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Ab der Saison 2021/22
Die UEFA Europa League kehrt ab der Saison 2021/22 in den ORF zurück. Der ORF hat sich für drei Jahre die Rechte an einem Live-Spiel pro Runde in der UEFA Europa League und der neu geschaffenen UEFA Europa Conference League gesichert. Damit ist für diesen Zeitraum gewährleistet, dass die internationalen Leistungen der österreichischen Bundesliga-Klubs in den UEFA-Klub-Bewerben in gewohnter redaktioneller und qualitativer Top-Qualität wieder im heimischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sind. Die Übertragungen werden auch via ORF-TVthek bereitgestellt.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, nach der positiven Rechte-Entwicklung rund um die aktuelle Bundesliga-Saison, künftig auch wieder Live-Spiele der österreichischen Europa-League-Teilnehmer im ORF anzubieten. Das ist in einer für den heimischen Profifußball sehr schweren Zeit eine Win-Win-Situation für die Fußballfans, die Vereine und den ORF gleichermaßen. Ich gratuliere TV-Sportchef Hans Peter Trost und Sportrechteexperte Martin Szerencsi für ihre sehr gute Arbeit.“
TV-Sportchef Hans Peter Trost: „Der internationale Vereinsfußball ist zurück im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und das zu verantwortbaren Konditionen. Das ist bei den bekannten Voraussetzungen durchaus eine sportliche Sensation, über die wir uns für unser Publikum freuen.“
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Mit einem neuen Videoarchiv zum Thema „Wissenschaft und Forschung“ und – in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien – der Erweiterung des bereits bestehenden „Medienarchivs Judentum“ baut die ORF-TVthek ab sofort ihre zeit- und kulturhistorischen Archive auf insgesamt 34 mit zusammen ca. 3.500 Videobeiträgen weiter aus. Die Angebote sind Teil der erfolgreichen Aktion „ORF-TVthek goes school“, die multimediales, auch speziell für den Schulunterricht geeignetes Videomaterial in Form von Themenarchiven in der ORF-TVthek-Rubrik „History“ uneingeschränkt und unbefristet verfügbar macht.

