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Starkes Zeichen der Menschlichkeit beim Auftakt der jährlichen Hilfsaktion
„Licht ins Dunkel – Der Gala-Abend“ fand am Mittwoch, dem 25. November 2020, live in der Kulisse von „Dancing Stars“ unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen, Beachtung aller Corona-Schutzbestimmungen und ohne Publikum statt. Weltstar Andrea Bocelli, Andreas Gabalier, DJ Ötzi, Ina Regen, Pizzera & Jaus und Aleksey Igudesman – sie alle unterstützten mit ihren Auftritten die ORF-Spendenaktion und setzen damit ein Zeichen für Menschlichkeit, Solidarität und Zusammenhalt.
LiD 2020

ORF/Roman Zach-Kiesling

Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen, Doris Schmidauer und Jakub Dazdarevic entzünden die Friedenslichtkerze im ORF-Studio.

Ebenso wie der Schirmherr der Aktion „Licht ins Dunkel“, Bundespräsident Alexander Van der Bellen, der zum emotionalen Höhepunkt der Sendung das ORF-Friedenslicht aus Bethlehem übernahm und damit die Friedenslichtkerze im Studio entzündete. Nina Kraft und Norbert Oberhauser führten durch den stimmungsvollen TV-Abend, Bundeskanzler Sebastian Kurz und Vizekanzler Kogler gehörten ebenfalls zu den Live-Gästen, die die traditionsreiche Hilfsaktion unterstützten. Andreas Onea hostete die Spendenzentrale im A1-Headquarter, wo neben Innenminister Karl Nehammer, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Familienministerin Christine Aschbacher auch die Klubobleute der Parlamentsparteien und viele weitere prominente Gäste halfen, die Spendenzusagen des Abends – über 250.000 Euro wurden alleine an den Telefonen gespendet – entgegenzunehmen.

Bundespräsident: „Miteinander spielt größere Rolle“

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie stand das gesellschaftliche Zusammenstehen im Mittelpunkt der gestrigen Sendung. In Zuspielungen wurde gezeigt, wie „Licht ins Dunkel“ wirkt und – abseits der konkreten Hilfeleistung – oft auch den entscheidenden Anstoß geben kann, Hoffnung zu schenken, Mut zu machen und ein Leben zum Besseren zu wenden. Bundespräsident Alexander Van der Bellen fand dazu klare Worte: „,Licht ins Dunkel‘ ist heuer vielleicht besonders wichtig, weil das Miteinander wichtiger geworden ist. Helfen hat bei uns Tradition. Helfen ist etwas Österreichisches. Und ,Licht ins Dunkel‘ ist ein wunderschönes Beispiel, wie erfolgreich wir sein können, wenn wir zusammenhelfen.“

ORF-Generaldirektor: „,Licht ins Dunkel‘ ist eine unserer großartigsten Aktionen“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz unterstrich: „,Licht ins Dunkel‘ ist eine unserer großartigsten Aktionen, die deswegen großartig ist, weil wir die Unterstützung der Österreicherinnen und Österreicher haben, weil wir seit 47 Jahren mit den Hilfsorganisationen zusammenarbeiten und tolle Hilfsprojekte realisieren können – und weil jeder Euro dort ankommt, wofür er bestimmt ist und wir uns als ORF, mit der gesamten ORF-Flotte, in den Dienst dieser Sache stellen.“
LiD 2020

ORF/Roman Zach-Kiesling

Norbert Oberhauser, Andrea Bocelli, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Nina Kraft

Der Einsatz aller Mitwirkenden wurde belohnt: Am Ende der Sendung konnte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz an den Präsidenten des Vereins „Licht ins Dunkel“, Kurt Nekula, einen Spendenscheck in Höhe von 2.473.096 Euro überreichen – zusammengekommen durch die Spendenzusagen während des Gala-Abends, Firmenpatenschaften zugunsten der Hilfsaktion und einer Einzelspende über eine Million Euro, die der „Licht ins Dunkel“-Chef des ORF, Pius Strobl, im Verlauf des Abends entgegennehmen durfte. Diese Spende eines auf eigenen Wunsch anonym bleibenden Österreichers war gleichzeitig auch die höchste Einzelspende in der Geschichte von „Licht ins Dunkel“.
„Licht ins Dunkel – Der Gala-Abend“ in ORF 2 wurde auch vom Publikum gut angenommen und erreichte in der gesamten Dauer von 20.15 bis 22.50 Uhr durchschnittlich 668.000 Seher/innen – der Höchstwert lag bei 773.000 Zuseher/innen – und einen Marktanteil von 20 Prozent. 1,745 Millionen Seher/innen, also knapp ein Viertel aller Österreicher/innen 12+, waren zumindest kurz dabei (Nettoreichweite).

