: Tanja Malle
Platz 8: Beate Tomassovits
 
Chefredaktion:
Platz 4: Ingrid Thurnher
Platz 7: Matthias Schrom
Platz 8: Waltraud Langer
Platz 20: Gerald Heidegger
Platz 25: Wolfgang Geier
 
Aufgefallen:
Platz 2: Patrick Budgen
Platz 3: Matthias Westhoff
Platz 5: Regina Pöll
Platz 7: Yilmaz Gülüm
Platz 9: Kaspar Fink
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„Starmania“ erhielt Auszeichnung mit dem Umweltzeichen für Green Producing

„Starmania“ erhielt Auszeichnung mit dem Umweltzeichen für Green Producing

Der ORF-Mediencampus wird als ökologische TV-Produktionsstätte ausgezeichnet, und „Starmania“ erhält als zweite ORF-Produktion die Auszeichnung mit dem Umweltzeichen für Green Producing in Film- und Fernsehen. Klimaschutzministerin Leonore Gewessler übergab die beiden Auszeichnungen heute, am Freitag, dem 6. Mai 2022, im Vorfeld der „Starmania“-Finalshow an ORF-Generaldirektor Mag. Roland Weißmann.
Die Klimaschutzstrategie des ORF beinhaltet unter anderem die Ökologisierung der Fernsehproduktion. Green Producing wird so weit wie möglich der neue Standard in der Fernsehproduktion – am ORF-Mediencampus sowie in allen ORF-Landesstudios. Mit der nun erfolgten Lizenzvergabe für Green Producing sind am ORF-Mediencampus Küniglberg ökologische Produktionen möglich.
 
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Das Klima schützen hat viele Facetten. Die klimafreundliche TV-Produktion ist eine davon. Ich freue mich sehr, dass der ORF hier voran geht. Dafür gibt es heute das Umweltzeichen für Green Producing für die diesjährige Ausgabe von ‚Starmania‘. Und ich bin überzeugt: Das war erst der Anfang. Hier werden noch viele weitere folgen.“
 
ORF-Generaldirektor Mag. Roland Weißmann: „Es ist eine große Freude für uns, dass der ORF-Mediencampus als ökologische TV-Produktionsstätte ausgezeichnet wurde. Nach ,Dancing Stars‘ hat nun mit ,Starmania‘ die zweite Produktion das Umweltzeichen für Green Producing in Film- und Fernsehen erreicht – und das ist erst der Anfang. Green Producing ist ein wichtiger Baustein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie und zur Erreichung unserer Klimaziele.“
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Spendenergebnis des Vorjahrs beträgt 19,5 Millionen Euro, Gesamtspenden seit Start der Initiative mittlerweile bei 361 Millionen Euro
​Auch die 49. Aktion von LICHT INS DUNKEL fiel in ein aufreibendes Corona-Jahr. Doch trotz der pandemiebedingten Schwierigkeiten zeigten die Österreicherinnen und Österreicher wieder ihre große Hilfsbereitschaft. Beeindruckende 19,5 Millionen Euro waren ein erneutes Zeichen gelebter Solidarität mit den notleidenden Menschen und Familien in dieser schwierigen Zeit. Über den LICHT INS DUNKEL-Soforthilfefonds konnte 5.006 Familien und 14.967 Kindern geholfen werden, zudem erhalten auch wieder in ganz Österreich an die 400 Sozial- und Behindertenprojekte Unterstützung. Das Gesamtspendenvolumen ist seit Beginn der Aktion 1973 auf 361 Millionen Euro gewachsen.
Mit dem 50. Aktionsjahr folgt nun das 50-jährige Jubiläum von LICHT INS DUNKEL, das mit mehreren Initiativen für den karitativen Zweck begangen wird. Eine dieser Initiativen ist die Schaffung des neuen Jubiläumsfonds, bei dem beispielgebende Leuchtturm-Projekte im Bereich Inklusion in mehreren Kategorien über einen Zeitraum von drei Jahren so gefördert werden, dass ihr Fortbestand auch darüber hinaus gesichert ist.