ORF

Das neue Videoarchiv beschäftigt sich in 66 Sendungen bzw. Beiträgen mit „Wissenschaft und Forschung“ und zeigt, wie facettenreich die Forschungsgebiete österreichischer Wissenschafterinnen und Wissenschafter waren und sind. Entwicklungen im Bereich „Technologie und Digitales“ – zum Beispiel zur Stadt 4.0 – sind daher ebenso Thema wie das wissenschaftliche Geschehen in „Chemie und Physik“. Auch die Bereiche „Gesellschaft“ sowie „Wirtschaft und Recht“ werden beleuchtet – zum Beispiel, wenn es um Österreich als Forschungs- und Universitätsstandort geht. Weiters stehen „Biologie, Medizin, Psychologie“ im Mittelpunkt eines eigenen Kapitels, einschließlich mehrerer Sendungen und Beiträge zur Coronavirus-Forschung wie dem ZIB-2-Interview mit dem deutschen Virologen Christian Drosten. Porträts von Nobelpreisträgern runden schließlich das breitgefächerte Bild österreichischer Wissenschafter/innen, Errungenschaften, Entdeckungen und Forschungen ab, das im neuen „ORF-TVthek goes school“-Archiv angeboten wird.
Das um 21 auf insgesamt 109 Videos deutlich erweiterte „Medienarchiv Judentum“ bietet ein breites Spektrum an Beiträgen aus ORF-Sendungen der vergangenen Jahrzehnte, die ein vielschichtiges Porträt jüdischer Vergangenheit und Gegenwart in Österreich zeichnen. Ein zentraler Schwerpunkt ist dabei, in Dokumentationen, Beiträgen und Zeitzeugen-Gesprächen umfassend an den Holocaust zu erinnern. Das Medienarchiv zeigt aber ebenso Beispiele für den jüdischen Alltag und das Leben in Wien – etwa in Beiträgen über Feste und Feiertage, beleuchtet die jüdische Religion und Kultur von der Klezmer-Musik bis zum jüdischen Witz, porträtiert berühmte Persönlichkeiten wie Simon Wiesenthal oder David Ben-Gurion, und geht unterschiedlichsten Aspekten jüdischer Geschichte in Österreich nach.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Die Videoarchive der ORF-TVthek zeigen, wie die Erfüllung des Bildungsauftrags im 21. Jahrhundert funktionieren kann. Tausende hochwertige ORF-Produktionen aus Vergangenheit und Gegenwart werden einer breiten Öffentlichkeit und vor allem auch Schülerinnen und Schülern via Internet dauerhaft und einfach nutzbar zur Verfügung gestellt, und tragen damit zu einer spannenden, modernen, multimedialen Form der Wissensvermittlung bei.“
Technischer Direktor des ORF, Ing. Michael Götzhaber: „Die Zugriffe auf dokumentarische Inhalte der ORF-TVthek steigen besonders stark durch die Nutzung für ‚Distance Learning‘ und ‚Home Schooling‘. Das beweist, wie hervorragend sich Web und Streaming-Technologien für die zeitgemäße Wissensvermittlung eignen und ist ein Auftrag an den ORF, für eine langfristige Bereitstellung und Verwertung von Beiträgen und Sendungen zu den unterschiedlichsten Themenkreisen zu sorgen.“
ORF-Onlinechef Thomas Prantner, verantwortlich für die ORF-TVthek: „Ich freue mich, dass wir mit dem neuen Wissenschafts-Archiv einen langjährigen Wunsch des ORF-Publikumsrates und vieler User/innen erfüllen können. Damit können wir Österreich als hochkarätigen Standort von Wissenschaft und Forschung und die vielfachen Leistungen heimischer Top-Forscher/innen optimal, speziell für Schüler/innen, multimedial darstellen. Mit der Erweiterung des in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Wien aufgebauten ‚Medienarchivs Judentum‘ verfügt die ORF-TVthek damit über 34 Archive mit inzwischen insgesamt 3.500 Videobeiträgen. Dies ist ein wichtiger Beitrag des ORF zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrages in den neuen Medien.“
Dr. Danielle Spera, Direktorin des Jüdischen Museums in Wien: „Das Medienarchiv Judentum, das aus einer Zusammenarbeit zwischen dem ORF und dem Jüdischen Museum Wien entstanden ist, bietet in seiner nunmehr erweiterten Form einen vielfältigen Einblick in Tradition, Geschichte und Gegenwart der österreichischen Jüdinnen und Juden. Wir sind dankbar für diese großartige Kooperation, die auch vielen jungen Menschen einen Zugang zum Judentum eröffnen wird.“

Das neue Videoarchiv „Wissenschaft und Forschung“ im Detail

Das aus insgesamt 66 Sendungen und Beiträgen des ORF-Fernsehens seit 1960 bestehende neue Archiv ist in die sechs Rubriken „Technik und Digitales“ (24 Beiträge), „Chemie und Physik“ (9 Beiträge), „Biologie, Medizin, Psychologie“ (18 Beiträge), „Gesellschaft“ (14 Beiträge), „Wirtschaft und Recht“ (2 Beiträge), sowie „Nobelpreisträger“ (8 Beiträge) aufgeteilt, wobei manche Beiträge aus thematischen Gründen in mehreren Rubriken angeboten werden.
  • In „Technik und Digitales“ sind intelligente Kleidung, Verkehrskonzepte für die Zukunft oder Österreichs Beitrag zur Raumfahrt ebenso Thema wie die Montanuniversität Leoben oder die österreichische Hollywood-Diva und Erfinderin Hedy Lamarr. • Die Rubrik „Chemie und Physik“ porträtiert u. a. berühmte Wissenschafter wie Erwin Schrödinger oder Ludwig Boltzmann. • „Biologie, Medizin, Psychologie“ beleuchtet wissenschaftliche Errungenschaften von der Optogenetik bis zur Forensik, stellt berühmte österreichische Ärzte wie Lorenz Böhler oder Sigmund Freud vor und widmet sich auch den medizinischen Entwicklungen in puncto Coronavirus.
  • Von Beiträgen über Österreichs Universitäten bis zu einer zweiteiligen Dokumentation über das innovative Österreich reichen die Videos in der Rubrik „Gesellschaft“.
  • Der Autor der österreichischen Bundesverfassung Hans Kelsen und der Wirtschaftswissenschafter und Nobelpreisträger Friedrich August von Hayek sind Thema im Kapitel „Wirtschaft und Recht“.
  • Weitere österreichische „Nobelpreisträger“ vom Hirnforscher Eric Kandel über den Verhaltensforscher Konrad Lorenz bis zum Bienenforscher Karl von Frisch stehen im Mittelpunkt einer eigenen Rubrik.