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ORF-Funkhaus erstrahlt am 3. Dezember lila; „dokFilm“, Spielfilme, TV-Reportagen sowie Radio- und Online-Beiträge zum Thema
Dem ORF ist Inklusion und Barrierefreiheit ein selbstverständliches Anliegen. Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2020 widmen sich daher zahlreiche TV-und Radioformate diesem Thema – darunter „Guten Morgen Österreich“, „Studio 2“, „dokFilm“ oder „Heimat Fremde Heimat“. Weiters stehen die Spielfilme „So wie du bist“ und „Wunder“ sowie eine Ausgabe von Barbara Stöckls Gesprächsreihe „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ auf dem Programm.
ORF III präsentiert mehrere Dokumentationen, stellt das Thema unter anderem in Spezialausgaben von „Kultur Heute“ in den Mittelpunkt und zeigt in neuen, barrierefreien Videoclips, wie Inklusion überall gelebt werden kann.
Das Ö1-Publikum erwarten u. a. im Rahmen der „Hörbilder“ ein Porträt der Bloggerin Evelyn Brezina, die ihr Leben mit „Glasknochen“ meistern muss, ein Beitrag über ein Projekt der Musikschule Mödling mit gehörbeeinträchtigen und gehörbehinderten Jugendlichen sowie eine mehrteilige „Betrifft: Geschichte“-Ausgabe mit dem Titel „Arbeit, kein Mitleid“. Zudem wird das ORF-Funkhaus von 3. auf 4. Dezember in der Farbe Lila beleuchtet – „#PurpleLightUp“!
Beiträge auf ORF.at, in der ORF TVthek und im ORF TELETEXT ergänzen das Programmangebot.

Sonntag, 29. November, ORF 2

Bereits am Sonntag, dem 29. November, zeigt „dokFilm“ um 23.05 Uhr in ORF 2 die Dokumentation „Berührungen – Sexualassistenten bei der Arbeit“ von Mechthild Gaßner: Sexualität ist heute kein Tabu mehr, ebenso nackte Körper in der Werbung, in Filmen, auf Plakaten und Zeitschriften. Fast durchwegs sind es schöne, meist junge Körper, ihnen wird Erotik und Sexualität zugestanden. Doch wo bleiben die Menschen, deren Körper nicht diesem Ideal entspricht? Menschen mit Behinderungen oder alte Menschen? Langsam findet ein Umdenken statt. Es wird wahrgenommen, dass auch Menschen mit Behinderungen und alte Menschen keine asexuellen Wesen sind. Es gibt Angebote, ein neues Berufsbild ist entstanden: die Sexualbegleiterinnen und -begleiter. Doch ihre Tätigkeit ist umstritten.
"Berührungen - Sexualassistenten bei der Arbeit": Thorsten hat zum Glück Eltern, die seinen Wunsch verstehen.

ORF/NEW DOCS/Johann Feindt

Thorsten hat zum Glück Eltern, die seinen Wunsch verstehen.

Danach steht um 0.00 Uhr der Spielfilm „So wie du bist“ auf dem Programm: In der Koproduktion von ORF und MDR schlüpft Gisela Schneeberger in die Rolle der unnahbaren Richterin Helene, die im Ruhestand ihr Herz für ein Mädchen mit Down-Syndrom öffnet. Unter der Regie von Wolfgang Murnberger und nach einem Drehbuch von Uli Brée spielen weiters Juliana Götze, Sebastian Urbanski, Cornelius Obonya, Lukas Resetarits, Petra Morzé, Karlheinz Hackl und August Schmölzer.
"So wie du bist": Cornelius Obonya (Charly), Sebastian Urbanski (Sebastian), Juliana Götze (Michalina), Gisela Schneeberger (Helene)

ORF/Dor Film/Anjeza Cikopano

Cornelius Obonya (Charly), Sebastian Urbanski (Sebastian), Juliana Götze (Michalina), Gisela Schneeberger (Helene)

