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Wie bereits kommuniziert, kam es aufgrund eines Programmierfehlers der GfK zu einem Fehler in der Produktion der TELETEST-Daten: Weitgehend gleich verteilt über alle Sender wurden in der Vergangenheit etwas zu hohe TV-Reichweiten ausgewiesen, die Marktanteile waren kaum betroffen. Die korrigierten, durch einen externen und unabhängigen Auditor überprüften Daten für 2020 sind nunmehr verfügbar.
Mit u. a. mehr als 900 Sondersendungen rund um die Corona-Krise, der umfassenden Berichterstattung zur Wien-Wahl, zur US-Wahl und zum Terroranschlag in Wien, Bundesländer-Events wie „Ein Sommer in Österreich“ oder „Ein Winter in Österreich“, dem Kultur-Sommer und „Wir spielen für Österreich“-Konzerten, den neuen „Liebesg’schichten und Heiratssachen“, den „Dancing Stars“, den Eventserien „Freud“ und „Vienna Blood“ sowie weiteren „Landkrimi“-Ausgaben und gut genutzten Sport-Liveübertragungen erreichte die ORF-Sendergruppe im Jahr 2020 einen Marktanteil von 33,2 Prozent und eine Tagesreichweite von 4,061 Millionen Seherinnen und Sehern – das entspricht 53,8 Prozent der TV-Bevölkerung.
Im Dezember erreichte die ORF-Sendergruppe einen Marktanteil von 34,7 Prozent und eine Tagesreichweite von 4,239 Millionen Seherinnen und Sehern – das entspricht 56,2 Prozent der TV-Bevölkerung. ORF 1 erreichte dabei 2,291 Millionen Seher/innen (10,3 Prozent Marktanteil), ORF 2 3,465 Millionen Seher/innen (21,3 Prozent MA). ORF 1 und ORF 2 lagen gesamt bei 31,6 Prozent MA, die ORF-Sendergruppe in der Kernzone (17.00 bis 23.00 Uhr) bei 39,8 Prozent MA.

Weitere Key-Facts zum Programmjahr 2020

Unter den 2.000 im Jahr 2020 in Österreich (Basis E12+, Sendungen über 5 Minuten Sendungslänge) meistgesehenen TV-Sendungen finden sich 1.997 im ORF ausgestrahlte Produktionen. Die beste der drei nicht im ORF ausgestrahlten Sendungen findet sich auf Platz 1185.
ORF 1: 1,967 Millionen Seher/innen (8,2 Prozent Marktanteil), ORF 2: 3,299 Millionen Seher/innen (22,0 Prozent MA), ORF 1 und ORF 2 gesamt: 30,2 Prozent MA, ORF-Sendergruppe in der Kernzone (17.00 bis 23.00 Uhr): 39,0 Prozent MA.
Die ORF-Sendergruppe ist mit 33,2 Prozent Marktanteil und 5,993 Mio. Zuseherinnen und Zusehern jede Woche eindeutiger österreichischer Marktführer sowohl bei den Marktanteilen als auch der Reichweite (12+, 2020).
ORF 1 und ORF 2 sind die erfolgreichsten österreichischen Sender in den relevanten Zielgruppen:
ORF 1 erreicht 8,2 Prozent MA bei 12+ bzw. 10,5 Prozent MA bei 12–49, ORF 2 erreicht 22,0 Prozent MA bei 12+ bzw. 11,6 Prozent MA bei 12–49

Die zehn Topreichweiten 2020

„Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr (15. März)
2,719 Millionen Zuschauer/innen, 67 Prozent Marktanteil
„Bundesland heute“ (16. März)
2,223 Millionen Zuschauer/innen, 64 Prozent Marktanteil
„ZIB Spezial: Terroranschlag in Wien“ (2. November)
1,872 Millionen Zuschauer/innen, 62 Prozent Marktanteil
„Bundesland heute spezial“ um 20.15 Uhr (15. März)
1,724 Millionen Zuschauer/innen, 40 Prozent Marktanteil
„Herren-Slalom in Schladming“ 2. Durchgang (28. Jänner)
1,663 Millionen Zuschauer/innen, 47 Prozent Marktanteil
„ZIB Spezial: Corona-Lockdown“ um 16.30 Uhr (14. November)
1,577 Millionen Zuschauer/innen, 60 Prozent Marktanteil
„Abfahrt der Herren in Kitzbühel“ (25. Jänner)
1,504 Millionen Zuschauer/innen, 72 Prozent Marktanteil
„Opernball 2020: Die Eröffnung“ (20. Februar)
1,366 Millionen Zuschauer/innen, 48 Prozent Marktanteil
„Herren-Slalom in Kitzbühel“ (26. Jänner)
1,361 Millionen Zuschauer/innen, 61 Prozent Marktanteil
„ZIB Spezial: PK zur Corona-Krise“ (13. März)
1,360 Millionen Zuschauer/innen, 69 Prozent Marktanteil

Spartensender ORF III und ORF SPORT + etabliert und unverzichtbar

Weiter sehr erfolgreich verlief das mittlerweile neunte Sendejahr der beiden ORF-Spartensender ORF III Kultur und Information und ORF SPORT +. Beide haben sich im täglichen TV-Konsum der Österreicherinnen und Österreicher etabliert: Die technische Reichweite von ORF III liegt mittlerweile bei 97 Prozent, jene von ORF SPORT + bei 91 Prozent. Beide Sender sind damit unverzichtbar für das heimische Kultur- und Sportleben. Die durchschnittliche Tagesreichweite von ORF III lag im Jahr 2020 bereits bei 888.000, jene von ORF SPORT + bei 264.000.

