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Ab 21.55 Uhr mit Dokus „Das war Diego Maradona“, „Maradona, der Goldjunge“ und dem legendären WM-Spiel Argentinien – England
Samstag, 28. November 2020
ab 21.55 Uhr, ORF 1


Untertitelung: ORF TELETEXT S 777
Die (Fußball-)Welt trauert um Diego Maradona und ORF 1 widmet am Samstag, dem 28. November 2020, ab 21.55 Uhr dem bisher wahrscheinlich besten Fußballer einen ganz speziellen Themenabend mit gleich zwei Dokumentationen und einem der legendärsten WM-Spiele – mit dem Hauptdarsteller Diego Maradona.
 In this file photo taken on June 29, 1986 Argentina's football star team captain Diego Maradona kisses the World Soccer Cup won by his team after a 3-2 victory over West Germany on at the Azteca stadium in Mexico City. Argentine football legend Diego Maradona will be buried on November 26, 2020 on the outskirts of Buenos Aires, a spokesman said. Maradona, who died of a heart attack Wednesday at the age of 60, will be laid to rest in the Jardin de Paz cemetery, where his parents were also buried, Sebastian Sanchi told AFP.

APA/AFP/Ivanna INFANTOZZI

29. Juni 1986: Diego Maradona küsste den WM-Pokal nach einem 3:2-Sieg gegen Deutschland beim Finale der Fußball-WM 1986 im Azteca-Stadium in Mexico City.

21.55 Uhr: „Das war Diego Maradona“

Ein Nachruf der ORF-TV-Sportredaktion mit einer aktuellen Reportage aus Neapel, wo Diego Maradona seine größten Vereins-Erfolge feierte und wo die Trauer über seinen Tod wohl genau so groß wie in Argentinien ist.
A father and her daughter, fans of Argentinian football legend Diego Maradona, mourn as they gather by the Obelisk to pay homage on the day of his death in Buenos Aires, on November 25, 2020. The body of Argentine football legend Diego Maradona, who died earlier today, will lie in state at the presidential palace in Buenos Aires during three days of national mourning, the presidency announced.

APA/AFP/RONALDO SCHEMIDT

22.05 Uhr: „Maradona, der Goldjunge“

Jean-Christophe Rose gestaltete in dieser ARTE-Dokumentation ein packendes Porträt des Fußballstars, der nicht nur in Argentinien wie ein Heiliger verehrt wurde.
In this file photo taken on November 09, 2001 Argentinian football star Diego Maradona greets the public in the "La Bombonera" stadium of Boca Juniors Athletic club in Buenos Aires. Argentinian football legend Diego Maradona passed away on November 25, 2020.

APA/AFP/ALI BURAFI

2001: Diego Maradona begrüßte das Publikum im "La Bombonera"-Stadium in Buenos Aires.

23.45 Uhr: Fußball-WM 1986: Argentinien – England

Das legendäre und umstrittene Viertelfinale der WM in Mexiko, in dem Diego Maradona beide Tore Argentiniens erzielte: das 1:0 mit der „Hand Gottes“ und das 2:0 nach einem spektakulären Sololauf über das halbe Feld, für viele das schönste Tor der WM-Geschichte. ORF 1 zeigt das Spiel in voller Länge mit dem Originalkommentar von Robert Seeger.
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Michi Kirchgasser & Vadim Garbuzov, Cesár Sampson & Conny Kreuter und Silvia Schneider & Danilo Campisi tanzen um den Sieg
Die Spannung steigt – noch ein Tag, dann steht fest, wer „Dancing Star 2020“ wird! Michi Kirchgasser & Vadim Garbuzov, Cesár Sampson & Conny Kreuter oder Silvia Schneider & Danilo Campisi – die Entscheidung, wer bei der 13. Staffel des ORF-Tanzevents als Sieger hervorgeht, fällt am Freitag, dem 27. November 2020, ab 20.15 Uhr live in ORF 1. Bei zwei Solotänzen – Salsa und Contemporary – müssen die „Dancing Stars“ noch einmal ihr Bestes geben, bevor ab 21.55 Uhr die erste Entscheidung fällt: Dann steht fest, welche zwei Paare auch noch ihren Showtanz präsentieren dürfen.
Wer vom Publikum zum „Dancing Star 2020“ gekürt wird, das entscheidet sich um 22.40 Uhr bei der finalen Votingverkündung.
Eröffnet wird die Finalshow von den Profis mit einem Gruppentanz zu „Physical“. Außerdem steht bei einem Medley auch ein Wiedersehen mit den sieben Tanzpaaren, die bereits die Show verlassen mussten, auf dem Programm.
Bis zu zehn Punkte für die Tanzleistungen der „Dancing Stars“ vergeben im Finale wieder Dirk Heidemann, Maria Santner und Balázs Ekker.

