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Voting startet ab sofort – Verleihung am 18. Dezember in ORF 1
Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien wurden am Dienstag, dem 15. September 2020, die Preisträger des 21. Österreichischen Kabarettpreises und die Nominierten für den Publikumspreis bekanntgegeben. Der diesjährige Hauptpreis geht an Clemens Maria Schreiner („Schwarz auf Weiß“), der zuletzt mit dem neuen ORF-Format „Fakt oder Fake“ in ORF 1 zu sehen war. Magda Leeb wird mit dem Förderpreis für ihr Programm „Kaiserin von Österreich“ ausgezeichnet – sie war u. a. im ORF bei den „Pratersternen“ zu Gast und im Rateteam von „Was gibt es Neues?“ zu sehen, und „Pratersterne“-Host Hosea Ratschiller erhält den Programmpreis für „Ein neuer Mensch“. Der Sonderpreis geht dieses Jahr an Michael Pammesberger.

Acht ORF-Sendungen für den Publikumspreis nominiert – Voting bis 27. Oktober 2020

Neben den Preisträgerinnen und Preisträgern wurden auch die zwölf Kabarett- und Comedy-TV-Formate präsentiert, die für den Publikumspreis nominiert sind, der heuer bereits zum fünften Mal vergeben wird. In den vergangenen Jahren wurden die ORF-Formate „Wir sind Kaiser“, „Science Busters“ und – bereits zweimal – „Was gibt es Neues?“ ausgezeichnet.
Voten Sie mit!
Das Publikum kann ab sofort bis 27. Oktober unter www.kabarettpreis.at für seinen Favoriten abstimmen.
Mit „Gute Nacht Österreich“, „Willkommen Österreich“, „Pratersterne“, „Kabarettgipfel“, „Die Kabarett-WG“ und „Fakt oder Fake“ sowie den ORF-III-Formaten „Die Tafelrunde“ und „Dinner für Zwei“ haben es heuer acht ORF-Sendungen auf die Nominierungsliste geschafft.
Der Gewinner des Publikumspreises wird bei der Verleihungsgala am 16. November im Globe Wien gekürt, die auch heuer von Kabarettistin und ORF-Moderatorin Verena Scheitz moderiert wird. ORF 1 zeigt die Verleihung des Österreichischen Kabarettpreises 2020 am Freitag, dem 18. Dezember, um 23.05 Uhr.

