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Rückkehr zum „Fürstenhof“ ab 14. August in ORF 2
Freitag, 14. August 2020
14.25 Uhr, ORF 2


Untertitelung: ORF TELETEXT S 777
Fast vier Jahre lang spielte sie in der ORF/ARD-Telenovela die Rolle der berechnenden Rosalie Engel: Natalie Alison. Nach zahlreichen Stippvisiten kehrt die gebürtige Wienerin in Folge 3429 am Freitag, dem 14. August 2020, um 14.25 Uhr in ORF 2 zu „Sturm der Liebe“ zurück.
André Konopka (Joachim Lätsch) staunt nicht schlecht, als plötzlich Rosalie Engel freudestrahlend vor ihm steht. Skeptisch vermutet er sofort einen intriganten Plan dahinter, denn Michaels (Erich Altenkopf) Ex-Freundin hat in der Vergangenheit schon so manchem „Fürstenhof“-Bewohner das Leben schwer gemacht. Doch davon will Rosalie nichts mehr wissen, denn sie steht endlich mit beiden Beinen im Leben und ist erfolgreich als Mentalcoach tätig. Doch schon bald beginnt ihre perfekte Fassade zu bröckeln.
"Sturm der Liebe - Teil 3432": Rosalie (Natalie Alison, r.) will André (Joachim Lätsch, l.) helfen, Linda zu vergessen (mit Komparin, h.).

ORF/ARD/Christof Arnold

Rosalie (Natalie Alison, r.) will André (Joachim Lätsch, l.) helfen, Linda zu vergessen (mit Komparin, h.).

Natalie Alison über ihre Rückkehr zu „Sturm der Liebe“: „Es ist ein großartiges Gefühl, nach fünf Jahren wieder zum ,Sturm‘ zurückzukehren. Ich wurde vom gesamten Team so herzlich aufgenommen und es kommt mir vor, als ob ich nie weg gewesen wäre. Ich freue mich sehr auf die kommende Zeit und die abwechslungsreichen Geschichten, die ich spielen darf“, so Natalie Alison zu ihrem Engagement.

Mehr zum Inhalt der Folge am 14. August:

Ein altbekanntes Gesicht kehrt an den Fürstenhof zurück: Rosalie. Michael ist alles andere als erfreut, seiner eigensinnigen Ex-Freundin wieder zu begegnen. Dem nicht genug, scheint Rosalies Aufenthalt sich gefährlich in die Länge zu ziehen. Mit einer romantischen Überraschung hofft unterdessen Steffen, seinen Ausraster bei Franzi vergessen machen zu können. Hildegard raubt die bevorstehende Brasilienreise den Schlaf, während Robert langsam durchschaut, was Vanessa am Herzen hat.
"Sturm der Liebe - Teil 3429": Rosalie (Natalie Alison, r.) taucht am "Fürstenhof" auf und trifft mit André (Joachim Lätsch, l.) gleich einen alten Bekannten.

ORF/ARD/Christof Arnold

Rosalie (Natalie Alison, r.) taucht am "Fürstenhof" auf und trifft mit André (Joachim Lätsch, l.) gleich einen alten Bekannten.

Mit
Léa Wegmann (Franzi),
Florian Frowein (Tim),
Christopher Reinhardt (Steffen),
Natalie Alison (Rosalie),
Erich Altenkopf (Michael) u. a.

Regie: Alexander Wiedl, Lutz von Sicherer
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Römisch-katholische Messen aus dem Stephansdom, evangelische Gottesdienste aus alternierenden Gemeinden
Um gläubigen Menschen und ihrem Wunsch nach Gottesdienstfeiern, Gebeten und religiöser Ansprache entgegenzukommen, hat der ORF zu Beginn der Corona-Krise sein Religionsangebot deutlich ausgebaut. So zeigte ORF III von 15. März bis 28. Mai 2020 wöchentlich, mittwochs und donnerstags um 8.00 Uhr sowie sonntags um 10.00 Uhr, Gottesdienste der römisch-katholischen, der evangelischen sowie der griechisch-orthodoxen Kirche live. Der Mittwochsgottesdienst der evangelischen Kirche Oberwart wird nach wie vor wöchentlich um 8.00 Uhr in ORF III übertragen. Seit Beginn der Corona-Krise waren in ORF III bisher 40 Gottesdienste zu sehen. In Zusammenarbeit mit der ORF-Religionsabteilung übertrug ORF III zu Ostern zusätzlich die Gottesdienste am Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag (10. bis 12. April) live aus dem Wiener Stephansdom – vor bis zu 346.000 Zuseherinnen und Zusehern. Bereits am 27. März verfolgten 365.000 eine Andacht des Papstes mit anschließendem Sondersegen via ORF III (Spitzenwert 433.000).
Aufgrund der positiven Publikumsresonanz sowie der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich der Corona-Zahlen hat sich der ORF dafür entschieden, den Sonntagsgottesdienst in ORF III wieder einzuführen. Geplant sind vermehrte Übertragungen von Feierlichkeiten der römisch-katholischen Kirche aus dem Wiener Stephansdom als auch Gottesdienste der evangelischen Kirche aus alternierenden Gemeinden, jeweils um 10.00 Uhr in ORF III. Nach dem bereits gezeigten evangelischen Gottesdienst aus der Pfarre Bad Goisern am 26. Juli sendet ORF III am Sonntag, dem 16. August, die Heilige Messe aus dem Wiener Stephansdom.
"Mysterien von St. Stephan - Der unbekannte Dom": Stephansdom/Nordturm

