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Der ORF als Plattform für vertrauenswürdige Information

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Das „Fake News“-Phänomen ist eine der größten Herausforderungen für die westliche Demokratie und Medien insgesamt – auch wenn Propaganda nicht neu ist: Neu ist die ungeheure Wucht des Internets und der sozialen Netzwerke als mächtige Verbreitungskanäle. Öffentlich-Rechtliche sind als mediale Infrastruktur der Gesellschaft in dieser Situation besonders gefordert. Unabhängige journalistische Information muss Gesellschaft und Demokratie gegen diese nicht faktenbasierte „Gegenkultur“ absichern und stärken. Der ORF bietet daher tagtäglich vertrauenswürdige Nachrichten in allen Kanälen:
  • ORF 1 und ORF 2 senden mehr als 1.000 Minuten Nachrichten in der Woche, pro Jahr sind das knapp 4.000 Stunden Information.
  • Online erscheinen knapp 170.000 Beiträge auf ORF.at
  • Die ORF-Radios senden jedes Jahr 60.000 Nachrichtensendungen und Journale
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Ein Blick in das Ö1-Nachrichtenstudio

Informationen für alle in allen Medien

  • Rund 130 Nachrichtensendungen pro Tag in Fernsehen, Radio und den Landesstudios
  • 4.450 Stunden Information in ORF 1 und ORF 2 pro Jahr
  • Insgesamt 25 tägliche Infosendungen im ORF-TV
  • Jedes ORF-Regionalradio bietet pro Woche im Schnitt 225 regionale und nationale Nachrichten.
  • 1.700 Minuten Wissenschaft, Bildung und Information pro Woche auf Ö1
  • 16.139 Updates im TELETEXT pro Monat
  • 9.070 Beiträge auf Volksgruppen.ORF.at
  • Mehr als 45 TV-Dokumentationen, -Reportagen, -Magazine und -Diskussionen pro Woche im Fernsehen
Nachrichten und Hilfestellung

Der ORF als wichtigste Informationsquelle in der Corona-Pandemie

Die faktenbasierten und constructive News-Formate des ORF werden von den Menschen in Österreich sehr gut angenommen. Die Nachrichten und Hilfestellungen für den alltäglichen Umgang mit der Pandemie brachten etablierten und neu eingeführten Angeboten in TV, Radio und Online meist große Publikumszuwächse.
46 der TV-ORF-Infosendungen verzeichneten im ersten Lockdown-Monat mehr als zwei Millionen Seherinnen und Seher, insgesamt erreichten seither 667 Sendungs-Ausgaben mehr als eine Million. Unter den 2.000 im Jahr 2020 in Österreich (Basis E12+, Sendungen über 5 Minuten Sendungslänge) meistgesehenen TV-Sendungen finden sich 1.997 im ORF ausgestrahlte Produktionen, davon 1330 aus dem Bereich der Information.
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„ZIB Spezial“ mit Tarek Leitner (März 2020)
Die ZIB-Ausgaben des ORF um 19.30 Uhr verzeichneten seit dem 15. März 2020 ein Plus von 539.0000 Seherinnen und Sehern und 12 Prozentpunkte Marktanteil, in den jungen Zielgruppen wurde der Marktanteil um 20 bzw. 18 Prozentpunkte gesteigert, die „ZIB 2“ (inklusive jener am Sonntag) steigerte ihre Reichweite um 148.000.
Für vertrauenswürdige Information