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Beim Radio geht es ums Hören – von 19. bis 27. September stellt Ö1 nun den Sinn, der dieses Medium erst möglich macht, in den Mittelpunkt des Programms. Rund 40 Sendungen beinhaltet die Themenwoche „Hören!“, die im Detail unter oe1.ORF.at/hoeren abrufbar ist. Darüber hinaus starten sechs neue Ö1-Podcasts, die unter radiothek.ORF.at/podcasts zu hören sind.
So vielfältig wie die Aspekte der Sinneswahrnehmung Hören sind auch die Sendungen zur Themenwoche. Den Auftakt macht am Samstag, den 19. September im „Ö1 Hörspiel“ (14.00 Uhr) Thomas Bernhards „Das Kalkwerk“. In der ORF-Produktion aus dem Jahr 2015 ist Felix Römer als Privatgelehrter Konrad zu hören, Regie: Christian Lerch. „Mit den Ohren sehen“ heißt es ab 17.05 Uhr, wenn sich „Diagonal“ auf eine assoziative, philosophisch-audiophone Reise über Schwingungen, Schall und Hörsinn aus der Perspektive der Radioproduzent/innen begibt.
In „Lebenskunst - Begegnungen am Sonntagmorgen“ (7.05 Uhr) stehen am 20. September Beiträge über „Der Klang der Religionen und das Hören auf ihn“ und „Heilsames Zuhören: Die Telefonseelsorge“ auf dem Programm, im „Ö1 Kunstsonntag: Radiokunst – Kunstradio“ (23.00 Uhr) ist live aus Graz die Aufführung von „Kunstradio im Kunstradio. Radio ist live!“ von Josef Klammer und Seppo Gründler zu hören.
„Über das Hören von Vogelstimmen“ ist Thema in „Vom Leben der Natur“ (8.55 Uhr) von Montag, den 21. bis Freitag, den 25. September. Das „Radiokolleg“ befasst sich in „Die Welt des Hörens“ mit den vielen Facetten einer Sinneswahrnehmung – von Montag, den 21. bis Donnerstag, den 24. September jeweils ab 9.05 Uhr in Ö1. Die „Radiogeschichten“ (11.05 Uhr) zeigen, wie eindrücklich sich über das Hören schreiben lässt: beginnend mit den „Dämonen“ Heimito von Doderers (21.9.) über „So laut die Stille“, ein Text der Pariser Schriftstellerin Laurence Tardieu zum Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo (22.9.), „Großer Lärm“ und andere Kurzprosa von Franz Kafka (23.9.) und Lina Meruanes „Rot vor Augen“ (24.9.) bis zu Essays über Geräusche des Alltags von Walter Benjamin (25.9.). Der Bedeutung des Genius Loci für Musikaufführungen geht „Des Cis“ nach (21.-25.9., jeweils 11.30 Uhr). Wie Räume „klingen“ und welche Interaktion zwischen Musiker/innen und dem Publikum durch dieses Phänomen entsteht, untersucht die Reihe anhand von vier Beispielen: der Elbphilharmonie in Hamburg, dem Pierre-Boulez-Saal in Berlin, dem Stephansdom, und dem Franz-Liszt-Saal in Wien. „Rudi! Der rasende Radiohund“ (15.55 Uhr) fragt am 21.9. „Haben Vögel Ohren?“ und „Wie hörst du die Welt mit deinem Hörgerät?“ am 22.9. Am Mittwoch, den 23. September beschäftigt sich „Rudi“ mit „Glücksgefühl und Gänsehaut - Was im Körper beim Musikhören passiert“.
Wann haben Lebewesen überhaupt zu hören begonnen, und was waren die ersten Hörorgane? Wie entwickelte sich daraus das komplizierte Säugetierohr? Diesen Fragen widmen sich die „Dimensionen“ am Montag, den 21. September ab 19.05 Uhr und stellen fest, dass die evolutionäre Entstehung des Ohrs für Wissenschafter/innen immer noch viele Rätsel birgt. Die „Spielräume“ stellen am Dienstag, den 22. September ab 17.30 Uhr „In A Quiet Place“ vor, die erste CD der TV-Serie „The Listen Project“ über traditionelle oder indigene Musik aus aller Welt. „Punkt eins“ (13.00 Uhr) befasst sich am Mittwoch, den 23. September mit der Integration von gehörlosen Kindern im Kindergarten und der Schule.
„Der Ohren-Öffner: Pierre Boulez dirigiert“ ist Thema von „Stimmen hören“ am Donnerstag, den 24. September ab 14.05 Uhr. Ab 16.40 Uhr erklärt „Die Ö1 Kinderuni“ wie ein Hörbuch entsteht und ab 23.03 Uhr macht „Zeit-Ton“ neugierig auf ungeahnte Hör-Erfahrungen. „matrix - computer & neue medien“ (19.05 Uhr) befasst sich am Freitag, den 25. September mit der Veränderung der Hörgewohnheiten durch das Audioformat MP3.
In „Der Jazz und das Unbewusste“ begeben sich die „Hörbilder“ (9.05 Uhr) am Samstag, den 26. September auf die Spuren des Musikwissenschafters und Afrikaforschers Gerhard Kubik. Das „Ö1 Hörspiel“ bringt ab 14.00 Uhr „Laute Nächte“ von Thomas Arzt. In der diesjährigen ORF-Produktion wirken Marie-Luise Stockinger, Felix Kammerer, Sarah Viktoria Frick und Nikolaus Barton mit, Regie: Andreas Jungwirth. Das Stück dreht sich um die komplizierte Geschichte zweier Liebender - Martin und Anna, zwei junge Menschen, die einander beim Tanzen in einem Club begegnen. Die spezifische Kompliziertheit der Geschichte von Anna und Martin liegt darin, dass Anna gehörlos ist. „Soundin‘ good!“ heißt es ab 23.03 Uhr in der „Ö1 Jazznacht“, die sich mit Klangästhetik im Jazz befasst.
Am Sonntag, den 27. September bringt „Lebenskunst“ (7.05 Uhr) Beiträge zu „Höre, Mensch - eine Aufforderung aus der Bibel“ und „Wenn Musik-Hören Göttliches ahnen lässt - Über die Spiritualität der Musikrezeption“. In „Du holde Kunst“ (8.15 Uhr) liest Till Firit unter dem Titel „Da schufst du ihnen Tempel im Gehör“ Orpheus-Gedichte. „Wie der Funke überspringt. Die Technik des Radios“ ist dann Thema in „Moment am Sonntag“ (18.15 Uhr). Stimmporträts, Lesungen, Ansprachen und Interviews von Dichterinnen und Dichtern beschreiben in den „Tonspuren“ (20.15 Uhr) die Geschichte der Tonaufzeichnung und Gedankensprünge aus dem Musterbuch des Jetlags bringt ab 22.08 Uhr die „Jet Lag All Stars Radio Show“.

