TV-Nutzung in Österreich 2025
- TV-Reichweiten: 1991-2025
- TV-Nutzungszeit: 1991-2025
- TV-Verweildauer: 1997-2025
- TV-Nutzung 2025 im Tagesverlauf nach Altersgruppen
- TV-Nutzung 2025 im im saisonalen Verlauf:
Reichweiten | Sehdauer
TV-Konsum der Österreicherinnen und Österreicher 2025 auf hohem Niveau
Mit einer durchschnittlichen TV-Nutzungszeit von 165 Minuten pro Tag verbrachten die Österreicherinnen und Österreicher (ab 12 Jahren) im vergangenen Jahr zwei Stunden und 45 Minuten vor den Fernsehgeräten (2024: 170 Minuten). Die Verweildauer – die Nutzungszeit der an einem Tag jeweils fernsehenden Bevölkerung – betrug 2025 221 Minuten pro Tag (2024: 246 Minuten). 2025 erreichte das Medium Fernsehen täglich rund 5,3 Mio. Österreicherinnen und Österreicher, das entspricht einer Tagesreichweite von 69,9 % (2024: 66,0 %).
TV-Sehdauer lag bei 165 Minuten pro Tag
Im vergangenen Jahr sahen die Österreicherinnen und Österreicher (ab 12 Jahren) pro Tag im Schnitt zwei Stunden und 45 Minuten fern. Betrachtet man die TV-Nutzung im Langzeitvergleich, wurde 2025 um 17 Minuten pro Tag länger ferngesehen als im Jahr 2000 bzw. um 38 Minuten länger als 1991 – dem Beginn der elektronischen Zuschauermessung.
Verweildauer: TV-aktives Publikum sah im Schnitt 221 Minuten pro Tag fern
So wie die durchschnittliche TV-Nutzungszeit (die alle in TV-Haushalten lebenden Personen heranzieht, auch jene, die im fraglichen Zeitraum nicht ferngesehen haben) liegt auch die Verweildauer (die auf Basis der tatsächlich fernsehenden Personen berechnet wird) nach wie vor auf hohem Niveau: So verbrachte die TV-aktive Bevölkerung 2025 durchschnittlich 221 Minuten pro Tag vor den Bildschirmen.
TV-Tagesreichweite: Täglich rund 5,3 Mio. Seher/innen
Im Jahr 2025 sahen pro Tag rund 5,3 Mio. Österreicher/innen zumindest kurz fern (mindestens eine Minute durchgehend), das entspricht 69,9 % der gesamten TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (7,5 Mio.).
Fernsehnutzung im Tagesverlauf: höchste Sehbeteiligung um 20:15 Uhr
Betrachtet man den Verlauf der Fernsehnutzung an einem durchschnittlichen Tag, zeigt sich ein über die Jahre hinweg sehr stabiles Bild: So steigt die Sehbeteiligung ab den Morgenstunden eher flach, ab den frühen Abendstunden dann relativ steil an und erreicht im Hauptabend ihren Höhepunkt. Der Nutzungsgipfel wird dabei um 20:15 gemessen – 2025 sahen zwischen 20:15 und 20:20 Uhr rund 2,7 Mio. Österreicherinnen und Österreicher fern, das entspricht 35,4 % der TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.
TV-Nutzung im Wochenverlauf: Sonntag stärkster Fernsehtag
Aufgeschlüsselt nach Wochentagen ist der Sonntag der insgesamt stärkste Fernsehtag: So sahen Erwachsene im Jahr 2025 mit durchschnittlich 189 Minuten an Sonntagen um 29 Minuten länger fern als an Werktagen (Montag bis Freitag). Auch die TV-Tagesreichweite fällt an Sonntagen am höchsten aus (im Jahr 2025 mit 73,2 % bzw. 5,5 Mio. Seherinnen und Sehern). An Montagen wird üblicherweise der zweithöchste Wert gemessen (2025: 70,1 %), danach nimmt die Tagesreichweite im Laufe der Woche ab und erreicht am Freitag und Samstag das niedrigste Niveau. Trotz der niedrigen Tagesreichweite wird an Samstagen mit 165 Minuten die zweithöchste Nutzungszeit im Wochenverlauf gemessen. Grund dafür: Am Samstag verweilen die tatsächlich fernsehenden Menschen deutlich länger vor den Bildschirmen als an Werktagen.
Saisonale Entwicklung der TV-Nutzung: höchste Reichweite und Nutzungszeit in der kalten Jahreszeit
Die Fernseh-Nutzung variiert auch im saisonalen Verlauf. Während die TV-Tagesreichweite im Sommer üblicherweise am geringsten ist, fallen die Werte in der kalten Jahreszeit am höchsten aus. So wurde 2025 von Jänner bis März sowie November und Dezember mit Tagesreichweiten zwischen 70,8 % (Dezember) und 74,1 % (Jänner) die höchste Sehbeteiligung verzeichnet. Die niedrigsten Tagesreichweiten wurden dagegen von Juni bis August gemessen – hier sahen pro Tag im Schnitt zwischen 65,4 % (August) und 66,8 % (Juni) der TV-Bevölkerung fern.
Analog dazu gibt es auch bei der durchschnittlichen Sehdauer erhebliche saisonale Schwankungen. Während die Österreicherinnen und Österreicher von Juni bis August mit 143 bis 148 Minuten pro Tag am wenigsten Zeit vor den Bildschirmen verbrachten, wurde der höchste TV-Konsum im Jänner und Februar mit durchschnittlich 194 bzw. 190 Minuten pro Tag erzielt.
Analog dazu gibt es auch bei der durchschnittlichen Sehdauer erhebliche saisonale Schwankungen. Während die Österreicherinnen und Österreicher von Juni bis August mit 143 bis 148 Minuten pro Tag am wenigsten Zeit vor den Bildschirmen verbrachten, wurde der höchste TV-Konsum im Jänner und Februar mit durchschnittlich 194 bzw. 190 Minuten pro Tag erzielt.
Quellen: AGTT/GfK TELETEST bzw. *TELETEST-Monitoring/IFES