Die ORF-Information ist unabhängig

Der Auftrag: Demokratie
Der öffentlich-rechtliche Auftrag des ORF bewirkt, dass Fernsehen, Radio, Online und TELETEXT einen wirksamen Beitrag zum Verständnis von Demokratie und Gesellschaft in Österreich leisten.
  • Rund 190 Stunden Liveübertragung aus dem Nationalrat
  • Mehr als 30 Stunden Liveübertragung aus dem Bundesrat
  • 39-mal „Hohes Haus“ auf ORF2
  • Rund 30 Gesprächsveranstaltungen zu Kultur/Politik im RadioKulturhaus
  • 51,2 Millionen Bruttoviews pro Monat im ORF.at-Netzwerk (Ganzjahr 2020)
Unabhängigkeit ist Auftrag, Selbstverpflichtung und höchstes Gut jedes öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Die Unabhängigkeit der ORF-Journalistinnen und -Journalisten ist in mehrfacher Hinsicht gesetzlich abgesichert und garantiert. Unter anderem im Bundesverfassungsgesetz über die Sicherung der Unabhängigkeit des Rundfunks (BVG-Rundfunk) und im ORF-Gesetz.
Dort heißt es unter § 4 (6): „Unabhängigkeit ist nicht nur Recht der journalistischen und programmgestaltenden Mitarbeiter, sondern auch deren Pflicht. Unabhängigkeit bedeutet Unabhängigkeit von Staats- und Parteieneinfluss, aber auch Unabhängigkeit von anderen Medien, seien es elektronische oder Printmedien, oder seien es politische oder wirtschaftliche Lobbys.“
Weiters gibt es zahlreiche interne Richtlinien und Regulative wie das ORF-Redakteursstatut, die ORF-Programmrichtlinien und den ORF-Verhaltenskodex, die die Unabhängigkeit der Journalistinnen und Journalisten von Politik, Wirtschaft und Lobbyismus sicherstellen.

Das Publikum vertraut dem ORF

Der ORF ist für die Österreicher/innen die wichtigste Informationsquelle, das belegen auch aktuelle Studien und Umfragen. Das Publikumsvertrauen ist während der Corona-Pandemie weiter gestiegen:
  • Unter den Top-Ten-Marken in Österreich mit dem meisten Vertrauen finden sich die „ZIB“ (Platz 5) und der ORF (Platz 8) als einzige Medienmarken. Mit Ö3 (Platz 23), ORF 2 (Platz 26), ORF 1 (Platz 36) und ORF.at (Platz 47) rangieren weitere ORF-Marken in den Top 100 (VMLY&R Vienna, Brand Asset Valuator 2020, Österreich).
  • 70 Prozent der Österreicher/innen haben laut einer IFES-Umfrage großes bzw. gewisses Vertrauen in die ORF-Berichterstattung über das Coronavirus (IFES, repräsentative Umfrage zur Coronavirus-Krise, März 2020).
  • Für 92 Prozent sind die ORF-Nachrichtensendungen in TV und Radio die wichtigsten Info-Quellen der Österreicher/innen (Triple M / ikp, Corona Kommunikation, April 2020).
  • Laut Gallup sind die ORF-TV-Kanäle die mit 81 Prozent die weitaus meistgenutzen Informationsquellen in Österreich (Gallup, Stimmungsbarometer Corona, März 2020).
  • In einer Spezial-Jugendwertstudie der tfactory geben 69 Prozent der befragten jungen Österreicher/innen zwischen 16 und 29 Jahren an, sich über das Thema „Corona“ beim ORF-Fernsehen informiert zu haben (tfactory, Corona-Spezial-Jugendwertstudie, März/April 2020).

Auch die Jungen schauen zu

ORF 1 verfügt über eine eigens für das junge Zielpublikum produzierte Familie von Informationssendungen von den „ZiB-Flashes“ über das „Magazin 1“, die „ZiB 18“, „Hallo Österreich“ und die „ZiB Nacht“. Neue Angebote wie „ZiB 100“ und News auf Facebook etc. sind für viele – vor allem junge – Österreicherinnen und Österreicher unverzichtbarer News-Guide durch den Alltag geworden.
"Fannys Friday": Fanny Stapf ORF/Roman Zach-Kiesling
Fanny Stapf begrüßt wöchentlich zu „Fannys Friday“.
Lernunterstützung für Schülerinnen und Schüler: Mit „Fannys Freistunde“ wurde ein zielgruppen-gerechtes Info- und Unterhaltungsprogramm ins Leben gerufen, aus dem nun das Angebot „Fannys Friday“ entstand. Die Kindernachrichtensendung „ZiB Zack“ bietet 8- bis 12-Jährigen einmal wöchentlich einen zielgruppengerechten Überblick über die Nachrichten. „Ö1 macht Schule“ wurde online neu präsentiert und zugänglich gemacht, die Sendungen auch als Podcasts angeboten. Gemeinsam mit dem Unterrichtsministerium wurde für die Schulplattform „Edutube“ mehr als 200 Videos für Distance Learning zur Verfügung gestellt.
Vielfach preisgekrönt