„Medienarchiv Judentum“: Neue Beiträge, neue Struktur im Detail

Im Rahmen einer Kooperation des Jüdischen Museums Wien und des ORF wurde das „Medienarchiv Judentum“ bereits 2011 gelauncht. In Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum wurde das Medienarchiv nunmehr neu strukturiert und umfassend auf insgesamt 109 Videos – 21 davon neu – erweitert. Es gliedert sich ab sofort in die Rubriken „Jüdischer Alltag und Leben in Wien“ (26 Beiträge, davon 2 neu), „Geschichte, Holocaust und Antisemitismus“ (37 Beiträge, davon 12 neu), „Religion und Kultur“ (34 Beiträge, davon 3 neu), „Berühmte Persönlichkeiten“ (12 Beiträge, davon 4 neu).

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Zu den neu bereitgestellten Beiträgen gehören u. a.

  • Videos über die sogenannten Kindertransporte nach England, mit denen v. a. jüdische Kinder vor den Nationalsozialisten gerettet wurden
  • Die vierteilige Dokumentation „Die letzten Zeitzeugen“ mit Interviews mit Überlebenden des Holocaust
  • Das historische Filmdrama „Die Kinder der Villa Emma“ über die wahre Geschichte einer Gruppe jüdischer Kinder, die 1941 von Wien aus aufbrechen, um nach Palästina zu flüchten
  • Porträts und Interviews mit berühmten jüdischen Persönlichkeiten wie ein Gespräch der Direktorin des Jüdischen Museums Wien, Danielle Spera, mit dem bekannten Hollywood-Filmproduzenten Eric Pleskow, oder ein Beitrag über den aus Wien stammenden späteren Jerusalemer Bürgermeister Teddy Kollek

Das Projekt „ORF-TVthek goes school“

Die Aktion „ORF-TVthek goes school“ ist Teil des Angebots der Videoplattform ORF-TVthek. Ziel von „ORF-TVthek goes school“ ist es, hochwertige ORF-Produktionen aus den vergangenen Jahrzehnten in Form von thematisch zusammengestellten Videoarchiven zu den Bereichen Zeit- und Kulturgeschichte online anzubieten. Die Inhalte der Archive werden dabei vor allem auch in einer speziell für die Integration in den Unterricht geeigneten Form uneingeschränkt und unbefristet bereitstellt. „ORF-TVthek goes school“ kann somit dabei behilflich sein, v. a. Jugendlichen öffentlich-rechtliche Bildungsangebote mittels moderner, den gesellschaftlichen, technologischen und medialen Entwicklungen der vergangenen Jahre angepassten Kommunikationsmedien näherzubringen.
Insgesamt stehen derzeit auf der ORF-TVthek – inklusive des neuen Archivs „Wissenschaft und Forschung“ und des erweiterten „Medienarchivs Judentum“ – 34 zeit- und kulturhistorische Videoarchive mit 3.500 Beiträgen zur Verfügung. Die Themenpalette reicht von Zeitgeschichtlichem über die Geschichte der Bundesländer und Politik- und Wirtschafts-Themen bis zu Religion und Fernseh- und Mediengeschichte.

