Film und Serien ORF/MR-Film/Hubert Mican
Film- und TV-Produktionen

Der ORF als Partner für die heimische Filmwirtschaft

ORF/MR-Film/Hubert Mican

Österreichische Filme und Serien

Publikumserfolge österreichischer Produktionen im ORF
  • „Das Sacher“ 27.12.2016, 1,27 Millionen Seher/innen
  • „Maria Theresia“ 28.12.2017, 1,21 Millionen Seher/innen
  • „Tatort: Sternschnuppe“ 07.02.2016, 1,17 Millionen Seher/innen
  • „Der Atem des Himmels“ 06.01.2012, 1,1 Millionen Seher/innen
  • „Tatort: Die Faust“ 14.01.2018, 1,02 Millionen Seher/innen
  • „Tatort: Wahre Lügen“ 13.01.2019 1,02 Millionen Seher/innen
Als größter Auftraggeber der österreichischen Film-und TV-Wirtschaft investiert der ORF jedes Jahr rund 100 Millionen Euro in den Film- und Produktionsstandort Österreich und sichert damit Zigtausende Arbeitsplätze.
Mit Investitionen von insgesamt 305 Millionen Euro von 2019 bis 2021 wird das hohe, national wie international gewürdigte Niveau der österreichischen Filmproduktion nachhaltig und auf Jahre gesichert.
Die Höhe dieser Investitionen, die vielfältige Qualität und der dadurch mögliche Export von Österreichs filmischem Kulturgut sind ein Alleinstellungsmerkmal des ORF in einem zunehmend global agierenden Medienmarkt. Hinzu kommen noch jedes Jahr die Aufwendungen des ORF für Verwertungsgesellschaften, Lizenzen, Anmietungen etc. (allein 2017 rd. 75 Millionen Euro).
Das gilt auch für das österreichische Kino: Der ORF fördert österreichische Kinoproduktionen über das Film/Fernseh-Abkommen mit acht Millionen Euro jährlich. Aus diesen Mitteln werden jährlich etwa 35 Kino-Produktionen mitfinanziert.
Film und Serien ORF/Satel Film/ Bavaria Fiction/Hans Starck
„Freud“
Produktionsstandort

Österreichische Wertschöpfung

Rund 500 Produktionen wird der ORF 2019 beauftragen, herstellen oder koproduzieren:
  • 87 Folgen von TV-Serien und -Filmen wie „Vorstadtweiber“, „Walking on Sunshine“, „Wischen ist Macht“, „Soko Donau“, „Soko Kitzbühel“, „Schnell ermittelt“, „Tatort“, „Die Toten von Salzburg“, „Die Toten vom Bodensee“, „Blind ermittelt“, Landkrimis und Stadtkomödien
  • 253 Dokumentationen und Reportagen wie „DOK 1“, „Menschen & Mächte“, „Universum“, „Universum History“, „kreuz und quer“, „Liebesg’schichten“, „Reiseckers Reisen“, „Aufgetischt“, „Zurück zur Natur“, „Am Schauplatz“, „Weltjournal“ , Kultur-Dokus u. v. m.
  • 158 national ausgestrahlte Dokumentationen und Reportagen der Landesstudios wie „Österreich-Bild“, „Unterwegs in Österreich“, „Land und Leute“, „Erlebnis Österreich“ u. v. m.
  • Zusätzlich um die 35 heimische Kinoproduktionen wird der ORF über das Film/Fernseh-Abkommen (ÖFI) mitfinanzieren.
Nur der ORF finanziert und produziert über Jahre hinaus österreichisches fiktionales TV-Programm. Kommerzielle Anbieter produzieren bis auf wenige Ausnahmen in der Regel keine österreichischen Filme und Serien.
Mit der Produktion und Koproduktion heimischer TV-Film- und Serien trägt der ORF zur Wertschöpfung für Österreich bei.
Das WIFO berechnete in einer Studie (2012) die volkswirtschaftlichen Effekte, die sich durch die ORF-TV-Produktion ergeben.
Das Ergebnis:
Jeder Euro, den der ORF für seine Fernsehaktivitäten verwendet, ist mit einer inländischen Bruttowertschöpfung von 1,32 Euro verbunden.
Auf jede im Bereich Fernsehen im ORF beschäftigte Person kommen fünf Beschäftigte in anderen Bereichen der österreichischen Wirtschaft.