Das Programm der Ö1-Themenwoche „Hören!“ ist im Detail abrufbar unter:

Serien für die Ohren – die neuen Ö1-Podcasts

Passend zur Woche des Hörens starten auch mehrere neue Ö1-Podcasts. In „Versuch & Irrtum“ sprechen Ruth Hutsteiner und Irmgard Wutscher mit jungen Wissenschafter/innen aus Österreich über deren Lebens- und Karriereweg. In der „Sprechstunde“ mit Melisa Erkurt kommen die zu Wort, die sonst nur als Objekte in der Berichterstattung erwähnt werden, die von Generation zu Generation die Bildungsverlierer bleiben, obwohl sie so viel zu sagen hätten – nur muss endlich jemand zuhören.
Die Sachbüchersendung „Kontext“ startet einen Studiogespräch-Podcast und ein Kabarett-Podcast bringt zeitlose Satire aus dem Archiv. In „100 Sekunden Gesundheit“ stellt der Arzt, Medizinkabarettist und Ö1-Radiodoktor Ronny Tekal in kleinen Miniaturen Krankheiten, Gesundheiten und Themen rund um die Medizin vor. Der Ö1 Festival-Podcast „Who‘s afraid of ...“ beschäftigt sich in 17 Episoden mit den großen Fragen des Generalthemas des heurigen steirischen herbstes. Kann man sich gegen Krisenerfahrungen immunisieren? Wie kommt man mit einer als unheimlich empfundenen Zukunft klar? Wie lassen sich die neuen Ängste zwischen Lock-Down und Verharmlosung künstlerisch bearbeiten? Darüber sprechen Petra Erdmann und Thomas Edlinger u. a. mit dem Theatermacher Milo Rau, der Philosophin Lisz Hirn, der Autorin Kathrin Röggla, dem Fotografen Akinbode Akinbiyi, dem Filmemacher Josef Dabernig und der Schauspielerin Susanne Sachsse.

Alle Ö1-Podcasts sind abrufbar unter:

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Auftaktfolge zu "Corona - Impfpflicht für alle"
ORF-Gesundheitsexperte Siegfried Meryn rückt im neuen ORF-III-Vorabend-Format „MERYN am Montag" ab 21. September 2020, wöchentlich um 18.45 Uhr, aktuelle Gesundheitsthemen in den gesellschaftlichen Fokus. Gemeinsam mit einer Expertin oder einem Experten beantwortet er Publikumsfragen, teilweise telefonisch live zugeschaltet, passend zum jeweiligen Thema der Woche. Das Spektrum reicht dabei von A wie Alzheimer bis Z wie Zappelphilipp. Volkskrankheiten wie Diabetes oder Rheuma werden ebenso „behandelt“, wie saisonale Krankheiten, Kinderkrankheiten oder neueste Forschungsansätze in der Krebsmedizin.
Publikumsfragen werden via medizin@orf.at oder telefonisch unter 01/87878-25614 entgegengenommen. Weitere Informationen sind auf der Teletextseite 260 sowie unter tv.orf.at/orfdrei zu finden.
Die Auftaktfolge von „MERYN am Montag“, dem 21. September, widmet sich der umstrittenen aktuellen Frage „Corona – Impfpflicht für alle?“. Zu Gast ist Univ.-Prof. Dr. Herwig Kollaritsch, Facharzt für Tropenmedizin und Reisemedizin. Folge zwei am Montag, dem 28. September, befasst sich mit dem Thema „Was tun bei Arthrose“.
"MERYNS sprechzimmer": Dr. Siegfried Meryn