Donnerstag, 3. Dezember – am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Am Donnerstag, dem 3. Dezember – am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung –, ist in „Guten Morgen Österreich“ ab 6.30 Uhr in ORF 2 Andreas Onea zu Gast. Der Parasportler und ORF-Moderator hat eine besondere Geschichte zu erzählen: Im Alter von fünf Jahren verlor der Niederösterreicher bei einem schweren Autounfall seinen linken Arm. Der Schicksalsschlag ließ ihn allerdings nicht verzweifeln – ganz im Gegenteil. Ihm ist es ein großes Anliegen darüber zu sprechen, dass Behinderte Akzeptanz verdienen und kein Mitleid brauchen. Trotzdem will er für die Probleme der Menschen mit Behinderung sensibilisieren.
Danach – um 11.55 Uhr – trifft Barbara Stöckl in „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ in einem starken und berührenden Gesprächs-Dialog zwei Menschen, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu ihrem persönlichen „Gipfel-Sieg“ gemacht haben – Slalomsiegerin Marlies Raich und Konzert-Sopranistin Maria Erlacher-Forster.
"Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge": Marlies Raich, Maria Erlacher, Marianne Hengl, Barbara Stöckl, Hermann Petz, Jack Falkner

ORF/Kiwi TV

Marlies Raich, Maria Erlacher, Marianne Hengl, Barbara Stöckl, Hermann Petz, Jack Falkner

„Studio 2“ porträtiert ebenfalls am 3. Dezember um 17.30 Uhr den 14-jährigen Dominik aus Salzburg. Er ist von Geburt an mehrfach behindert und wird von seiner Mutter rund um die Uhr betreut. Dominik kommuniziert über seine Augen und liebt es, Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Seine Familie wünscht sich dabei von anderen Menschen weniger Mitleid und Getuschel, sondern einen offenen Umgang mit Dominik und seiner Behinderung.
Im Hauptabend von ORF 1 erwartet das Fernsehpublikum um 20.15 Uhr ergreifendes Gefühlskino mit "Wunder": Julia Roberts und Owen Wilson sind die Eltern des zehnjährigen Auggie (Jacob Tremblay), dessen Gesicht aufgrund eines Gendefekts schwer entstellt ist. Als Auggie in die Schule kommt, will er sich in der Öffentlichkeit nur mit seinem Astronautenhelm zeigen. Unter der Regie von Stephen Chbosky spielen in dem Drama aus dem Jahr 2017 auch Izabela Vidovic, Mandy Patinkin, Daveed Diggs, Noah Jupe und andere.
"Wunder": Owen Wilson (Nate Pullman),Julia Roberts (Isabel Pullman), Jacob Tremblay (August 'Auggie' Pullman), Izabela Vidovic (Via Pullman), Danielle Rose Russell (Miranda)

ORF/Pro7/Studiocanal/Dale Robinette

Owen Wilson (Nate Pullman),Julia Roberts (Isabel Pullman), Jacob Tremblay (August 'Auggie' Pullman), Izabela Vidovic (Via Pullman), Danielle Rose Russell (Miranda)

„#PurpleLightUp“ in ORF III

Auch ORF III Kultur und Information widmet sich am Donnerstag, dem 3. Dezember, ausgiebig dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. In „ORF III AKTUELL“ (ab 9.30 Uhr) und einer Spezialausgabe von „Kultur Heute“ (19.55 Uhr) geben interessante Talk-Gäste Einblick, vor welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderung vor allem in Zeiten der Corona-Krise stehen. Weiters rückt „Kultur Heute“ die „#PurpleLightUp“-Kampagne in den Fokus.
Zwei Dokumentationen über das Leben von Menschen mit Behinderung stehen im Vorabend auf dem Programm. Den Anfang macht „Ziemlich bestes Team – die Doku“ (17.40 Uhr): Der Film von Ernst Schwarz zur ORF-2-„konkret“-Serie, die Menschen mit Behinderung auf ihrer Suche nach Arbeit begleitete, zeigt deren Erfolge, aber auch Rückschläge. Danach gibt der ohne Arme und Beine geborene Psychologe Georg Fraberger in der von Dagmar Knöpfel gestalteten Dokumentation „007 auf der Suche nach der Seele“ (18.35 Uhr) Einblicke in seinen Werdegang und seine Lebensphilosophie.
"007 auf der Suche nach der Seele": Georg Fraberger und Matthias Beck im Gespräch über die Seele.

ORF/Makido Film

Georg Fraberger und Matthias Beck im Gespräch über die Seele.

