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Der ORF TELETEXT wird, so das Ergebnis einer neuen, vom ORF beauftragten „Integral“-Umfrage, vom Publikum weiter als schnelle und jederzeit aktuelle Quelle für News und zahlreiche Serviceinfos geschätzt: Insgesamt nutzen 41 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher 14+ den ORF TELETEXT („zumindest selten genutzt“, Nutzung über alle Plattformen), 12 Prozent nutzen die Informations-und Serviceangebote des Mediums täglich.
Auch die Zufriedenheit des Publikums mit dem ORF TELETEXT ist laut der im Auftrag des ORF von Integral im März 2021 durchgeführten repräsentativen Umfrage (Österreicherinnen und Österreicher 14+, n=1.000) ungebrochen hoch: 80 Prozent jener, die ihn zumindest selten nutzen, sind sehr oder eher zufrieden mit dem Angebot, was einen Mittelwert von 1,9 auf der fünfteiligen Schulnotenskala (1= sehr zufrieden, 5=überhaupt nicht zufrieden) ergibt.
Nach wie vor wird der ORF TELETEXT vor allem klassisch – d. h. über das Fernsehgerät – aufgerufen. 93 Prozent der ORF-TELETEXT-Nutzerinnen und -Nutzer lesen den Teletext zumindest ab und zu am Fernsehgerät, 16 Prozent auch am Smartphone.
Auch die in einer internen Statistik im 1. Quartal 2021 gemessenen 6,1 Mio. Visits (zusammenhängende Besuche) und 96 Mio. Pageimpressions (Seitenaufrufe) pro Monat für die ORF-TELETEXT-Website und die inzwischen mehr als 240.000-mal downgeloadete App unterstreichen die Bedeutung des Mediums für die Leserinnen und Leser.

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Bei der Weiterentwicklung des ORF vom klassischen Public Service Broadcaster zur Public Service Plattform kommt offensivem Human-Resources-Development zentrale Bedeutung zu. Deshalb startet der ORF ab Herbst 2021 ein zwölfmonatiges Medienmanagement-Traineeship für talentierte Nachwuchskräfte im kaufmännischen und juristischen Bereich.
Die ORF-Trainees erwartet eine umfassende multimediale Ausbildung zum/zur Medienmanager/Medienmanagerin sowie „Training on the Job“ durch direkte Einbindung in abteilungsübergreifende Transformationsprojekte in kaufmännischen und juristischen Bereichen in Form von Job-Rotationen. Interessierte können sich ab sofort unter jobs.ORF.at bewerben. Das Medienmanagement-Traineeship ist nach dem Journalistischen Traineeship und dem Technologie-Traineeship das dritte Ausbildungsprogramm für talentierte Nachwuchskräfte, das der ORF heuer startet.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „So wie der ORF seine digitale Weiterentwicklung konsequent vorantreibt, so forcieren wir auch gezielt unsere Nachwuchs-Ausbildung im Rahmen unserer Human-Resources-Strategie. Das Medienmanagement-Traineeship ist das dritte entsprechende Förderprogramm, das der ORF heuer startet. Insgesamt werden bis 2026 150 junge Talente aus allen Bereichen unsere Trainee-Programme durchlaufen!“
Medienmanagement-Nachwuchstalenten werden im einjährigen Programm des ORF u. a. folgende Schwerpunktbereiche geboten: Multimedia Producing für TV, Radio und Online, Legal Rights Management, Projekt- und Prozessmanagement, Innovationsmanagement und Digitale Transformation. Begleitet werden die Trainees durch laufende Schulungen sowie Mentoring und Tutoring von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen.
Das Medienmanagement-Traineeship startet diesen Herbst, die Trainees werden auf ein Jahr befristet angestellt. Interessierte können sich ab sofort mit einem Motivationsschreiben sowie Lebenslauf mit Foto unter jobs.ORF.at bewerben. Eine Fachjury des ORF wird alle einlangenden Bewerbungsunterlagen eingehend prüfen und eine Auswahl treffen, welche Bewerberinnen und Bewerber die Gelegenheit erhalten, an einem Auswahlverfahren im ORF-Zentrum Wien teilzunehmen. Die Bewerbungsfrist endet am 2. Juni 2021.

