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Gespräche in Ö1-Reihen „Journal Panorama“ und „Logos“
In Gedenken an den am Donnerstag (19. September 2019) im Alter von 106 Jahren verstorbenen ältesten Holocaust-Überlebenden Österreichs und Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg, Marko Feingold, ändert der ORF sein Programm.
So bringt ORF III Kultur und Information am Samstag, dem 21. September 2019, in der Programmleiste „zeit.geschichte“ um 22.45 Uhr ein aus dem Jahr 2015 stammendes 20-minütiges Interview unter dem Titel „Die letzten Zeitzeugen – In memoriam Marko Feingold“. Darin erzählt der in der heutigen Slowakei geborene altösterreichische Jude, der in Wien aufwuchs, u. a. über seine Erlebnisse in den Konzentrationslagern Auschwitz, Neuengamme, Dachau und Buchenwald, wo er dem Tod viele Male nur ganz knapp entkam.
ORF 2 zeigt im Religionsmagazin „Orientierung“ am Sonntag, dem 22. September, um 10.30 Uhr, ein Porträt Feingolds, der sich bis zuletzt als Mahner gegen das Vergessen engagiert hat.
Im Jahr 2013 war Marko Feingold auch in der Ö1-„Logos“-Reihe „Was glauben Sie?“ zu Gast. Dieses Interview ist nachzuhören unter oe1.ORF.at.
Ö1 widmet Marko Feingold am Montag, dem 23. September, um 18.25 Uhr ein Ö1-„Journal Panorama“ mit dem Titel „100 Jahre und ein bisschen weise: Marko Feingold im Gespräch“. In der Aufzeichnung aus dem Jahr 2013 erzählt Feingold von der Kindheit im Ersten Weltkrieg, dem schwierigen Leben in der Zwischenkriegszeit in Wien und Italien und von der Verfolgung durch die Nazis. Mit viel Wissen, aber auch Humor hat Feingold seine Zuhörerinnen und Zuhörer stets in seinen Bann gezogen.

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Mit zahlreichen ORF-Neuproduktionen, TV-Premieren von Kino-Dokus u. v. m.
Ein opulenter Kultursommer ist zu Ende, ein heißer Kulturherbst steht vor der Tür – auch im ORF, der am Donnerstag, dem 12. September 2019, seine Kulturdoku-Highlights der kommenden Wochen präsentierte. ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl und sein Team – u. a. Sharon Nuni, Ressortleiterin ORF-TV-Kulturdokus, Karin Veitl, Ressortleiterin Musik und Theater, sowie Claudia Teissig, Leiterin des Magazins „kulturMontag“ – gaben in Anwesenheit zahlreicher Branchenvertreterinnen und -vertreter einen Ausblick auf bevorstehende Filmpremieren. Die thematische Bandbreite neuer (ko-)produzierter bzw. beauftragter Kulturdokumentationen – zu sehen vorwiegend auf den ORF-2-Sendeplätzen „matinee“ (sonntags bzw. feiertags, ab 9.05 Uhr), „dokFilm“ (sonntags, ab 23.05 Uhr) und „kulturMontag“ (montags, ab 22.30 Uhr) – ist groß: von kulturhistorisch und künstlerisch-klassisch bis jung, modern und digital – in jedem Fall aber gesellschaftsrelevant und am Puls der Zeit.
So sind Anlässe wie der 75er von Dramatiker Peter Turrini, 50 Jahre ORF RSO Wien, das zum Jubiläum Marin Alsop als neue Chefdirigentin präsentiert, oder 50 Jahre Internet Gegenstand neuer ORF-Produktionen. Aber auch historische und gegenwärtige Themen wie der Wiener Zeitgeist der 80er Jahre oder die Entwicklung sozialer Urbanität durch selbstbestimmten Wohnbau werden dokumentarisch aufgearbeitet. Dazu gibt es die Fortsetzung beliebter ORF-Dokureihen wie „Reiseckers Reisen“ oder „Der Geschmack Europas“ sowie neue Filmporträts – vom Naturhistorischen Museum Wien bis zur exklusiven Zusammenarbeit mit dem österreichischen Pop-Phänomen „Bilderbuch“. Auch zahlreiche, vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Kino-Dokumentarfilme oder neue Lizenzproduktionen werden von der ORF-TV-Kultur präsentiert. Dazu zählen u. a. eine Produktion zu 30 Jahre Berliner Mauerfall, „Untitled“ – das vielfach preisgekrönte filmische Vermächtnis des 2014 verstorbenen Regisseurs Michael Glawoggers –, oder Beiträge zu kommenden ORF-Schwerpunkten zu Themen wie Demenz (Oktober) und Klimaschutz (November).

ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Nahezu grenzenlose Themenvielfalt“

„Kultur betrifft so gut wie alle Lebensbereiche, daher produzieren wir Filme über Wohnen und Essen, Achtsamkeit und Zivilgesellschaft ebenso wie über Kunst, Musik und Literatur“, sagt ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl. „Das Spektrum reicht vom altehrwürdigen Museum bis zur erfolgreichsten österreichischen Popband der Gegenwart. Genau das macht unser Feld so spannend: die nahezu grenzenlose Themenvielfalt und die unterschiedlichen Stimmen, die kritisch, euphorisch, hinterfragend, frech, provokant, rätselhaft, erhellend oder einfach nur schön sein können. Die ORF-Kultur bringt diesen Chor zum Klingen!“, so Traxl.
Von Bruckner bis Bilderbuch: Heißer Kulturdoku-Herbst im ORF präsentiert

ORF/Hans Leitner

Martin Traxl

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Das ORF-Radio-Symphonieorchester Wien feiert seinen 50. Geburtstag – u. a. mit der Aufführung musikalischer Meilensteine der vergangenen 50 Jahre, der Ausstellung „Katharina Struber: Randomised RSO Wien“, dem Ö1-Orchestertag oder dem live von Ö1 und ORF III übertragenen Geburtstagkonzert.
Sein Debütkonzert gab das RSO Wien am 19. September 1969 im Großen Sendesaal - heuer feiert es seinen 50. Geburtstag. 50 Jahre RSO Wien heißt: gespielte Werke von 168 österreichischen Komponist/innen, erstes Education-Konzert 1972, Tourneen durch 28 Länder, 257 Uraufführungen, 1850 verschiedene Konzertprogramme, Konzerte in 40 österreichischen Orten, sieben Chefdirigenten. In der Geburtstagssaison übernimmt Marin Alsop als achte und zugleich erste Chefdirigentin die Leitung des Orchesters.
Als eines der vielseitigsten Orchester Österreichs präsentiert das RSO Wien so viel zeitgenössische Musik wie kein anderes und interpretiert auch Bekanntes und Raritäten aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Neben eigenen Konzertreihen im Musikverein und im Wiener Konzerthaus tritt das Orchester regelmäßig bei den großen Festivals im In- und Ausland auf. Das RSO Wien verleiht der Musik der Gegenwart eine Stimme, die geschult ist an der Tradition des Wiener Orchesterklangs und sich in dieser Tradition wie auch im Gegenwärtigen überzeugend artikulieren kann: Dieses Selbstverständnis des ORF-Radio-Symphonieorchesters Wien tönt auch in der Jubiläumssaison aus allen Programmen, von Uraufführungsfestivals, Gastspielen und Education-Angeboten im ORF-RadioKulturhaus über die traditionellen Abonnement-Zyklen in den großen Wiener Häusern Musikverein und Konzerthaus bis zu einer Bundesländertournee, um gemeinsam mit seinem Publikum zu feiern.
Auf dem Programm der Geburtstagssaison stehen 85 Konzerte – darunter elf Ur- und sieben österreichische Erstaufführungen sowie fünf Opernproduktionen. Gespielt werden Klassiker der Moderne, die das RSO in den vergangenen 50 Jahren zur Aufführung brachte - etwa Paul Hindemiths „Sancta Susanna“, H.K. Grubers „Frankenstein!!“ oder „Prosperos Beschwörungen“ von Egon Wellesz – ebenso wie Raritäten und Kompositionsaufträge an Lera Auerbach, Gerhard E. Winkler und Peter Ablinger. Und auch ein Geburtstagskonzert gibt es, das das RSO in „seinem Saal“ spielt, dem Großen Sendesaal des RadioKulturhauses. Unter der musikalischen Leitung von Chefdirigentin Marin Alsop sind am 6. November Werke von Cerha und Schumann zu hören, Ö1 und ORF III übertragen live ab 19.30 Uhr.

