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Fässlacher und Schottenberg präsentieren „Die perfekte Geburtstagsgala“
Am Nationalfeiertag, dem 26. Oktober 2011, startete ORF III Kultur und Information seinen Sendebetrieb. Zum zehnjährigen Jubiläum am Dienstag, dem 26. Oktober 2021, ist ein ganz besonderer Programmabend geplant, an dem die Zuseherinnen und Zuseher aktiv teilhaben können. Nachdem um 20.15 Uhr ORF-III-Moderator Peter Fässlacher und Schauspieler Michael Schottenberg „Die perfekte Geburtstagsgala“ ausrichten, ist ab 21.05 Uhr das Publikum gefragt. Dieses kann schon ab 15. Oktober per Online-Voting abstimmen, welche drei „ORF III Sternstunden“ es anschließend an die Gala, ab 21.05 Uhr, zum Wiedersehen geben soll.

Der Programmabend und das Voting zum zehnten Sendergeburtstag:

Es ist „Die perfekte Geburtstagsgala“ – oder doch nicht? Peter Fässlacher und Michael Schottenberg sind voller Vorfreude auf das Publikum, die VIP-Gäste sind eingecheckt, die schönsten und skurrilsten Momente aus zehn aufregenden Jahren ORF III aus dem TV-Archiv herausgesucht und dann will irgendwie nichts so klappen, wie es soll. Ob die beiden den Abend noch retten können, wird sich zeigen – am Dienstag, dem 26. Oktober, um 20.15 Uhr.
Die Abstimmung läuft ab 15. Oktober zehn Tage lang unter tv.orf.at/orf3. Votingschluss ist Montag, 25. Oktober, 12.00 Uhr.
Danach bestimmen die Zuseherinnen und -Zuseher das ORF-III-Programm: Zu sehen sind ab 21.05 Uhr drei „ORF III Sternstunden“ vergangener Jahre, die bis zum Vortag via Online-Voting ermittelt werden. Zur Auswahl stehen jeweils drei Produktionen aus den Kategorien Kleinkunst, Popularmusik und Klassik.

Zur Auswahl stehende „ORF III Sternstunde“-Sendungen:

„ORF III Sternstunde“ – Kleinkunst:
  • „Michael Niavarani – So bin ich wirklich“
  • „Kabarett im Turm: Gery Seidl – Total Spezial“
  • „Kabarett unter Sternen: Tafelrunde Open Air – Die besten Momente“
„ORF III Sternstunde“ – Popularmusik:
  • „DENK mit KULTUR: Andreas Vitásek und Ingrid Thurnher“
  • „Sternstunde des Austropop – Die besten Momente“
  • „Das große Musical-Konzert der Vereinigten Bühnen Wien“
„ORF III Sternstunde“ – Klassik:
  • „Aus dem Belvedere: Das große Klassik-Open-Air“
  • „Elīna Garanča – Klassik unter Sternen 2019“
  • „André Hellers Hauskonzerte: Günther Groissböck“
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Von Udo Jürgens’ Song-Contest-Triumph 1966 bis zum Haider-Putsch 1986
Es gibt historische Momente, die Österreich besonders geprägt haben. Tage, die unvergessen geblieben sind und durch die sich im Land etwas verändert hat. Sie sind zu österreichischen Schicksalstagen geworden. Für eine neue Sendereihe sucht ORF III Kultur und Information Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die sich an einen dieser prägenden Tage erinnern und ihre Erlebnisse und Eindrücke schildern wollen bzw. private Filmaufnahmen besitzen, die an diesen Tagen hergestellt wurden.
Interessenten schreiben an orf3-zeitzeugen@orf.at oder an die Postadresse Kennwort „Zeitzeugen“ an die ORF-III-„zeit.geschichte“-Redaktion in der Würzburggasse 30, 1136 Wien.
Wer kann sich besonders gut an folgende Schicksalstage erinnern?

5. März 1966: Der Song-Contest-Triumph von Udo Jürgens

Es war ein unvergesslicher musikalischer Sieg für Österreich und sollte 48 Jahre lang unerreicht bleiben: Udo Jürgens verzauberte am 5. März 1966 mit der Ballade „Merci, Chérie“ die Herzen der Europäer/innen und gewann den Eurovision Song Contest. Ein historischer Tag für alle Österreicher/innen, die Jürgens sogleich als Nationalhelden feierten.