Weißmann: „Österreicherinnen und Österreicher zeigen große, anhaltende Solidarität“

ORF-Generaldirektor Mag. Roland Weißmann: „Die Corona-Krise hat auch im vergangenen Jahr viel Leid in der österreichischen Bevölkerung verursacht und uns erneut auf die Probe gestellt. Doch auch in diesen schwierigen Zeiten zeigen die Österreicherinnen und Österreicher durch ihre großzügigen Spenden im Rahmen von LICHT INS DUNKEL eine große, anhaltende Solidarität. Dementsprechend freudig blicken wir auf das 50-jährige Jubiläum von LICHT INS DUNKEL, das mit dem Jubiläumsfonds eine weitere sinnvolle Initiative zur Unterstützung von notleidenden Menschen dazugewonnen hat.“

​Strobl: „50 Jahre LICHT INS DUNKEL mit besonderem Einsatz sichtbar machen“

Pius Strobl, Leiter des ORF-Humanitarian Broadcasting: „Einmal mehr sind wir überwältigt von der österreichischen Hilfsbereitschaft, die dieses großartige Spendenjahr für LICHT INS DUNKEL möglich gemacht hat und dort hilft, wo Unterstützung dringend nötig ist. Das 50-jährige Jubiläum wollen wir dieses Jahr mit besonderem Einsatz sichtbar machen und weitere Schritte für eine allumfassende Inklusion in Österreich setzen. Der neue Jubiläumsfonds ist ein solcher Schritt, um soziale Projekte langfristig zu fördern.“​

Nekula: „LICHT INS DUNKEL dankt allen Spenderinnen und Spendern“

LICHT INS DUNKEL-Präsident Kurt Nekula: „LICHT INS DUNKEL dankt allen Spenderinnen und Spendern, die unserer Aktion seit vielen Jahren die Treue halten. Durch diese Hilfe konnten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr mit großer Dankbarkeit Spendeneingänge in Höhe von rund 20 Millionen Euro verzeichnen, wodurch wir rund 5.000 Familien sowie 400 Inklusions- und Sozialprojekte unterstützen konnten. Im 50. Aktionsjahr schreibt LICHT INS DUNKEL einen Jubiläumsfonds aus, durch den beispielgebende Leuchtturm-Projekte im Bereich Inklusion gefördert werden. Wertvoll an dieser Initiative ist besonders, dass Projekte so langfristig gefördert werden und eine Basis geschaffen wird, um Menschen in zuverlässiger Beständigkeit die gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.“

Radinger: „Menschen Sicherheit geben, dass da jemand ist, der hilft“

LICHT INS DUNKEL-Geschäftsführerin Eva Radinger: „Dank des in uns gesetzten Vertrauens freut es mich, wenn ich die Gewissheit habe, dass wir mit den großzügigen Spenden, die uns im Rahmen der letzten Kampagne zuteil geworden sind, auch weiterhin auf allerhöchstem Niveau helfen können und es gemeinsam schaffen, unsere Aufgabe zu erfüllen: Menschen Mut zu machen und ihnen die Sicherheit geben, dass da jemand ist, der hilft. Die uneingeschränkte Bereitschaft der Menschen, gemeinsam füreinander da sein zu wollen, beweist uns jeden Tag, dass es ein Privileg ist, helfen zu können, auch wenn wir selbst in Krisenzeiten vor großen Herausforderungen stehen.“

Weber: „Ein beachtliches Spendenergebnis und ein aufrichtiges Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender“

LICHT INS DUNKEL-Vizepräsident Univ.-Prof. Dr. Germain Weber: „Der Aufruf von LICHT INS DUNKEL zur Stärkung gesellschaftlicher Inklusion von Menschen mit Behinderung wurde auch das vergangene Jahr durch dieses beeindruckende Spendenergebnis honoriert. Der Jubiläumsfonds, lanciert zu 50 Jahren LICHT INS DUNKEL, setzt neue Maßstäbe für innovative, mehrjährige, die gesellschaftliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen fördernde Projekte. Die Leuchtturmprojekte des Jubiläumsfonds werden die neue Strahlkraft von LICHT INS DUNKEL und ihren Spenderinnen und Spendern werden.“