ORF/Günter Schilhan

Stephansdom/Nordturm

Die nächsten Termine in ORF III: der Evangelische Gottesdienst am 30. August aus der Pfarre Mödling sowie die Katholischen Messen am 6. und 13. September aus dem Stephansdom. Am 23. August überträgt außerdem ORF 2 live um 9.30 Uhr den Katholischen Gottesdienst mit Diözesanbischof Alois Schwarz aus der Wallfahrtsbasilika Maria Taferl.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz:
„Dem ORF als Rundfunk der Gesellschaft war es während des Corona-Lockdowns besonders wichtig, die Österreicherinnen und Österreicher in dieser Krise nicht allein zu lassen und den Gläubigen Hoffnung in Form von Gottesdiensten im Fernsehen und Radio zu geben. Der enorme Publikumszuspruch für unser verstärktes mediales Religionsangebot in den vergangenen Monaten zeigt das Bedürfnis der Menschen nach religiöser Erbauung und Ermutigung. Die Öffnung der Kirchen nach dem Lockdown ist sehr positiv, dennoch mahnen die aktuellen Entwicklungen zur Vorsicht. Daher ist es uns ein großes Anliegen, diese Vorsicht zu unterstützen und gemeinsam mit der Katholischen und Evangelischen Kirche auch weiterhin vermehrt Gottesdienste zu übertragen.“
Bischof der Evangelischen Kirche A.B. Mag. Michael Chalupka:
„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Er lebt auch nicht nur von der Information, so wichtig diese in den Zeiten der Corona-Pandemie ist. Der ORF ist seinem öffentlich-rechtlichem Anspruch in dieser Zeit in doppelter Weise gerecht geworden. Als Informationsdrehscheibe, die geholfen hat einzuordnen und Orientierung in unsicheren Zeiten zu vermitteln und als Ort der Begegnung und Gemeinschaft, dort wo diese nicht in gewohnter Weise physisch gelebt werden konnte. Die Feier des Gottesdienstes am Sonntag ist vielen Menschen in Österreich eine Herzensangelegenheit und ein Anker im Alltag. Deshalb ist das Angebot, einen Gottesdienst im Fernsehen mitfeiern zu können, gerne angenommen worden. Auch wenn es jetzt wieder Gottesdienste in den Kirchen gibt, sind sie doch noch nicht für alle zugänglich. Gerade Menschen, die zu Risikogruppen gehören, finden hier eine Form der Besinnung, die trägt.“
Dompfarrer Toni Faber:
„Wie sehr bemühen sich Christinnen und Christen auf der ganzen Welt, der Corona-Pandemie angesichts des unendlichen Leides auch etwas Positives abzugewinnen und Gemeinschaft trotz Kontaktbeschränkungen zu erleben! Dank der Initiative von ORF III haben wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt, unsere Übertragungsmöglichkeiten der Gottesdienste aus dem Stephansdom aufzurüsten. Die Umstellung auf eine digitalisierte Kameratechnik war schon lange ein Wunschtraum, jetzt wurde er Realität. In der kommenden Zeit werden aus dem Dom übertragene Sonntagsgottesdienste zu einer Einladung, sich geistliche Erbauung schenken zu lassen – damit der Sonntag nicht ohne pulsierendes Herz bleibt.“
ORF-Stiftungsrat MMag. Bernhard Tschrepitsch:
„Ich freue mich, dass der ORF – besonders in Zeiten der Krise – vermehrt auf die Live-Übertragung von Gottesdiensten setzt. ORF III hat hier eine Vorreiterrolle übernommen und geht in besonderer Weise auf die Bedürfnisse und die veränderten Sehergewohnheiten der Menschen ein. Durch die Übertragungen der Gottesdienste wird nicht nur ein möglichst barrierefreier Zugang zu Glaubensfeiern ermöglicht, sondern auch ein Zeichen des Zusammenhalts gesetzt. Den Wunsch, Menschen überall zu erreichen, teilen der öffentlich-rechtliche Rundfunk und die Katholische wie die Evangelische Kirche in Österreich.“