Produktionsstandort Österreich

Mit österreichischen Teams vor und hinter der Kamera, den Produktionsfirmen und nicht zuletzt durch österreichische Drehorte, die nationale und regionale Mentalität und Sprache, sorgt der ORF auch im Ausland für Unverwechselbarkeit und österreichische Handschrift. Etwa bei den Landkrimis, den Stadtkomödien oder Serien wie „Braunschlag“.
Internationale Publikumserfolge wirken sich positiv auf den Produktionsstandort Österreich aus, machen heimische Landschaft, Österreichs Städte, aber auch österreichische Schauspieler/innen sowie Regisseure und Regisseurinnen im Ausland bekannt und eröffnen so Chancen für Österreichs Wirtschaft. Aufwendige europäische Koproduktionen wie „Maria Theresia“ oder „Liebermann“ bringen österreichische und internationale Künstler/ innen und Kreative gemeinsam vor und hinter die Kamera.
Film und Serien ORF/Allegro Film
„Love Machine“
International gefeierte Erfolge

Auszeichnungen für TV-Filme und -Serien

ORF-Koproduktionen und -Aufträge genießen beim Fernsehpublikum im deutschen Sprachraum höchsten Stellenwert und sind international gefeierte Erfolge öffentlich-rechtlicher Sender.
ORF
„Die beste aller Welten“
  • Berlinale-Nominierung 2019 „Der Boden unter den Füßen“
  • 10 Auszeichnungen beim Österreichischen Filmpreis 2019 u. a. „Murer – Anatomie eines Prozesses“, „Waldheims Walzer“, „Cops“ und „Angelo“
  • Max-Ophüls-Preis 2019 „Joy“, „Kaviar“ und „Nevrland“
  • Prix Europa 2018 „The Cleaners“ Weitere Nominerungen für „Herrgott für Anfänger“ und „Menschen & Mächte: Heldenplatz – Heldenbilder“
  • Seoul International Drama Award 2018 „Für dich dreh ich die Zeit zurück“
  • Berlinale-Nominierung 2018 „3 Tage in Quiberon“
  • 15 Auszeichnungen beim Österreichischen Filmpreis 2018 u. a. „Die beste aller Welten“, „Licht“, „Untiteled“ und „Die Blumen von gestern“
ORF
„Wilde Maus“
  • Max-Ophüls-Preis 2018 „Cops“
  • Nominierung Prix Europa 2017 „Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe“, „Höhenstraße“ und „Gotthard“
  • Seoul International Drama Award 2017 „Das Sacher“ und „Gotthard“
  • Cannes-Nominierung 2017 „Happy End“
  • Berlinale-Nominierung 2017 „Wilde Maus“
  • Max-Ophüls-Preis 2017 „SIEBZEHN“ und „Die Migrantigen“
  • 13 Auszeichnungen beim Österreichischen Filmpreis 2017 u. a. „Thank You for Bombing“, „Stille Reserven“, „Maikäfer flieg“
Europäischer Film

Die Filmindustrie Österreichs und Europas

Der ORF leistet einen wichtigen Beitrag für die kreative Entwicklung des europäischen Films. Die öffentlich-rechtlichen Sender Europas investieren jedes Jahr rund 19 Milliarden Euro in die Produktion von Inhalten – und damit fast doppelt so viel wie die kommerziellen Giganten Netflix und Amazon zusammengenommen. Öffentlich-rechtliche Medien zeigen mehr als doppelt so viele Filme wie kommerzielle Medien. Ziel ist auch der Fortbestand kultureller Vielfalt und der Schutz des Filmstandorts Europa gegen die Übermacht der globalen Filmindustrien.
Film und Serien ORF/MR-Film/Endor Productions/Petro Domenigg
„Liebermann“

Österreichisches Programm als Exportschlager

Österreichische Filme, Serien und Dokumentationen sind international beliebt.
Der ORF verkauft diese Produktionen erfolgreich am weltweiten TV-Markt.
  • „Aufgetischt“ Rumänien, Schweiz, Usbekistan
  • „Braunschlag“ USA
  • „Schnell ermittelt“ u.a. Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Litauen, Slowenien, Bulgarien
  • „Soko Kitzbühel“ u.a. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Slowakei, Tschechien, Liechtenstein, Russland, Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Estland, Lettland, Weißrussland, Ukraine, Iran, Curacao, Bonaire, Salomonen
  • „Tatort“ u.a. Italien
  • „Universum“ u.a. Japan, Vietnam, Iran, Katar
  • „Vorstadtweiber“ USA, Ungarn
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