Details zum Jubiläumsfonds

Mit dem Jubiläumsfonds im Rahmen des 50. Aktionsjahrs von LICHT INS DUNKEL werden beispielgebende Leuchtturm-Projekte im Bereich Inklusion in den Kategorien Bildung, Arbeitswelt, Kunst/Kultur/Freizeit/Sport, Peer-Beratung und Interessenvertretung/Selbstvertretung, Empowerment und Gewaltschutz für Mädchen/Frauen mit Behinderungen sowie Gemeinwesenarbeit über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Der Fokus liegt dabei auf Sozialraumprojekten, die Menschen mit Behinderungen bzw. sozioökonomischer Benachteiligung die volle gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen. Der Jubiläumsfonds „50 Jahre LICHT INS DUNKEL“ wird aus den erfreulicherweise deutlich gestiegenen Spendenergebnissen der vergangenen drei Jahre dotiert.
Ein interdisziplinärer Beirat wird die Vergabe aus den Mitteln des Fonds begleiten. Unter den bereits zugesagten Beiratsmitgliedern sind Univ.-Prof. Barbara Gasteiger-Klicpera (Universität Graz), Marianne Hengl (RollOn Austria), Dr. Hansjörg Hofer (Behindertenanwalt), Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. Susanne Schwab (Universität Wien), Primar Dr. Klaus Vavrik (Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde, Neuropädiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie) und FH-Prof. Mag. Dr. Michaela Moser („Armutskonferenz“, Ilse Arlt Institut für Soziale Inklusionsforschung).
Die Einreichung ist ab dem 9. Mai bis zum 15. August möglich und erfolgt online unter lichtinsdunkel.ORF.at/jubiläumsfonds und per E-Mail an jubilaeumsfonds@lichtinsdunkel.org.
Die Vergabe des Fonds erfolgt am 27. September. Auf der Homepage des Jubiläumsfonds finden sich alle Details, Einreichkriterien und Förderbedingungen sowie die erforderlichen Formulare. Mehr Infos zum Jubiläumsfonds finden Sie unter lichtinsdunkel.ORF.at/jubiläumsfonds.

Hengl: „Wertschätzende Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit den Betroffenen ist unabkömmlich“

Marianne Hengl, Obfrau RollOn Austria: „LICHT INS DUNKEL ist eine unverzichtbare Organisation in unserem Land geworden. Ganz wesentlich beim Spendensammeln ist es, dabei auf unsere Würde zu achten, denn wir wollen nicht Objekte von Barmherzigkeit sein, sondern mit Respekt und Wertschätzung behandelt und unterstützt werden. Eine wertschätzende Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit den Betroffenen ist dabei unabkömmlich.“

Hofer: „Inklusion bedeutet allen zu ermöglichen, vollwertig am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben“

Dr. Hansjörg Hofer, Anwalt für Gleichbehandlungsfragen für Menschen mit Behinderung: „Inklusion bedeutet, dass die Umwelt in allen Bereichen in einer Weise gestaltet sein muss, die es ALLEN ermöglicht, vollwertig am Leben in der Gesellschaft teilzuhaben. Im Gegensatz zur Integration, bei der sich der einzelne Mensch mit Behinderung an die Umgebung anzupassen hat, ist das bei wirklicher Inklusion nicht erforderlich. Wenngleich sich Österreich 2008 zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet hat, die Inklusion als überragendes Leitmotiv hat, sind wir von diesem Ziel noch weit entfernt. Ich gehe davon aus, dass der Jubiläumsfonds von LICHT INS DUNKEL dazu beitragen wird, Österreich ein gutes Stück näher zu einer inklusiven Gesellschaft zu bringen.“

Gasteiger-Klicpera: „Inklusion muss selbstverständlich und alltäglich werden“

Univ.-Prof. Dr. Barbara Gasteiger Klicpera, Universität Graz: „Vielen Dank für die großartige Idee, Leuchtturmprojekte zu ermuntern und zu prämieren! Langfristig wünsche ich mir, dass dieser Preis dazu beiträgt, dass Inklusion selbstverständlich und alltäglich wird und dass es irgendwann viele, viele Leuchttürme gibt, von denen der Alltag geprägt sein wird.“​

Vavrik: „Inklusion ermöglicht ein kindgerechtes Leben, Perspektive und Erleben von Gemeinschaft“

Primar Dr. Klaus Vavrik, Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde (Zusatzfach Neuropädiatrie), Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapeut (VIP, KIB, Trauma-Psychotherapie): „Ausgrenzung bedeutet eine massive Verletzung seiner Rechte und letztlich den sozialen Tod für ein Kind. Inklusion hingegen ermöglicht ihm ein kindgerechtes Leben, Perspektive und das Erleben von Gemeinschaft. Das vermittelt LICHT INS DUNKEL nun seit 50 Jahren! Und hoffentlich noch viele mehr.“