Nach den „Nachrichten in Einfacher Sprache“ (19.25 Uhr), die anlässlich der „#PurpleLightUp“-Initiative mehrmals über den Tag verteilt in ORF III zu sehen sind, folgt eine 25-minütige Fassung des „DisAbility Confidence Day 2020“ (19.30 Uhr), der sich mit den Herausforderungen von gesellschaftlicher Veränderung und technologischem Fortschritt beschäftigt. Führende CEOs und internationale Expertinnen und Experten diskutieren über Barrierefreiheit als Erfolgsfaktor sowie über neue Formate und Ideen für die Inklusionsarbeit. Moderiert wird der fünfte „DisAbility Confidence Day“ von Vera Schmidt und Andreas Onea. Zwischen den einzelnen Programmen präsentiert ORF III ganztags neue, barrierefreie Videoclips, die zeigen, wie Inklusion in unserer Gesellschaft gelebt werden kann.

„#PurpleLightUp“ in Ö1

„Love to find beauty everywhere“ lautet der Titel der „Hörbilder“ am Samstag, den 28. November, ab 9.05 Uhr in Ö1. Ein quirliges Mädchen, feuerroter Lockenkopf, Kleidchen, fröhlich und bewegungshungrig. Evelyn kommt am 1. Mai 1977 in Wien gesund zur Welt. Sie ist das lang ersehnte Wunschkind ihrer Eltern. Ein Brüderchen folgt drei Jahre später. Im Alter von fünf Jahren beginnt Evelyn immer öfter Schmerzen beim Gehen zu verspüren, mit sechs bricht sie sich durch ein kleines Missgeschick den Oberschenkel. Ein Bruch, der ihr Leben in ein Vorher/Nachher teilt. Etwa hundert weitere Brüche werden folgen. Evelyn hat Glasknochen, sie brechen schon bei geringsten Anlässen. Die Volksschulzeit ist geprägt von Wochen in Gips, komplizierten Operationen und schmerzhaften Gehversuchen auf Krücken, das Gymnasium und die Matura absolviert Evelyn bereits im Rollstuhl. Eine Erwerbstätigkeit war ihr nur kurze Zeit möglich. Schmerzen sind ihr täglicher Begleiter. Die Anfang 40-Jährige lebt in einer Gemeindewohnung zusammen mit einer 24-Stunden-Pflegerin, die ihr bei allen Dingen des täglichen Lebens hilft. „Das Tor zu Welt“, meint Evelyn, „ist mein Handy“. Sie telefoniert und chattet mit Menschen im In- und Ausland, über Social Media teilt sie Fotos von Wiens Sehenswürdigkeiten aus ungewöhnlichen Perspektiven, sie entdeckt Attraktives im Unscheinbaren. „Love to find beauty everywhere“ und „Brittle bones, blogger, passionate photographer“ lautet die Kurzbeschreibung auf ihren Blogs. Isabelle Engels hat Evelyn Brezina mehrere Monate begleitet.
„Des Cis“ (11.30 Uhr) berichtet am Donnerstag, dem 3. Dezember, im Rahmen seiner Jahresserie „Beethoven – essenziell“ über ein Projekt der Musikschule Mödling, wo gehörbeeinträchtigte und gehörbehinderte Kinder und Jugendliche die „Ode an die Freude“ in Gebärdensprache einstudiert haben.
Und „Wissen aktuell“ widmet sich ebenfalls am 3. Dezember (13.55 Uhr) dem Thema „Einfache Sprache praktisch“ – ein Beitrag über einfache Sprache in einfacher Sprache.
„Arbeit, kein Mitleid“ lautet der Titel von „Betrifft: Geschichte“ (17.55 Uhr) am 7., 9., 10. und 11. Dezember. Die Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin Angela Wegscheider (Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik, Universität Linz) und der Psychologe Volker Schönwiese (Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck) sprechen über das Leben und Wirken von Siegfried Braun, einem der frühesten Akteure der Behindertenbewegung in Österreich und Initiator der 1926 gegründeten „Ersten österreichischen Krüppelarbeitsgemeinschaft“. 1944 wurde Braun im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet, bis heute gilt er als Vorreiter der Behindertenbewegung in Österreich.