Der Ö1-Orchestertag

Das Programm des Ö1-Orchestertags im Detail ist abrufbar unter oe1.ORF.at/orchestertag.
50 Jahre RSO Wien lässt sich auch erzählen als 50 Jahre Orchestermusik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Eine besonders enge Verbindung gibt es mit Ö1, wo mehr als 3000 Sendminuten Konzert-und Opernübertragungen pro Jahr zu hören und anschließend sieben Tage online abrufbar sind. Zum 50er des Orchesters präsentiert Ö1 im September einen RSO-Schwerpunkt mit zahlreichen Sendungen: Ursula Strubinsky gestaltet vier „Apropos Klassik“-Sendungen an den Samstagen im September um jeweils 15.05 Uhr und in „Des Cis“ (11.30 Uhr) stellen Eva Teimel und Rainer Elstner jeweils von Montag bis Freitag 20 Musiker/innen mit Kurzporträts vor.
Höhepunkt ist der Ö1-Orchestertag am 28. September mit einem „Ö1 Klassik-Treffpunkt“ im Großen Sendesaal mit dem gesamten RSO Wien, das live spielen wird - etwa Richard Dünsers „The Waste Land“. Es dirigiert Christian Muthspiel, Komponist der neuen Ö1-Signations. Das RSO Wien hat vor anderthalb Jahren einen Großteil dieser Signations mit ihm aufgenommen, eine Auswahl davon erklingt am Ö1-Orchestertag live im Großen Sendesaal. Musikalisch vorstellen wird sich auch eines der RSO-Ensembles, die „Supercussion Vienna“, bestehend aus der Schlagwerkgruppe des Orchesters. Zum Gespräch begrüßt Albert Hosp vier Musiker/innen des RSO Wien, Christian Muthspiel sowie Orchesterintendant Christoph Becher. Zuvor wird in der Reihe „Hörbilder“ (9.05 Uhr) ein Porträt der neuen Chefdirigentin Marin Alsop ausgestrahlt, am Nachmittag geht es weiter mit „Le week-end“ (13.00 Uhr), „Apropos Klassik“ (15.05 Uhr), „Diagonal“ (17.05 Uhr) und um 19.00 Uhr wird Dvořáks „Rusalka“ live aus dem Theater an der Wien übertragen. Und in der „Ö1 Jazznacht“ (23.30 Uhr) sprechen Orchestermitglieder über die jazzige Seite des RSO.

Ausstellung „Katharina Struber: Randomised RSO Wien“ und Filmretrospektive im Stadtkino

„Mi. 7. Nov. 2012 ORF Radio-Symphonieorchester Wien“ ist ein 540 x 240 cm großes Triptychon der österreichischen Künstlerin Katharina Struber, das ab 19. September 2019 im ORF-Funkhaus ausgestellt wird. Im Mittelpunkt des monumentalen Bildes steht das RSO Wien. Katharina Struber hat am 7. November 2012 eine Probe des Orchesters auf Video festgehalten und aus tausenden Video-Stills fotografische Tableaus kreiert, in dem das Kollektiv des Orchesters und die vielfältigen Kommunikationsprozesse zwischen den Musikerinnen und Musikern das Bild prägen. Im zweidimensionalen Raum des Bildes werden so Bewegung, Zeit und Interaktion gleichzeitig sichtbar.
An dem Tag, als Katharina Struber das RSO Wien filmte, wurden die „Quartets I-VIII“ des amerikanischen Avantgarde-Komponisten John Cage geprobt. Cage versuchte mit Hilfe von Zufallsverfahren beim Komponieren künstlerische Entscheidungen von der Prägung durch persönlichen Geschmack zu befreien und dadurch musikalisches Neuland zu betreten. Katharina Struber hat dieses Verfahren aufgegriffen. „Randomised Mi. 7. Nov. 2012 ORF Radio-Symphonieorchester Wien“ sind 64 Ausschnitte per Zufallsverfahren bestimmt – Momentaufnahmen des Ganzen, in denen gleichwohl das Kompositionsprinzip des Triptychons deutlich wird. Diese ebenfalls ausgestellten Multiples in der Größe von 29 x 29 cm in limitierter Auflage sind Teile des großen Ganzen, die im Rahmen der Ausstellung erworben werden können. Die Ausstellung „Katharina Struber: Randomised RSO Wien“ ist von 19. September 2019 bis Ende Jänner 2020 im Foyer des ORF-Funkhauses zu besichtigen, die 64 Multiples und deren Verkaufskonditionen sind ab 19. September unter rso.ORF.at/randomised abrufbar.
In Kooperation mit dem Stadtkino werden am 9. und 10. November ebendort drei Filme gezeigt, in denen das RSO Wien und das Funkhaus eine zentrale Rolle spielen: „Kater“, „Die Geträumten“ und „Shut Up and Play the Piano“. In Händl Klaus’ beeindruckendem Liebesfilm „Kater“ (10.11.19, 12.00 Uhr) wird das idyllische Miteinander von Hornist Stefan und Orchestermanager Andreas durch einen fast beiläufigen Akt der Gewalt aus der Bahn geworfen. Bei „Die Geträumten“ von Ruth Beckermann mit Laurence Rupp und Anja Plaschg in den Hauptrollen, fungieren die unverwechselbaren Räumlichkeiten des Studio 3 im Wiener Funkhaus als Ort für ein ungewöhnliches literarisches Kammerspiel (10.11.19, 17.00 Uhr). Den Abschluss macht „Shut Up and Play the Piano“ von Philipp Jedicke über den Musiker, Komponisten und seit zwei Jahrzehnten zwischen Pop, Rap, Jazz und Klassik oszillierenden Entertainer Chilly Gonzalez. Gonzalez unterhält eine lange Beziehung zu Wien und hat im Großen Sendesaal und mit dem RSO Wien (unter Cornelius Meister) ein legendäres Konzert gegeben (9.11.19, 21.00 Uhr).