„Dancing Stars – Das Finale“: Die Showtänze der Finalisten

Um 21.55 Uhr wird das erste Votingergebnis des Abends verkündet. Für jenes Paar mit den wenigsten Punkten von Jury und Publikum ist das Finale vorbei. Anschließend an die erste Abstimmung versuchen die Top zwei noch ein letztes Mal, mit ihrem individuellen Showtanz das Publikum von ihren „Dancing Stars“-Qualitäten zu überzeugen. Für den Showtanz gibt es keine Jurywertung. Jedes Paar hat einen Showtanz vorbereitet:
Paar 04: Michi Kirchgasser & Vadim Garbuzov – nur wenn unter den Top zwei:
Michi und Vadim tanzen ihren letzten Tanz unter dem Motto „Show Must Go On“ („It's Not Unusual“, „The Show Must Go On“, „Everybody's Free“).
Michi Kirchgasser über das Finale: „Vorfreude und Nervosität sind quasi gemeinsam auf dem Weg, und gute und treue Begleiter. Ich freue mich einfach auf die letzte Sendung und auf den Abschluss dieser unglaublichen Reise!“ Und weiter: „Unser Showtanz heißt ‚Show Must Go On‘! – 2020 ist ein spezielles Jahr, und jeder hat seinen eigenen Weg gehabt, damit umzugehen! Aber vieles geht halt doch nur gemeinsam und gemeinsam schaffen wir alle diesen Weg und das werden wir vertanzen!“
"Dancing Stars 2020": Michaela Kirchgasser, Vadim Garbuzov

ORF/Thomas Ramstorfer

Michaela Kirchgasser, Vadim Garbuzov

Paar 05: Cesár Sampson & Conny Kreuter – nur wenn unter den Top zwei:
Cesár und Conny zeigen ihren Finaltanz zum Thema „The Greatest Showman“ („The Greatest Show“, „Never Enough“, „This Is Me“).
Cesár Sampson: „Mittlerweile überwiegt bei mir die Vorfreude, und zwar bei Weitem! Wir haben wirklich tolle Tänze vorbereitet und obwohl noch nicht 100 Prozent sicher ist, ob wir einige der wagemutigsten Elemente (Zirkusartistik) wirklich so schaffen werden, wird am Freitag sicherlich die Post abgehen! Jeder, der „The Greatest Showman“ kennt, wird nochmal extra abgehen, also: Schaut euch noch schnell den Film an.“
"Dancing Stars 2020": Cesár Sampson, Conny Kreuter

ORF/Thomas Ramstorfer

Cesár Sampson, Conny Kreuter

Paar 08: Silvia Schneider & Danilo Campisi – nur wenn unter den Top zwei:
Silvia und Danilo haben sich bei ihrem Finale für einen „50s“-Showtanz („My Way“, „For Me Formidable“, „Americano“) entschieden.
Silvia Schneider: „Wir freuen uns wahnsinnig, im Finale mit dabei sein zu dürfen, wir sind voller Emotionen und Aufregung. Wir hoffen, dass dieser Abend ein schöner wird für alle Paare und das Publikum.“ Zum Showtanz: „Nachdem das Reisen momentan nicht möglich ist, bieten wir dem Publikum eine tänzerische Reise. Es wird etwas für Fans von Fred Astaire und Ginger Rogers, eine Reise mit vielen Klassikern und voller Gefühl.“
"Dancing Stars 2020": Danilo Campisi, Silvia Schneider

ORF/Thomas Ramstorfer

Danilo Campisi, Silvia Schneider

Das „Dancing Stars“-Voting

Unter 09010 5909 und der angehängten zweistelligen Paarnummer (50 Cent pro Anruf/SMS) kann für den jeweiligen Favoriten gevotet werden.

„Dancing Stars“ im ORF – barrierefrei für seh- und hörbeeinträchtigtes Publikum

Der Herbst-TV-Event wird umfassend barrierefrei ausgestrahlt: Für gehörlose und hörbehinderte Zuschauer/innen stehen im ORF TELETEXT auf Seite 777 Live-Untertitel zur Verfügung und für das blinde und sehbehinderte Publikum gibt es einen live gesprochenen Audiokommentar, der durch Umschalten auf den zweiten Tonkanal der Fernbedienung hörbar wird. Elemente der Bildsprache und Emotionen im Ballroom werden durch jeweils zwei Audiokommentator/innen pro Folge, die sich mit ihren gesprochenen Bildbeschreibungen abwechseln, für Menschen mit Sehbehinderung live erlebbar gemacht. Alexandra Kloiber-Kamer, Bernd Kainz, Gregor Waltl, Anna Lallitsch und Sebastian Aster begleiten ihr Publikum von der Premiere bis zum Finale, um durch akustische Bildbeschreibungen die Farben und die Machart der Kostüme, die Choreografie der Tänze, Gestik, Mimik und Showeffekte zu transportieren.

„Dancing Stars“ online und im ORF TELETEXT

Wenn Stars und Profis im ORF-Ballroom Ende September einen neuen Anlauf nehmen, ist selbstverständlich auch dancingstars.ORF.at mit aktuellen Berichten und Hintergrundstorys, Fotos und Videos sowie ausgewählten Social-Media Beiträgen (Hashtag #DancingStars) dabei. Die ORF-TVthek bringt alle TV-Shows live und on demand, auf ORF extra gibt es u.a. die Lieblingsrezepte der Stars. Und auch via Facebook können sich Tanzbegeisterte jederzeit über das Geschehen informieren. Der ORF TELETEXT berichtet in den Magazinen „Kultur und Show“ sowie „Leute“ ausführlich über den ORF-Ballroom.