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Vereinbarung für die Jahre 2022–2024 abgeschlossen – Wrabetz: „Investition in österreichische Kreativität!“
Der ORF hat sich mit der österreichischen Filmwirtschaft geeinigt, in den Jahren 2022 bis 2024 insgesamt 310 Millionen Euro in die Produktion von heimischen Filmen, Dokumentationen und Serien zu investieren. Wie schon 2016–2018 und 2019–2021 hat sich der ORF in Verantwortung für die heimische Film- und TV-Wirtschaft zu dieser Investitionszusage entschlossen, um Planungs- und Produktionssicherheit gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sicherzustellen. Die entsprechende Vereinbarung wurde am Mittwoch, dem 5. Mai 2021, von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz und Vertretern der Filmwirtschaft unterzeichnet.
ORF investiert 310 Millionen Euro in heimische Film- und TV-Wirtschaft

ORF/Hans Leitner

John Lueftner, Präsident AAFP (Association of Austrian Filmproducers), ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner, Produzent Florian Gebhardt

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Wir investieren in österreichische Kreativität! Der ORF ist der wichtigste und verlässlichste Partner und Auftraggeber der heimischen Filmwirtschaft. Österreichische Filme, Dokus und Serien haben großes Publikum in Österreich und sind international angesehen und vielfach ausgezeichnet. Kein anderer TV-Sender produziert in annähernd ähnlichem Umfang österreichischen Film und österreichische Serie. Mit diesem Abkommen stellen wir erneut langfristig sicher, dass mit hochqualitativer Vielfalt made in Austria ein starker Impuls für die österreichische Filmwirtschaft gesetzt und der Produktionsstandort Österreich nachhaltig gestärkt wird. Das ist in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders wichtig!“
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Das österreichische Film- und Serienschaffen der Filmwirtschaft und des ORF ist Gesicht und Stimme dieses Landes. Die heimischen Produktionen liegen in der Publikumsgunst weit voran. Der österreichische Film und die österreichische Serie sind längst zu einer attraktiven, unverzichtbaren Marke geworden. Wichtig ist mir, in allen Bereichen der Besetzung – vor und hinter der Kamera – das österreichische Talent zu fördern und die Vielfalt einer Gesellschaft zuzulassen. Auch der große internationale Erfolg unserer Koproduktionen ist höchst erfreulich und eröffnet den österreichischen Kreativen zusätzlich Chancen am internationalen Markt.“
John Lueftner, Präsident AAFP (Association of Austrian Filmproducers): „Das ist ein starkes Zeichen in dieser schwierigen Zeit. Wir bedanken uns für das Vertrauen in die kreative Leistungsfähigkeit der österreichischen Filmwirtschaft, das der ORF damit bestätigt. Und wir freuen uns auf viele weitere originär österreichische Filme, Serien und Dokumentationen, die in dieser Zusammenarbeit entstehen.“
Helmut Grasser, Präsident FILMAUSTRIA: „Der ORF ist der wesentlichste Partner für die österreichische Filmwirtschaft. Das Publikum schätzt das Programm, das wir mit und für den ORF herstellen. Es sichert unserem Land Identität und Unverwechselbarkeit. Da vor allem die Produktion von fiktionalem Programm lange Vorlaufzeiten braucht, ist die Verlängerung des Abkommens der richtige Schritt zur richtigen Zeit. Dadurch werden viele Tausend Arbeitsplätze der Kreativen in den nächsten Jahren gesichert.“

310 Mio. Euro für Filme, Dokumentationen und Serien aus Österreich

Die zwischen ORF und Filmwirtschaft erzielte Vereinbarung ist die dritte ihrer Art und mit 310 Mio. Euro die bisher höchstdotierte. Bereits 2015 und 2018 einigte sich der ORF mit der Filmwirtschaft auf Vergabevolumina in Drei-Jahres-Tranchen: 2016–2018 investierte der ORF insgesamt 300 Mio. Euro, 2019–2021 insgesamt 305 Mio. Euro in heimische Filme, Serien und Dokumentationen. Für die Jahre 2022–2024 sagt der ORF nun ein fixes Auftragsvolumen von insgesamt 310 Mio. Euro zu, wobei ein jährliches Volumen von 98 Mio. Euro pro Jahr nicht unterschritten werden soll. Der ORF wird dabei den Anteil des auf die Produktion fiktionaler Programminhalte entfallenden Auftragsvolumens für die Jahre 2022–2024 auf insgesamt 171 Mio. Euro erhöhen (d. h. durchschnittlich 57 Mio. Euro pro Jahr), wobei ein jährliches Volumen von 54 Mio. Euro pro Jahr nicht unterschritten wird. Diese Zusage gilt vorbehaltlich der Zustimmung des Stiftungsrates zum Finanzplan bzw. der Mittelfristplanung.

ORF-Erfolgsmarken gesichert

Mit dem Auftragsvolumen sind viele publikumswirksame ORF-Erfolgsmarken gesichert: So ist bereits eine 2. Staffel „Soko Linz“ fixiert. ORF-Fernsehfilmerfolge wie „Landkrimis“, „Stadtkomödien“ und mehrere Ausgaben des Austro-„Tatorts“ werden fortgesetzt. Für den Serien-Montag können neue Projekte umgesetzt werden. Drei weitere Folgen von „Vienna Blood“ und vieles mehr sind ebenfalls finanziert.
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