Das Programm der RSO Wien-Geburtstagssaison im Detail:

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Verleihung am 13. Dezember in ORF 1
Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien wurden am Mittwoch, dem 28. August 2019, die Preisträger des 20. Österreichischen Kabarettpreises und die Nominierten für den Publikumspreis bekanntgegeben. Der diesjährige Hauptpreis geht an Klaus Eckel, der zuletzt im ORF-Sommerkabarett zu sehen war. Sonja Pikart wird mit dem Förderpreis ausgezeichnet, sie war u. a. im ORF bei den „Pratersternen“ zu Gast, und das Duo RaDeschnig erhält den Programmpreis. Der Sonderpreis geht dieses Jahr an maschek.

Vier ORF-Sendungen für den Publikumspreis nominiert – Voting bis 28. Oktober 2019

Neben den Preisträgern wurden heute auch die zehn Kabarett- und Comedy-TV-Formate präsentiert, die für den Publikumspreis nominiert sind, der heuer zum vierten Mal vergeben wird. Die Auszeichnungen der vergangenen Jahre gingen mit „Was gibt es Neues?“, „Wir sind Kaiser“ und „Science Busters“ an den ORF. Mit „Willkommen Österreich“, „Pratersterne“, „Kabarettgipfel“, und „Was gibt es Neues?“ haben es heuer vier ORF-Sendungen auf die Nominierungsliste geschafft.
Stimmen Sie ab!
Das Publikum kann ab sofort bis 28. Oktober unter www.kabarettpreis.at für seinen Favoriten abstimmen.
Der Gewinner des Publikumspreises wird bei der Verleihungsgala am 4. November im Globe Wien gekürt, die auch heuer von Kabarettistin und ORF-Moderatorin Verena Scheitz moderiert wird. ORF 1 zeigt die Verleihung des Österreichischen Kabarettpreises 2019 am Freitag, dem 13. Dezember, um 23.20 Uhr.
Alexander Hofer, interimistischer TV-Unterhaltungschef: „Herzliche Gratulation den Preisträgerinnen und Preisträgern des diesjährigen Österreichischen Kabarettpreises. Ich freue mich über die starken ORF-Nominierungen. Preise, die vom Publikum vergeben werden, sind der wahre Gradmesser für Erfolg. Es ist sehr erfreulich, dass die Kabarettangebote des ORF bei den Österreicherinnen und Österreichern so hoch im Kurs stehen. Das zeigt einmal mehr, dass die österreichischen Kabarettistinnen und Kabarettisten zu den beliebtesten Unterhaltungskünstlerinnen und Unterhaltungskünstlern des Landes zählen – und der ORF ihr verlässlicher Partner ist.“
Karten für die Preisverleihung am 4. November im Globe Wien können unter globe.wien erworben werden.

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Mit Hermes House Band, Ehrlich Brothers, Spider Murphy Gang, Lou Bega, Die Höhner u. a.
Stars, Hits und beste Stimmung sind auch in diesem Jahr wieder garantiert, wenn Jörg Pilawa gemeinsam mit Francine Jordi und dem Publikum ins neue Jahr rutscht. Jetzt stehen die ersten, hochkarätigen Gäste der „Silvestershow mit Jörg Pilawa“ fest. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer in ORF 2, im Ersten und im SRF sorgen am Dienstag, dem 31. Dezember 2019, ab 20.15 Uhr u. a. die Hermes House Band, die Ehrlich Brothers, die Spider Murphy Gang, Lou Bega und Die Höhner für einen beschwingten Jahresausklang.
Die Sendung wird am 15. November in der Baden-Arena in der Messe Offenburg aufgezeichnet.