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ORF-Funkhaus erstrahlt am 3. Dezember lila; „dokFilm“, Spielfilme, TV-Reportagen sowie Radio- und Online-Beiträge zum Thema
Dem ORF ist Inklusion und Barrierefreiheit ein selbstverständliches Anliegen. Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember 2020 widmen sich daher zahlreiche TV-und Radioformate diesem Thema – darunter „Guten Morgen Österreich“, „Studio 2“, „dokFilm“ oder „Heimat Fremde Heimat“. Weiters stehen die Spielfilme „So wie du bist“ und „Wunder“ sowie eine Ausgabe von Barbara Stöckls Gesprächsreihe „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ auf dem Programm.
ORF III präsentiert mehrere Dokumentationen, stellt das Thema unter anderem in Spezialausgaben von „Kultur Heute“ in den Mittelpunkt und zeigt in neuen, barrierefreien Videoclips, wie Inklusion überall gelebt werden kann.
Das Ö1-Publikum erwarten u. a. im Rahmen der „Hörbilder“ ein Porträt der Bloggerin Evelyn Brezina, die ihr Leben mit „Glasknochen“ meistern muss, ein Beitrag über ein Projekt der Musikschule Mödling mit gehörbeeinträchtigen und gehörbehinderten Jugendlichen sowie eine mehrteilige „Betrifft: Geschichte“-Ausgabe mit dem Titel „Arbeit, kein Mitleid“. Zudem wird das ORF-Funkhaus von 3. auf 4. Dezember in der Farbe Lila beleuchtet – „#PurpleLightUp“!
Beiträge auf ORF.at, in der ORF TVthek und im ORF TELETEXT ergänzen das Programmangebot.

Sonntag, 29. November, ORF 2

Bereits am Sonntag, dem 29. November, zeigt „dokFilm“ um 23.05 Uhr in ORF 2 die Dokumentation „Berührungen – Sexualassistenten bei der Arbeit“ von Mechthild Gaßner: Sexualität ist heute kein Tabu mehr, ebenso nackte Körper in der Werbung, in Filmen, auf Plakaten und Zeitschriften. Fast durchwegs sind es schöne, meist junge Körper, ihnen wird Erotik und Sexualität zugestanden. Doch wo bleiben die Menschen, deren Körper nicht diesem Ideal entspricht? Menschen mit Behinderungen oder alte Menschen? Langsam findet ein Umdenken statt. Es wird wahrgenommen, dass auch Menschen mit Behinderungen und alte Menschen keine asexuellen Wesen sind. Es gibt Angebote, ein neues Berufsbild ist entstanden: die Sexualbegleiterinnen und -begleiter. Doch ihre Tätigkeit ist umstritten.
"Berührungen - Sexualassistenten bei der Arbeit": Thorsten hat zum Glück Eltern, die seinen Wunsch verstehen.

ORF/NEW DOCS/Johann Feindt

Thorsten hat zum Glück Eltern, die seinen Wunsch verstehen.

Danach steht um 0.00 Uhr der Spielfilm „So wie du bist“ auf dem Programm: In der Koproduktion von ORF und MDR schlüpft Gisela Schneeberger in die Rolle der unnahbaren Richterin Helene, die im Ruhestand ihr Herz für ein Mädchen mit Down-Syndrom öffnet. Unter der Regie von Wolfgang Murnberger und nach einem Drehbuch von Uli Brée spielen weiters Juliana Götze, Sebastian Urbanski, Cornelius Obonya, Lukas Resetarits, Petra Morzé, Karlheinz Hackl und August Schmölzer.
"So wie du bist": Cornelius Obonya (Charly), Sebastian Urbanski (Sebastian), Juliana Götze (Michalina), Gisela Schneeberger (Helene)

ORF/Dor Film/Anjeza Cikopano

Cornelius Obonya (Charly), Sebastian Urbanski (Sebastian), Juliana Götze (Michalina), Gisela Schneeberger (Helene)

Donnerstag, 3. Dezember – am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Am Donnerstag, dem 3. Dezember – am Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung –, ist in „Guten Morgen Österreich“ ab 6.30 Uhr in ORF 2 Andreas Onea zu Gast. Der Parasportler und ORF-Moderator hat eine besondere Geschichte zu erzählen: Im Alter von fünf Jahren verlor der Niederösterreicher bei einem schweren Autounfall seinen linken Arm. Der Schicksalsschlag ließ ihn allerdings nicht verzweifeln – ganz im Gegenteil. Ihm ist es ein großes Anliegen darüber zu sprechen, dass Behinderte Akzeptanz verdienen und kein Mitleid brauchen. Trotzdem will er für die Probleme der Menschen mit Behinderung sensibilisieren.
Danach – um 11.55 Uhr – trifft Barbara Stöckl in „Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge“ in einem starken und berührenden Gesprächs-Dialog zwei Menschen, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu ihrem persönlichen „Gipfel-Sieg“ gemacht haben – Slalomsiegerin Marlies Raich und Konzert-Sopranistin Maria Erlacher-Forster.
"Gipfel-Sieg: Der Wille versetzt Berge": Marlies Raich, Maria Erlacher, Marianne Hengl, Barbara Stöckl, Hermann Petz, Jack Falkner

ORF/Kiwi TV

Marlies Raich, Maria Erlacher, Marianne Hengl, Barbara Stöckl, Hermann Petz, Jack Falkner

„Studio 2“ porträtiert ebenfalls am 3. Dezember um 17.30 Uhr den 14-jährigen Dominik aus Salzburg. Er ist von Geburt an mehrfach behindert und wird von seiner Mutter rund um die Uhr betreut. Dominik kommuniziert über seine Augen und liebt es, Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Seine Familie wünscht sich dabei von anderen Menschen weniger Mitleid und Getuschel, sondern einen offenen Umgang mit Dominik und seiner Behinderung.
Im Hauptabend von ORF 1 erwartet das Fernsehpublikum um 20.15 Uhr ergreifendes Gefühlskino mit "Wunder": Julia Roberts und Owen Wilson sind die Eltern des zehnjährigen Auggie (Jacob Tremblay), dessen Gesicht aufgrund eines Gendefekts schwer entstellt ist. Als Auggie in die Schule kommt, will er sich in der Öffentlichkeit nur mit seinem Astronautenhelm zeigen. Unter der Regie von Stephen Chbosky spielen in dem Drama aus dem Jahr 2017 auch Izabela Vidovic, Mandy Patinkin, Daveed Diggs, Noah Jupe und andere.
"Wunder": Owen Wilson (Nate Pullman),Julia Roberts (Isabel Pullman), Jacob Tremblay (August 'Auggie' Pullman), Izabela Vidovic (Via Pullman), Danielle Rose Russell (Miranda)