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Neues ORF-1-Format begleitet acht Promis in vier Folgen in den Urlaub der etwas anderen Art
Heuer wird der Sommerurlaub ziemlich anders! Anders, als man sich das vorgestellt hat – aber nicht zwingend schlechter. Denn warum sollte man die Zeit nicht nutzen, und etwas ausprobieren, das man so noch nie gemacht hat? Genau das machen acht Publikumslieblinge ab Freitag, dem 3. Juli 2020, jeweils um ca. 21.25 Uhr in ORF 1, wenn für sie ein „Ziemlich bester Urlaub“ auf dem Plan steht. In vier Folgen des neuen ORF-1-Formats kann das TV-Publikum dabei zuschauen, wie sich vier prominente Reisepaare nach Kräften abmühen, den/die Urlaubspartner/in mit der eigenen Leidenschaft anzustecken oder aber auszuhalten, was der oder die andere richtig toll findet. Bleibt abzuwarten, ob auch wirklich alle gemeinsam wieder nach Hause kommen und immer noch befreundet sind.
ORF-1-Channelmanagerin Mag. Lisa Totzauer: „ORF 1 taucht freudvoll ins Urlaubsgefühl des Jahres 2020 ein! Wir bleiben daheim in Österreich und verbringen eine gute Zeit mit Familie und Freunden. Dass das nicht ganz ohne liebevollen Konflikt abläuft, versteht sich. Aber vor allem wird es lustig, für uns vor dem Schirm.“

Die Urlauber sind u. a. Seidl & Fleischhacker, Lainer & Baier, Marold & Krutzler sowie Niedetzky