„#PurpleLightUp“ auf ORF.at, in der ORF TVthek und im ORF TELETEXT

ORF.at informiert im Rahmen der aktuellen Berichterstattung über den „#PurpleLightUp“-Day und plant darüber hinaus in Kooperation mit der Sendung „Bürgeranwalt“ am Beispiel von Behindertenparkplätzen in Wien einen multimedialen Beitrag über bürokratische Hürden, die Menschen mit Behinderung das Leben erschweren.
Auf der ORF-TVthek werden alle TV-Sendungen und -Beiträge rund um den „#PurpleLightUp“-Day – sofern entsprechende Online-Lizenzrechte vorhanden sind – als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand angeboten.
Auch der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner aktuellen Berichterstattung ausführlich.
Alle Informationen zur Barrierefreiheit im ORF sind unter der.ORF.at/kundendienst/service/barrierefrei100.html abrufbar.
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Vorstellungen aus dem Haus am Ring in ORF 2, ORF III, Radio Ö1 und als Stream
Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz präsentierten am Freitag, dem 27. November, im Rahmen eines Pressegespräches ihre gemeinsamen Pläne für die Zeit nach dem Lockdown. Zu sehen bzw. zu hören sein werden insgesamt fünf neue Produktionen aus der Wiener Staatsoper: allen voran Anna Netrebkos in Wien lang ersehntes Rollendebüt als Tosca, Piotr Beczała als Werther, ebenfalls ein Rollendebüt in Wien, die Uraufführung von 4, der ersten Choreographie des neuen Ballettdirektors und Chefchoreographen Martin Schläpfer, die Premiere der Henze-Oper Das Verratene Meer sowie eine musikalische Neueinstudierung des Rosenkavalier durch Musikdirektor Philippe Jordan.
„Die Wiener Staatsoper hat bis 2. November als einziges Opernhaus der Welt allabendlich volles Programm vor mehr als 1.000 Menschen gespielt und schon drei der zehn Premieren dieser Saison gefeiert. Nun ist aber auch das Haus am Ring seit mehr als drei Wochen geschlossen. Oberstes Ziel der Geschäftsführung ist selbstverständlich die Wiedereröffnung des Hauses für das Publikum. Aber sollte der Lockdown nach dem 6.12. verlängert werden, ist es für uns keine Option, die Staatsoper einfach weiter geschlossen zu halten. Wir haben unserem Publikum gegenüber eine Verpflichtung, und daher einen Plan entwickelt, wie wir, unabhängig von den weiteren Maßnahmen der Bundesregierung, spielen können. Möglich ist das durch die Unterstützung und Flexibilität unseres langjährigen Partners ORF, für die ich sehr dankbar bin. Wir werden dadurch in den nächsten Wochen im Fernsehen und Radio fünf Produktionen des Hauses anbieten können, kostenlos und ohne begrenzte Kapazität im Zuschauerraum. Es sind nicht nur zwei Neuproduktionen des Hauses dabei, sondern auch Wiederaufnahmen mit sehr prominenten Rollendebüts. Aber die Staatsoper ist auch für ein Szenario bereit, in dem ab dem 7.12. wieder vor Publikum gespielt werden kann. Unser Probenbetrieb ist im November kontinuierlich weiter gegangen. Unseren gemeinsamen Plan mit dem ORF werden wir in jedem Fall verwirklichen, um in dieser schwierigen Zeit das breitest mögliche Publikum zu erreichen“, so Staatsopern-Direktor Bogdan Roščić.
"Dem ORF und der Wiener Staatsoper als kulturellen Identitätsstiftern dieses Landes kommt in Zeiten geschlossener bzw. eingeschränkter Bühnen- und Kulturbetriebe eine besondere Rolle zu: Gemeinsam bringen wir auch im Corona-Stillstand die Kultur nach Hause zu den Menschen und die Menschen zur Kultur. Daher intensivieren wir unsere langjährige Partnerschaft im Dienst des Publikums und präsentieren gemeinsam fünf neue Produktionen des aktuellen Opernspielplans im Rahmen des ORF-Advent- und Weihnachtsprogramms. Ich danke allen Beteiligten, vor allem Staatsoperndirektor Bogdan Roščić, für die großartige Zusammenarbeit", so ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz.
Wiener Staatsoper und ORF: gemeinsame Projekte im Dezember 2020

ORF/Roman Zach-Kiesling

ORF III-Geschäftsführer Peter Schöber, Bogdan Roščić (Direktor der Wiener Staatsoper), Barbara Rett, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und ORF-Kulturchef Martin Traxl.

