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Sendefähigkeit
ORF bleibt mindestens 72 Stunden on air
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Der ORF hat mit Big Blue Marble (BBM) Maßnahmen gesetzt, um seine Radioprogramme im Krisenfall mindestens 72 Stunden auch bei einem kompletten Stromausfall in Österreich aufrechterhalten zu können.
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Dafür wurden die wichtigsten Sendestationen mit Notstromaggregaten ausgestattet. Auch die ORF-Standorte sind notstromversorgt.
Am ORF-Mediencampus sind sechs Notstrom-Dieselaggregate mit einer Generatorleistung von 10.250 kVA (kiloVoltAmpere), inkl. der dafür erforderlichen Peripherie (Kraftstofftanks, Dieselkühlung, Schaltschränke, usw.), installiert.
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Um die unterbrechungsfreie Stromversorgung zu gewährleisten, sind am ORF-Standort Küniglberg 11 USV-Anlagen (unterbrechungsfreie Stromversorgung) mit einer Gesamtleistung von ca. 6.000 KVA redundant vorhanden. Der Kraftstoffvorrat beträgt 90.000 Liter.
Zusätzlich zum Stadtwasseranschluss ist außerdem ein Tiefbrunnen vorhanden(250m tief), der ca. 2/3 des benötigten Wasserbedarfs (Befeuchter der Klimaanlagen, Rückkühltürme, Grünflächenbewässerung, Sprinkleranlagen usw.) abdeckt.
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Im multimedialen Newsroom kann im Krisenfall durchgehend für alle Mediengattungen berichtet werden. Dazu steht eine Vielzahl an Studios für Hörfunk und TV zur Verfügung. Sollte es zu einer Sonderlage in der Nacht kommen, gibt es die Möglichkeit eine reduzierte Sendung auch gänzlich ohne technische Betreuung direkt via Sendeabwicklung auszustrahlen.
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Als einzige 24‑Stunden‑besetzte Radioredaktion Österreichs kann Ö3 im Notfall auch in die Regionalradioprogramme in den Landesstudios einsteigen.
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Die ORF-Landesstudios verfügen über autarke Radio- und Fernsehstudios sowie Produktionsmaterial (SAT-Ü-Wagen, Fahrzeuge, übertragungstechnische Materialien), damit auch sie bei Bedarf „im Inselbetrieb“ tätig sein können.
Für alle Regionalradios besteht eine direkte Verbindung zu den Hauptsendern in den Ländern. Damit ist auch im Krisenfall die regionale Radioversorgung gesichert.
Darüber hinaus hat der ORF im Rahmen des staatlichen Krisen- und Katastrophenmanagement Notstudios an den Ausweichstandorten in Wien, Graz und St. Johann im Pongau eingerichtet sowie Vorkehrungen getroffen, aus dem Bundeskanzleramt und Innenministerium über autarke Kommunikationswege zu berichten.
Organisatorisch ist innerbetrieblich sichergestellt, dass die Sendefähigkeit auch in außergewöhnlichen Lagen sowie in Krisen- und Katastrophenfällen möglichst aufrechterhalten wird.
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