ORF/splash productions

Dr. Siegfried Meryn

Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn: „Wenn es eine gute Seite der Corona-Krise gibt, dann, dass die Österreicherinnen und Österreicher Gesundheit nicht mehr ganz so selbstverständlich nehmen und mehr denn je aktiv etwas dafür machen wollen. Ich freue mich ganz besonders, dass der ORF diesem Bedürfnis mit einem neuen Sendeformat nachkommen wird. Mit aktuellen Informationen, Live-Fragen und direktem Service ist das öffentlich-rechtlicher Rundfunk im besten Sinne.“
Noch mehr Gesundheitsfragen diskutiert Siegfried Meryn weiterhin im 14-täglichen ORF-III-Talk-Format „MERYNS sprechzimmer“ mittwochs um ca. 22.25 Uhr. So steht am Mittwoch, dem 23. September, eine Ausgabe unter dem Motto „Lass Nahrung Deine Medizin sein ...“ auf dem Programm. Auch im samstäglichen ORF-2-Magazin „Bewusst gesund“ mit Christine Reiler gibt der Mediziner in bewährter Manier fachmännischen Rat: in der nächsten Sendung am 12. September um 17.30 Uhr zum Thema „Nebenwirkungen von Antibiotika“. Am Dienstag, dem 22. September, um 22.00 Uhr in ORF 1, stellt Siegfried Meryn in einer neuen Ausgabe von „Willkommen Österreich“ bei Stermann und Grissemann unter Beweis, dass Lachen gesund ist.
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ORF-GD Wrabetz: „Wollen wichtigen Impuls in dieser für die Museen herausfordernden Zeit setzen“
Neues erkunden, Bewährtes erleben: Österreichweit eine ganze Woche lang Kunst und Kultur entdecken, mit zahlreichen Benefits der Museen und einem bunten Programm für die Besucherinnen und Besucher.
Informationen zum Programm der „ORF-Museumszeit“ finden Sie hier.
Vom 3. bis 10. Oktober gibt es im Rahmen der „ORF-Museumszeit“ in allen teilnehmenden Häusern unter dem Label „ORF-Ticket“ eine Woche lang besondere Aktionen wie beispielsweise Ermäßigungen, Sonderprogramme, Kinderextras und vieles mehr.
ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: „Seit Monaten stellt uns die Corona-Pandemie vor große Herausforderungen. Der ORF ist dabei ein verlässlicher Partner der Österreicherinnen und Österreicher. Auch als größte Kulturplattform des Landes wollen wir unserem Auftrag – soweit es die aktuelle Situation erlaubt – weiterhin gerecht werden. Nachdem wir nach sorgfältiger Prüfung die ‚ORF-Lange Nacht der Museen‘ mit rund 400.000 Besucherinnen und Besuchern in einer Nacht in diesem Herbst nicht veranstalten können, freut es mich umso mehr, dass wir gemeinsam mit den teilnehmenden Häusern die Aktionswoche ‚ORF-Museumszeit‘ ins Leben rufen konnten. Damit wollen wir einen wichtigen Impuls in dieser für die Kunstinstitutionen herausfordernden Zeit für den Besuch von Museen und Ausstellungen setzen, die Vielfalt der österreichischen Museumslandschaft aufzeigen und für die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur begeistern.“
Wolfgang Muchitsch, Museumsbund Österreich: „Knapp 800 Museen und mehr als 100 Mio. Sammlungsobjekte gibt es in Österreich. Es ist wichtig, dass Museen offene und lebendige Orte sind, Leuchttürme, die Orientierung in der modernen Welt geben und anhand ihrer Objekte und Sammlungen Dialoge initiieren können!“
Bettina Leidl, Österreichisches Nationalkomitee des International Council of Museums (ICOM): „In einer Zeit der Umbrüche genießen Museen hohe Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Museen liefern Fakten und Kontext, sie beziehen Position für Diversität und Nachhaltigkeit und sie sind Teil der Gesellschaft und lokaler Communities.“

Informationen rund um die „ORF-Museumszeit“

Zahlreiche Museen, Galerien und Kulturinstitutionen bieten ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm und viele Aktionen unter dem Label „ORF-Ticket“.
Mit dabei sind u.a.: Schloss Esterházy, Landesmuseum Burgenland, Landesgalerie Burgenland (Burgenland); Stadtgalerie Klagenfurt, Museum Moderner Kunst Kärnten, Museum der Stadt Villach (Kärnten); Karikaturmuseum Krems, Landesgalerie Niederösterreich, Kunsthalle Krems (Niederösterreich); Ars Electronica Center, LENTOS Kunstmuseum Linz, Nordico Stadtmuseum Linz (Oberösterreich); DomQuartier Salzburg, Museum der Moderne Rupertinum und Mönchsberg, Haus der Natur (Salzburg); Schloss Eggenberg, Prunkräume und Park, Universalmuseum Joanneum, Kunsthaus Graz, Universalmuseum Joanneum, Graz Museum (Steiermark); Audioversum, Swarovski Kristallwelten, Museum Goldenes Dachl (Tirol); Kunsthaus Bregenz, vorarlberg museum, Museum der Mohren Biererlebniswelt (Vorarlberg); Leopold Museum, Naturhistorisches Museum Wien, MAK - Museum für angewandte Kunst (Wien).
ORF III Kultur und Information begleitet die „ORF-Museumszeit“ vom Montag, dem 5., bis Freitag, dem 9. Oktober, täglich im Rahmen von „Kultur Heute“ mit Spezialsendungen aus den vielseitigen musealen Einrichtungen Wiens. Im Rahmen der Schwerpunktwoche begrüßt ORF-III-Moderator Peter Fässlacher außerdem eine Runde der Museumsdirektorinnen und Museumsdirektoren zum ausführlichen Gespräch.
Informationen zu den teilnehmenden Museen und den speziellen Programmen unter dem Label „ORF-Ticket“ finden sich im Internet hier.
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Zwei neue Formate ab 7. bzw. 18. September in ORF 1
Mit zwei neuen Formaten startet ORF 1 in den Herbst. Seit 7. September 2020 gibt „Hallo Österreich“ das tägliche Österreich-Update, um 20.03 Uhr in ORF 1. Philipp Maschl, Mariella Gittler und Lillian Moschen präsentieren die Vielfältigkeit und die Identität des Landes. Was macht Österreich aus und wer sind die Menschen, die Besonderes leisten? Nicht einfach googeln – sondern wissen, was dahintersteckt – das ist das Motto von „Fannys Friday“ ab 18. September, jeweils am Freitag ab 15.40 Uhr in ORF 1.
Nach dem Erfolg der „ORF 1 Freistunde“ wendet sich Fanny Stapf in einer rund einstündigen Fläche an junge Menschen, die neugierig sind auf Antworten zu den großen und kleinen Fragen aus allen Bereichen des Lebens. Dabei geht sie den Dingen auf den Grund, präsentiert Trends und sieht sich Phänomene näher an. Spannend, unterhaltsam und informativ eingeleitet wird „Fannys Friday“ bereits um 15.30 Uhr von der „ZIB ZACK“ – einer Nachrichtensendung, die sich ganz speziell an junge Menschen wendet.
ORF-1-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „ORF 1 richtet sich an junge Menschen, die weltoffen und neugierig sind. Mit ‚Hallo Österreich‘ und ‚Fannys Friday‘ bauen wir unser Angebot für genau diese Zielgruppe weiter aus und hinterfragen Themen, die uns in unseren Lebenswelten beschäftigen. Wir gehen zu den Menschen in ihre Heimat, zeigen, was in den Regionen passiert und was unser Land ausmacht, und geben Antworten auf die kleinen und großen Fragen des Lebens, die uns immer wieder betreffen, aber oft unbeantwortet bleiben.“

