Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
ORF erweitert barrierefreies Angebot im „OKIDOKI“-Kinderprogramm
Ausbau der Barrierefreiheit im ORF-Kinderprogramm! Mit kommendem Wochenende erweitert der ORF sein barrierefreies Angebot für junge gehörlose und hörbeeinträchtige Zuseherinnen und Zuseher und startet ab Samstag, dem 22. Jänner 2022, mit der Untertitelung von „Hallo OKIDOKI“. Damit ist das aktuelle Magazin des werbe- und gewaltfreien ORF-Kinderprogramms, das wöchentlich mit Kater Kurt sowie den Moderatorinnen und Moderatoren Christina Karnicnik, Melanie Flicker, Christoph Hirschler und Robert Steiner als Plattform für aktuelle Themen und Fragen zu spannenden Spielen und Mitmachaktionen einlädt und neue Trend-, Buch-, Film- und Spieletipps präsentiert, als weiteres Format neben den beliebten „OKIDOKI“-Sendungen „Tolle Tiere“, „Museum AHA“, „Schmatzo“, „1000 Tricks“ „Knall genial“, „Helmi“, „Trickfabrik“, „7 Wunder“ oder „1, 2 oder 3“ für das hörbeeinträchtigte Publikum mit Untertiteln verfügbar.
Zum Auftakt widmet sich „Hallo OKIDOKI“ am 22. Jänner ab 8.00 Uhr in ORF 1 mit einem Beitrag zur Gebärdensprache dem Thema: „Hallo OKIDOKI“-Moderatorin Christina Karnicnik besucht Samira und ihre Familie. Samira ist gehörlos, kann sich also nur mit Gebärdensprache verständigen. Sie zeigt Christina einen Tag lang, wie die Gehörlosigkeit ihren Alltag und ihre Hobbies beeinflusst.
Alle auf der ORF TELETEXT-Seite 777 bereitgestellten Untertitel werden auch bei den auf der ORF-TVthek als Live-Streams und Video-on-Demand angebotenen Sendungen des ORF-Fernsehens bereitgestellt und können optional am unteren Bildrand eingeblendet werden.
schließen
Gemeinsame Initiative von Rotem Kreuz, Ärztekammer, Gesundheitskasse und ORF
Die Corona-Pandemie hat nicht nur massive gesundheitliche, sondern auch gesellschaftliche Folgen. Der Verlust einer konstruktiven Gesprächskultur bringt den Zusammenhalt in der Gesellschaft unter Druck. Um dem entgegenzuwirken, haben das Österreichische Rote Kreuz, die Österreichische Ärztekammer, die Österreichische Gesundheitskasse und der ORF am 13. Jänner die Kampagne „Du+Ich=Österreich“ gestartet, in deren Zentrum der Dialog und das Gemeinsame, aber auch die Gegensätzlichkeit, Vielfalt und Respekt stehen. Die Schwerpunkte der Kampagne wurden von Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, ORF-Generaldirektor Mag. Roland Weißmann und Mag. Bernhard Wurzer, Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse, im Rahmen eines Pressegesprächs am Mittwoch, dem 19. Jänner 2022, vorgestellt. Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Vorsitzender des ORF-Gesundheitsbeirats, moderierte das Pressegespräch.
Ich+Du Kampagne

Österreichisches Rotes Kreuz

Die Initiative „Du+Ich=Österreich“ will zeigen, dass es die Unterschiede sind, die die Gesellschaft ausmachen und weiterbringen, denn – und so heißt es auch im TV-Spot: „Ohne heiß kein kalt, ohne jung kein alt“. Die Kampagne wird mit Print-Inseraten, TV- und Radiospots, eigener Internetseite und Social-Media-Kommunikation umgesetzt. Auf www.lasstunsreden.at finden sich alle Informationen. #LasstUnsReden lautet der Hashtag zur Kampagne. Die Umsetzung der österreichweiten Kampagne wurde von zahlreichen Kreativen unter der Führung der Agenturen Radjaby Reset und Studio Sonntag ermöglicht. Der ORF widmet sich in den kommenden Wochen dem Thema in Radio, Fernsehen, Online und den Landesstudios.
Ich+Du Kampagne