ORF/Pro7/Studiocanal/Dale Robinette

Owen Wilson (Nate Pullman),Julia Roberts (Isabel Pullman), Jacob Tremblay (August 'Auggie' Pullman), Izabela Vidovic (Via Pullman), Danielle Rose Russell (Miranda)

„#PurpleLightUp“ in ORF III

Auch ORF III Kultur und Information widmet sich am Donnerstag, dem 3. Dezember, ausgiebig dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung. In „ORF III AKTUELL“ (ab 9.30 Uhr) und einer Spezialausgabe von „Kultur Heute“ (19.55 Uhr) geben interessante Talk-Gäste Einblick, vor welchen Herausforderungen Menschen mit Behinderung vor allem in Zeiten der Corona-Krise stehen. Weiters rückt „Kultur Heute“ die „#PurpleLightUp“-Kampagne in den Fokus.
Zwei Dokumentationen über das Leben von Menschen mit Behinderung stehen im Vorabend auf dem Programm. Den Anfang macht „Ziemlich bestes Team – die Doku“ (17.40 Uhr): Der Film von Ernst Schwarz zur ORF-2-„konkret“-Serie, die Menschen mit Behinderung auf ihrer Suche nach Arbeit begleitete, zeigt deren Erfolge, aber auch Rückschläge. Danach gibt der ohne Arme und Beine geborene Psychologe Georg Fraberger in der von Dagmar Knöpfel gestalteten Dokumentation „007 auf der Suche nach der Seele“ (18.35 Uhr) Einblicke in seinen Werdegang und seine Lebensphilosophie.
"007 auf der Suche nach der Seele": Georg Fraberger und Matthias Beck im Gespräch über die Seele.

ORF/Makido Film

Georg Fraberger und Matthias Beck im Gespräch über die Seele.

Nach den „Nachrichten in Einfacher Sprache“ (19.25 Uhr), die anlässlich der „#PurpleLightUp“-Initiative mehrmals über den Tag verteilt in ORF III zu sehen sind, folgt eine 25-minütige Fassung des „DisAbility Confidence Day 2020“ (19.30 Uhr), der sich mit den Herausforderungen von gesellschaftlicher Veränderung und technologischem Fortschritt beschäftigt. Führende CEOs und internationale Expertinnen und Experten diskutieren über Barrierefreiheit als Erfolgsfaktor sowie über neue Formate und Ideen für die Inklusionsarbeit. Moderiert wird der fünfte „DisAbility Confidence Day“ von Vera Schmidt und Andreas Onea. Zwischen den einzelnen Programmen präsentiert ORF III ganztags neue, barrierefreie Videoclips, die zeigen, wie Inklusion in unserer Gesellschaft gelebt werden kann.

„#PurpleLightUp“ in Ö1

„Love to find beauty everywhere“ lautet der Titel der „Hörbilder“ am Samstag, den 28. November, ab 9.05 Uhr in Ö1. Ein quirliges Mädchen, feuerroter Lockenkopf, Kleidchen, fröhlich und bewegungshungrig. Evelyn kommt am 1. Mai 1977 in Wien gesund zur Welt. Sie ist das lang ersehnte Wunschkind ihrer Eltern. Ein Brüderchen folgt drei Jahre später. Im Alter von fünf Jahren beginnt Evelyn immer öfter Schmerzen beim Gehen zu verspüren, mit sechs bricht sie sich durch ein kleines Missgeschick den Oberschenkel. Ein Bruch, der ihr Leben in ein Vorher/Nachher teilt. Etwa hundert weitere Brüche werden folgen. Evelyn hat Glasknochen, sie brechen schon bei geringsten Anlässen. Die Volksschulzeit ist geprägt von Wochen in Gips, komplizierten Operationen und schmerzhaften Gehversuchen auf Krücken, das Gymnasium und die Matura absolviert Evelyn bereits im Rollstuhl. Eine Erwerbstätigkeit war ihr nur kurze Zeit möglich. Schmerzen sind ihr täglicher Begleiter. Die Anfang 40-Jährige lebt in einer Gemeindewohnung zusammen mit einer 24-Stunden-Pflegerin, die ihr bei allen Dingen des täglichen Lebens hilft. „Das Tor zu Welt“, meint Evelyn, „ist mein Handy“. Sie telefoniert und chattet mit Menschen im In- und Ausland, über Social Media teilt sie Fotos von Wiens Sehenswürdigkeiten aus ungewöhnlichen Perspektiven, sie entdeckt Attraktives im Unscheinbaren. „Love to find beauty everywhere“ und „Brittle bones, blogger, passionate photographer“ lautet die Kurzbeschreibung auf ihren Blogs. Isabelle Engels hat Evelyn Brezina mehrere Monate begleitet.
„Des Cis“ (11.30 Uhr) berichtet am Donnerstag, dem 3. Dezember, im Rahmen seiner Jahresserie „Beethoven – essenziell“ über ein Projekt der Musikschule Mödling, wo gehörbeeinträchtigte und gehörbehinderte Kinder und Jugendliche die „Ode an die Freude“ in Gebärdensprache einstudiert haben.
Und „Wissen aktuell“ widmet sich ebenfalls am 3. Dezember (13.55 Uhr) dem Thema „Einfache Sprache praktisch“ – ein Beitrag über einfache Sprache in einfacher Sprache.
„Arbeit, kein Mitleid“ lautet der Titel von „Betrifft: Geschichte“ (17.55 Uhr) am 7., 9., 10. und 11. Dezember. Die Sozial- und Wirtschaftswissenschafterin Angela Wegscheider (Institut für Gesellschafts- und Sozialpolitik, Universität Linz) und der Psychologe Volker Schönwiese (Institut für Erziehungswissenschaften, Universität Innsbruck) sprechen über das Leben und Wirken von Siegfried Braun, einem der frühesten Akteure der Behindertenbewegung in Österreich und Initiator der 1926 gegründeten „Ersten österreichischen Krüppelarbeitsgemeinschaft“. 1944 wurde Braun im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordet, bis heute gilt er als Vorreiter der Behindertenbewegung in Österreich.