„Hallo Österreich“ seit 7. September, täglich um 20.03 Uhr, ORF 1

Hallo Österreich - Logo
Die „Hallo Österreich“-Redaktion ist ständig auf der Suche nach positiven Storys, bewegenden Schicksalen bzw. herausragenden Persönlichkeiten und unter der E-Mail-Adresse kundendienst@orf.at erreichbar.
„Hallo Österreich” gibt das Österreich-Update vor der Primetime. Die neue Vorabend-Sendung nimmt sich Zeit, um die Geschichten dahinter zu erzählen. Im Vordergrund steht das Positive, das Bewegende. „Hallo Österreich“ spürt die österreichische Identität im ganzen Land auf und zeigt Menschen, die gute Ideen haben, die Besonderes leisten und mit ihrem Tun zu dem beitragen, was Österreich ausmacht. Außerdem spannt die Sendung eine Klammer über alle Bundesländer, zu Themen, die alle Menschen im Land betreffen. Da geht es zum Beispiel um die Bewältigung des Lebensalltags in Österreich aber auch um gute Ideen, die international Schule machen und Erklärstücke zu Themen, die alle angehen.
Moderiert wird „Hallo Österreich“ alternierend von Philipp Maschl, Mariella Gittler und Lillian Moschen.
"Hallo Österreich": Lilian Moschen, Philipp Maschl, Mariella Gittler

ORF/Roman Zach-Kiesling

Lilian Moschen, Philipp Maschl, Mariella Gittler

„Fannys Friday“ ab 18. September, wöchentlich um 15.40 Uhr, ORF 1

In der „ORF 1 Freistunde“ begleitete Fanny Stapf Schülerinnen und Schüler im Corona-bedingten Lockdown durch den Vormittag. Ab 18. September begrüßt sie zu „Fannys Friday“ und wendet sich dabei an junge Menschen – oberstes Ziel ist es, Wissen unterhaltsam zu vermitteln. In einer rund einstündigen Fläche präsentiert Fanny Stapf Trends, Phänomene und Antworten auf große und kleine Fragen aus allen Bereichen des Lebens – „Wie alt kann der Mensch werden?“, „Wie viel können wir uns merken?“, „Was passiert, wenn wir träumen?“ oder „Wie leistungsfähig bin ich nach 50 Stunden ohne Schlaf?“ Präsentiert werden die vielfältigen Themen anhand von eigenproduzierten Reportagen, Kurz-Dokus, Magazinbeiträgen, Interviews und Experimenten.
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Fanny Stapf begrüßt wöchentlich zu „Fannys Friday“

ORF/Hans Leitner

Fanny Stapf begrüßt wöchentlich zu „Fannys Friday“.

Bereits um 15.30 Uhr steht zusätzlich eine Ausgabe der „ZIB ZACK“ (15.30 Uhr) auf dem Programm. Die „ZIB ZACK“ liefert einen Nachrichtenüberblick für junge Menschen.
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NESTROY 2020 als TV-Event in ORF III am 4. Oktober: Mit Moderationstrio Reinsperger, Hochmair, Fässlacher im Prater
Der "Nestroy" - Preis

ORF/Ali Schafler

Der "Nestroy" - Preis

Das Jahr 2020 war für Kulturschaffende wie eine Achterbahnfahrt: Der Alltag stand Kopf. Doch kopfüber bekommt man auch eine andere Sicht auf das Gewohnte. Somit wird der Wiener Theaterpreis NESTROY vom Theater in den Prater verlegt. Statt dem traditionellen jährlichen Galaabend, der zuletzt im Jubiläumsjahr 2019 im Theater an der Wien der Vereinigten Bühnen Wien stattfand, laden der veranstaltende Wiener Bühnenverein und ORF III Kultur und Information am Sonntag, dem 4. Oktober 2020, um 21.25 Uhr zu einer bereits vorab produzierten TV-Preisverleihung der besonderen Art. Zwischen den leuchtenden und blinkenden Attraktionen des nächtlichen Wiener Wurstelpraters lassen die Präsentatoren des 21. NESTROY – Stefanie Reinsperger, Philipp Hochmair und ORF-III-Moderator Peter Fässlacher – das vielseitige heimische Bühnenschaffen des vergangenen Theaterjahres Revue passieren.
NESTROY 2020 als TV-Event in ORF III am 4. Oktober: Philipp Hochmair, Stefanie Reinsperger, Peter Fässlacher