Österreichisches Rotes Kreuz

Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes, sagt: „Gerade jetzt wo Österreich mit vollem Tempo auf die Omikron-Wand zurast, brauchen wir dringend ein neues Miteinander. Die Dialoginitiative ist ein wichtiger Booster für mehr Zusammenhalt. Ich lade alle Menschen in Österreich herzlich zum Dialog ein: Lasst uns reden!“
ORF-Generaldirektor Mag. Roland Weißmann: „Die Pandemie fordert Österreich nicht nur gesundheitlich, sondern auch sozial. Deshalb ist es für den ORF als mediale Plattform der Gesellschaft selbstverständlich, sich in den Dienst dieser gemeinsamen Initiative zu stellen und das Thema in seinen Programmen wahrzunehmen. Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir einen Beitrag dazu leisten, Dialog und Gesprächskultur wieder zu stärken!“
A.o. Univ.-Prof. Dr. Thomas Szekeres, Präsident der Österreichischen Ärztekammer: „Die COVID-Pandemie stellt nicht nur Ärztinnen und Ärzte, sondern unsere gesamte Gesellschaft vor nicht für möglich gehaltene Herausforderungen, und das schon seit beinahe zwei Jahren. Das sorgt verständlicherweise für viele Ängste und Sorgen sowie für Verunsicherung. Lassen wir nicht zu, dass das von gewissen Seiten für den eigenen Vorteil ausgenutzt wird, und zeigen wir, dass wir als Gesellschaft diese Prüfung bestehen und gemeinsam und gestärkt aus dieser Krise herauskommen.“
Mag. Bernhard Wurzer, Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse: „Die Corona-Pandemie rüttelt an unserem Wertegerüst. Konflikte rücken in den Vordergrund und wir vergessen, dass uns das Gemeinsame verbindet. Gleichzeitig verdrängen wir das Gefühl für ein Miteinander. Denn wir tragen nicht nur Verantwortung für uns selbst, sondern auch für unsere Mitmenschen. Wir können nur dann diese Pandemie bewältigen, wenn wir alle einen Beitrag leisten und nicht nur auf uns, sondern auf unsere Mitmenschen schauen.“
Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn, Vorsitzender des ORF-Gesundheitsbeirats: „Wir erleben eine Zeit der Abschottung und der Abgrenzung. Durch die Corona-Pandemie ist die gesellschaftliche Kohäsion unter Druck geraten. Wir brauchen wieder Mut zu mehr Gemeinsamkeit und zu mehr ‚Wir‘. Nur so wird es uns gelingen, die gesundheitlichen und die gesellschaftlichen Widersprüche zu überwinden und gemeinsam aus der Krise zu finden!“
Ich+Du Kampagne

Österreichisches Rotes Kreuz

Die ORF-TV-Programme stellten sich seit Start der Aktion in den Dienst der guten Sache.