Fünf Produktionen des aktuellen Spielplans im ORF Advent und Weihnachtsprogramm

Der ORF als langjähriger Partner der Wiener Staatsoper begleitet auch die neue Intendanz unter der Leitung von Bogdan Roščić mit umfassender Kulturberichterstattung sowie TV- und Hörfunkproduktionen ausgewählter Bühnenereignisse. Aufgrund des neuerlichen Corona-bedingten Lockdowns in Österreich und der damit verbundenen Schließung des Opernhauses haben Staatsoper und ORF ihre Kooperation im Dienst des Publikums in den kommende Wochen intensiviert und präsentieren gemeinsam gleich fünf neue Produktionen des aktuellen Spielplans im Rahmen des ORF-Advent- und Weihnachtsprogramms.
Zum Auftakt zeigt die ORF-2-„matinee“ am Dienstag, dem 8. Dezember, um 9.05 Uhr unter dem Titel „Mahler, live“ die Uraufführung „4“ des neuen Ballettchefs der Wiener Staatsoper, Martin Schläpfer, zu Gustav Mahlers vierter Symphonie. Mit dem ersten Werk für sein neues Ensemble feiert Schläpfer auch seinen Einstand als Choreograf im Haus am Ring. Unter der Bildregie von Myriam Hoyer kommen bei der am 4. Dezember aufgezeichneten Produktion insgesamt neun Kameras zum Einsatz, die aufgrund des fehlenden Publikums im Zuschauerraum bühnennahe Positionen erlauben und besondere Blickwinkel auf das Geschehen ermöglichen. Zur Einführung in das Ballett spricht Markus Greussing mit Martin Schläpfer. Den ersten Teil des an der Staatsoper gezeigten Ballettabends mit Hans van Manens legendärer Choreografie „Live“ zeichnet ORF 2 für eine spätere Ausstrahlung auf.
Apropos Martin Schläpfer: Am Samstag, dem 2. Jänner 2021, ist der neue Ballettdirektor der Wiener Staatsoper zu Gast bei Albert Hosp im „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ live aus dem neuen Besucherzentrum der Oper.
Im Kulturradio Ö1 ist die Oper bereits um 19.00 Uhr live zu hören.
Im Kultur- und Informationssender ORF III, der nach der Spielplanpräsentation der neuen Direktion auch die ersten zwei Premieren der Saison – „Madama Butterfly“ und „Eugen Onegin“ – gezeigt hat, steht am Sonntag, dem 13. Dezember, ein ganz besonderes Opernhighlight live-zeitversetzt auf dem Hauptabendprogamm: Anna Netrebkos viel erwartetes Wiener Rollendebüt als „Tosca“, das um 20.15 Uhr im Rahmen der bereits im ersten Lockdown initiierten ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“ zu sehen ist. Unter der Leitung von Bertrand de Billy singt an Netrebkos Seite Yusif Eyvazov die Partie des Cavaradossi, als Scarpia feiert Wolfgang Koch ebenfalls sein Wiener Debüt in dieser legendären Inszenierung von Margarethe Wallmann. TV-Regie führt Volker Grohskopf. Vor der Übertragung bittet Barbara Rett die Stars der Produktion zum Interview und gibt eine inhaltliche Einführung in den Puccini-Klassiker.
Exklusiv in Ö1 ist am Dienstag, dem 15. Dezember, um 19.30 Uhr mit Hans Werner Henzes Oper „Das verratene Meer“ in einer Inszenierung des Regisseurs Jossi Wieler und des neuen Chefdramaturgen der Staatsoper, Sergio Morabito, die erste Eigenproduktion der neuen Direktion zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Simone Young singen u. a. Vera-Lotte Boecker, Josh Lovell und Bo Skovhus.
„Wir spielen für Österreich“ heißt es auch am Sonntag, dem 27. Dezember, um 20.15 Uhr in ORF III: Eingeleitet von „Kulissengesprächen mit Barbara Rett“ (20.00 Uhr) ist Richard Strauss’ „Rosenkavalier“ aus der Wiener Staatsoper zu sehen. Die mit u. a. Krassimira Stoyanova, Günther Groissböck, Daniela Sindram und Piotr Beczała hochkarätig besetzte renommierte Inszenierung von Otto Schenk unter der Leitung des neuen Musikdirektors Philippe Jordan setzt TV-Regisseurin Karina Fibich für das Fernsehen ins Bild. Ergänzend dazu zeigt ORF III um 23.50 Uhr „Günther Groissböck – Porträt eines Ausnahmetalents“ von Astrid Bscher.
Zum Ausklang des ORF-Weihnachtsprogramms präsentiert die ORF-III-Reihe „Wir spielen für Österreich“ am Sonntag, dem 10. Jänner, um 20.15 Uhr, eine bereits im Dezember produzierte TV-Aufzeichnung von Jules Massenets „Werther“. Piotr Beczała in der Titelpartie gibt sein Rollendebüt an der Wiener Staatsoper, als Charlotte feiert Gaëlle Arquez ihre Weltpremiere. Für die Bildregie dieser von Bertrand de Billy dirigierten Inszenierung von Andrei Serban zeichnet Ella Gallieni verantwortlich. Für inhaltliche Einordnung sorgen vorab wieder „Kulissengespräche mit Barbara Rett“ (20.00 Uhr).
Das mit „Werther“ eröffnete ORF-Opernjahr 2021 wird eine Reihe weiterer neuer Produktionen aus der Wiener Staatsoper präsentieren, so u. a. im TV zu Ostern die ORF-2-Übertragung von Richard Wagners „Parsifal“ mit u. a. Jonas Kaufmann und Elīna Garanča, dirigiert von Philippe Jordan.
Die Klassikplattform fidelio überträgt „Werther“ bereits am Donnerstag, dem 10. Dezember, um 19.00 Uhr sowie „Der Rosenkavalier“ am Freitag, 18. Dezember, um 18.00 Uhr, jeweils live auf www.myfidelio.at. Zur Einstimmung auf diese Opernabende bietet fidelio allen Klassikfans weiters einen Themenschwerpunkt mit mehr als 20 Archivschätzen – Opern, Ballett und Dokumentationen – aus der Wiener Staatsoper.