Dezember-Highlights

-- Groß ist das Interesse weiterhin bei den Info-Sendungen zur Corona-Krise: So erreichte etwa die „ZIB Spezial“ zum dritten Lockdown am 18. Dezember im Vorabend in ORF 2 987.000 RW bei 45 Prozent MA, den bereits vierten Blick in die Länder und deren Bewältigung der Corona-Krise – „Ein Land ein Team“ sahen am 27. Dezember um 17.00 Uhr in ORF 2 489.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 25 Prozent MA.
-- Den „Bundesland heute – Das war 2020“-Jahresrückblick der ORF-Landesstudios am 21. Dezember sahen durchschnittlich 617.000 bei 18 Prozent MA.
-- Ein Jubiläumskrimi mit Rekordquoten: Durchschnittlich 1,001 Mio. Zuseherinnen und Zuseher waren mit dabei, als „Waidmannsdank“ am 15. Dezember die diesjährige ORF-1-Landkrimi-Saison beendete und nun das Ranking der beliebten ORF-Reihe anführt.
-- Bis zu 1,078 Mio. Zuseherinnen und Zuseher begleiteten Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser, deren Spurensuche am 20. Dezember nach „Unten“ führte: Die Folge erreichte eine durchschnittliche Reichweite von 995.000 und einen Marktanteil von 27 Prozent – mit durchschnittlich 9,23 Millionen Zuseherinnen und Zusehern und einem Marktanteil von 26 Prozent avanciert „Unten“ beim deutschen Publikum zum beliebtesten der 2020 gezeigten ORF-„Tatort“-Krimis.
-- Das Glück ist ein Vogerl“ hieß es am 16. Dezember in ORF 2 für Simon Schwarz, Nikolaus Paryla, Patricia Aulitzky und bis zu 1,022 Mio. Zuseherinnen und Zuseher; durchschnittlich waren bei der märchenhaften ORF/BR-Komödie 928.000 mit dabei.
-- Formel 1 und der Ski-Weltcup bestimmten die Live-Übertragungen des ORF-Sport: Den GP von Bahrain am 6. Dezember ließen sich 706.000 Motorsportfans in ORF 1 nicht entgehen, den Nachtslalom von Madonna am 22. Dezember sahen im zweiten Durchgang bis zu 1,140 Millionen Skifans.
-- Die Showbühnen hatten zumindest via ORF 1 auch im Dezember geöffnet: den „Kabarettgipfel“ am 18. Dezember sahen 574.000, das „Quiz ohne Grenzen“ am 12. Dezember 547.000; noch größer war das Publikumsinteresse an „Schluss mit lustig – Der satirische Jahresrückblick“ mit Gerald Fleischhacker am 29. Dezember mit 730.000 bei 21 Prozent Marktanteil.
-- Damit nicht genug der erfolgreichen Unterhaltung im Dezember: Die „Promi-Millionenshow“ für Licht ins Dunkel sahen am 7. Dezember 812.000, „A Volks-Rock’n’Roll Christmas. Andreas Gabalier & Band“ am 5. Dezember bis zu 530.000 und „Winter in Österreich“ mit Hans Knauss und Anna Veith ebenfalls am 5. Dezember im Schnitt 651.000.
-- Gut angenommen wurde auch das weihnachtliche Programmangebot: Die „Bergweihnacht“ mit Alexandra Meissnitzer am 12. Dezember sahen 593.000, „Dahoam im Advent“ präsentierte sich „Mei liabste Weis“ am 9. Dezember mit 549.000 Zuseherinnen und Zusehern.
-- Die „Silvestershow mit Jörg Pilawa“ am 31. Dezember in ORF 2 ließen sich bis zu 1,043 Millionen nicht entgehen.
-- Topwerte im Dezember auch für weitere Produktionen made in A, etwa für „Die Toten vom Bodensee“ am 30. Dezember mit durchschnittlich 926.000 bei 28 Prozent Marktanteil, „Louis Van Beethoven“ mit Tobias Moretti am 23. Dezember mit bis zu 928.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, die Literaturverfilmung „Der Trafikant“ am 27. Dezember mit 722.000 Reichweite oder „Blind ermittelt: Zerstörte Träume“ am 28. Dezember mit 718.000.
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Außerdem erfolgreicher Start für Streaming-Plattform Flimmit
Top-Werte für das gesamte Streaming- bzw. Online-Bewegtbildangebot des ORF und für die Videoplattform ORF-TVthek brachte das von der Coronavirus-Krise geprägte Jahr 2020: 12,0 Millionen Visits pro Monat für die ORF-TVthek bedeuten einen neuen Rekord. Auch die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote des ORF insgesamt (Videos auf der ORF-TVthek und anderen ORF.at-Angeboten) wurden intensiv genutzt: Bei den Nettoviews wurden in Österreich im Jahr 2020 im Monatsschnitt 8,8 Millionen verbucht, bei den Bruttoviews 51,2 Millionen und bei den Nutzungsminuten 209 Millionen. Bei Bruttoviews und Nutzungsvolumen konnten damit ebenfalls neue Höchstwerte verzeichnet werden.

TOP-Werte für digitales Bewegtbild auf ORF.at

Auch die Online-Bewegtbildmessung (AGTT / GfK TELETEST Zensus), die Nutzungsdaten für das Streamingangebot (Live-Streams und Videos-on-Demand) des gesamten ORF.at-Netzwerks (ORF-TVthek sowie Video-Angebote auf anderen ORF.at-Seiten inkl. Apps) ausweist, zeigt für das Jahr 2020 Top-Nutzungswerte in Österreich: Bei den Bruttoviews (registrierte Videostarts) mit 51,2 Millionen pro Monat und dem Gesamtnutzungsvolumen mit 209 Millionen Minuten konnten neue Höchstwerte seit Einführung der Online-Bewegtbildmessung verzeichnet werden. Auch die Nettoviews (zusammenhängende Nutzungsvorgänge) weisen mit 8,8 Millionen im Monatsschnitt eine starke Nutzung aus.
Rekordmonat im Jahr 2020 war bei den Nettoviews mit 13,0 Millionen der März. Mit 73,1 Millionen war der März außerdem ebenfalls bei den Bruttoviews stärkster Monat des Jahres 2020, aber auch überhaupt seit Einführung der Online-Bewegtbildmessung. Das höchste Nutzungsvolumen wurde 2020 im November mit 309 Millionen Minuten erreicht. Der 3. November (Tag nach dem Terroranschlag in Wien) war mit 1,5 Millionen Nettoviews, 6,0 Millionen Bruttoviews und 41 Millionen Nutzungsminuten für das ORF-Streamingangebot insgesamt der bisher stärkste Tag seit Einführung der Online-Bewegtbildmessung.