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Slavia Prag, Dortmund, Slovan Liberec und Ajax als Gegner
Mit der ersten Runde des UNIQA ÖFB-Cups starten die Fußball-Bundesligisten von 28. bis 30. August 2020 in die neue Pflichtspielsaison. Die erste Runde der tipico Bundesliga steht von 11. bis 13. September auf dem Programm. Davor gilt es für die Klubs ihre Form gegen möglichst starke Teams zu testen. ORF SPORT + überträgt ab Dienstag, dem 11. August, Testspiele der Bundesliga-Klubs live.
Folgende Spiele mit attraktiven Gegnern wurden (aktueller Planungsstand) fixiert:
Dienstag, 11. August, 16.55 Uhr:
Sturm Graz – Slavia Prag (Kommentator Florian Prates)
Mittwoch, 12. August, 16.55 Uhr:
Altach – Borussia Dortmund (Kommentator Thomas König)
Samstag, 15. August, 15.55 Uhr:
Rapid Wien – Slovan Liberec
Sonntag, 16. August, 15.55 Uhr:
Live-Fußball-Testspiel Austria Wien – Borussia Dortmund (Kommentator Thomas König)
Dienstag, 18. August, 17.55 Uhr:
Live-Fußball-Testspiel Wolfsberg – Ajax Amsterdam (Kommentator Hannes Orasche)
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  • Public Screening am Kapitelplatz findet unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen im Jubiläumsjahr statt.
  • Siemens Fest>Spiel>Nächte zeigen acht Produktionen aus dem aktuellen Festspielprogramm. Zwei davon live.
  • Verbesserung der Tontechnik: Ein neues Soundsystem für eine einzigartige Akustik.
Seit 2002 lockten die Siemens Fest>Spiel>Nächte 1 Mio. Besucherinnen und Besucher auf den Kapitelplatz, wo sie vor der malerischen Kulisse der Salzburger Altstadt historische und aktuelle Festspiel-Highlights erleben konnten. Auch im Festspiel-Jubiläumsjahr 2020 kann das beliebte Public Viewing am Kapitelplatz – veranstaltet von den Salzburger Festspielen, Siemens Österreich, Unitel und dem ORF Salzburg – nun stattfinden, wenn auch unter speziellen Sicherheitsvorkehrungen. Bei freiem Eintritt und mit begrenzter Besucherzahl – aufgrund der aktuellen Bestimmungen wird nur mit Platzkarte nach Anmeldung Einlass gewährt – werden von 1. bis 30. August wieder Festspielproduktionen auf einer tageslichttauglichen LED-Leinwand gezeigt. Ein neu ausgeklügeltes Soundsystem mit Raumsimulation verspricht eine einzigartige Akustik am Kapitelplatz.
Absolutes Highlight dieses Jahr sind die beiden Liveübertragungen der Opern Elektra am 1. August sowie Così fan tutte am 2. August, jeweils um 17.00 Uhr direkt aus den Festspielhäusern. Der 100. Geburtstag des Jedermanns am 22. August wird mit gleich vier „Jedermann“-Vorstellungen gefeiert. Neben den hochkarätig besetzten Produktionen aus den Jahren 2000, 2004 und 2010, können sich Besucher um 19.00 Uhr den diesjährigen „Jedermann“ mit Tobias Moretti und der mit Spannung erwarteten neuen Buhlschaft Caroline Peters in den Hauptrollen ansehen.
Auch sonst bietet das Programm für jeden Geschmack etwas: Verdis Aida, Orphée aux enfers von Jacques Offenbach, die beliebte Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart oder das diesjährige Festspiel-Konzert von Anna Netrebko. Der prächtigen Festspielvergangenheit wird mit Karajans Don Giovanni aus dem Jahr 1987 gedacht.
Auf der Siemens Fest>Spiel>Nächte-Webseite gibt es die Möglichkeit großartige Preise zu gewinnen (www.siemens.at/festspielnaechte). Unter allen Teilnehmern werden als Hauptpreis ein Festspiel-Package für 2 Personen mit Premierenkarten für die Inszenierung des Jedermann 2021 verlost.

