Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
ORF räumt bei traditionellem Branchen-Preis mit sechs weiteren Ressort-Sieger/innen ab
Wie im letzten Jahr stellt der ORF bei der traditionellen Wahl der Journalistinnen und Journalisten des Jahres auch heuer das Gros der Preisträger. Der ORF darf sich weiters bei der vom Branchen-Magazin „Der Österreichische Journalist“ mittels Online- und Jury-Voting durchgeführten Wahl nicht nur über die „Redaktion des Jahres“ und mit Tobias Pötzelsberger den „Journalisten des Jahres“, sondern mit Cornelia Primosch (Außenpolitik/EU), Lisa Gadenstätter (Chronik), Alina Zellhofer (Sport), Markus Wadsak (Wissenschaft), Peter Klien (Unterhaltung) und Ulla Kramar-Schmid (Investigation) über gleich sechs Ressort-Sieger/innen freuen. Der Sonderpreis Analyse geht an ORF-Politik-Experte Peter Filzmaier.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz:
„2019 war jenes Jahr, in dem die Journalistinnen und Journalisten des ORF, die bewährten Kräfte ebenso wie neue, junge Kolleginnen und Kollegen, zeigen konnten, dass sie die besten des Landes sind. Ihre professionelle Arbeit in der politisch bewegtesten Phase der Nachkriegszeit hat den Zuseherinnen und Zusehern vor Augen geführt, was der ORF kann und wofür er steht. Die vorliegenden Auszeichnungen sind hochverdient.“
schließen
Wrabetz: „Schaffen den nötigen Spielraum für Investitionen ins Programm“
In der Plenarsitzung des ORF-Stiftungsrats unter dem Vorsitz von Dr. Norbert Steger genehmigte das Gremium am Donnerstag, dem 12. Dezember 2019, den ORF-Finanz- und -Stellenplan 2020, nahm den Gebarungsprüfungsbericht der Prüfungskommission zur Kenntnis und erteilte dem Generaldirektor die Entlastung für das Geschäftsjahr 2018. Die ORF-Jahressendeschemata für Fernsehen, Hörfunk, die Spartenkanäle ORF III Kultur und Information sowie ORF SPORT + und das Jahresangebotsschema Online 2020 sowie die Anteile in den Volksgruppensprachen wurden einstimmig genehmigt.

ORF wird 2020 ausgeglichen bilanzieren

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der ORF und der ORF-Konzern werden auch 2020 trotz der schwierigen Lage auf dem Werbemarkt ausgeglichen bilanzieren. Die Fortführung des konsequenten Einsparungs- und Restrukturierungskurses schafft den nötigen Spielraum für Investitionen ins Programm und Innovationen – wie zum Beispiel die großen Sportereignisse EURO 2020 und Olympische Sommerspiele, zusätzliche Programme aus den Landesstudios, die vereinbarten Investitionen in die heimische Filmwirtschaft und die Entwicklung des ORF PLAYERS. So ist es auch 2020 möglich, die Markt-und Qualitätsführerschaft des ORF in den Programmgenres Information, Kultur, Religion und Wissenschaft, Sport sowie Unterhaltung und Service abzusichern.“
Der ORF wird 2020 plangemäß ein operativ ausgeglichenes Ergebnis von 0,2 Mio. Euro erreichen, inklusive der geplanten Sonderausschüttungen aus Tochtergesellschaften und der Verwertung des Wohnhauses in der Argentinierstraße beträgt das Ergebnis vor Steuern 15,8 Mio. Euro. Dadurch wird das Eigenkapital der Muttergesellschaft gestärkt und wird 2020 mit einer Quote von 17,2 Prozent geplant.
Die Umsatzerlöse des ORF werden 2020 mit 977,6 Millionen Euro geplant (Plan 2019: 991,1 Mio. Euro). Die Erlöse aus dem Programmentgelt sind 2020 mit 647,2 Mio. Euro geplant (Plan 2019: 638,6 Mio. Euro), die Werbeerlöse mit 210,8 Mio. Euro (Plan 2019: 226,7 Mio. Euro), die sonstigen Umsatzerlöse mit 119,6 Mio. Euro (Plan 2019: 125,7 Mio. Euro).
Infolge des laufenden Einsparungsprogramms wird der ORF auch im kommenden Jahr den Personalstand weiter reduzieren, auf 3.195 VZÄ. Damit hat der ORF seit 2007 rd. 828 VZÄ oder 20,6 Prozent der Belegschaft abgebaut.
schließen