Hohes Interesse an Coronavirus-Berichterstattung

Ausschlaggebend für diese Top-Werte war vor allem die umfassende, das gesamte Jahr über reichende, von den Userinnen und Usern sehr intensiv genutzte Coronavirus-Berichterstattung. So wurden auf der ORF-TVthek alle ORF-TV-(Sonder-)Sendungen und „ZIB“-Spezial-Ausgaben, dazu mehr als 400 unkommentierte Live-Streams von Pressekonferenzen, Statements, Reden etc. („Live Spezial“) bereitgestellt. „Im Fokus“-Video-Themenschwerpunkte mit Service- und weiteren wichtigen Informationen und eine Spezialseite zur non-linearen Nutzung des Schülerprogramms „ORF 1 Freistunde“ wurden ebenfalls eingerichtet. Auch auf den anderen Kanälen des ORF.at-Networks – allen voran news.ORF.at – wurde laufend umfangreiches Videomaterial eingebunden.
Besonders markant zeigte sich der große Bedarf des Publikums nach auch online und via Apps verfügbaren Live-Streams und Video-on-Demand-Angeboten rund um die Pandemie beim ersten und zweiten Lockdown: So erzielten die Streaming-Angebote auf der ORF-TVthek und auf anderen ORF.at-Seiten inkl. Apps in den vier Wochen nach Ankündigung der Maßnahmen des Frühjahrs-Lockdowns (15. März bis 15. April 2020) in Österreich 2- bis 2,4-mal höhere Tagesdurchschnitte als 2019, bei der ORF-TVthek war der Tagesschnitt bei den Visits 2,4-mal so hoch. Vom 3. November (Start Lockdown Light) bis inkl. 6. Dezember (Ende des 2. „harten“ Lockdowns) stiegen die Tagesschnitte beim Online-Bewegtbildangebot insgesamt ebenfalls wieder deutlich auf das 1,8- bis 2,2-fache von 2019 und die ORF-TVthek-Visits auf das 1,8-fache, wobei besonders Angang November auch die Berichterstattung über den Terroranschlag in Wien und über die US-Präsidentschaftswahlen sehr stark genutzt wurde.

Intensive mobile Nutzung

Die AGTT-Bewegtbildmessung zeigt auch, wie wichtig die mobile Nutzung von Streamingangeboten für die Userinnen und User auch 2020 war: Im Dezember 2020 erfolgten 39 Prozent aller ORF-Bruttoviews bzw. registrierter Videostarts über mobile Endgeräte (Web- und App-Nutzung), also über Handy, Smartphone oder Tablet.

Rekord für die ORF-TVthek

Die ORF-TVthek wurde von den Userinnen und Usern im Jahr 2020 so stark genutzt wie nie zuvor: Laut interner Statistik erzielte die Videoplattform 2020 im Monatsschnitt 12,0 Millionen Visits (zusammenhängende Besuche) und verbuchte damit einen neuen Rekordwert seit Bestehen der Videoplattform.
Stärkster Monat – auch seit Bestehen der ORF-TVthek insgesamt – war bei den Visits der von Coronavirus-Berichterstattung geprägte März mit 19,9 Millionen. Am 15. März (Ankündigung Ausgangsbeschränkungen im Zuge des ersten Lockdowns) und am 3. November (Tag nach dem Terroranschlag in Wien) wurde mit jeweils 1,4 Millionen Visits die bisher höchste Tagesnutzung auf der ORF-TVthek gemessen.
Die Anzahl der Downloads der ORF-TVthek App – laut interner Statistik bis inkl. Dezember 2020 insgesamt 3,2 Millionen – zeigt ebenfalls, wie wichtig die Videoplattform als Teil des digitalen und multimedialen Angebots des ORF für das Publikum ist.