8. Februar 1972: Der Schranz-Rummel

Am 31. Jänner 1972 brach in Österreich eine Welt zusammen. In Sapporo in Japan wurde Karl Schranz, der erfolgreichste Skifahrer Österreichs, von den Olympischen Winterspielen ausgeschlossen. Doch nur ein paar Tage später zeigten die Österreicher/innen dem Tiroler Ski-Ass ihre volle Unterstützung: Schranz fuhr triumphal in Wien ein, untermalt vom Jubel Zehntausender Fans. Die Straßen waren zum Bersten voll. Der „Schranz-Rummel“ hatte die Stadt am 8. Februar 1972 voll im Griff.

1. August 1976: Der Reichsbrückeneinsturz und der Unfall Niki Laudas

Gleich zwei Schreckensereignisse machten den 1. August 1976 zu einem der schwärzesten Tage der österreichischen Nachkriegszeit: In den Morgenstunden stürzte die Reichsbrücke in Wien ein, unzählige Schaulustige pilgerten zur Unfallstelle, um das Unfassbare mit den eigenen Augen zu sehen. Parallel dazu verlor Österreich am Nürburgring beinahe eine seiner wichtigsten Sportikonen: Niki Lauda verunglückte während eines Formel-1-Rennens schwer und kam mit starken Verbrennungen gerade noch mit dem Leben davon.

13. September 1986: Der Haider-Putsch

Ein milder Herbsttag in Innsbruck wurde zum politischen Erdbeben für Österreich. Die Rede ist vom 13. September des Jahres 1986, als Jörg Haider sich mit einem Putsch an die Spitze der FPÖ katapultierte und somit Neuwahlen und die Entstehung einer rechten Bewegung im Land initiierte.
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Einreichfrist bis 2. November 2021
Das Filmförderprogramm „Pixel, Bytes + Film“ des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (BMKÖS) – realisiert in Partnerschaft mit ORF III Kultur und Information – wird auch 2022 wieder fortgeführt. Ab sofort sind Künstler/innen dazu aufgerufen, sich für die nächste Programmausgabe zu bewerben.
Finanzielle Unterstützung gibt es für die Entwicklung und Umsetzung neuer audiovisueller Formate im transmedialen und digital-innovativen Kontext – begleitet von Maßnahmen zur Weiterbildung, theoretischen Auseinandersetzung und professionellen Vernetzung. Gesucht werden Filmprojekte, die sich mit digitalen Technologien der Bildproduktion – u. a. digitale Animation, 3D-Motion-Capturing, VR, AR, 360°, künstliche Intelligenz – auseinandersetzen und deren formales Spektrum und erzählerische Möglichkeiten ausloten. Pro Projekt stellt das BMKÖS ein Produktionsbudget in Höhe von bis zu 35.000 Euro zur Verfügung.
Pixel, Bytes & Film - Artist in Residence

ORF/ORF III

ORF III unterstützt die Projekte in der Postproduktion, öffnet sein Archiv für künstlerische Recherche und präsentiert die entstandenen filmischen Arbeiten in der dazugehörigen Sendung „Pixel, Bytes + Film – Artist in Residence“.
Alle Informationen zu Ausschreibung und Bewerbungsmodus sind unter tv.ORF.at/stories/Pixel-Bytes-und-Film-neue-staffel-2022-call-einreichungen100.html zu finden. Die Einreichfrist endet am 2. November 2021.

Zur Umsetzung:

Die teilnehmenden Konzepte werden bis Mitte Dezember 2021 von einer Fachjury ausgewählt und anschließend im Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Dezember 2022 realisiert. Je nach Format ist die Präsentation der fertigen Arbeiten im Jahr 2023 in ORF III im Rahmen der Sendung „Pixel, Bytes + Film – Artist in Residence“ vorgesehen. Darüber hinaus werden die Arbeiten auch in der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) zur Verfügung gestellt. Alle Rechte an den Arbeiten verbleiben bei den Künstler/innen. Anfallende Drittrechte müssen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Vorfeld geklärt werden.