Platzkarten unter tickets.ORF.at

Die Platzkarten sind ab sofort online unter tickets.ORF.at verfügbar. Ohne personalisierte Karte kann dieses Jahr aufgrund Corona-Verordnungen leider kein Eintritt gewährt werden. Mit Abstandsregeln, Mund-Nasen-Schutzpflicht auf dem Veranstaltungsgelände und einer begrenzten Zuschaueranzahl wird den Besuchern ein sicheres Kulturvergnügen ermöglicht.

Mehr Infos zu den Sicherheitsmaßnahmen:

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Mit Stars wie Kaufmann, Netrebko, Eyvazov und Buchbinder ab 14. August im Rahmen der TV-Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“
Jonas Kaufmann, Anna Netrebko, Yusif Eyvazov, Rudolf Buchbinder und viele andere Stars der Klassikwelt präsentiert das am 14. August startende Grafenegg Festival heuer auf der spektakulären Open-Air-Bühne des Wolkenturms. Das 32 Hektar große Festivalgelände bietet genügend Platz, um Besucherinnen und Besucher auch in Zeiten der Corona-Krise sicher zu empfangen. Um ganz Österreich an diesem musikalischen Hochgenuss teilhaben zu lassen, überträgt ORF III Kultur und Information erstmals vier Konzerthöhepunkte des glanzvollen Festivalprogramms live-zeitversetzt für das TV-Publikum.
Im Rahmen der Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“ stehen die Eröffnung mit u. a. Starpianist und Intendant Rudolf Buchbinder sowie dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich (14. August), ein Liederabend mit Startenor Jonas Kaufmann und Pianist Helmut Deutsch (16. August), ergreifende Opern-Arien mit Anna Netrebko und Yusif Eyvazov, begleitet von den Wiener Symphonikern, (30. August) sowie das große Festivalfinale mit Rudolf Buchbinder und den Wiener Philharmonikern am 6. September, jeweils um 20.15 Uhr auf dem Programm. Weiters berichtet „Kultur Heute“ in drei Spezialsendungen am 14. und 28. August sowie am 4. September, jeweils um 19.45 Uhr, direkt aus Grafenegg, begrüßt die Stars des Festivals zum Gespräch und gibt Einblicke in die Vorbereitungen sowie das diesjährige Programm, das u. a. den musikalischen Jahresregenten Ludwig van Beethoven würdigt.
Die Klassikplattform „fidelio“ (www.myfidelio.at) gestaltet einen Grafenegg-Schwerpunkt mit ausgewählten Live-Übertragungen des heurigen Festivals sowie Video-on-Demand-Highlights der vergangenen Jahre.
Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner: „Die Fernsehübertragungen des Grafenegg Festivals belegen eindrucksvoll den Stellenwert der einzigartigen Niederösterreichischen Kulturlandschaft. Mit dem ORF haben wir einen starken Partner an unserer Seite, um Kultur und Musik in Grafenegg einem noch breiteren Publikum zugänglich machen.“
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Es freut mich besonders, dass wir die langjährige Erfolgspartnerschaft mit dem Kulturland Niederösterreich auch im Corona-Jahr 2020 ausbauen können und vom Grafenegg Festival, mit dem uns eine hervorragende Zusammenarbeit seit der ersten Stunde verbindet, heuer noch mehr hochkarätige Konzerte präsentieren. Grafenegg ist der Inbegriff für Topqualität und schafft es dank Intendant Rudolf Buchbinder auch in seiner bisher herausforderndsten Saison ein erstklassiges Programm mit Weltstars wie Anna Netrebko und Jonas Kaufmann oder Spitzenorchestern wie den Wiener Philharmonikern zu realisieren. Der ORF bietet dafür die größte mediale Bühne im besten Sinn der öffentlich-rechtlichen Kulturvermittlung und -vervielfältigung. Unser Publikum kann sich auf vier herausragende Konzerte freuen!“
Rudolf Buchbinder, künstlerischer Leiter des Grafenegg Festivals: „Gerade in diesem Jahr, in dem der Kulturbetrieb geprägt ist von Absagen, haben wir in Grafenegg einen besonderen Auftrag zu erfüllen. Wir wollen – ja, müssen – die Musik zu den Menschen bringen. Ich freue mich deshalb besonders, dass wir in Grafenegg sowohl für ein Publikum vor Ort als auch – dank der engen Partnerschaft mit dem ORF – für Zuhörerinnen und Zuhörer zu Hause spielen können.“
Vier hochkarätige Live-Konzerte vom Grafenegg Festival mit Stars wie Kaufmann, Netrebko, Eyvazov und Buchbinder in ORF III