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Im Rahmen der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ will Ö1 heuer sozial benachteiligten Kindern und Kindern mit Behinderung computergestützte Kommunikation ermöglichen und unterstützt die Anschaffung von entsprechender Hard- und Software. Neben dem schon traditionellen Ö1-Quiz „gehört.gewusst“ erfüllt Ö1 heuer an zwei Tagen Musikwünsche für „Licht ins Dunkel“.
Hörer/innen, die dieses Vorhaben unterstützen wollen, können auf dem Spendenerlagschein für „Licht ins Dunkel“ bzw. im Internet (lichtinsdunkel.ORF.at) den Verwendungszweck „Ö1“ hinzufügen oder an den Spendentelefonen unter 0800 664 2412 erklären, dass sie für das Ö1-Projekt spenden möchten – dann wird ihre Spende ausschließlich diesem Projekt zugeführt.
Gerade in Coronazeiten ist die computergestützte Kommunikation besonders wichtig. Etwa um den Unterricht zu verfolgen, wenn das nicht anders möglich ist. Therapien und außerschulische Lernförderung, Kontakt zu Großeltern oder Freundinnen – all das und vieles mehr geschieht derzeit oft online. Aber vielen Kindern und Jugendlichen fehlt die dazu nötige technische Ausstattung. Sei es, dass sich die Familie die Geräte nicht leisten kann, sei es, dass die Kinder und Jugendlichen aufgrund einer Behinderung besondere Tools brauchen, spezielle Lampen etwa, wenn das Sehvermögen stark eingeschränkt ist. Hier setzt Ö1 heuer an. Unter dem Motto „Zusammenkommen – verbunden bleiben“ werden im Rahmen von „Licht ins Dunkel“ Spenden für technische Ausrüstung gesammelt. So bleiben Kontakte lebendig, Lernen wird gefördert – und Kinder können auch unter den heuer so besonderen Bedingungen so viel Normalität wie möglich erleben.
Während des gesamten Aktionszeitraums wird Ö1 ausführlich über das Projekt berichten, etwa in „Digital.Leben“, den „Journalen“ und „Praxis“.

„Ö1 Wunschtage“ für „Licht ins Dunkel“

An zwei „Ö1 Wunschtagen“ haben die Hörer/innen die Möglichkeit, sich von Ö1 Musikwünsche erfüllen zu lassen und gleichzeitig für „Licht ins Dunkel“ zu spenden: Die Wünsche können per Mail an oe1.weihnachten@orf.at, unter der Telefonnummer 0800 400 555 und beim Ö1 Service geäußert werden – zu hören sind sie am Dienstag, den 1. Dezember und am Sonntag, den 20. Dezember in mehreren Sendungen, etwa in „Guten Morgen Österreich“ (1. & 20.12.), „Ein Ö1 Wunschkonzert für Licht ins Dunkel“ (1.12.) oder „Tolle Titel, starke Stücke“ (20.12.).