Zur Projektpartnerschaft „Pixel, Bytes + Film“:

Der digitale Wandel beeinflusst Produktion und Rezeption zeitgenössischer Kunst fortlaufend. Neue technologische Möglichkeiten, neue Medien und Verwertungsformen bieten künstlerisch hohes Innovationspotenzial – in besonderem Maße im audiovisuellen Bereich.
„Pixel, Bytes + Film“, das u. a. in der ORF-III-Sendereihe „Artist in Residence“ Eingang findet, reagiert seit Jahren auf das große Interesse von Künstler/innen, filmische Ausdrucksformen über die herkömmlichen Formate im Kino-, Fernseh- und Ausstellungskontext hinaus weiterzuentwickeln. Hierfür bedarf es finanzieller Unterstützung, aber auch des Zugangs zu Technologien und fachlicher Expertise, um eigene Fähigkeiten und vorhandenes Wissen zu erweitern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Verbreitung und Sichtbarkeit der entstandenen Arbeiten.
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Der mehrsprachige Redewettbewerb startet in den 13. Durchgang
Anmeldung auf der Homepage sagsmulti.ORF.at von 1. Oktober bis 7. November 2021
Am 1. Oktober 2021 startet die Anmeldephase für den 13. Durchgang von „SAG’S MULTI!“. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler ab der 7. Schulstufe aus ganz Österreich, sich über ihre Lehrerinnen und Lehrer für den mehrsprachigen Redewettbewerb anzumelden. Bis zum 8. November 2021 ist dann Zeit für die Registrierung auf der Homepage sagsmulti.ORF.at. Spätestens am 15. November sollten dann Videos mit Kurzreden (drei bis vier Minuten) für die Vorrunde auf der Homepage hochgeladen werden. Seit Oktober 2020 hat der ORF die Trägerschaft für den Wettbewerb und bietet damit die mediale Bühne für die mehrsprachigen Talente.

Bundespräsident hat den Ehrenschutz übernommen

Wie schon im vergangenen Jahr hat Bundespräsident Alexander Van der Bellen auch für diesen Durchgang den Ehrenschutz übernommen. Er unterstreicht die Bedeutung von Mehrsprachigkeit und die Bereitschaft der eigenen Meinung Stimme zu geben: „Gehört zu werden, das war einer der wichtigsten Gründe teilzunehmen – zu Recht! Die Bühne von ,SAG’S MULTI!‘ ist dazu euer Lautsprecher und die zweisprachige Rede ist euer Werkzeug dazu. Liebe Schülerinnen und Schüler, ich kann euch nur ermuntern – sagt was euch bewegt! Eure Themen und Reden haben Relevanz – wir wollen euch hören und sehen“, so Bundespräsident Alexander Van der Bellen in seiner Videobotschaft zum Start von „SAG’S MULTI!“ in diesem Schuljahr.

Alexander Wrabetz „Integration und Internationalität – zentrales Zukunftsthema“

„Integration ist gerade mit der Internationalität junger Menschen ein zentrales Zukunftsthema. Deshalb freut es mich sehr, dass der ORF nun schon zum zweiten Mal im Rahmen des Redewettbewerbs ‚SAG’S MULTI!‘ mehrsprachigen Redetalenten eine Bühne bieten kann. In zweisprachigen Beiträgen können junge Menschen Position beziehen, das Publikum bewegen und so zur Pluralität im öffentlichen Diskurs beitragen“, betont ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.
Das Besondere an „SAG’S MULTI!“ ist, dass in der Rede zwischen Deutsch und der Erstsprache oder einer erlernten Fremdsprache mehrmals gewechselt werden muss. Wer sich in der Vorrunde qualifiziert, tritt in der Hauptrunde vor Jury und Publikum an. In der Finalrunde heißt es dann neue Rede, neues Thema – vor noch mehr Zuhörer/innen via Live-Stream. Das Leitthema des diesjährigen Redewettbewerbs lautet „Wer ist Wir?“, inspiriert vom Buch „Wir“ der Kulturwissenschafterin Judith Kohlenberger. Fünf weitere Themengebiete laden die jungen Redetalente ein, Position zu beziehen.