Zahlreiche Neuerungen auf der ORF-TVthek

Der seit dem Relaunch im März 2019 schrittweise umgesetzte Rollout der neuen ORF-TVthek auf allen Plattformen wurde 2020 fortgesetzt, im Rahmen von Updates wurden weiters die Services und Features der Apps für die mobile und die Nutzung am Smart-TV weiter optimiert. Außerdem steht im Rahmen der Strategie, ORF-TV-Contents auf allen wichtigen Plattformen verfügbar zu machen, die ORF-TVthek-App seit Ende Juni 2020 auch im Huawei-Store zur Verfügung.
Auf der Startseite der Videoplattform wurden eigene Lanes mit bewegten Highlight-Teaserbildern für das Kinderprogramm sowie für die „Bundesland heute“-Kompakt-Formate eingerichtet, die damit noch prominenter präsentiert werden. Weiters werden auch exklusive Previews und Highlights von „Flimmit“ in einer eigenen Lane angekündigt.
Die Aktion „ORF-TVthek goes school“ (zeit- und kulturhistorische Videoarchive, die auch für die Integration im Unterricht geeignet sind) wurde 2020 mit dem Launch der Archive „Wissenschaft und Forschung“ und „Die Coronavirus-Pandemie“ sowie der Aktualisierung und Erweiterung bereits bestehender Angebote (z. B. des „Medienarchivs Judentum“ in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien) fortgesetzt.
Zur Aktion MUTTER ERDE und zum Austrian World Summit richtete die ORF-TVthek außerdem ein weiteres neues Videoarchiv ein, und zwar zum Thema „Kampf dem Klimawandel: Nachhaltigkeit und Umweltschutz“, das als Teil der erweiterten Kooperation zwischen ÖBB und ORF-TVthek auch für das Onboard-Portal der ÖBB verfügbar gemacht wurde.
Michael Götzhaber, Technischer Direktor des ORF: „2020 war ein entscheidendes Jahr, um die technische Leistungsfähigkeit der ORF-Streamingangebote zu beweisen. Die internen Workflows wurden auf dislozierte Arbeitsplätze umgestellt, die Streaming-Plattform hatte Spitzenwerte bei den Zugriffen zu bewältigen, und die dynamischen Geschehnisse hatten zahlreiche Programmänderungen, Sondersendungen und Spezial-Angebote zur Folge. Es ist ein großer Erfolg, dass unsere Userinnen und User die umfangreichen Live-Streams und Videos-on-Demand von ORF.at und ORF-TVthek auf den unterschiedlichsten Plattformen und Devices zu jeder Zeit schnell und in einwandfreier Qualität nutzen konnten. Damit hat die ORF Technik bewiesen, dass öffentlich-rechtliche Programme auf allen Verbreitungswegen auch in Krisenzeiten verlässlich empfangbar und für die Information der Bevölkerung unverzichtbar sind.“
ORF-Onlinechef Thomas Prantner: „Das Jahr 2020 war mit Rekordzugriffen von durchschnittlich 12 Mio. Visits pro Monat das erfolgreichste Jahr seit Gründung der ORF-TVthek im Jahr 2009. Dies ist auf die hohe Nachfrage nach News-Bewegtbild vor allem aufgrund der Corona-Krise zurückzuführen. Im März 2020 erreichten wir mit fast 20 Mio. Visits einen historischen Monats-Höchstwert. Die ORF-TVthek hat sich mit Live-Stream-Angeboten, Sonder-Themenschwerpunkten und dem eigens für Schüler/innen konzipierten Angebot zur ORF-1-‚Freistunde‘ als unverzichtbares Informations- und Servicemedium erwiesen.“
Roland Weissmann, Chefproducer und Verantwortlicher des ORF PLAYERS: „Digitales Bewegtbild im gesamten Angebot von ORF.at wurde 2020 besonders stark von unseren Userinnen und Usern angenommen. Der März und der 3. November waren stärkster Monat bzw. Tag des Jahres, aber auch überhaupt seit der Einführung der Online-Bewegtbildmessung. Das Informationsbedürfnis unseres Publikums war 2020 enorm hoch – wir konnten ein verlässliches, aktuelles und umfassendes digitales Angebot in Wort, Bild und Bewegtbild bieten, das bis zu 39 Prozent auch mobil genutzt wurde. Im Oktober 2020 startete zudem auch unsere Streaming-Plattform Flimmit mit dem Motto ,Streamen auf Österreichisch‘ neu als öffentlich-rechtliches Premium-Angebot. Die ersten Monate waren geprägt durch eine intensivierte Kooperation mit der Filmwirtschaft. Die inhaltliche Neuausrichtung der Plattform ist auf großes Interesse gestoßen. Für 2021 planen wir, dass die ersten Module des ORF-Players online gehen können. Voraussetzung dafür ist eine entsprechende Novelle des ORF-Gesetzes. Mein Team und ich werden mit unseren neuen Angeboten digitales Bewegtbild noch klarer in den Fokus rücken – mehr aktuelle Informationen sofort als Live-Stream verfügbar, themengerecht paketiert und User-freundlich aufbereitet.“

Die Top 10 der Live-Stream- und Video-on-Demand-Sendungen sowie LIVE-SPEZIAL-Streams 2020

Live-Stream-Sendungen (ohne Doppelnennungen)
  1. ZIB Spezial Terroranschlag in Wien (2. Stunde) (2. November 2020, 22.25 Uhr): DRW_at: 113.753, BV_at: 330.203
  2. Pressekonferenz Coronavirus (Kurz, Kogler, Anschober, Nehammer) (30. März 2020, 11.11 Uhr): DRW_at: 62.468, BV_at: 117.465
  3. Slalom Herren Schladming 2. DG (die Bestgereihten) (28. Jänner 2020, 21.27 Uhr): DRW_at: 60.942, BV_at: 91.091
  4. Abfahrt Herren Kitzbühel (Läufer 1–31) (25. Jänner 2020, 11.30 Uhr): DRW_at: 52.937, BV_at: 202.134
  5. ZIB Spezial (inkl. Pressekonferenz Bundesregierung zu Coronavirus) (29. Oktober 2020, 13.56 Uhr): DRW_at: 46.745, BV_at: 154.595
  6. Super-G Herren Kitzbühel (24. Jänner 2020, 11.30 Uhr): DRW_at: 41.385, BV_at: 213.277
  7. ZIB Spezial zu Coronavirus (30. März 2020, 11.48 Uhr): DRW_at: 39.189, BV_at: 74.632
  8. Zeit im Bild (15. März 2020, 19.30 Uhr): DRW_at: 38.357, BV_at: 96.661
  9. Slalom Herren Kitzbühel 2. DG (26. Jänner 2020, 13.30 Uhr): DRW_at: 37.479, BV_at: 124.917
  10. Pressekonferenz Coronavirus (Kurz, Kogler, Anschober, Nehammer) (6. April 2020, 11.09 Uhr): DRW_at: 35.097, BV_at: 70.283
Video-on-Demand-Sendungen (ohne Doppelnennungen)
  1. Langfassung: Interview mit Virologe Christian Drosten (24. April 2020, 21.25 Uhr): DRW_at: 71.427, BV_at: 144.520
  2. Am Schauplatz („Ausnahmezustand Ischgl“) (2. April 2020, 21.08 Uhr): DRW_at: 41.843, BV_at: 81.768
  3. ZIB Spezial: Terroranschlag in Wien (Kurzeinstieg) (2. November 2020, 21.00 Uhr): DRW_at: 40.593, BV_at: 154.156
  4. ZIB 2 (mit Interview BK Kurz zu Lockerungen der Corona-Maßnahmen) (2. Dezember 2020, 22.00 Uhr): DRW_at: 39.032, BV_at: 274.305
  5. Sportnachrichten (Formel-1-Unfall Grosjean) (29. November 2020, 19.55 Uhr): DRW_at: 37.612, BV_at: 112.991
  6. DN: Willkommen Österreich (17. März 2020, 22.00 Uhr): DRW_at: 31.813, BV_at: 340.281
  7. IM ZENTRUM („Was bleibt vom Sündenfall Ibiza?“) (17. Mai 2020, 22.15 Uhr): DRW_at: 29.883, BV_at: 56.497
  8. Zeit im Bild (15. März 2020, 10.59 Uhr): DRW_at: 29.831, BV_at: 190.980
  9. ZIB Spezial (inkl. Pressekonferenzen Bundesregierung und Rendi-Wagner) (30. März 2020, 10.58 Uhr): DRW_at: 27.314, BV_at: 574.163
  10. Dok 1 Spezial („Sind wir Rassisten? Der Test“) (28. Oktober 2020, 20.15 Uhr): DRW_at: 26.855, BV_at: 75.518
LIVE-SPEZIAL-Streams
Das „LIVE SPEZIAL“-Service der ORF-TVthek (u. a. in Zusammenarbeit mit der APA) stellt ergänzend zur tagesaktuellen TV-Berichterstattung Zusatz-Live-Streams von Pressekonferenzen, Reden und Veranstaltungen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Chronik und Sport als Additional Content zur Verfügung. Die Top-10-LIVE-SPEZIAL-Streams 2020, die zur Gänze von der Pandemie bestimmt wurden, waren:
  1. Pressekonferenz „Weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus“ (13. März 2020, 13.55 Uhr): DRW_at: 100.568, BV_at: 308.204
  2. Pressekonferenz „Aktuelles zur Coronakrise“ (6. April 2020, 10.55 Uhr): DRW_at: 40.830, BV_at: 142.945
  3. Pressekonferenz der Bundesregierung „Neue Maßnahmen (Lockdown)“ (31. Oktober 2020, 16.25 Uhr): DRW_at: 38.421, BV_at: 251.847
  4. Pressekonferenz „Aktuelles zur Coronakrise“ (30. März 2020, 10.55 Uhr): DRW_at: 35.718, BV_at: 242.030
  5. Pressekonferenz der Bundesregierung zu den Öffnungsschritten nach dem Corona-Lockdown (2. Dezember 2020, 12.55 Uhr): DRW_at: 31.239, BV_at: 166.152
  6. Pressekonferenz der Bundesregierung nach der Videokonferenz mit den Landeshauptleuten (19. Oktober 2020, 10.20 Uhr): DRW_at: 15.380, BV_at: 78.478
  7. Pressekonferenz „Aktuelle Maßnahmen zum Coronavirus“ (20. März 2020, 10.55 Uhr): DRW_at: 13.991, BV_at: 41.438
  8. Pressekonferenz „Etappenplan für die Schulöffnung“ (24. April 2020, 9.55 Uhr): DRW_at: 13.906, BV_at: 45.307
  9. Statements nach Treffen der Expertenrunden mit Regierungsspitze zu Spitalskapazitäten (29. Oktober 2020, 13.55 Uhr): DRW_at: 13.630, BV_at: 107.486
  10. Pressekonferenz „Aktuelles zur Coronakrise“ (14. April 2020, 10.55 Uhr): DRW_at: 12.940, BV_at: 45.909
Quelle: AGTT / GfK TELETEST Zensus, Nutzung in Österreich
Legende: DRW_at: Durchschnittsreichweite (analog zu TV auf Basis der gemessenen Nutzungsdauer ermittelte Anzahl von Userinnen und Usern); BV_at: Bruttoviews (registrierte Videostarts einer Sendung / eines Beitrags); _at: Nutzung in Österreich