Schwab: „Ziel ist, Möglichkeiten für Partizipation im Sinne einer aktiven Teilhabe sowie Mit- und Selbstbestimmung zu schaffen“

Univ.-Prof. Mag. Mag. Dr. Susanne Schwab, Bakk. MA, Universität Wien: „Auf dem Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft ist es wichtig zu erkennen, dass nicht die Anpassung von Individuen an ihre Umgebung, sondern der Abbau vorhandener Barrieren im Mittelpunkt stehen muss. Daher ist das vorrangige Ziel, Möglichkeiten für Partizipation im Sinne einer aktiven Teilhabe sowie Mit- und Selbstbestimmung zu schaffen.“
​So konnten der ORF und die Seher/innen, Hörer/innen und User/innen im 49. Aktionsjahr helfen
Der ORF unterstützte auch im 49. Aktionsjahr in allen seinen Medien und Landesstudios Österreichs größte Spendensammelaktion, um im Sinne des Vereins LICHT INS DUNKEL inklusive Projekte zu fördern und damit so vielen Menschen wie möglich die notwendige Unterstützung im Bereich der Barrierefreiheit und Lernhilfe und somit eine bessere Teilnahme an der Gesellschaft zu ermöglichen.
Mit einem TV-Gala-Abend im Zeichen von Menschlichkeit und Inklusion am 24. November 2021 konnte ein Spendenergebnis von 3,3 Millionen Euro erzielt werden. Der Gala-Abend wurde von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, dem Schirmherrn der Aktion, eröffnet. Alle Künstlerinnen und Künstler – DJ Ötzi, Andrea Berg, Roland Kaiser, Chris Steger, Opus, Giovanni Zarrella, Edmund, ein Starmania-Chor, eine Tanzgruppe der T21BÜNE und Kanon Huang (Goldene Note) – wurden von der ORF Allstars Band begleitet und zeigten an den Spendentelefonen ebenfalls ein Zeichen der Menschlichkeit und des Zusammenhalts. Für den guten Zweck traten überdies alle Künstler ohne Gage auf.
Die ORF-Radios veranstalteten im November wieder den beliebten „Musikwunschtag“ für LICHT INS DUNKEL. Die Regionalradios spielten einen ganzen Tag lang für eine Spende der Hörerinnen und Hörer deren Lieblings-Hits. Insgesamt wurden 310.066 Euro für Familien in Not und Menschen mit Behinderung gesammelt.
Unter dem Titel „9 Bundesländer – 9 Tage – 9 Teams: 24 Stunden für den guten Zweck“ engagierten sich mehr als 50 Promis, Profi- und Heeressportler/innen zugunsten von LICHT INS DUNKEL. Bei der „24 Stunden Radchallenge“ starteten in jedem Bundesland ab Oktober wöchentlich ein bis zwei Teams in den Wettkampf um die meistgefahrenen Kilometer innerhalb von 24 Stunden, wobei jeder erradelte Kilometer in eine Geldspende umgewandelt wurde. Insgesamt kamen bei dieser sportlichen Aktion 150.000 Euro für LICHT INS DUNKEL zusammen.
Unter dem Motto „9 Länder, 9 Auktionen“ wurden bei dem „AURENA Auktions-Marathon für LICHT INS DUNKEL“ mehr als tausend Exponate versteigert. Der gesamte Erlös inklusive Auktionsgebühr betrug 214.977 Euro und ging als Geldspende an LICHT INS DUNKEL.
Der ORF SPORT organisierte am Sonntag, dem 12. Dezember 2021, bereits zum 23. Mal seine große Live-Sportversteigerung in der Sendung „Sport am Sonntag für LICHT INS DUNKEL“ und erzielte ein Spendenergebnis von insgesamt 169.702,32 Euro.
Am vierten Adventsonntag, dem 19. Dezember 2021, veranstaltete ORF III Kultur und Information im ORF RadioKulturhaus den „ORF III Weihnachtszauber“ – die bereits dritte Versteigerung wertvoller Kunst- und Kulturexponate für LICHT INS DUNKEL. Diese brachte einen Erlös von insgesamt 211.260 Euro für den guten Zweck ein.