Ausgezeichneter Journalismus

Die durch Rundfunkgebühren und regulative gesicherte Unabhängigkeit von Politik und Wirtschaft, ein verpflichtendes Qualitätssicherungssystem und österreichweit einzigartige Aus- und Weiterbildung für Redakteurinnen und Redakteure zeigt Wirkung: Die Journalistinnen und Journalisten des ORF werden auch in der Fachwelt geschätzt. 2020 gewannen ORF-Produktionen und -Mitarbeiter/innen 140 Preise, darüber hinaus wurde der ORF zum neunten Mal zur „Redaktion des Jahres“ gekürt. Armin Wolf wurde als „Journalist des Jahres“ geehrt.
Korrespondentennetz

Österreich und das Weltgeschehen

Die ORF-Korrespondentinnen und -Korrespondenten leisten einen wichtigen Beitrag zur hohen Qualität der internationalen Berichterstattung des ORF. Sie produzierten 2020 8.296 Beiträge mit einer Gesamtlänge von mehr als 283 Stunden für Radio und Fernsehen.
Derzeit sind für den ORF 24 Korrespondentinnen und Korrespondenten in 16 Büros in Belgrad, Berlin, Brüssel, Budapest, Istanbul, Kairo, Kiew, London, Madrid, Moskau, Paris, Peking, Rom, Tel Aviv, Washington und der Schweiz tätig. Das ist die größte Ausdehnung des ORF-Auslandnetzes in der Geschichte des Österreichischen Rundfunks.
Für 87 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher ist es sehr/eher wichtig, dass der ORF über ein Korrespondentennetz verfügt.
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Raffaela Schaidreiter meldet sich aus Brüssel.
News you can use

ORF und Konsumentenschutz

Verbraucherrelevante Themen fließen in zahlreiche ORF-Magazine wie „Eco“, „Journal Panorama“, „Report“, „Saldo“ oder „Bürgeranwalt“ ein. help. ORF.at ist die zentrale Anlaufstelle in der ORF-Onlinewelt für Verbraucherschutzthemen. Dort bietet die Konsumentenredaktion aktuelle Meldungen, Testberichte und Hintergründe. „Help“ in Ö1 ist die wöchentliche Sendung der Konsumentenredaktion. Im ORF-Fernsehen widmet sich „konkret“ werktäglich dem Themengebiet Konsumentenschutz. ORF III thematisiert diesen u. a. in den Themenmontagen. Der Rundfunkbeitrag ermöglicht dabei die Unabhängigkeit von Wirtschaft und Werbung.
Peter Resetarits, Moderator von "Bürgeranwalt" ORF/Hans Leitner
Peter Resetarits, Moderator von „Bürgeranwalt“

ORF Verkehrsredaktion

Die ORF-Radios verfügen über die größte Verkehrsredaktion Österreichs. Sie bearbeitet rund 1,4 Millionen Meldungen im Jahr und warnt gemeinsam mit mehr als 40.000 Ö3verinnen und Ö3vern vor Stau, Unfall und Geisterfahrten. Allein Ö3 sendet 357 Minuten Verkehrsberichterstattung pro Woche und bietet dabei mindestens 48 Fixeinstiege täglich. Geisterfahrermeldungen unterbrechen das Programm sofort.

Und zum Schluss – das Wetter:

Die meteorologischen Fachkräfte ermöglichen faktengestützte Wetterwarnungen, umfangreiche Programmschwerpunkte zum Klimawandel und tägliche solide Prognosen:
  • 3.500 Wettermoderationen pro Jahr im TV
  • Täglich 70 regionale Wetterberichte in den ORF-Radios
  • Mehr als 30.000 aktuelle Prognosen auf ORF.at und im ORF TELETEXT
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1136 Wien