Erfolgreicher Start von Flimmit

Das Streaming-Portal Flimmit ist im Oktober Teil der digitalen ORF-Produkt-Familie geworden. Voll bepackt mit österreichischem Kult-Content: Lieblings-Filme, Lieblings-Serien und Kabarett, präsentiert sich Flimmit in neuem Look and Feel auf einer neuen technischen Plattform. „Streamen auf Österreichisch“ – das heißt auch ausgewählte Vorausstrahlungen von TOP-ORF-Produktionen wie aktuell der neuen Staffel der „Vorstadtweiber“ oder die neuesten Landkrimis. 2020 ist Flimmit auch die digitale Ersatzbühne der Diagonale geworden, eine Fortsetzung 2021 folgt. Die neue inhaltliche Ausrichtung stößt auf großes Interesse beim österreichischen Streaming-Publikum. Sehr gut und intensiv läuft darüber hinaus auch die Zusammenarbeit mit den österreichischen Filmproduzentinnen und Filmproduzenten.

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Das bedeutendste Mozart-Festival der Welt und Rolando Villazón feiern mit einem kompakten Programm und hochkarätigen Künstlerinnen und Künstlern Mozarts 265. Geburtstag
Zehn Konzerte mit den besten Mozart-Interpretinnen und -Interpreten / Besondere Musikmomente mit einem unbekannten Mozart-Stück, der Mozartiade und dem legendären Duo Martha Argerich und Daniel Barenboim / Mozart erleben – Die Mozartwoche 2021 wird in Zusammenarbeit mit den Partnern ORF und Unitel zur Gänze auf der Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) gestreamt. Ausgewählte Produktionen werden im Fernsehen (ORF III, 3sat), im Radio Ö1 sowie über weitere Online-Portale weltweit ausgestrahlt.
Die digitale Mozartwoche 2021 vereint alles, wofür das weltweit bedeutendste Mozart-Festival der Stiftung Mozarteum Salzburg seit 1956 steht: Große Orchesterkonzerte, ausgesuchte Juwele der Kammermusik und besondere Konzertformate mit den besten Mozart-Interpretinnen und -Interpreten, die den vielfältigen Kosmos des großen Komponisten erlebbar machen. Aufgrund der andauernden Corona-Pandemie muss leider auf Publikumsbeteiligung verzichtet werden, die Mozartwoche wurde auf fünf Tage verkürzt und erklingt nun ab Mozarts Geburtstag, dem 27. Jänner, online. „Wir haben das bereits adaptierte Programm nochmals behutsam eingedampft und zu einer Mozartwoche destilliert, die in ihrer Essenz und Qualität exemplarisch für die Einzigartigkeit dieses Mozart-Festivals steht“, sagt Intendant Rolando Villazón. Auch atmet das kompakte Programm den Geist des ursprünglich ausgegebenen Festivalmottos und macht Mozart als „Musico drammatico“ spürbar, in den aufgeführten Werken in Moll, die wie die Arien und Lieder von großen Emotionen, von Liebe und Leidenschaft erzählen.
Die Salzburger Mozartwoche 2021

ORF/Mozarteum/Wolfgang Lienbacher

Georg Hainzl, Johannes Honsig-Erlenburg, Rolando Villazon, Alexander Wrabetz

Die Mozartwoche 2021 wird vom 27. bis 31. Jänner als erstes Festival des Jahres komplett digital stattfinden und Mozarts 265. Geburtstag mit zehn hochkarätigen Konzerten feiern. In enger Zusammenarbeit mit ORF und Unitel wird die Klassik-Plattform fidelio (www.myfidelio.at) sämtliche Konzerte der Mozartwoche exklusiv in Österreich, Deutschland und der Schweiz streamen. Ausgewählte Ereignisse werden im Free TV gezeigt: das Abschlusskonzert unter dem Titel „Wir spielen für Österreich – Salzburg feiert Mozart!“ mit Barbara Rett in ORF III und „Briefe und Musik“ in 3sat. Via ARTE Concert, medici.tv sowie Mezzo TV erreicht die Mozartwoche ein Publikum in aller Welt.