Gery Seidl etwa nimmt seinen Freund Gerald Fleischhacker zu einem Campingurlaub im Waldviertel mit. Der Haken an der Sache: Fleischhacker hasst Campen. Er mag es lieber gediegen und schön. Schön und vor allem gut essen dagegen ist die Leidenschaft von Günther Lainer – blöd nur, dass er sich vom passionierten Langstreckenfahrradfahrer Oliver Baier zu einer gemeinsamen Tour in Kärnten und Osttirol überreden hat lassen. Als dritte Paarung widmen sich Eva Maria Marold und Christoph Krutzler dem Trend des Detox-Urlaubs, inklusive Yoga, Alpakawanderung und allem, was zur inneren Reinigung dazu gehört. Klingt erholsam, wenn da nicht die kulinarischen Verführungen hinter jede Ecke lauern würden. Angelika Niedetzky macht gerne einen Sporturlaub. Sie ist aktiv beim Segeln, Klettern und Kiten – wen sie für ihren Lieblingsurlaub begeistern wird, ist noch nicht fixiert.
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Am 21. Juni wird in Klagenfurt am Wörthersee der 44. Ingeborg-Bachmann-Preis vergeben, Tage der deutschsprachigen Literatur 2020 vom 17. bis 21. Juni
Trotz der Einschränkungen des Kulturlebens infolge der Corona-Krise finden die Tage der deutschsprachigen Literatur 2020 statt. Allerdings in einer Spezial-Ausgabe. In einer Videobotschaft haben sich die Veranstalter am Donnerstag, dem 28.Mai, an die Öffentlichkeit gewandt und das Wettlesen um den 44. Ingeborg-Bachmann-Preis vorgestellt. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz unterstrich in seiner Stellungnahme den Stellenwert dieses Bewerbes für den ORF: „Wegen der Corona-Krise meinten wir, dass wir den Bachmann-Preis verschieben müssten, aber gemeinsam mit dem ORF-Landesstudio Kärnten haben wir beschlossen ein Konzept auszuarbeiten, mit dem der Bachmann-Preis auch unter diesen Bedingungen als internationaler Preis durchgeführt werden kann - unter Nutzung aller digitalen Möglichkeiten, so nahe wie möglich am gewohnten Veranstaltungsverlauf.“
Im ORF-Theater in Klagenfurt, in dem sich normalerweise Hunderte BesucherInnen aufhalten, werden heuer der Moderator Christian Ankowitsch und der Justiziar der Stadt Klagenfurt Andreas Sourji sitzen. Flankiert werden sie von den Kommentatoren Julya Rabinowich und Heinz Sichrovsky, die das Geschehen kommentieren.
Der Beginn wird mit der Eröffnung am Abend des 17. Juni gemacht. ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard: „Die Eröffnung wird am Mittwoch ab 19.00 Uhr im Internet live übertragen. Live auf 3sat geht es an den Folgetagen weiter. Lesungen und Diskussionen laufen am Donnerstag und Freitag von 10.00 bis 15.30 Uhr und am Samstag von 10.00 bis 14.30 Uhr. Die Preisverleihung startet dann am Sonntag um 11.00 Uhr. Der gesamte Bewerb wird zudem im Radio via Deutschlandfunk und auch auf unserer Homepage bachmannpreis.ORF.at gestreamt. Radio Kärnten bringt als Zusatzangebot in den Abendstunden täglich um 19.00 Uhr eine Livesendung mit Zusammenfassungen und Reaktionen zur Veranstaltung. Klagenfurt bleibt somit die Schaltzentrale der Tage der deutschsprachigen Literatur.“
Auch die traditionelle Klagenfurter Rede zur Literatur wird es am Eröffnungsabend geben. Die Bachmannpreisträgerin 2016 Sharon Dodua Otoo wird sie halten. Der Titel der Rede „Können Schwarze Blumen Malen?“.
Die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden auch heuer von den Mitgliedern der Jury vorgeschlagen. In alphabetischer Reihenfolge sind das:
  • Laura Freudenthaler aus Österreich
  • Lydia Haider aus Österreich
  • Hanna Herbst aus Deutschland
  • Leonhard Hieronymi aus Deutschland
  • Lisa Krusche aus Deutschland
  • Meral Kureyshi aus der Schweiz
  • Egon Christian Leitner aus Österreich
  • Jörg Piringer aus Österreich
  • Jasmin Ramadan aus Deutschland
  • Katja Schönherr aus der Schweiz
  • Helga Schubert aus Deutschland
  • Carolina Schutti aus Österreich
  • Matthias Senkel aus Deutschland
  • Levin Westermann aus der Schweiz
Somit werden neun Damen und fünf Herren um den 44. Ingeborg-Bachmann-Preis antreten.
Die Jury bilden:
  • Hubert Winkels, der auch den Jury-Vorsitz innehat
  • Nora Gomringer
  • Klaus Kastberger
  • Brigitte Schwens-Harrant
  • Philipp Tingler
  • Michael Wiederstein
  • Insa Wilke
Biografische Details und Bilder zum Teilnehmerfeld und zur Jury finden Sie auf der Homepage bachmannpreis.ORF.at
Die Jury wird nach jeder Lesung live diskutieren. Ermöglicht wird das durch Kameraanlagen, die in den Arbeitszimmern der Jurorinnen und Juroren installiert werden. Die Lesungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden und werden in den Wochen vor dem Bewerb aufgezeichnet. Damit sind übertragungsfehlerfreie Vorträge garantiert. Der Regisseur der Übertragung und technische Leiter des ORF-Landesstudios Klaus Wachschütz: „Mit diesem Projekt Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial betreten wir Neuland. Mit hohem technischem Aufwand sind wir zuversichtlich, dass wir einen Bewerb in gewohnter Qualität von Klagenfurt aus in die Welt schicken werden.“
Die Freude der Veranstalter ist groß, weil auch alle Kooperationspartner trotz Corona-Krise an Bord geblieben sind. Der Deutschlandfunk, der Kärntner Energieversorger Kelag, die BKS-Bank und das Land Kärnten betonen, dass es geradezu eine Ehrensache sei, dieses Literaturereignis in diesem schwierigen Jahr zu unterstützen. Auch 3sat unterstreicht seine Freude am Zustandekommen der Spezialausgabe der Tage der deutschsprachigen Literatur. ZDF-3sat Koordinatorin Natalie Müller-Elmau: „Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist DAS grenzüberschreitende deutschsprachige Kulturevent und gehört naturgemäß zum Drei-Länder-Sender 3sat. Eine Woche lang steht unser Sender ganz im Zeichen der Literatur. Mehr als 16 Stunden Live-Übertragung ist weltweit einzigartig.“
Erhöhtes Augenmerk wird auch auf das Internet und die Sozialen Medien gerichtet. Auf der Homepage bachmannpreis.ORF.at gibt es nicht nur alle aktuellen Informationen zum Bewerb, auch die Jury-Diskussionen werden zusammengefasst. Rechtzeitig zum Bewerb wurde die Homepage auch einem Relaunch unterzogen und ist sozusagen brandneu für den Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial. Details dazu finden Sie am Ende der Aussendung.
Auch heuer werden fünf Preise vergeben: Der mit 25.000 Euro dotierte Ingeborg-Bachmann-Preis der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee, der Deutschlandfunk-Preis mit 12.500 Euro, der Kelag-Preis mit 10.000 Euro – weiters der 3sat-Preis mit 7.500 Euro und der BKS Bank-Publikumspreis mit 7.000 Euro. Mit dem BKS Bank-Publikumspreis ist auch ein Stadtschreiberstipendium in Klagenfurt verbunden.
Das Voting für den Publikumspreis läuft am 20. Juni von 15.00 bis 20.00 Uhr. Die Preisbeobachterinnen und -beobachter können dabei ihren Favoriten ihre Stimme geben. Jede E-Mail-Adresse kann nur eine Stimme abgeben, die nur mit einer kurzen Begründung (max. 400 Zeichen) gültig ist. Das Abstimmungsfenster ist auf bachmannpreis.ORF.at zu finden.
Die Stadt Klagenfurt am Wörthersee, die im Frühsommer üblicherweise von Literaturfreunden und Literaturenthusiasten gestürmt wird, kann heuer leider nicht als großer Gastgeber auftreten. Aber Klagenfurt bleibt für diese Tage im Juni Literaturhauptstadt. Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz: „Man kann es Glück im Unglück nennen, aber angesichts der Corona-Krise freut es uns sehr, dass der Bachmann-Preis auch 2020 aus Klagenfurt kommt. Ich lade Sie alle ein, die 44. Tage der deutschsprachigen Literatur heuer am Bildschirm mitzuverfolgen und dann im nächsten Jahr zum 45. Ingeborg-Bachmann-Preis wieder nach Klagenfurt zu kommen. Zum schönsten Betriebsausflug der deutschsprachigen Literaturszene.“ Und Bachmann-Preis-Koordinator Horst L. Ebner weiß auch schon, wann das der Fall sein wird: „Die 45. Tage der deutschsprachigen Literatur werden 2021 vom 16. bis 20. Juni stattfinden. Bitte vormerken!“
Der Ingeborg-Bachmann-Preis-spezial im medialen Umfeld des ORF