ORF/Günther Pichlkostner

Philipp Hochmair, Stefanie Reinsperger, Peter Fässlacher

In zahlreichen Zuspielungen, aufgezeichnet an diversen Spielstätten Wiens, werden die bemerkenswertesten Leistungen des deutschsprachigen Sprechtheaters in 13 Kategorien sowie in den Spezialkategorien des NESTROY-ORF-III-Publikumspreises und des Bühne-Sonderpreises anlässlich des Nestroy 2020ausgezeichnet.
Für musikalische Einlagen sorgen Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes, die aktuell in der Rolle der „Grizabella“ in CATS am Wiener Ronacher zu erleben ist, Schauspieler Florian Teichtmeister, die Sänger/innen Denise Jastraunig, Anna Carina Buchegger, Anneke Brunekreeft, Florian Fetterle, Gerben Grimmius und Lucius Wolter vom CATS-Ensemble sowie das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien unter der musikalischen Leitung von Herbert Pichler. Buch und Konzept für diesen außergewöhnlichen Theaterabend im Fernsehen stammen von Florian Stanek, für die TV-Regie zeichnet Heidelinde Haschek verantwortlich.
Prof. Dr. Franz Patay, Präsident des Wiener Bühnenvereins und Geschäftsführer der Vereinigten Bühnen Wien: „Wir sind sehr froh, dass die diesjährige Verleihung des Wiener Theaterpreises NESTROY stattfinden kann – wenn auch Corona-bedingt in komplett anderer Form. Dieses Jahr hat uns alle und insbesondere die Kulturszene vor neue Herausforderungen gestellt. Das digitale Konzept der 21. NESTROY-Gala beweist, wie kreativ und vielseitig Kunst und Kultur sind. Ich bedanke mich bei allen Mitwirkenden und bei ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber für die Realisierung dieses Projektes und gratuliere allen Nominierten zu ihren herausragenden Leistungen“, sagt Patay
ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber: „Mit Beginn der Corona-Krise hat ORF III in Partnerschaft mit den österreichischen Kulturstätten – unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen – die Übertragungen von den Bühnen des Landes massiv ausgeweitet. Denn eines ist gewiss: Kunst und Kultur dürfen keinen Stillstand erleben. Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, auch heuer in bewährter Kooperation mit dem Wiener Bühnenverein, die herausragenden Leistungen des österreichischen Theaterschaffens zu würdigen und diesem trotz Krise eine breite Bühne zu bieten – erstmals zwar nicht im Rahmen eines Galaabends, dafür als filmischen TV-Event. Ich gratuliere im Vorfeld allen Nominierten des 21. NESTROY und wünsche den Spielstätten an dieser Stelle einen erfolgreichen Auftakt in die neue Saison“, so Schöber.

Voting-Start für den NESTROY-ORF-III-Publikumspreis

Von Montag, 14. bis Freitag, 25. September, 23.59 Uhr, kann auf der ORF-III-Website tv.ORF.at/orfdrei für den persönlichen Favoriten abgestimmt werden.
Auch heuer verleiht ORF III den begehrten NESTROY-ORF-III-Publikumspreis. Die siebenköpfige NESTROY-Jury unter dem Vorsitz von Ulli Stepan hat zehn Künstlerinnen und Künstler nominiert: Bibiana Beglau, Ruth Brauer-Kvam, Mavie Hörbiger, Maria Köstlinger, Claudia Sabitzer, Tobias Moretti, Michael Niavarani, Der Nino aus Wien, Otto Schenk und Martin Wuttke.
„Kultur Heute“ begleitet das Voting und stellt werktäglich eine der nominierten Persönlichkeiten vor. Das Ergebnis der Abstimmung wird im Rahmen des NESTROY-TV-Abends am Sonntag, dem 4. Oktober, bekanntgegeben.
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Einreichfrist bis 8. November 2020
Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