„#PurpleLightUp“ auf ORF.at, in der ORF TVthek und im ORF TELETEXT

ORF.at informiert im Rahmen der aktuellen Berichterstattung über den „#PurpleLightUp“-Day und plant darüber hinaus in Kooperation mit der Sendung „Bürgeranwalt“ am Beispiel von Behindertenparkplätzen in Wien einen multimedialen Beitrag über bürokratische Hürden, die Menschen mit Behinderung das Leben erschweren.
Auf der ORF-TVthek werden alle TV-Sendungen und -Beiträge rund um den „#PurpleLightUp“-Day – sofern entsprechende Online-Lizenzrechte vorhanden sind – als Live-Stream und nach der TV-Ausstrahlung als Video-on-Demand angeboten.
Auch der ORF TELETEXT informiert im Rahmen seiner aktuellen Berichterstattung ausführlich.
Alle Informationen zur Barrierefreiheit im ORF sind unter der.ORF.at/kundendienst/service/barrierefrei100.html abrufbar.
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Schon jetzt: „Tu was fürs Ö3-Weihnachtswunder“
Weil Vorfreude wirklich die schönste Freude ist – und schon so viele nachgefragt haben: Das Ö3-Weihnachtswunder findet auch 2020 verlässlich statt! Von 19. bis 24. Dezember rollen Robert Kratky, Gabi Hiller und Andi Knoll dem Christkind den roten Teppich aus und erfüllen in der „Ö3-Wunschhütte“ in Wien Heiligenstadt 120 Stunden lang möglichst viele Musikwünsche gegen eine Spende für den Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds.

Die „Ö3-Wunschhütte“ via Radio und Videostream live im ganzen Land

Der glänzende Rahmen für das große Spendenfest der Ö3-Gemeinde wird heuer Corona-bedingt in den „Ö3-Studios Heiligenstadt“ in Wien geschaffen – ohne Publikum vor dem gläsernen Studio, aber via Hitradio Ö3 und per Video-Stream auf der Ö3-Homepage live erlebbar und spürbar im ganzen Land. Und es wird wie gewohnt magisch: Besondere Gäste werden für besondere Momente sorgen, Akustik-Auftritte österreichischer Musiker/innen vermitteln Gänsehaut-Stimmung und Kratky, Hiller und Knoll werden durchmoderieren, „adventfasten“ und in den 120 Stunden alles tun, um die Wartezeit aufs Christkind so abwechslungsreich und außergewöhnlich wie nur möglich zu verkürzen. Im Zentrum der Aktion steht das Motto „Sie spenden – wir senden“: Die Lieblingssongs der Ö3-Gemeinde werden auf Wunsch zur einzigartigen Playlist – und das dafür bereitgestellte Spendengeld für den „Licht ins Dunkel-Soforthilfefonds“ zur unmittelbaren Hilfe für Familien in akuten Notlagen in Österreich. Spenden können rund um die Uhr am Spendentelefon, per SMS oder online abgegeben werden. Mehr als 13 Millionen Euro sind in den ersten sechs Jahren „Ö3-Weihnachtswunder“ insgesamt zusammengekommen.