ORF/Günther Pichlkostner

Starpianist und Intendant Rudolf Buchbinder, Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner und ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz

Das Grafenegg Festival 2020 in ORF III im Detail:

Am Freitag, dem 14. August, öffnet Grafenegg seine Pforten und ORF III präsentiert anschließend an „Kultur Heute Spezial“ (19.45 Uhr) mit der glanzvollen Eröffnung das erste von vier „Wir spielen für Österreich“-Konzerten live-zeitversetzt vom Wolkenturm. An der Seite von Grafenegg-Intendant und Pianist Rudolf Buchbinder musizieren das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, Violinist Emmanuel Tjeknavorian, Trompeter Simon Höfele und Violoncellistin Harriet Krijgh. Zum Auftakt des Abends erklingt die Ouvertüre zu Ludwig van Beethovens Ballett „Die Geschöpfe des Prometheus“; zum Abschluss steht Beethovens Tripelkonzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester in C-Dur auf dem Spielplan. Außerdem ist die Uraufführung des diesjährigen Auftragswerks des Festivals zu hören und zu sehen: „Ypsilon, A Poem for Trumpet and Orchestra in five scenes“ der griechischen Dirigentin und Komponistin Konstantía Gourzí, die auch die musikalische Leitung des Abends innehat und gleichzeitig Composer in Residence des diesjährigen Festivals ist.
"Wir spielen für Österreich: Grafenegg öffnet die Pforten": Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