94 Sekunden neuer Mozart

Die digitale Mozartwoche 2021 präsentiert mit „94 Sekunden neuer Mozart“ eine außergewöhnliche Entdeckung: Ein bislang unbekanntes Mozart-Stück wird erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und erklingt im Großen Saal des Mozarteums. Das Allegro in D-Dur KV 626b/16 wird von Ulrich Leisinger, dem wissenschaftlichen Leiter der Stiftung Mozarteum, erläutert und vom Pianisten Seong-Jin Cho zum ersten Mal aufgeführt. Intendant Rolando Villazón führt als Moderator durch diese besondere Premiere. Das Mozart-Autograf erwarb die Stiftung Mozarteum noch vor der Coronakrise aus Privatbesitz; dabei handelt es sich um ein Klavierstück, das der Komponist höchstwahrscheinlich im Alter von 17 Jahren Anfang 1773 am Ende seiner dritten Italienreise oder unmittelbar nach der Rückkehr nach Salzburg aufgeschrieben hat.

Hochkarätige Mozart-Interpretinnen und -Interpreten im Stream

Im Eröffnungskonzert der digitalen Mozartwoche steht das Mozarteumorchester Salzburg mit Xavier de Maistre an der Harfe und Flötistin Mathilde Calderini unter der Leitung von Keri-Lynn Wilson. Sopranistin Giulia Semenzato, Bassbariton Luca Pisaroni und Tenor Rolando Villazón interpretieren Konzertarien und Szenen aus „Le nozze di Figaro“.
„Cara sorella mia“ aus der Reihe „Briefe und Musik“ wird von Emmanuel Tjeknavorian auf Mozarts „Costa“-Violine, Marie Sophie Hauzel an Mozarts originalem Hammerklavier und der Schauspielerin Adele Neuhauser gestaltet und beleuchtet die Beziehung von Wolfgang Amadé zu seiner Schwester. Adele Neuhauser liest aus den Briefen Mozarts, die er zwischen 1770 und 1788 an Maria Anna geschrieben hat. Die Geschwister hatten ein herzliches Verhältnis. Mozart schätzte das Urteil seiner älteren und gleichfalls hochtalentierten Schwester sehr; Maria Anna gilt, gerade in den ersten Jahrzehnten nach Mozarts Tod, als wichtige Vermittlerin seiner Werke.
Thomas Hengelbrock dirigiert das Balthasar-Neumann-Ensemble in einem speziell für diese Mozartwoche konzipierten Pasticcio für Tenor und Sopran: „Szenen einer Ehe“. Hengelbrock und sein international renommiertes Originalklangensemble lassen zusammen mit Katharina Konradi (Sopran) und Jonathan Abernethy (Tenor) Wolfgang Amadés und Constanzes liebevolle Verbindung in Wort und Ton lebendig werden.
Maestro Daniel Barenboim setzt seinen Zyklus der großen Klavierkonzerte und späten Symphonien mit den Wiener Philharmonikern im Rahmen der Mozartwoche fort. An seiner Seite: die gefeierte Mezzosopranistin Cecilia Bartoli. Das Konzert vereint u. a. die Prager Symphonie KV 504 und das c-Moll Klavierkonzert KV 491 mit der berühmten Arie Ch’io mi scordi di te? – Non temer, amato bene KV 505, die Mozart 1786 für die englische Sopranistin Nancy Storace komponierte, jene Sängerin, die bei der Uraufführung von Le nozze di Figaro die „Susanna“ verkörperte.
Das Konzert der Camerata Salzburg mit der jungen litauischen Dirigentin Giedrė Šlekytė, Star-Violinist Renaud Capuçon, Gérard Caussé (Bratsche) und Regula Mühlemann (Sopran) bringt neben dem geistlichen Werk „Exsultate, jubilate“ KV 165, das Mozart auf seiner letzten Italienreise 1773 komponierte, die prunkvolle „Pariser Symphonie“ KV 297, die Sinfonia concertante für Violine und Viola KV 364 sowie die Arie des jugendlichen Aminta „L'amerò, sarò costante“ aus „Il re pastore“ KV 208.
Die „Mozartiade“ gibt einen tiefen Einblick in das Liedschaffen Mozarts, die gefeierte Mezzosopranistin Magdalena Kožená, Sylvia Schwartz (Sopran) und Tenor Mauro Peter interpretieren zahlreiche Lieder des Komponisten. Begleitet werden sie von Elena Bashkirova am Klavier.
Im Bereich der Kammermusik stehen mit einem Ensemble aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker sowie mit den jungen Musikern des Streichquartetts Quatuor Van Kuijk (mit Maximilian Kromer am Klavier) versierte Mozart-Interpreten auf der Bühne. Mit Martha Argerich verbindet Daniel Barenboim eine über 70 Jahre währende Freundschaft, seit vielen Jahren sind sie auch gefeierte Duopartner: Die beiden Klaviergiganten spielen ausgewählte Werke Mozarts zu vier Händen.