„Tu was fürs Ö3-Weihnachtswunder“

Wer das Ö3-Weihnachtswunder auf ganz persönliche Art und Weise unterstützen möchte, kann bereits loslegen – ob alleine, gemeinsam mit Freund/innen oder Arbeitskolleg/innen, in der Nachbarschaft oder im Verein: Alle sind herzlich eingeladen, ihre eigenen Ideen umzusetzen, damit noch mehr Familien in Not in Österreich geholfen werden kann. Ö3 freut sich auf kreative Aktionen und interessante Geschichten, die eine Spende für das Ö3-Weihnachtswunder bringen.
Gemeinsam lassen wir das Ö3-Weihnachtswunder auch heuer wahr werden! #xwu20 #ö3
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Im Rahmen der ORF-Aktion „Licht ins Dunkel“ will Ö1 heuer sozial benachteiligten Kindern und Kindern mit Behinderung computergestützte Kommunikation ermöglichen und unterstützt die Anschaffung von entsprechender Hard- und Software. Neben dem schon traditionellen Ö1-Quiz „gehört.gewusst“ erfüllt Ö1 heuer an zwei Tagen Musikwünsche für „Licht ins Dunkel“.
Hörer/innen, die dieses Vorhaben unterstützen wollen, können auf dem Spendenerlagschein für „Licht ins Dunkel“ bzw. im Internet (lichtinsdunkel.ORF.at) den Verwendungszweck „Ö1“ hinzufügen oder an den Spendentelefonen unter 0800 664 2412 erklären, dass sie für das Ö1-Projekt spenden möchten – dann wird ihre Spende ausschließlich diesem Projekt zugeführt.
Gerade in Coronazeiten ist die computergestützte Kommunikation besonders wichtig. Etwa um den Unterricht zu verfolgen, wenn das nicht anders möglich ist. Therapien und außerschulische Lernförderung, Kontakt zu Großeltern oder Freundinnen – all das und vieles mehr geschieht derzeit oft online. Aber vielen Kindern und Jugendlichen fehlt die dazu nötige technische Ausstattung. Sei es, dass sich die Familie die Geräte nicht leisten kann, sei es, dass die Kinder und Jugendlichen aufgrund einer Behinderung besondere Tools brauchen, spezielle Lampen etwa, wenn das Sehvermögen stark eingeschränkt ist. Hier setzt Ö1 heuer an. Unter dem Motto „Zusammenkommen – verbunden bleiben“ werden im Rahmen von „Licht ins Dunkel“ Spenden für technische Ausrüstung gesammelt. So bleiben Kontakte lebendig, Lernen wird gefördert – und Kinder können auch unter den heuer so besonderen Bedingungen so viel Normalität wie möglich erleben.
Während des gesamten Aktionszeitraums wird Ö1 ausführlich über das Projekt berichten, etwa in „Digital.Leben“, den „Journalen“ und „Praxis“.

„Ö1 Wunschtage“ für „Licht ins Dunkel“

An zwei „Ö1 Wunschtagen“ haben die Hörer/innen die Möglichkeit, sich von Ö1 Musikwünsche erfüllen zu lassen und gleichzeitig für „Licht ins Dunkel“ zu spenden: Die Wünsche können per Mail an oe1.weihnachten@orf.at, unter der Telefonnummer 0800 400 555 und beim Ö1 Service geäußert werden – zu hören sind sie am Dienstag, den 1. Dezember und am Sonntag, den 20. Dezember in mehreren Sendungen, etwa in „Guten Morgen Österreich“ (1. & 20.12.), „Ein Ö1 Wunschkonzert für Licht ins Dunkel“ (1.12.) oder „Tolle Titel, starke Stücke“ (20.12.).

Ö1-Quiz „gehört.gewusst“ für „Licht ins Dunkel“

Alle Informationen im Detail sind abrufbar unter oe1.ORF.at/lichtinsdunkel.
Am zweiten Adventsonntag, den 6. Dezember findet ab 13.10 Uhr wieder das Ö1-Quiz „gehört.gewusst“ für „Licht ins Dunkel“ statt – live on Air und als Videostream unter radiokulturhaus.ORF.at. Vier prominente Gäste treten bei Doris Glaser und Bernhard Fellinger für den guten Zweck an. Der Theaterleiter und erfolgreiche Comedian Michael Niavarani stellt sich einer ganz neuen Herausforderung und tritt als Quiz-Kandidat in der Weihnachtsausgabe von „gehört.gewusst“ an. Mit dabei in der prominenten Rate-Riege sind außerdem die Musikerin Ina Regen, die nach erfolgreichen Duetten mit André Heller oder Conchita Wurst im Frühjahr 2021 ihr zweites Soloalbum veröffentlichen wird, Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam und der Simulationsforscher Niki Popper, der mit seinen Computer-Modellen zu Covid-19 bekannt geworden und zudem begeisterter Jazztheoretiker ist. Beim traditionellen Promi-Quiz wird jede korrekt beantwortete Frage mit einem Geldbetrag honoriert, der dem diesjährigen Ö1-„Licht ins Dunkel“-Projekt zugutekommt. Das Rate-Quartett kann zudem mit musikalischen Live-Einlagen punkten.
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Das große Nachhaltigkeits-Projekt der Ö3-Gemeinde: Kein Handy oder Smartphone soll in der Schublade vergammeln!
Smartphones sind wohl unsere liebsten Spielzeuge, aber definitiv keine Wegwerfprodukte, sondern wertvolle Ressourcenträger. Und wenn sie kaputt sind oder es einfach ein neues sein muss, sollten sie nicht in der Schublade vergammeln und schon gar nicht im Restmüll landen!
In der Ö3-Wundertüte werden die Handys umweltgerecht verwertet: Kaputte Geräte werden recycelt, die Wertstoffe werden wieder verwendet. Noch funktionierende Handys können wieder benutzt werden und so werden dann automatisch weniger neue produziert. Und die Verwertung bringt sogar noch Geld, mit dem Licht ins Dunkel und die Caritas Familien in Notlagen in Österreich unterstützen können.
Eine win-win-Situation – und deswegen ist die Ö3-Wundertüte jetzt wieder da: Die Post liefert sie im Laufe der Woche an alle Haushalte im ganzen Land. Die Ö3-Wundertüte, das große Nachhaltigkeitsprojekt der Ö3-Gemeinde – und das schon seit 16 Jahren!