3sat

  • Donnerstag, 18. Juni: Lesungen und Diskussionen 10.00 bis 15.30 Uhr
  • Freitag, 19. Juni: Lesungen und Diskussionen 10.00 bis 15.30 Uhr
  • Samstag, 20. Juni: Lesungen und Diskussionen 10.00 bis 14.30 Uhr
  • Sonntag, 21. Juni: Schlussdiskussion und Preisvergabe 11.00 bis 12.00 Uhr

Kulturradio Ö1

Im Kultursender Ö1 werden während der Tage der deutschsprachigen Literatur in den Nachrichtenjournalen Berichte über den Verlauf des Wettlesens ausgestrahlt. Auch in den Kulturjournalen wird Klagenfurt eine große Rolle spielen. Am Sonntag, dem 21. Juni gibt es ab 16.00 Uhr in „ex libris“ ein Resümee der 44. Tage der deutschsprachigen Literatur. Der Gewinnertext ist am Montag, dem 22. Juni ab 11.05 Uhr in den Ö1-„Radiogeschichten“ zu hören.

FM4

FM4 berichtet täglich vom Wettlesen um den Bachmann-Preis, aktuell und mit Zusammenfassungen: on air in der „Morningshow“ (6.00 Uhr) und in „Connected“ (Mo.-Fr. ab 15.00 Uhr, Sa.-So. ab 13.00 Uhr) und online auf fm4.ORF.at sowie auf anderen Social-Media-Kanälen von FM4.

Radio Kärnten

Tägliche Berichterstattung im laufenden Programm. Sowohl in den Nachrichtensendungen als auch im Flächenprogramm. Am Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag Sondersendungen zum Bewerb ab 19.03 Uhr.

„Kärnten heute“

Tägliche Berichterstattung in der Bundesland Sendung „Kärnten heute“.

ORF 2 - Kultur

„kulturMontag“ am 8. Juni, 22.30 Uhr, ORF 2
Das Kulturmagazin befasst sich u. a. mit den Teilnehmer/innen des diesjährigen Bachmannpreises und das neue Covid-19-bedingte Prozedere des heuer erstmals digital ausgetragenen Literaturwettbewerbs.
„kulturMontag“ am 22. Juni, 22.30 Uhr, ORF 2
Zum Abschluss der Corona-Ausgabe der 44. Tage der deutschsprachigen Literatur bringt das Kulturmagazin einen Nachbericht sowie ein Gespräch mit dem/der diesjährigen Bachmannpreisträger/in.

