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Who is Who

Oliver Baier

Seit Herbst 2004 lädt Oliver Baier in ORF eins zu dem Comedy-Quiz „Was gibt es Neues?“ und präsentiert das „Café Sonntag“ um 9.05 Uhr auf Ö1.
Oliver Baier

ORF/Thomas Ramstorfer

Oliver Baier

Nach der Matura im Jahr 1985 begann Oliver Baier ein Psychologiestudium. 1988 nahm er erstmals an einem Radioworkshop teil. Das Magazin „Punkt elf“ auf Radio Wien war die erste ORF-Sendung, die Oliver Baier präsentierte. Danach folgte die Moderatorentätigkeit beim deutschsprachigen Urlaubssender „Radio Adria“ in Grado.
1989 wurde Oliver Baier eine der Stimmen für das „Ö3 Nachtradio“. 1990 erfolgte der endgültige Wechsel von Radio Wien zu Ö3. 1991 ertönte zum ersten Mal die verrückte Sommershow „One o'clock“ mit dem legendären „Redaktörr Claus Hörr“ auf Ö3. Der eigenwillige Moderationsstil erregte höchste Aufmerksamkeit. Im Herbst erfolgte ein kurzer Ausflug auf die Bühne des Wiener Kellertheaters „Experiment“, wo Baier die Hauptrolle in dem Stück „Das Spiel vom Meister Siebentot“ übernahm. Zur gleichen Zeit startete er auf Ö3 die Astrologie-Show „Sternstunden“ mit Gerda Rogers.
1992 etablierte sich „One o'clock“ als die sommerliche Kultshow auf Ö3 und begeisterte die Hörer mit den mittlerweile zur Legende avancierten, „glücklichen Erdbeeren“. 1993, mit der dritten „One o'clock“ Saison zog Baier einen vorläufigen Schlussstrich unter seine Aktivitäten im Radio.

Erste Versuche im Fernsehen und Abstecher nach Deutschland

Sein Weg führte Baier ins Fernsehen, als Talkmaster der Show „eXtra“ versuchte er sich ernsten Themen zu widmen, kehrte jedoch bald zur „Comedy-Schiene“ zurück und bestieg mit einem Hausmeister und einer lebenden Mülltonne den „Monte Video“. Dafür erhielt er im Mai 1994 die Romy für die beste Programmidee. Nach 22 Folgen wurde die Show eingestellt, Baier nahm ein Angebot des deutschen Privatsenders Pro Sieben an. Nach einem halben Jahr Pro Sieben übernahm Baier die Morningshow „Baier am Morgen“ am Münchner Radiomarkt, 1996 zog er weiter zu Antenne Bayern und moderierte erfolgreich „Guten Morgen Bayern“.

„Mahlzeit“ als Fixpunkt auf Ö3

Bogdan Roscic holte Baier nach Österreich zurück, wo er sich mit „Mahlzeit“ als Fixpunkt auf Ö3 etablierte. 1998 bekam „Mahlzeit“ nach zwei Jahren ein neues akustisches Layout verpasst, Alois trat als neue Figur in Erscheinung. 1999 stand Oliver Baier in der Musicalparodie „Samma in Tschickago“ im Wiener Metropol auf der Bühne. Im Herbst des Jahres 2000 debütierte Baier an der Wiener Volksoper in der Operette „Die Tankstelle der Verdammten“.
Von 1996 bis 2003 konnte man Oliver Baier und Alois unter dem Motto „Mahlzeit - und Ihre Mittagspause klingt einfach besser“ von 12.00 bis 14.00 Uhr im Hitradio Ö3 hören. Im Herbst 2001 waren auch zehn Folgen der Comedyreihe „Mahlzeit - Die Fernsehshow“, basierend auf den altbewährten Charakteren der Radiosendung, in ORF eins zu sehen. Mahlzeit TV erhielt beim New York Fernsehfestival 2002 einen Finalist Award.

Von „echt fett“ bis zum „Aufschneider“

Im Sommer 2002 erfolgte der Startsschuss für die Fernseh-Comedy „echt fett“ mit Robert Palfrader, Alex Scheurer und Max Schmiedl. Oliver Baier ist als Autor und Regisseur zum ersten Mal hinter der Kamera tätig.
Von September 2003 bis Juni 2006 war Oliver Baier mit „Hol's der Geier - Das 100.000 EUR Quiz“ auf Ö3 zu hören.
Im Frühjahr 2007 fungierte er zudem bei „Die liebe Familie - Next Generation“ als Autor und Spielleiter. Und 2009 spielte er an der Seite von Josef Hader in David Schalkos TV-Zweiteiler „Der Aufschneider“.

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