Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
Seit Start der NACHBAR IN NOT-Syrienhilfe haben die Österreicher/innen 16,8 Millionen Euro gespendet
ORF und NACHBAR IN NOT: Hilfe für Syrien
Spendenmöglichkeiten:
NACHBAR IN NOT – Flüchtlingshilfe Syrien
Spendenkonto:
IBAN: AT05 2011 1400 4004 4000
Online Spenden oder Erlagschein anfordern:
http://nachbarinnot.ORF.at
Alle Infos auch im ORF TELETEXT 681
Seit acht Jahren herrscht ein blutiger Bürgerkrieg in Syrien. Mehr als 13 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen. Durch die militärische Offensive im syrisch-kurdischen Grenzgebiet, einem Gebiet, in dem knapp zwei Millionen Kurdinnen und Kurden, Christinnen und Christen leben, ist der Alptraum Krieg erneut Realität geworden.
Aus diesem Grund haben ORF und NACHBAR IN NOT am 17. Oktober weitere Aufrufe für die NACHBAR IN NOT-Flüchtlingshilfe Syrien gestartet. In nur wenigen Wochen sind 1,3 Millionen Euro gespendet worden.

Wrabetz: „Hilfsbereitschaft reißt nicht ab“

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Ich bin immer wieder beeindruckt von der Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher, die auch nach acht Jahren Krieg in Syrien nicht abreißt. Erneut wurden die Aufrufe des ORF für die NACHBAR IN NOT-Hilfe gehört und innerhalb weniger Wochen weitere 1,3 Millionen Euro gespendet. Geld, das nicht nur dringend benötigt wird, sondern auch ein Zeichen der Solidarität setzt, dass das Leid der Menschen in diesem jahrelangen Konflikt von Medien und Zivilgesellschaft nicht vergessen ist. Wir sind stolz darauf, dass die 2013 von ORF und NACHBAR IN NOT gestartete Hilfsaktion seither 16,8 Millionen Euro sammeln und in sinnvolle, humanitäre Hilfeleistungen in Syrien und den Nachbarländern umsetzen konnte.“

Strobl: „Humanitärer Bedarf ist in allen Sektoren groß“

Pius Strobl, ORF-Hauptabteilungsleiter für Facility Management und Corporate Social Responsibility: „Der humanitäre Bedarf in Syrien ist in allen Sektoren groß. Mehr als sechs Millionen Menschen in Syrien mussten ihr Zuhause verlassen, viele wurden mehrfach vertrieben und sind vor der Gewalt in die Nachbarländer Libanon, Jordanien, Irak und Türkei geflüchtet. Mehr als 80 Prozent der syrischen Kinder benötigen humanitäre Unterstützung! Ich bin jeder einzelnen Spenderin, jedem einzelnen Spender dankbar, der die österreichischen Hilfsorganisationen in ihrer so wichtigen Arbeit unterstützt und hilft, das Leid so vieler unschuldiger Menschen zu lindern.“

Opriesnig: „Jeder Euro wird gebraucht!“

„Dank der großzügigen Unterstützung der Österreicherinnen und Österreicher konnten wir mit der so dringend benötigten Hilfe beginnen und bereits Tausenden Menschen helfen“, sagt Michael Opriesnig, Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes und Vorstandsvorsitzender von NACHBAR IN NOT. „In den überfüllten Flüchtlingscamps innerhalb und außerhalb Syriens benötigen die Menschen vor allem medizinische Versorgung, Lebensmittel und sichere Unterkünfte. Auch die Versorgung mit sauberem Trinkwasser ist ein großes Thema. Das Rote Kreuz plant dazu derzeit ein neues Projekt in der Region Berezot im Nordosten des Landes. Es wird weiterhin jeder Euro gebraucht.“