Mehr als zwölf Jahre Erfolgsgeschichte

Das zentrale Team für die Umsetzung unter Leitung des CSR-Chefs Pius Strobl sind Eser Akbaba und Peter Wesely. Eser Akbaba ist seit 2009 als Moderatorin für den ORF tätig, sie ist Buchautorin und selbst mit drei Muttersprachen aufgewachsen: Türkisch, Zaza und Deutsch. Peter Wesely hat als Generalsekretär des Vereins „Wirtschaft für Integration“ den Wettbewerb 2009 erfunden. In den 1980er und 1990er Jahren war er Redakteur der ORF-Abteilungen Religion in Hörfunk und Fernsehen, weitere berufliche Stationen waren u. a. Pressesprecher der Caritas Wien und der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien.
Als Partner in der organisatorischen Umsetzung unterstützt weiterhin EDUCULT – Denken und Handeln in Kultur und Bildung.
89 Sprachen waren insgesamt seit Beginn von „SAG’S MULTI!“ im Jahr 2009 zu hören.
Im vergangenen Schuljahr waren trotz COVID-19 350 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich von ihren Schulen für den mehrsprachigen Redewettbewerb „SAG’S MULTI!“ nominiert worden. 133 junge Sprachtalente zwischen 13 und 20 Jahren haben sich nach Vorrunde und Hauptrunde für die Finalrunde qualifiziert. Am 22. Juni 2021 sind die besten 32 Redner/innen im Rahmen einer Preisverleihung im ORF RadioKulturhaus ausgezeichnet worden.

Link:

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Von 25. September bis Ende Oktober in Ö1, ORF 2 und auf religion.ORF.at
Der Herbst ist – dank des Farbenspiels der Natur – eine der schönsten Jahreszeiten für ausgedehnte Bergtouren und Wanderungen. Und auch eine beliebte Zeit zum Pilgern. Damit die Seele Schritt halten kann: Gehen ist das beste Tempo für Körper, Geist und Seele – das belegen nicht nur wissenschaftliche Erkenntnisse, sondern auch die Erfahrungen von mehr und mehr Wanderbegeisterten und Pilgerinnen und Pilgern. Diese Art von Bewegung ist in den vergangenen Jahren zum Boom, Trend, gar Hype geworden. Dabei ist die Lebenskunst des Gehens schon Jahrhunderte alt und vielen Religionen und Traditionen bekannt. Auf dem Weg durch die Natur und Welt näher zu sich selbst oder zu einer transzendenten, spirituellen Quelle, zu Gott finden: Pilgern ist die älteste, bis in die Spätantike zurückreichende Form des bewussten Wanderns – mit einem örtlichen und einem geistigen Ziel. Mittlerweile gibt es weltweit und auch in Österreich ein dichtes Netz an Wander- und Pilgerwegen, das zum Aufbrechen einlädt.
Die ORF-Abteilung „Religion und Ethik“ bietet von 25. September bis Ende Oktober 2021 einen multimedialen Programmschwerpunkt über das Gehen, Wandern und Pilgern, über das Überwinden von körperlichen und mentalen Grenzen und über Lebens-Wege und Ziele.

Die einzelnen Programmpunkte im Überblick:

Radio:

  • Logos – Glauben und Zweifeln: „Meditieren mit den Füßen – Oder: Was wir beim Wandern und Pilgern erfahren können“ (25. September, 19.05 Uhr, Ö1)
  • Praxis – Religion und Gesellschaft: „Die Autobahn Gottes – Pilgern auf dem Jakobsweg“ (29. September, 16.05 Uhr, Ö1)
  • Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen: „Erst Jakobsweg, dann Hadsch“ (3. Oktober, 7.05 Uhr, Ö1)
  • Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen: „Pilgern als Auszeit vom Alltag und als Weg ins Innerste – Eine Wallfahrt nach Mariazell“ (10. Oktober, 7.05 Uhr, Ö1)
  • Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen, „Venedig, Athos und der Ganges – Axel Seidelmann über die Spiritualität des Reisens“ (10. Oktober, 7.05 Uhr, Ö1)
  • Lebenskunst – Begegnungen am Sonntagmorgen, „Mekka von innen – Eine Reportage aus der Hauptstadt des Islam“ (17. Oktober, 7.05 Uhr, Ö1)

TV:

  • Religionen der Welt: „Viele Wege – ein Ziel“ (16. Oktober, 16.55 Uhr, ORF 2)
  • Orientierung: „Frauenpilgertag“ (24. Oktober, 12.30 Uhr, ORF 2)
  • Was ich glaube: „Vom Gehen“ (24. Oktober, 16.55 Uhr, ORF 2)

Online/religion.ORF.at:

  • „Verpönt und verboten: Warum Pilgern im Protestantismus tabu war“ (Oktober 2021)
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