Mindestens zehn Millionen Handys unbenutzt in den Schubladen

Es gibt keine genaue Zahl, aber laut Expertenschätzung lagern mindestens zehn Millionen Handys in den heimischen Schubladen. Generell ist klar: Je länger ein Smartphone verwendet wird, desto besser ist es für die Umwelt. Problematisch wird es aber, wenn Geräte längst nicht mehr benutzt werden, aber auch nicht in den Verwertungskreislauf kommen: Im Schnitt sind das drei Handys oder Smartphones in jedem Haushalt in Österreich. Der Hauptgrund, warum sie nicht weggegeben werden, ist das Gefühl, sie irgendwann noch brauchen zu können, entweder als Ersatzhandy oder für die Kinder etc. Tatsache ist aber: In den allermeisten Fällen wird bei einem Crash des aktuellen Smartphones gleich ein neues gekauft und auch für die Kinder wird meistens kein altes mehr reaktiviert. Und oft ist es einfach auch das Gefühl, dass das Handy zu schade zum Wegschmeißen ist, sich aber auch ein Verkauf nicht mehr wirklich auszahlt. Genau da setzt die Ö3-Wundertüte an: Die Post liefert das rote Sammelsackerl ab heute direkt an alle Haushalte im ganzen Land, die Rücksendung ist portofrei. Also: Privatpersonen, Schulen, Firmen – alle sind zum Handysuchen, -sammeln und -spenden eingeladen!

So funktioniert die Ö3-Wundertüte

Alte Handys suchen, private Daten löschen und SIM-Karte rausnehmen, Handys mit oder ohne Zubehör in die Ö3-Wundertüte geben und ganz einfach portofrei bei der Post abgeben. Die Verwertung der Handys läuft das ganze Jahr über im Althandy-Zentrum der Caritas in Wien. Zwölf ehemals langzeitarbeitslose Mitarbeiter/innen sortieren und testen die Geräte, kaputte Handys werden dann umweltgerecht recycelt, noch funktionierende werden aufbereitet und können weiterverwendet werden. Auf diesem Weg hat die Aktion von Hitradio Ö3, der Österreichischen Post, der Caritas und von Licht ins Dunkel seit 2005 bereits sechs Millionen alte Handys in rund neun Millionen Euro an Spendengeld verwandelt. Mit diesem Spendengeld aus der Ö3-Wundertüte werden tausende Familien mit Kindern in akuten Notlagen unterstützt. Mit Überbrückungszahlungen für Mieten, Stromrechnungen, mit Soforthilfe nach tragischen Todesfällen, mit Lebensmittelgutscheinen und Zuzahlungen zu Behindertenbehelfen gelingt es immer wieder, ihre Lebenssituation zu stabilisieren, und oft wird es für sie dadurch wieder möglich, aus eigener Kraft eine langfristige Perspektive zu finden.

#secondlife – die Schulchallenge der Ö3-Wundertüte

Handys oder zumindest den enthaltenen Wertstoffen ein zweites Leben geben – das ist das Ziel der Schulen, die heuer an der Ö3-Wundertüten-Challenge teilnehmen. Alle sind eingeladen und vom Bodensee bis zum Neusiedlersee ziehen alle an einem Strang. Die Challenge wird zu einem pädagogisch wertvollen Schulprojekt der ganz besonderen Art: Themen wie Umweltschutz und der Umgang mit Ressourcen werden mit sozialen Fragen wie etwa versteckter Armut vernetzt. In Form von Schwerpunkten und Referaten können sich Schüler/innen mit den Themen Handynutzung, Ressourcenschonung und sozialer Not auseinandersetzen, gesellschaftliche Verantwortung lebensnah darstellen und in der Schulgemeinschaft leben. Außerdem wird für alle Teilnehmer/innen spürbar, dass sie gemeinsam etwas verändern und nachhaltig helfen können. Der Erlös der Verwertung wird nämlich durch das Österreichische Jugendrotkreuz, die youngCaritas und Licht ins Dunkel zu einem Unterstützungsnetz für Kinder und Jugendliche in Österreich.

Achtung – das gehört nicht in die Ö3-Wundertüte

Aus Sicherheitsgründen ist es wichtig, dass keine losen oder beschädigten Akkus und auch keine Handys, aus denen Flüssigkeiten austreten, in der Ö3-Wundertüte gespendet werden. Akkus, aufgeblähte oder sichtbar zerstörte Handys gehören in die örtlichen Altstoffsammelzentren.
Falls jemand keine Ö3-Wundertüte bekommen hat oder noch weitere benötigt: Unter der Ö3-Nummer 0800 600 600 können diese gratis nachbestellt werden, sie liegen außerdem in jeder Postgeschäftsstelle auf. Weitere Informationen zur Ö3-Wundertüte gibt es online auf oe3.orf.at/wundertüte.
Die Ö3-Wundertüte – hilft Familien, hilft der Umwelt!

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Claudia Reiterer, Peter Resetarits oder Barbara Stöckl: Sie alle sind seit Jahren Aushängeschilder des ORF und stehen mit ihrer Persönlichkeit für hohe journalistische Qualität. In Kombination mit prominenten Gesichtern versuchen sich dieses Image auch Betrüger zu Nutze zu machen. Immer öfter melden sich Konsumentinnen und Konsumenten beim ORF-Kundendienst und erzählen von Facebook-Videos, in denen ORF-Stars in bekannten TV-Formaten angeblich dafür werben, in die digitale Währung Bitcoin zu investieren.
Geködert werden die betroffenen Facebook-Nutzer über „Gefällt mir“-Seiten, mit, auf den ersten Blick, harmlosen Inhalten. Über die erwähnten Fake-Werbevideos werden die Facebook-User dann auf dubiose Internet-Seiten weitergeleitet, wo sie durch falsche Versprechen wie „Mit Bitcoin zum Millionär in nur zwei Wochen“ reales Geld für die digitale Währung Bitcoin überweisen sollen.

Dabei handelt es sich um dreiste Fakes, die selbstverständlich in keinem Zusammenhang mit dem ORF stehen.