Knapp: „Viele laufen das zweite Mal um ihr Leben“

Caritas-Generalsekretär für Internationale Programme und NACHBAR IN NOT-Vorstand Andreas Knapp: „Ein großes ,Danke‘ an die Spenderinnen und Spender und ORF-NACHBAR IN NOT. Die Menschen in Syrien haben nach acht Jahren alles verloren. Durch die Hilfe spüren sie, dass sie nicht vergessen werden, das hilft, zu überleben. Die Hälfte der Menschen auf der Flucht sind Kinder. Viele von ihnen kennen gar kein Leben ohne Krieg. Und viele von ihnen laufen bereits das zweite Mal um ihr Leben. Der tägliche Überlebenskampf wird durch den bevorstehenden Winter zusätzlich erschwert. Jede Hilfe zählt, Ihre Spende kommt an!“
Die NACHBAR IN NOT-Organisationen – Caritas, CARE, Diakonie, Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Samariterbund und Volkshilfe –, sind seit Ausbruch des Krieges in Syrien selbst sowie im Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak, aktiv. Die Österreicherinnen und Österreicher haben bisher mehr als 16,8 Millionen Euro für die 2013 gestartete Hilfsaktion „Flüchtlingshilfe Syrien“ von ORF und NACHBAR IN NOT gespendet. Doch weitere Hilfe ist dringend notwendig. Die Flüchtlingslager sind aufgrund jahrelanger Konflikte überlastet, die Lage in Nordsyrien gefährdet weitere Millionen Zivilistinnen und Zivilisten.
Alle Infos zu den Projekten der NACHBAR IN NOT-Hilfsorganisationen auf nachbarinnot.ORF.at und zu den Spendenmöglichkeiten im ORF TELETEXT auf Seite 681.
schließen
Topwert für „5 Grad plus – Wie das Klima unsere Welt verändert“ mit 629.000 Zuseherinnen und Zusehern
"Unser Klima - Unsere Zukunft": Tobias Pötzelsberger, Simone Stribl, Tarek Leitner

ORF/Thomas Ramstorfer

Tobias Pötzelsberger, Simone Stribl, Tarek Leitner

Erstmals widmete ORF 2 am Dienstga, dem 12. November 2019, den gesamten Programmtag von 6.30 Uhr bis 2.45 Uhr einem einzigen Thema: „Unser Klima – Unsere Zukunft“. Tobias Pötzelsberger (in der Früh und am Vormittag) sowie Tarek Leitner und Simone Stribl (im Hauptabend) führten durch den insgesamt zehn Stunden langen Klima-Tag – u. a. mit acht Dokumentationen und Reportagen. Insgesamt ließen sich diesen 2,284 Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) nicht entgehen, das entspricht 30 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Den Topwert erreichte dabei die Doku „5 Grad plus – Wie das Klima unsere Welt verändert“ um 20.30 Uhr mit 629.000 Zuseherinnen und Zusehern bei 20 Prozent Marktanteil. Besonders erfreulich das Interesse beim jungen Publikum mit 15 bzw. 21 Prozent Marktanteil. Die Hauptabend-Sendung aus dem Newsroom mit Tarek Leitner und Simone Stribl erreichte bis zu 614.000 bei 19 Prozent Marktanteil. Auch online wurde der Klima-Tag sehr gut genutzt, mit mehr als 3.500 Beiträgen, die zum Teil auch in die Sendung einflossen.
Für ORF-2-Channelmanager Alexander Hofer „wurde unser Mut, den gesamten Programmtag einem einzigen Thema zu widmen und ihn mit der geballten Kompetenz des ORF-2-Teams aus Redaktion und Technik aufzuladen, belohnt. Wer, wenn nicht der ORF, vermag einem derart wichtigen aber auf den ersten Blick auch komplexen Thema und der Diskussion darüber eine so prominente mediale Plattform zu bieten? Heute fühlen wir uns bestärkt und werden dem gestrigen weitere Thementage folgen lassen.“
Heute Mittwoch, am 13. November, blick(t)en „Guten Morgen Österreich“ ab 6.30 Uhr, „Mittag in Österreich“ um 13.15 Uhr und „Studio 2“ um 17.30 Uhr noch einmal auf den großen Klima-Tag zurück.
In der ORF-TVthek sind 38 Videos zu „Unser Klima – Unsere Zukunft“ abrufbar.

Links:

schließen