Die nächsten großen Highlights: Im Rahmen eines weiteren ORF-1-Themenabends zu Verschwörungstheorien diskutiert Lisa Gadenstätter heute (19. Jänner, 21.55 Uhr) in „Talk 1“ über das „Verschwörungs-Virus“ – u. a. zum Thema: Wie begegnet man den zahlreichen Ängsten, Zweifeln oder einfach nur Fragen, die viele zum Thema Impfen haben? „Magazin 1“ und „Hallo Österreich“ in ORF 1 widmen sich beinahe täglich der Initiative – ebenso wie in ORF 2 „Guten Morgen Österreich“, „Studio 2“ und die „Aktuell“-Ausgaben. In „Stöckl live“ am Mittwoch, dem 20. Jänner, um 20.15 Uhr in ORF 2 werden ebenfalls „Ihre Fragen zur aktuellen Corona-Lage“ beantwortet, denn nach fast zwei Jahren Corona-Pandemie ist immer noch vieles unklar. U. a. geht es darum, wie verunsicherten Menschen die Ängste genommen werden können und wie ein konstruktiver Austausch mit Impfskeptikern funktionieren kann. „Stöckl live“ soll zur Aufklärung beitragen, Experten und Expertinnen beantworten live in der Sendung Fragen. Am Mittwoch, dem 26. Jänner, widmet sich ab 20.15 Uhr ein „ORF 1 Spezial“ dem Thema „Wenn der Impfstreit Familien spaltet“, präsentiert von Christoph Feuerstein und Fanny Stapf, begleitet von „Dok 1 Spezial: Setteles Spritztour – letzte Ausfahrt Impfpflicht“. In diesem Roadmovie wird Hanno Settele von Marco Pogo begleitet. Gemeinsam reisen sie durch Österreich und besuchen auch Ortschaften, die mehr Vertrauen in natürliche Abwehrkräfte durch Landluft als in die Impfung setzen. Am Montag, dem 31. Jänner, folgt in ORF 2 eine Spezialausgabe von „Thema“, die den Fokus auf persönliche Schicksale (etwa erfolgte Scheidung aufgrund von Impfung) und den Versuch, Menschen wieder zum Reden zu bringen, richtet. Weitere bereits fixierte ORF-2-Magazin-Beiträge präsentieren u. a. die „Orientierung“ am 30. Jänner, 13. und 20. Februar, der „Kulturmontag“ am 7. Februar, „kreuz und quer“ am 8. Februar sowie „Religionen der Welt“, „Bewusst gesund“ und „Heimat Fremde Heimat“. 
ORF III startet die mehrteilige „Kultur heute“-Serie „Du und Ich miteinander“ – mit Protagonistinnen und Protagonisten, die keine Mainstream-Meinungen vertreten, aber dennoch Gemeinsamkeiten entdecken. Drei „ORF III Themenmontage“ am 24. und 31. Jänner sowie am 7. Februar widmen sich dem Impfen, u. a. mit der ORF-III-Neuproduktion „Impfpflicht und Omikron – Der Weg aus der Pandemie?“ (31. Jänner, 20.15 Uhr) von Medizinjournalist Bernhard Hain. Alle drei Doku-Abende werden von ORF-Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher präsentiert und journalistisch eingeordnet sowie durch kontroversielle, von Reiner Reitsamer moderierte Diskussionsrunden in „Themenmontag – Der Talk“ vertieft. Des Thema Impfen behandeln auch neue Ausgaben von „MERYNS sprechzimmer“ und „treffpunkt medizin“. Höhepunkt des Impfschwerpunkts in ORF III ist eine 90-minütige Live-Sondersendung am Donnerstag, dem 27. Jänner, um 20.15 Uhr – Lou Lorenz-Dittlbacher und Reiner Reitsamer laden zum großen Faktencheck rund ums Thema Corona-Impfung und stellen ebenfalls Fragen, die die Bevölkerung beschäftigen.
 
Ö1 begleitet die Aktion seit Start mit Beiträgen aus verschiedenen Sparten und Disziplinen. Die Frage „Was hält die Gesellschaft zusammen?“ wird auch in der aktuellen Wissenschaft und auf science.ORF.at aufgegriffen. Das Gesellschaftsressort initiiert und dokumentiert Gespräche über „Verpflichtungen gegenüber anderen und der Gesellschaft“ („Moment – Leben heute“). Im „Ö1 Essay“ wird das Spektrum von „Öffentlichkeit und Gesellschaft“ ausgelotet. Dazu kommen Beiträge aus Religion und Ethik („Was heißt hier Spaltung? Standpunkte zur Lage der heimischen Gesellschaft“, u. a. mit Lisz Hirn und Konrad Paul Liessmann im philosophischen Dialog) in „Praxis – Religion und Gesellschaft“, aus der Kultur und dem Digitalbereich zum Thema der Öffnung „digitaler Blasen“ für neue Wahrnehmungen und kommunikativen Austausch. Ö3 ist Teil dieser Kampagne und unterstützt die Idee und den Leitgedanken dahinter in all seinen Formaten und Gefäßen. Die Ö3 Kummernummer und die Team Österreich Tafel unterstützen ebenfalls. FM4 präsentiert im Diskussionsformat „Auf Laut“ Leitfäden, wie Diskussionen gelingen können (u. a. mit Tipps von Ingrid Brodnig und Elke Prochazka von „Rat auf Draht“). Zahlreiche Reportagen auf FM4 bieten in den nächsten Wochen Best-Practice-Zugänge, wie Austausch funktionieren kann. Und auf Social Media begleitet FM4 die Aktion mit Slogans, die das Miteinander in den Vordergrund stellen.
 
Auch die ORF-Landesstudios widmen sich – und das trimedial – der Aktion. So geben in den kommenden Wochen die Radio-Call-in-Diskussionssendungen von Vorarlberg bis Burgenland dem Themenkomplex Raum für viele Gespräche. Schwerpunkttage und -strecken in den Radioflächen lassen Kommunikations-Expertinnen und -Experten zu Wort kommen und geben Tipps für ein gutes Miteinander: Wie schafft man es, im Gespräch zu bleiben? Gibt es eventuell Menschen, mit denen man in den vergangenen Monaten über Corona und die Impfthematik gestritten hat? Wie kann man wieder einen Schritt auf jemanden zugehen? Die „Bundesland heute“-Ausgaben thematisieren die Zielsetzung der Kampagne ebenfalls mit Beiträgen und Gesprächen. Viele Gemeinden quer durch Österreich starten Initiativen, um den Dialog zu stärken – „Bundesland heute“ berichtet über regionale Beispiele. Und nicht zuletzt bieten die Volksgruppen- und Onlineangebote der Landesstudios Infos über Vereine, Expertinnen und Experten sowie Projekte, die sich für ein soziales Miteinander engagieren und/oder Konfliktlösungen anbieten.
 
Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT widmen sich im Rahmen ihrer aktuellen Berichterstattung der Aktion. ORF.at thematisiert z. B. heute am Beispiel persönlicher Erfahrungen namhafter Wissenschafter wie Niki Popper und Dorothee von Laer, die seit der Pandemie im öffentlichen Rampenlicht stehen, den Umgang mit Hassattacken. Auf der TVthek sind themenaffine Sendungen, für die entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als Video-on-Demand abrufbar. Zudem wurde eine „Du+Ich=Österreich“-Videosammlung in der Rubrik „Im Fokus“ eingerichtet.

Link:

schließen
Erweiterung des täglichen Angebots für mehr Inklusion und Barrierefreiheit
Seit 17. Jänner sendet der ORF österreichweit in allen Regionalradios „Nachrichten in Einfacher Sprache“. Die ORF-Radios senden täglich einen Nachrichtenblock in Einfacher Sprache, der im Laufe des Tages ausgespielt wird. Dieser Nachrichtenblock beinhaltet 3–4 Meldungen und dauert ca. 2 Minuten. Wie auch beim ORF-TELETEXT werden als Basis die „APA-TopEasy“-Nachrichten in einfacher, leicht verständlicher Sprache herangezogen, die in den Sprachstufen A2 und B1 verfasst sind. Nachrichten in Einfacher Sprache helfen nicht nur Menschen mit Lernbehinderungen die Nachrichtenwelt besser zu verstehen, sondern auch vielen älteren Menschen und Menschen mit geringen Deutschkenntnissen.
Mag. Werner Herics, Sprecher der ORF-Landesdirektorinnen und -Landesdirektoren: „Der ORF will mit seinem erweitertem Angebot Nachrichten für alle zugänglich machen. Neue Informationen sind für alle Menschen wichtig. In kurzen Meldungen in leicht verständlicher Sprache wird in den ORF-Regionalradios abends das Wichtigste vom Tag zusammengefasst. Was passiert in der Welt, in der Politik, aber auch in der näheren Umgebung – die ORF-Landesstudios leisten mit diesem neuen Angebot ihren Beitrag zu noch mehr Inklusion und Barrierefreiheit in den Programmen des ORF.“
Pius Strobl, Leiter ORF-Corporate Social Responsibility: „Ich freue mich, dass wir das Angebot ‚Nachrichten in Einfacher Sprache‘ wieder ein Stück ausbauen konnten. Gerade in Zeiten von Corona sehen wir, wie wichtig es ist, möglichst viele Menschen mit Informationen zu erreichen. Mit der Ausspielung von Nachrichten in Einfacher Sprache in allen ORF-Regionalradios leistet der ORF einen wesentlichen Beitrag. Und das nicht nur für die gut eine Million Menschen, die Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben – auch Menschen, die Deutsch lernen, Kinder und ältere Personen profitieren von diesem Angebot.“

Leicht verständliche Nachrichten in einfacher Sprache in allen ORF-Medien

Seit Jänner 2020 sendet Radio Wien jeden Sonntag „Nachrichten in Einfacher Sprache“ sowohl für Kinder in der Kindersendung „WoW – Wissen oder Was“ um 8.30 Uhr und um 9.30 Uhr als auch für Erwachsene am Nachmittag um 13.30 Uhr und um 14.30 Uhr. Dieser Nachrichtenblock besteht aus jeweils drei Nachrichten, die in Kooperation mit der Inklusiven Lehrredaktion erstellt werden. Seit Dezember 2020 gibt es das neue Programmangebot in Einfacher Sprache auch auf Radio Steiermark, wo jeden Freitag um 18.30 Uhr die wichtigsten News der Woche als einfach verständliche Nachrichtenmeldungen gesendet werden.
Auf ORF III gibt es von Montag bis Freitag um 19.25 Uhr Nachrichten in Einfacher Sprache als Fernsehnachrichten und auf news.ORF.at werden täglich sechs Meldungsblöcke (drei am Vormittag, drei am Nachmittag) im Infofenster „Einfache Sprache“ zur Verfügung gestellt. Dieses Fenster „Nachrichten in Einfacher Sprache“ kann man sich am Fuß der „blauen Seite“ als Nachrichtenticker einrichten.
Seit Sommer 2017 bietet der ORF TELETEXT ab Seite 470 „Nachrichten leicht verständlich“ in einfacher Sprache (Sprachstufe B1). Seit Dezember 2018 werden ab Seite 480 die gleichen tagesaktuellen Meldungen in „Nachrichten leichter verständlich“ noch leichter verständlich, in kürzeren Sätzen und auf mehr Zeilen aufgeteilt (Sprachstufe A2) angeboten. Ab den Seiten 570 bzw. 580 stehen seit Oktober 2021 auch Infos zur Corona-Impfung in beiden Sprachstufen bereit.