ORF/ORF III

Die Filminitiative „Pixel, Bytes + Film“ – eine Kooperation des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport mit ORF III Kultur und Information – wird fortgeführt. Ab sofort sind junge Nachwuchskünstlerinnen und -künstler dazu aufgerufen, sich für die nächste Runde des Programms zu bewerben, das neue audiovisuelle Formate im transmedialen und digital-innovativen Kontext fördert sowie Maßnahmen zur Weiterbildung, theoretischen Auseinandersetzung und Vernetzung bietet. Unterstützt werden Filmprojekte, die sich inhaltlich und künstlerisch mit neuen Medien und Kanälen – wie Internet, soziale Medien, Streaming, interaktive Formate – sowie digitalen Technologien der Bildproduktion – digitale Animation, 3D-Motion-Capturing, VR, AR, 360°, künstliche Intelligenz u. a. – auseinandersetzen sowie deren formales Spektrum und erzählerische Möglichkeiten ausloten. Pro Projekt wird ein Produktionsbudget in Höhe von bis zu 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.
Alle Informationen zu Ausschreibung und Bewerbungsmodus sind unter tv.ORF.at/orf3/artist-in-residence sowie www.bmkoes.gv.at/Service/Ausschreibungen/kunst-und-kultur-ausschreibungen.html abrufbar.
Die Einreichfrist endet am 8. November 2020.

Zur Kooperation „Pixel, Bytes + Film“:

Der digitale Wandel beeinflusst Produktion und Rezeption zeitgenössischer Kunst fortlaufend. Neue technologische Möglichkeiten, neue Medien und Verwertungsformen bieten künstlerisch hohes Innovationspotenzial – in besonderem Maße im audiovisuellen Bereich.
„Pixel, Bytes + Film“, präsentiert in der ORF-III-Sendereihe „Artist in Residence“, reagiert seit 2013 auf das große Interesse von Film-und Kunstschaffenden, filmische Ausdrucksformen über die herkömmlichen Formate im Kino-, Fernseh- und Ausstellungskontext hinaus weiterzuentwickeln. Hierfür bedarf es finanzieller Unterstützung, aber auch des Zugangs zu Technologien und fachlicher Expertise, um eigene Fähigkeiten und vorhandenes Wissen zu erweitern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbreitung und Sichtbarkeit der entstandenen Arbeiten.
Bei Projekten mit komplexeren Anforderungen im technologischen oder produktionstechnischen Bereich unterstützt „Pixel, Bytes + Film“ die Etablierung von Partnerschaften mit Unternehmen aus verwandten Feldern wie der Kreativwirtschaft, die entsprechende Expertise und Erfahrung in die Projektumsetzung einbringen können.

Zur Umsetzung:

Die teilnehmenden Konzepte werden bis Mitte Dezember 2020 von einer Fachjury ausgewählt und anschließend in der Zeitspanne vom 1. Jänner 2021 bis zum 31. Dezember 2021 realisiert.
Je nach Format ist die Präsentation der fertigen Arbeiten im Jahr 2022 im linearen Fernsehen in ORF III im Rahmen der Sendung „Artist in Residence“ vorgesehen. Darüber hinaus werden die Arbeiten auch in der ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) sowie auf der Webseite des Senders ORF III (tv.ORF.at/ORFdrei) zur Verfügung gestellt. Weitere Verwertungsmöglichkeiten werden individuell erarbeitet. Alle Rechte an den Arbeiten verbleiben bei den Kunstschaffenden. Anfallende Drittrechte (z. B. Autorenrechte) müssen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Vorfeld geklärt werden.

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Claudia Reiterer, Peter Resetarits oder Barbara Stöckl: Sie alle sind seit Jahren Aushängeschilder des ORF und stehen mit ihrer Persönlichkeit für hohe journalistische Qualität. In Kombination mit prominenten Gesichtern versuchen sich dieses Image auch Betrüger zu Nutze zu machen. Immer öfter melden sich Konsumentinnen und Konsumenten beim ORF-Kundendienst und erzählen von Facebook-Videos, in denen ORF-Stars in bekannten TV-Formaten angeblich dafür werben, in die digitale Währung Bitcoin zu investieren.
Geködert werden die betroffenen Facebook-Nutzer über „Gefällt mir“-Seiten, mit, auf den ersten Blick, harmlosen Inhalten. Über die erwähnten Fake-Werbevideos werden die Facebook-User dann auf dubiose Internet-Seiten weitergeleitet, wo sie durch falsche Versprechen wie „Mit Bitcoin zum Millionär in nur zwei Wochen“ reales Geld für die digitale Währung Bitcoin überweisen sollen.

Dabei handelt es sich um dreiste Fakes, die selbstverständlich in keinem Zusammenhang mit dem ORF stehen.