ORF/ORF III/Mark Glassner

Tonkünstler-Orchester Niederösterreich

Am Sonntag, dem 16. August, folgt das nächste Festival-Highlight: „Jonas Kaufmann live aus Grafenegg“ (20.15 Uhr) im Rahmen von „Erlebnis Bühne LIVE“. Im Mittelpunkt des Konzerts steht ein Meilenstein des romantischen Kunstliedes: der Liedzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert und Wilhelm Müller. An der Seite des Startenors ist Pianist Helmut Deutsch zu erleben.
Am Sonntag, dem 30. August, stimmt das von Felix Breisach im Juni für ORF 2 aufgezeichnete TV-Konzert „Eine musikalische Reise durch Grafenegg“ (19.15 Uhr), das als Ersatz für die abgesagte traditionelle Sommernachtsgala konzipiert wurde, auf ein weiteres Kulturereignis der Superlative ein. Um 20.15 Uhr geben Anna Netrebko und Yusif Eyvazov gemeinsam mit den Wiener Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Speranza Scappucci beliebte Opern-Arien aus Giuseppe Verdis „Nabucco“ und „Il trovatore“, Antonín Dvořáks „Rusalka“, Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Giacomo Puccinis „Tosca“, und „Madama Butterfly“ sowie ein Intermezzo aus „Manon Lescaut“ zum Besten. Weiters steht das neapolitanische Lied „Non ti scordar di me“ von Ernesto de Curtis auf dem Programm.
Als Festivalfinale überträgt „Erlebnis Bühne LIVE“ am Sonntag, dem 6. September, das Abschlusskonzert von Rudolf Buchbinder und den Wiener Philharmonikern live-zeitversetzt um 20.15 Uhr. Dieses steht ganz im Zeichen des Jahresregenten Ludwig van Beethoven. Gemeinsam mit dem Spitzenorchester stellt der Ausnahmepianist und künstlerische Leiter des Grafenegg Festivals zwei Klavierkonzerte des Komponisten – Nr. 2. in B-Dur und Nr. 3 in c-Moll – in den Mittelpunkt.
Für die TV-Regie der ersten beiden Konzerte zeichnet Dick Kuijs verantwortlich, für die beiden anderen Übertragungen Karina Fibich.
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Barrierefreiheit für alle Zielgruppen: Nachrichten leicht verständlich
Gut eine Million Menschen hat in Österreich Lese- und Schreibschwächen. Auch diese große Gruppe soll täglich mit wichtigen Informationen versorgt werden. Deshalb startet ORF.at nun das Infofenster „Einfache Sprache“. Dieses kann man sich am Fuß des Nachrichtentickers einrichten und so das Wichtigste leicht verstehbar erfassen.
„Wenn wir den Anspruch haben, alle Österreicherinnen und Österreicher mit den wichtigsten Nachrichten zu erreichen, dann müssen wir auch in allen Sprachniveaus verständlich sein“, sagt ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger. Seit langem erfüllt ORF.at die Barrierefreiheit-Richtlinien, um verschiedene Zielgruppen mit Einschränkungen mit allen Informationen erreichen zu können.
Pius Strobl, Leiter des Humanitarian Broadcasting und damit auch Verantwortlicher für dem Ausbau der Barrierefreiheit im ORF: „Die Inklusion von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten beim Lesen haben, ist für mich ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Mit Nachrichten in einfacher Sprache erleichtert der ORF diesen Menschen nicht nur das Verstehen von aktuellen Informationen. Er gibt ihnen im Rahmen der Inklusiven Lehrredaktion auch die Möglichkeit, aktiv am journalistischen Prozess mitzuwirken und so ein Teil der Nachrichtenwelt zu werden. Wir schaffen damit eine echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Strobl.
Mit dem neuen Modul „ORF.at einfache Sprache“ sollen all jene erreicht werden, die einen inhaltlich einfacheren Zugang zu den Nachrichten benötigen. Am Fuß der blauen Seite kann man sich, egal ob am Handy, Tablet, Desktop oder auch Fernseher, das Fenster „Nachrichten in einfacher Sprache“ einrichten. Täglich erscheinen in diesem Fenster dann Nachrichten leicht erfassbar dargeboten. Auch stets ausgestattet mit einem informativen Bild. Deutlich größer fällt auch die Schrift im Fenster „Einfache Sprache“ aus und soll damit auch eine notwendige Leseerleichterung bringen.
Thomas Prantner, stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien: „Das neue ORF.at-Angebot ,Nachrichten in einfacher Sprache‘ ist eine wichtige Initiative im Rahmen der Digitalisierungsoffensive und ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Informations- und Bildungsauftrages des ORF.”
Angeboten werden die Nachrichten in Einfacher Sprache auch vom ORF-TELETEXT, der bereits seit 2017 ab der Seite 470 „Nachrichten leicht verständlich“ anbietet. „Ich freue mich, dass nach mehrjährigen Bemühungen nun endlich beide öffentlich-rechtlichen Medienangebote der ORF Online und Teletext GmbH, nämlich der ORF TELETEXT und ORF.at, Informationen in einfacher Sprache anbieten können.“, sagt Karl Pachner, Geschäftsführer von ORF Online und Teletext.

Gemeinsame Kooperation

Möglich ist dieses Angebot durch eine enge Kooperation zwischen dem ORF und der Austria Presse Agentur, die seit Längerem Nachrichten in leichter Sprache anbietet. Die von der APA bereitgestellten Meldungen in leichter Sprache werden nun ausgebaut, ist doch die Inklusive Lehrredaktion im Jänner 2020 vom KURIER in den ORF übersiedelt, wo sie beim Humanitarian Broadcasting ihre neue Heimat gefunden hat. Seitdem ist die Lehrredaktion zur zentralen Instanz für Nachrichten in einfacher Sprache geworden – etwa als Unterstützung für das mittlerweile sehr beliebte Nachrichtenformat in der sonntäglichen „Wow“-Show von Rolf Rüdiger und Robert Steiner in Radio Wien oder als Beitragsgestalter für Nachrichten in einfacher Sprache auf ORF III.
„Es freut mich sehr, dass es jetzt mit dem ORF-Ticker in einfacher Sprache auf ORF.at  ein tägliches und aktuelles Nachrichtenformat nicht nur für Menschen mit Lernbehinderungen gibt, sondern es auch die Tür zur Welt für viele ältere Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und Kindern öffnet.“, sagt Franz-Joseph Huainigg, Beauftragter für Barrierefreiheit im ORF Humanitarian Broadcasting.
Die Inklusive Lehrredaktion besteht aus sechs Menschen mit Lernbehinderungen, die täglich Nachrichten in einfacher Sprache produzieren. Das vom Fonds Soziales Wien unterstützte Projekt dient als Berufsvorbereitungsprogramm und ist auf drei Jahre ausgelegt. Bewusst will man von den Trägerorganisationen darauf hinarbeiten, dass die Absolventen der Lehrredaktion in der Lage sind, in einer Redaktion einen Job zu finden

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