In den zwei Ausgaben der „Promi-Millionenshow für LICHT INS DUNKEL“ im Dezember 2021 und Februar 2022 stellten Promis in ORF 2 ihr Wissen unter Beweis und erspielten 265.000 Euro für den guten Zweck.
Zum insgesamt 49. Mal rief der ORF am Heiligen Abend zum Spenden auf – davon zum 44. Mal mit der ganztägigen LICHT INS DUNKEL-Fernsehsendung am 24. Dezember, die viele Menschen in Österreich bereits traditionell durch diesen besonderen Tag begleitet. Das Spendenergebnis allein am 24. Dezember betrug dank der Spenden der Österreicherinnen und Österreicher, Firmenspenden, der vielen Initiativen in den ORF-Landesstudios sowie der ORF-Radios und dem „Ö3-Weihnachtswunder“ mehr als 10 Millionen Euro und bewies starken gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Krise.
Seit 25 Jahren ist die „Seitenblicke Night Tour“ für LICHT INS DUNKEL unterwegs und bittet die österreichische Prominenz zugunsten der Hilfsaktion zur Kasse. 6.036.691,54 Euro konnten die „Seitenblicke“ dank der prominenten Hilfe in den vergangenen 25 Jahren insgesamt an LICHT INS DUNKEL spenden.
Das große Spendenfest der Ö3-Gemeinde fand wieder vom 19. bis 24. Dezember 2021 zugunsten von LICHT INS DUNKEL statt. Gabi Hiller, Andi Knoll und Robert Kratky sendeten 120 Stunden nonstop live aus der „Ö3-Wunschhütte“ in Wien/Heiligenstadt. Für 3.937.723 Euro haben die Ö3-Hörerinnen und -Hörer ihre Lieblingshits bestellt und dabei gleichzeitig für den LICHT INS DUNKEL-Soforthilfefonds gespendet. Dazu kamen Spenden der „Ö3-Wundertütenaktion“: 406.000 gesammelte Handys wurden im Verwertungsprozess zu weiteren 410.000 Euro an Spendengeld für LICHT INS DUNKEL.
Ö1 unterstützte 2021 im Rahmen von LICHT INS DUNKEL außerschulische Lernbegleitung. Um Kinder bestmöglich zu fördern, gibt es in zahlreichen Gemeinden Österreichs sogenannte Lerncafés, Lernclubs oder Lerntreffs, deren Ziel es ist, Schülerinnen und Schüler bei ihren Aufgaben und/oder dem Ausgleichen schulischer Defizite zu unterstützen. Darüber hinaus berichtete Ö1 im Aktionszeitraum ausführlich über die Projekte in seinen Sendungen und unterstützte die Hilfsaktion mit dem „Ö1-Wunschstand“ am Kunsthandwerksmarkt am Wiener Karlsplatz, dem traditionellen „Ö1-Weihnachtsquiz“ im ORF RadioKulturhaus und erfüllte an vier Tagen Musikwünsche in „Tolle Titel, starke Stücke“ gegen eine Spende für LICHT INS DUNKEL. Dabei kamen weitere 42.499,86 Euro dem guten Zweck zu Gute.
Um das Angebot vor allem im ländlichen Bereich zu verbessern, unterstützte FM4 2021 im Rahmen der LICHT INS DUNKEL-Kampagne die Errichtung eines weiteren Tiroler Frauenhauses. FM4 rief zu Spenden auf, die zum Beispiel für eine barrierefreie Küche im neuen Haus oder taktile Bodenindikatoren für Frauen mit Sehbehinderung verwendet werden. Im Rahmen der Spendenaufrufe von FM4 wurden 78.169,13 Euro gespendet.
Das ORF.at-Netzwerk unterstützte LICHT INS DUNKEL mit zahlreichen Angeboten – von der Website lichtinsdunkel.ORF.at​ mit Online-Spendentool und detaillierten Infos zu Aktionen und Events über zahlreiche Storys auf weiteren ORF.at-Channels bis zu dem umfassenden Live-Stream- und Video-on-Demand-Angebot der ORF-TVthek zu den TV-Sendungen. Der ORF TELETEXT lieferte Infos zur Hilfsaktion und allen Spendenmöglichkeiten auf Seite 680.
Gespendet werden kann während des gesamten Jahres, alle Informationen zur Spendensammelaktion sind unter lichtinsdunkel.ORF.at​ abrufbar.
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