Die Mozartwoche 2021 sowie Mozartwochen-Archiv auf fidelio

fidelio (www.myfidelio.at), die Online-Klassikplattform von ORF und Unitel, zeigt alle zehn Konzertproduktionen der verkürzten, erstmals nur digital stattfindenden Mozartwoche, exklusiv für den deutschsprachigen Raum. Insgesamt 44 weitere Programme wie Konzerte, Veranstaltungen, Hintergrundberichte und Künstlerinterviews früherer Festivalausgaben runden das Erlebnis Mozartwoche auf fidelio ab. Dazu zählen auch Highlights wie „Der Messias“ und „Pùnkitititi“ von der Mozartwoche 2020 oder T.H.A.M.O.S. aus dem Jahr 2019, aber auch ältere Archivschätze seit 1997.
Mozartliebhaber/innen haben die Möglichkeit, das komplette digitale Mozartwoche-Angebot für 30 Tage um 14,90 Euro zu genießen oder ein fidelio-Jahresabo zum Aktionspreis um 99 Euro inkl. DVD „Der Messias“ von der Mozartwoche 2020 sowie einer kleinen Überraschung von Rolando Villazón.

Die Mozartwoche in ORF III, 3sat und Ö1

Der ORF berichtet umfassend über die Mozartwoche 2021 und präsentiert ausgewählte Highlights in TV und Radio. So zeigt ORF III Kultur und Information am 31. Jänner im Rahmen von „Erlebnis Bühne mit Barbara Rett“ zunächst „Mozart@home – Rolando Villazón im Gespräch“ (20.00 Uhr), gefolgt vom Abschlusskonzert der Wiener Philharmoniker mit Marianne Crebassa und Daniel Barenboim: „Wir spielen für Österreich – Salzburg feiert Mozart!“ (20.15 Uhr). Weiters bringt der Gemeinschaftssender 3sat am 6. Februar die musikalische Lesung „Mozart schreibt … Cara sorella mia – Briefe und Musik“ (20.15 Uhr). ORF III und 3sat präsentieren insgesamt fünf Neuproduktionen von der Mozartwoche 2021. Die drei weiteren Produktionen – neben dem Abschlusskonzert und „Musik und Briefe“ – werden noch bekanntgegeben.
Radio Ö1 widmet sich bereits ab 23. Jänner der Mozartwoche und bittet an diesem Tag Intendant Rolando Villazón und Schauspielerin Adele Neuhauser live zu einem „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ (10.05 Uhr). Bis zum 9. März stehen insgesamt sieben Konzertproduktionen auf dem Ö1-Spielplan, so u. a. das vom Mozarteumorchester Salzburg dargebotene Eröffnungskonzert unter Keri-Lynn Wilson (4. Februar, 14.05 Uhr), das philharmonische Abschlusskonzert unter Daniel Barenboim (7. Februar, 11.03 Uhr) oder das Kammermusikkonzert des Hagen Quartetts (9. März, 14.05 Uhr).
Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT berichten ebenfalls über die digitale Mozartwoche 2021.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Der ORF nimmt seine Rolle als öffentlich-rechtlicher Vermittler von Kunst und Kultur sowie als Partner der Kulturlandschaft in Zeiten geschlossener Theater- und Konzertsäle besonders ernst. Daher nutzen wir im Rahmen zahlreicher Kooperationen mit den Bühnen dieses Landes all unsere Medien dazu, das Publikum flächendeckend mit Kultur zu versorgen. Es freut mich somit besonders, dass heuer die erstmals digital stattfindende Mozartwoche dank der Online-Klassikplattform fidelio so umfangreich wie noch nie unterstützt werden kann. Das gemeinsam mit Unitel erfolgreich etablierte Kultur-Joint-Venture wird exklusiv für Österreich, Deutschland und die Schweiz alle zehn Produktionen der Mozartwoche 2021 präsentieren – ein digitaler Schulterschluss im Dienst aller Kulturfans. Aber auch im ORF-Radio und -Fernsehen kommen Musikliebhaberinnen und -liebhaber mit insgesamt acht Produktionen der Mozartwoche auf ihre Kosten. Ich danke allen Partnern und Beteiligten für diese wunderbare Zusammenarbeit, die zeigt, dass die Kultur in Österreich nicht stillsteht.“
Jan Mojto, Geschäftsführer Unitel: „Es ist eine großartige Leistung der Mozartwoche und der mitwirkenden Künstler und Künstlerinnen, so kurzfristig und unter erschwerten Bedingungen ein so vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen. Es freut uns sehr, dass wir der Mozartwoche über unsere Aufzeichnungen ein hoffentlich zahlreiches Publikum bieten können.“
Intendant Rolando Villazón abschließend: „Ich freue mich über diese wunderbare Partnerschaft mit den führenden Medienhäusern und die Möglichkeit, dass die Mozartwoche 2021 zum 265. Geburtstag von Mozart trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie über alle Grenzen hinweg stattfinden und erlebt werden kann! Wir bieten unserem Publikum ein erstklassiges Programm zu Hause im Wohnzimmer und können auf diese Weise die Tradition der Mozartwoche auch in diesen schwierigen Zeiten fortsetzen. Mozart lebt – mehr denn je!“

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Zahlreiche Sendungen des ORF Burgenland stehen ganz im Zeichen des 100-Jahr-Jubiläums des Burgenlandes
Im Jahr 2021 feiert das Burgenland seine 100-jährige Zugehörigkeit zu Österreich. Der ORF Burgenland würdigt das Jubiläum das ganze Jahr über mit zahlreichen Sendungen: die aufwändig gestaltete 100-teilige Serie „100 Jahre – 100 Plätze“, mehrere Hochglanzproduktionen, die österreichweit ausgestrahlt werden, ein attraktives Gewinnspiel auf Radio Burgenland und ein Geburtstagsfest in Form einer Sondersendung im Frühjahr/Sommer von der Burg Schlaining.
„Der ORF wird das 100-Jahr-Jubiläum in all seinen Programmen sehr umfassend würdigen. Wir gratulieren dem Burgenland mit den verschiedensten Formaten zum Geburtstag und zeigen es in all seinen Facetten - mit seiner regionalen und sprachlichen Vielfalt und beeindruckenden Landschaften und herzlichen Menschen. Ich bedanke mich bei unserem Partner, der Kultur Burgenland, für die Unterstützung bei der Entstehung der Produktionen“, so ORF-Landesdirektor Mag. Werner Herics.