Karten für die Aufzeichnung:

Wer bei der Aufzeichnung der Silvestershow am 15. November in Offenburg mit dabei sein möchte, hat ab 21. August über reservix die Möglichkeit, Tickets zu erwerben:
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Im Rahmen der „Ö1 Talentebörse“ schreibt die Ö1-Featureredaktion erstmals einen Nachwuchspreis aus: „moving radio“ wendet sich an in Österreich lebende Journalist/innen, die mit Einsendeschluss 31. Oktober 2019 ihr 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Bewerben können sich diese mit einer Idee für ein Radiofeature und ein sendungsbegleitendes Ausbildungsprogramm gewinnen.
Die Ausschreibung im Detail ist abrufbar unter oe1.ORF.at/featuretalente.
Die Ö1-Feature-Redaktion ermöglicht mit „moving radio“ ein spezielles Ausbildungsprogramm für junge Journalist/innen. Gemeinsam mit einem Radioprofi werden die Gewinner/innen eine eigene, journalistisch relevante Audiodokumentation verwirklichen können. Das etwa einstündige Feature wird über einen Zeitraum eines halben Jahres erarbeitet. Dabei werden das professionelle Aufnehmen von Sound und Originaltönen sowie die Grundlagen von Storytelling, Interviewführung, Dramaturgie, Regie und Schnitt geschult. Das Feature wird dann Ende 2020 in der Ö1-Sendreihe „Hörbilder“ (samstags, 9.05 Uhr) ausgestrahlt und honoriert. Es wird auch online und als Podcast abrufbar sein. Gesucht sind Geschichten, die noch nie zu hören waren - investigativ, aufwühlend, von politischer und sozialer Relevanz oder einfach nur schön.
„moving radio“ wendet sich an junge Radiotalente und angehende Journalist/innen am Beginn ihrer Karriere, die mit Einsendeschluss 31. Oktober 2019 ihr 35. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und in Österreich leben. Das Feature soll von einer Einzelperson gestaltet werden, maximal von zwei Personen. Die schriftlichen Einreichunterlagen sind zu senden an hoerbilder@orf.at und inkludieren einen kurzen Lebenslauf mit Geburtsdatum, Ausbildung und eventueller Radio- bzw. Podcasterfahrung, ein kurzes Motivationsschreiben und ein kurzes Exposé (max. 2.500 Zeichen) für ein dokumentarisches Radiofeature, das in Österreich recherchiert werden kann. Weiters ist unter oe1.ORF.at/featuretalente eine kreative Audioselbstpräsentation (max. 5 Minuten) upzuloaden. In dieser sollen die Radiotalente von sich erzählen und von ihren Erwartungen an das Radiomachen. Auch Ausschnitte aus früheren Arbeiten können dabei verwendet werden.
Der/die Gewinner/innen werden bis Mitte November bekanntgegeben. Die Auswahl erfolgt unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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Einsendungen ab sofort an die ORF-III-„zeit.geschichte“-Redaktion
Vor 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg, der mehr als 60 Millionen Menschen das Leben kostete und den gesamten Erdball umfasste. Eine zentrale Rolle in einer starken Erinnerungskultur nehmen jene Menschen ein, die die Zeit des Nationalsozialismus er-bzw. überlebt haben und deren persönliche Eindrücke und Erfahrungen dieses dunkle Kapitel der österreichischen Zeitgeschichte greifbar und begreifbar machen. Die nachfolgenden Generationen haben das Privileg, aus den wertvollen Erzählungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu schöpfen. Und doch wurden noch so viele Geschichten nicht erzählt.
ORF III Kultur und Information ruft aus diesem Anlass Zeitzeuginnen und Zeitzeugen auf, ihre persönlichen Erinnerungen zu schildern. Ob über das Leben in den Jahren des Nationalsozialismus in Österreich oder die Erfahrungen als Soldat im Zweiten Weltkrieg. Gesucht werden Erzählungen sowie Protagonistinnen und Protagonisten für zukünftige Interviews und TV-Produktionen des ORF. Ziel ist es, neue Erfahrungsberichte über diese Zeit digital festzuhalten und so auch nachfolgenden Generationen zugänglich zu machen.
Einsendungen per E-Mail an orf3-zeitzeugen@orf.at oder an die
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Kennwort „Zeitzeugen“
ORF-III-„zeit.geschichte“-Redaktion
Würzburggasse 30, 1136 Wien
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