Ö1-Quiz „gehört.gewusst“ für „Licht ins Dunkel“

Alle Informationen im Detail sind abrufbar unter oe1.ORF.at/lichtinsdunkel.
Am zweiten Adventsonntag, den 6. Dezember findet ab 13.10 Uhr wieder das Ö1-Quiz „gehört.gewusst“ für „Licht ins Dunkel“ statt – live on Air und als Videostream unter radiokulturhaus.ORF.at. Vier prominente Gäste treten bei Doris Glaser und Bernhard Fellinger für den guten Zweck an. Der Theaterleiter und erfolgreiche Comedian Michael Niavarani stellt sich einer ganz neuen Herausforderung und tritt als Quiz-Kandidat in der Weihnachtsausgabe von „gehört.gewusst“ an. Mit dabei in der prominenten Rate-Riege sind außerdem die Musikerin Ina Regen, die nach erfolgreichen Duetten mit André Heller oder Conchita Wurst im Frühjahr 2021 ihr zweites Soloalbum veröffentlichen wird, Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam und der Simulationsforscher Niki Popper, der mit seinen Computer-Modellen zu Covid-19 bekannt geworden und zudem begeisterter Jazztheoretiker ist. Beim traditionellen Promi-Quiz wird jede korrekt beantwortete Frage mit einem Geldbetrag honoriert, der dem diesjährigen Ö1-„Licht ins Dunkel“-Projekt zugutekommt. Das Rate-Quartett kann zudem mit musikalischen Live-Einlagen punkten.
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Schon jetzt: „Tu was fürs Ö3-Weihnachtswunder“
Weil Vorfreude wirklich die schönste Freude ist – und schon so viele nachgefragt haben: Das Ö3-Weihnachtswunder findet auch 2020 verlässlich statt! Von 19. bis 24. Dezember rollen Robert Kratky, Gabi Hiller und Andi Knoll dem Christkind den roten Teppich aus und erfüllen in der „Ö3-Wunschhütte“ in Wien Heiligenstadt 120 Stunden lang möglichst viele Musikwünsche gegen eine Spende für den Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds.

Die „Ö3-Wunschhütte“ via Radio und Videostream live im ganzen Land

Der glänzende Rahmen für das große Spendenfest der Ö3-Gemeinde wird heuer Corona-bedingt in den „Ö3-Studios Heiligenstadt“ in Wien geschaffen – ohne Publikum vor dem gläsernen Studio, aber via Hitradio Ö3 und per Video-Stream auf der Ö3-Homepage live erlebbar und spürbar im ganzen Land. Und es wird wie gewohnt magisch: Besondere Gäste werden für besondere Momente sorgen, Akustik-Auftritte österreichischer Musiker/innen vermitteln Gänsehaut-Stimmung und Kratky, Hiller und Knoll werden durchmoderieren, „adventfasten“ und in den 120 Stunden alles tun, um die Wartezeit aufs Christkind so abwechslungsreich und außergewöhnlich wie nur möglich zu verkürzen. Im Zentrum der Aktion steht das Motto „Sie spenden – wir senden“: Die Lieblingssongs der Ö3-Gemeinde werden auf Wunsch zur einzigartigen Playlist – und das dafür bereitgestellte Spendengeld für den „Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds“ zur unmittelbaren Hilfe für Familien in akuten Notlagen in Österreich. Spenden können rund um die Uhr am Spendentelefon, per SMS oder online abgegeben werden. Mehr als 13 Millionen Euro sind in den ersten sechs Jahren „Ö3-Weihnachtswunder“ insgesamt zusammengekommen.

„Tu was fürs Ö3-Weihnachtswunder“

Wer das Ö3-Weihnachtswunder auf ganz persönliche Art und Weise unterstützen möchte, kann bereits loslegen – ob alleine, gemeinsam mit Freund/innen oder Arbeitskolleg/innen, in der Nachbarschaft oder im Verein: Alle sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Ideen umzusetzen, damit noch mehr Familien in Not in Österreich geholfen werden kann. Ö3 freut sich auf kreative Aktionen und interessante Geschichten, die eine Spende für das Ö3-Weihnachtswunder bringen.
Gemeinsam lassen wir das Ö3-Weihnachtswunder auch heuer wahr werden! #xwu20 #ö3
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