Wir bitten Sie, Fälle wie diese, auch in Zukunft bei unserem Kundendienst zu melden. Der ORF wird weiterhin konsequent gegen solchen Missbrauch vorgehen.
Auch das ORF-Servicemagazin „konkret“ hat sich der Thematik gewidmet und berichtet in einem Beitrag vom 9. Juli 2020, 18.30 Uhr, von den Maschen der Internet-Betrüger in den sozialen Medien:

ORF-Servicemagazin „konkret“

Im konkret-Studio zu Gast, Bürgeranwalt-Moderator Peter Resetarits über seine Erfahrungen als Opfer von Fake-Werbungen:

Peter Resetarits im "konkret"-Studio

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Barrierefreiheit für alle Zielgruppen: Nachrichten leicht verständlich
Gut eine Million Menschen hat in Österreich Lese- und Schreibschwächen. Auch diese große Gruppe soll täglich mit wichtigen Informationen versorgt werden. Deshalb startet ORF.at nun das Infofenster „Einfache Sprache“. Dieses kann man sich am Fuß des Nachrichtentickers einrichten und so das Wichtigste leicht verstehbar erfassen.
„Wenn wir den Anspruch haben, alle Österreicherinnen und Österreicher mit den wichtigsten Nachrichten zu erreichen, dann müssen wir auch in allen Sprachniveaus verständlich sein“, sagt ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger. Seit langem erfüllt ORF.at die Barrierefreiheit-Richtlinien, um verschiedene Zielgruppen mit Einschränkungen mit allen Informationen erreichen zu können.
Pius Strobl, Leiter des Humanitarian Broadcasting und damit auch Verantwortlicher für dem Ausbau der Barrierefreiheit im ORF: „Die Inklusion von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten beim Lesen haben, ist für mich ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Mit Nachrichten in einfacher Sprache erleichtert der ORF diesen Menschen nicht nur das Verstehen von aktuellen Informationen. Er gibt ihnen im Rahmen der Inklusiven Lehrredaktion auch die Möglichkeit, aktiv am journalistischen Prozess mitzuwirken und so ein Teil der Nachrichtenwelt zu werden. Wir schaffen damit eine echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Strobl.
Mit dem neuen Modul „ORF.at einfache Sprache“ sollen all jene erreicht werden, die einen inhaltlich einfacheren Zugang zu den Nachrichten benötigen. Am Fuß der blauen Seite kann man sich, egal ob am Handy, Tablet, Desktop oder auch Fernseher, das Fenster „Nachrichten in einfacher Sprache“ einrichten. Täglich erscheinen in diesem Fenster dann Nachrichten leicht erfassbar dargeboten. Auch stets ausgestattet mit einem informativen Bild. Deutlich größer fällt auch die Schrift im Fenster „Einfache Sprache“ aus und soll damit auch eine notwendige Leseerleichterung bringen.
Thomas Prantner, stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien: „Das neue ORF.at-Angebot ,Nachrichten in einfacher Sprache‘ ist eine wichtige Initiative im Rahmen der Digitalisierungsoffensive und ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Informations- und Bildungsauftrages des ORF.”
Angeboten werden die Nachrichten in Einfacher Sprache auch vom ORF-TELETEXT, der bereits seit 2017 ab der Seite 470 „Nachrichten leicht verständlich“ anbietet. „Ich freue mich, dass nach mehrjährigen Bemühungen nun endlich beide öffentlich-rechtlichen Medienangebote der ORF Online und Teletext GmbH, nämlich der ORF TELETEXT und ORF.at, Informationen in einfacher Sprache anbieten können.“, sagt Karl Pachner, Geschäftsführer von ORF Online und Teletext.

Gemeinsame Kooperation

Möglich ist dieses Angebot durch eine enge Kooperation zwischen dem ORF und der Austria Presse Agentur, die seit Längerem Nachrichten in leichter Sprache anbietet. Die von der APA bereitgestellten Meldungen in leichter Sprache werden nun ausgebaut, ist doch die Inklusive Lehrredaktion im Jänner 2020 vom KURIER in den ORF übersiedelt, wo sie beim Humanitarian Broadcasting ihre neue Heimat gefunden hat. Seitdem ist die Lehrredaktion zur zentralen Instanz für Nachrichten in einfacher Sprache geworden – etwa als Unterstützung für das mittlerweile sehr beliebte Nachrichtenformat in der sonntäglichen „Wow“-Show von Rolf Rüdiger und Robert Steiner in Radio Wien oder als Beitragsgestalter für Nachrichten in einfacher Sprache auf ORF III.
„Es freut mich sehr, dass es jetzt mit dem ORF-Ticker in einfacher Sprache auf ORF.at  ein tägliches und aktuelles Nachrichtenformat nicht nur für Menschen mit Lernbehinderungen gibt, sondern es auch die Tür zur Welt für viele ältere Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und Kindern öffnet.“, sagt Franz-Joseph Huainigg, Beauftragter für Barrierefreiheit im ORF Humanitarian Broadcasting.
Die Inklusive Lehrredaktion besteht aus sechs Menschen mit Lernbehinderungen, die täglich Nachrichten in einfacher Sprache produzieren. Das vom Fonds Soziales Wien unterstützte Projekt dient als Berufsvorbereitungsprogramm und ist auf drei Jahre ausgelegt. Bewusst will man von den Trägerorganisationen darauf hinarbeiten, dass die Absolventen der Lehrredaktion in der Lage sind, in einer Redaktion einen Job zu finden

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