„Österreich Bild - 100 (Lebens)Jahre Burgenland“

Bereits am Sonntag, dem 3. Jänner 2021, war ein „Österreich-Bild“ mit dem Titel „100 (Lebens)Jahre Burgenland zu sehen. Gestalterin Kris Krenn hat sich mit Kameramann Richard Marx auf eine Reise durch das Burgenland begeben, um Menschen, die ungefähr genauso alt sind wie das Burgenland, vor die Kamera zu holen. Einer davon ist auch der 105-jährige Alfred Nagl, Brigadier im Ruhestand. So wie er erinnern sich viele, vor allem an eine Kindheit in Armut. „Als Kinder nix gehabt, kein Spielzeug, keine Puppen. Die Puppen haben wir uns selbst aus Gras geflochten. Keine Zuckerl. Wir haben aber nix gebraucht, weil wir nix gekannt haben“, so die Erinnerungen.
Die Dokumentation bildete den Auftakt für weitere Sendungen zum 100. Geburtstag des Burgenlandes. Die österreichweit ausgestrahlte Produktion aus dem Landesstudio Burgenland haben 587.000 Zuseherinnen und Zuseher verfolgt, bei einem Marktanteil von 25 % (TELETEST 2021, 12+)

„100 Jahre – 100 Plätze“

Jeden Montag und Donnerstag im Programm von Radio Burgenland und nach „Burgenland heute“ ORF 2/B
In der 100-teiligen Serie, die montags und donnerstags nach „Burgenland heute“ zu sehen und im Programm von Radio Burgenland zu hören sein wird, werden anhand 100 burgenländischer Plätze 100 Besonderheiten des Burgenlandes aus Kunst, Kultur, Brauchtum, Geschichte, Tradition, Sport, Volksgruppen uvm. vorgestellt. Außerdem ist entlang der 100 Plätze je nach Entwicklung der Corona-Pandemie eine „Große Burgenland Tour“ geplant.
Begleitend dazu gibt es auf Radio Burgenland das Gewinnspiel „100 Plätze – 100 Fragen“, bei dem eine Frage zum vorgestellten Platz gestellt wird. Zu gewinnen gibt es zweimal pro Woche 100 Euro in bar. Start war am Dienstag, dem 5. Jänner 2021.

„100 Jahre Burgenland“ in den Volksgruppenprogrammen

Jeden Montag in kroatischer Sprache um 18.15 Uhr auf Radio Burgenland
Die Volksgruppenredaktion widmet sich ein Jahr lang dem Jubiläum „100 Jahre Burgenland“. In 50 Hörfunk-Beiträgen, die jeden Montag um 18.15 Uhr in kroatischer Sprache auf Radio Burgenland zu hören sein werden, erzählt der Historiker Michael Schreiber aus Nikitsch/Filež die Geschichte des Burgenlandes beginnend mit den ersten Eingliederungsideen und dem Nikitscher Aufstand bis hin zur Rolle der Esterházys. Im Jänner beleuchtet Schreiber jene Zeit als das Burgenland noch Teil von Ungarn war. Die einzelnen Episoden können im Internet unter volksgruppen.ORF.at nachgehört und nachgelesen werden.

„100 Jahre Burgenland – Geschichte im Gespräch“ in „Radio Burgenland Extra“

Jeden letzten Donnerstag im Monat um 20.04 Uhr auf Radio Burgenland
In Anlehnung an die wöchentliche Serie, die jeden Montag in der Volksgruppen-Kultursendung (siehe „100 Jahre Burgenland“ in den Volksgruppenprogrammen) stattfindet, startet am Donnerstag, dem 14. Jänner 2021, in „Radio Burgenland Extra“ eine 13-teilige Radio-Gesprächsreihe mit Historiker Michael Schreiber. Unter dem Titel „100 Jahre Burgenland - Geschichte im Gespräch“ wird Kulturredakteurin Bettina Treiber Interviews mit dem Historiker von der Burgenländischen Forschungsgesellschaft führen.

Die Comedy Hirten gratulieren zum 100. Geburtstag auf Radio Burgenland - „Guten Morgen Burgenland“

Jeden Montag und Mittwoch ab 5.00 Uhr
In „Guten Morgen Burgenland“ gratulieren jeden Montag und Mittwoch "100 ‚fast’ Prominente" zum 100. Geburtstag des Burgenlandes. Die lustigen Stimmenimitatoren der Comedy Hirten richten 100 Geburtstagsgrüße zum Jubiläum des Burgenlandes aus.

„Alles Gute Burgenland“

Geplanter Sendetermin: Frühling 2021 in ORF 2/B
Ein Geburtstagsfest für das Burgenland: Martin Ganster und Elisabeth Pauer begrüßen auf Burg Schlaining Burgenländerinnen und Burgenländer, aber auch Menschen, die unser Bundesland einfach nur lieben. Im renovierten „Granarium“ der Burg wird eine illustre Runde vielleicht mit dem einen oder anderen Klischee aufräumen, aber vielleicht auch so manches burgenländisches Vorurteil bestätigen.

„Österreich Bild - Jubiläumsaustellung 100 Jahre Burgenland“

Geplanter Sendetermin: im Sommer rund um die Eröffnung der Ausstellung
Die Dokumentation zeigt eine Zusammenfassung der zahlreichen Aktivitäten rund um die Feierlichkeiten zum Jubiläumsjahr. Neben der Jubiläumsausstellung auf Burg Schlaining zeigt der Film auch die Ausstellungen im Landesmuseum in Eisenstadt und auf Burg Güssing. Alle Ausstellungen sollen den Besuchern ein umfassendes Bild über die Geschichte des Burgenlandes bieten. Die Sendung wird österreichweit ausgestrahlt.

„Österreich Bild“ über die „Burgenländische Identität“

Sonntag, 7. November 2021, 18.30 Uhr, ORF 2
Ein „Österreich Bild“ über die burgenländische Identität. Die Gestalterinnen Michaela Frühstück und Bettina Treiber steigen wieder in den roten VW-Bulli und machen sich zu einer „kultigen Landpartie“ auf. Sie gehen der Frage nach, was das typisch Burgenländische an den Menschen in diesem Land ist, was einen typischen Burgenländer, eine typische Burgenländerin ausmacht. Zu sehen am Sonntag, dem 7. November 2021, um 18.30 Uhr in ORF 2.
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