Inklusive Lehrredaktion seit Jänner 2020 im ORF

Bei der „Inklusiven Lehrredaktion“ handelt es sich um ein Berufsvorbereitungsprogramm des „Fonds Soziales Wien“ (FSW) für journalistische Tätigkeiten, das für die Teilnehmer/innen auf drei Jahre limitiert ist. Die Inklusive Lehrredaktion ist im Jänner 2020 vom KURIER in den ORF übersiedelt. Sie besteht aus sechs Menschen mit Lernbehinderungen, die täglich Nachrichten in Einfacher Sprache publizieren und anderen Abteilungen bei der Erstellung von leicht verständlichen Nachrichten helfen.

Die Sendezeiten der „Nachrichten in Einfacher Sprache“ im Detail:

Radio Burgenland: Montag–Samstag 19.30 Uhr, Sonntag 20.30 Uhr
Radio Kärnten: Montag–Sonntag 19.30 Uhr
Radio Niederösterreich: Montag–Sonntag 19.30 Uhr
Radio Oberösterreich: Montag–Sonntag 18.30 Uhr
Radio Salzburg: Montag–Sonntag 17.30 Uhr
Radio Steiermark: Montag–Sonntag 18.30 Uhr (freitags Wochenrückblick)
Radio Tirol: Montag–Sonntag 17.50 Uhr
Radio Vorarlberg: Montag–Sonntag 20.03 Uhr
Radio Wien: Montag–Samstag 19.30 Uhr, Sonntag Wochenrückblick 13.30 und 14.30 Uhr
schließen
Der ORF-Stiftungsrat hat im Oktober 2021 eine teilweise Valorisierung des ORF-Programmentgelts unter der Inflationsrate beschlossen. Die Medienbehörde KommAustria hat nun ihr gesetzlich vorgesehenes umfassendes Prüfverfahren abgeschlossen und festgestellt, dass die maßvolle Teilvalorisierung des ORF-Programmentgelts für Fernsehempfangseinrichtungen inkl. Radio (Kombi) um 1,38 Euro pro Monat den Bestimmungen des ORF-Gesetzes entspricht. Die Teilvalorisierung wird damit mit dem 1. Februar 2022 wirksam.
Der ORF hat sein öffentlich-rechtliches Programmangebot in den vergangenen Jahren u. a. in den Genres Information, Kultur, Sport, Unterhaltung, den Landesstudios, Online sowie im Bereich der heimischen Filme und Serien etc. nachhaltig ausgebaut. Dies wurde durch einen nachhaltigen Spar- und Restrukturierungskurs möglich, den der ORF mit einem Einsparungsvolumen von rd. 200 Mio. Euro bis 2025 konsequent weiter fortsetzen wird. Gemeinsam mit der Teilvalorisierung des Programmentgelts ist damit sichergestellt, dass der ORF seinen gesetzlichen Auftrag in Radio, Fernsehen und Online für das österreichische Publikum auch in Zukunft in vollem Umfang umsetzen kann.
Das ORF-Programmentgelt für Fernsehempfangseinrichtungen inkl. Radio (Kombi) erhöht sich mit der Anpassung um 1,38 Euro pro Monat oder 5 Cent pro Tag von 17,21 Euro auf 18,59 Euro. Die Teilvalorisierung liegt damit – wie alle Programmentgeltanpassungen der vergangenen 30 Jahre – deutlich unter der Inflationsrate für den abzudeckenden fünfjährigen Finanzierungszeitraum.
Der ORF erhält rund 67 Prozent der Mittel, die unter dem Titel Rundfunkgebühren eingehoben werden, der Rest geht an Bund und Länder.
schließen