Wir bitten Sie, Fälle wie diese, auch in Zukunft bei unserem Kundendienst zu melden. Der ORF wird weiterhin konsequent gegen solchen Missbrauch vorgehen.
Auch das ORF-Servicemagazin „konkret“ hat sich der Thematik gewidmet und berichtet in einem Beitrag vom 9. Juli 2020, 18.30 Uhr, von den Maschen der Internet-Betrüger in den sozialen Medien:

ORF-Servicemagazin „konkret“

Im konkret-Studio zu Gast, Bürgeranwalt-Moderator Peter Resetarits über seine Erfahrungen als Opfer von Fake-Werbungen:

Peter Resetarits im "konkret"-Studio

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Barrierefreiheit für alle Zielgruppen: Nachrichten leicht verständlich
Gut eine Million Menschen hat in Österreich Lese- und Schreibschwächen. Auch diese große Gruppe soll täglich mit wichtigen Informationen versorgt werden. Deshalb startet ORF.at nun das Infofenster „Einfache Sprache“. Dieses kann man sich am Fuß des Nachrichtentickers einrichten und so das Wichtigste leicht verstehbar erfassen.
„Wenn wir den Anspruch haben, alle Österreicherinnen und Österreicher mit den wichtigsten Nachrichten zu erreichen, dann müssen wir auch in allen Sprachniveaus verständlich sein“, sagt ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger. Seit langem erfüllt ORF.at die Barrierefreiheit-Richtlinien, um verschiedene Zielgruppen mit Einschränkungen mit allen Informationen erreichen zu können.
Pius Strobl, Leiter des Humanitarian Broadcasting und damit auch Verantwortlicher für dem Ausbau der Barrierefreiheit im ORF: „Die Inklusion von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten beim Lesen haben, ist für mich ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Mit Nachrichten in einfacher Sprache erleichtert der ORF diesen Menschen nicht nur das Verstehen von aktuellen Informationen. Er gibt ihnen im Rahmen der Inklusiven Lehrredaktion auch die Möglichkeit, aktiv am journalistischen Prozess mitzuwirken und so ein Teil der Nachrichtenwelt zu werden. Wir schaffen damit eine echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Strobl.
Mit dem neuen Modul „ORF.at einfache Sprache“ sollen all jene erreicht werden, die einen inhaltlich einfacheren Zugang zu den Nachrichten benötigen. Am Fuß der blauen Seite kann man sich, egal ob am Handy, Tablet, Desktop oder auch Fernseher, das Fenster „Nachrichten in einfacher Sprache“ einrichten. Täglich erscheinen in diesem Fenster dann Nachrichten leicht erfassbar dargeboten. Auch stets ausgestattet mit einem informativen Bild. Deutlich größer fällt auch die Schrift im Fenster „Einfache Sprache“ aus und soll damit auch eine notwendige Leseerleichterung bringen.
Thomas Prantner, stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien: „Das neue ORF.at-Angebot ,Nachrichten in einfacher Sprache‘ ist eine wichtige Initiative im Rahmen der Digitalisierungsoffensive und ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Informations- und Bildungsauftrages des ORF.”
Angeboten werden die Nachrichten in Einfacher Sprache auch vom ORF-TELETEXT, der bereits seit 2017 ab der Seite 470 „Nachrichten leicht verständlich“ anbietet. „Ich freue mich, dass nach mehrjährigen Bemühungen nun endlich beide öffentlich-rechtlichen Medienangebote der ORF Online und Teletext GmbH, nämlich der ORF TELETEXT und ORF.at, Informationen in einfacher Sprache anbieten können.“, sagt Karl Pachner, Geschäftsführer von ORF Online und Teletext.

Gemeinsame Kooperation

Möglich ist dieses Angebot durch eine enge Kooperation zwischen dem ORF und der Austria Presse Agentur, die seit Längerem Nachrichten in leichter Sprache anbietet. Die von der APA bereitgestellten Meldungen in leichter Sprache werden nun ausgebaut, ist doch die Inklusive Lehrredaktion im Jänner 2020 vom KURIER in den ORF übersiedelt, wo sie beim Humanitarian Broadcasting ihre neue Heimat gefunden hat. Seitdem ist die Lehrredaktion zur zentralen Instanz für Nachrichten in einfacher Sprache geworden – etwa als Unterstützung für das mittlerweile sehr beliebte Nachrichtenformat in der sonntäglichen „Wow“-Show von Rolf Rüdiger und Robert Steiner in Radio Wien oder als Beitragsgestalter für Nachrichten in einfacher Sprache auf ORF III.
„Es freut mich sehr, dass es jetzt mit dem ORF-Ticker in einfacher Sprache auf ORF.at  ein tägliches und aktuelles Nachrichtenformat nicht nur für Menschen mit Lernbehinderungen gibt, sondern es auch die Tür zur Welt für viele ältere Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und Kindern öffnet.“, sagt Franz-Joseph Huainigg, Beauftragter für Barrierefreiheit im ORF Humanitarian Broadcasting.
Die Inklusive Lehrredaktion besteht aus sechs Menschen mit Lernbehinderungen, die täglich Nachrichten in einfacher Sprache produzieren. Das vom Fonds Soziales Wien unterstützte Projekt dient als Berufsvorbereitungsprogramm und ist auf drei Jahre ausgelegt. Bewusst will man von den Trägerorganisationen darauf hinarbeiten, dass die Absolventen der Lehrredaktion in der Lage sind, in einer Redaktion einen Job zu finden

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