ORF III

„Kultur Heute“ von 17. bis 19. Juni, jeweils 19.45 Uhr
Tägliche Berichterstattung über den Bachmannpreis 2020; außerdem meldet sich „erLesen“-Moderator und Kulturjournalist Heinz Sichrovsky live aus Klagenfurt und gibt Einblicke in das laufende Geschehen.
„erLesen Spezial vom Bachmannpreis“ aus Klagenfurt am 21. Juni, 22.30 Uhr
Gemeinsam mit einer hochkarätig besetzten Schriftstellerrunde bestehend aus Julya Rabinowich, Anna Baar und Josef Winkler diskutiert Heinz Sichrovsky über das diesjährige Geschehen bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur, über die Herausforderungen der digitalen Ausgabe des Wettbewerbs und insbesondere über die literarischen Texte.

Online

Alle Livestreams, Videos und Informationen zu Autoren, Jury und Texten gibt es auf bachmannpreis.ORF.at. Die für den Bachmannpreis 2020 vollständig überarbeitete Website ist optimiert für Desktop, Smartphone und Tablet, damit man die „Tage der deutschsprachigen Literatur“ am Schreibtisch, auf dem Sofa oder unterwegs gleich gut verfolgen kann.
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Barrierefreiheit für alle Zielgruppen: Nachrichten leicht verständlich
Gut eine Million Menschen hat in Österreich Lese- und Schreibschwächen. Auch diese große Gruppe soll täglich mit wichtigen Informationen versorgt werden. Deshalb startet ORF.at nun das Infofenster „Einfache Sprache“. Dieses kann man sich am Fuß des Nachrichtentickers einrichten und so das Wichtigste leicht verstehbar erfassen.
„Wenn wir den Anspruch haben, alle Österreicherinnen und Österreicher mit den wichtigsten Nachrichten zu erreichen, dann müssen wir auch in allen Sprachniveaus verständlich sein“, sagt ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger. Seit langem erfüllt ORF.at die Barrierefreiheit-Richtlinien, um verschiedene Zielgruppen mit Einschränkungen mit allen Informationen erreichen zu können.
Pius Strobl, Leiter des Humanitarian Broadcasting und damit auch Verantwortlicher für dem Ausbau der Barrierefreiheit im ORF: „Die Inklusion von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten beim Lesen haben, ist für mich ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Mit Nachrichten in einfacher Sprache erleichtert der ORF diesen Menschen nicht nur das Verstehen von aktuellen Informationen. Er gibt ihnen im Rahmen der Inklusiven Lehrredaktion auch die Möglichkeit, aktiv am journalistischen Prozess mitzuwirken und so ein Teil der Nachrichtenwelt zu werden. Wir schaffen damit eine echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Strobl.
Mit dem neuen Modul „ORF.at einfache Sprache“ sollen all jene erreicht werden, die einen inhaltlich einfacheren Zugang zu den Nachrichten benötigen. Am Fuß der blauen Seite kann man sich, egal ob am Handy, Tablet, Desktop oder auch Fernseher, das Fenster „Nachrichten in einfacher Sprache“ einrichten. Täglich erscheinen in diesem Fenster dann Nachrichten leicht erfassbar dargeboten. Auch stets ausgestattet mit einem informativen Bild. Deutlich größer fällt auch die Schrift im Fenster „Einfache Sprache“ aus und soll damit auch eine notwendige Leseerleichterung bringen.
Thomas Prantner, stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien: „Das neue ORF.at-Angebot ,Nachrichten in einfacher Sprache‘ ist eine wichtige Initiative im Rahmen der Digitalisierungsoffensive und ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Informations- und Bildungsauftrages des ORF.”
Angeboten werden die Nachrichten in Einfacher Sprache auch vom ORF-TELETEXT, der bereits seit 2017 ab der Seite 470 „Nachrichten leicht verständlich“ anbietet. „Ich freue mich, dass nach mehrjährigen Bemühungen nun endlich beide öffentlich-rechtlichen Medienangebote der ORF Online und Teletext GmbH, nämlich der ORF TELETEXT und ORF.at, Informationen in einfacher Sprache anbieten können.“, sagt Karl Pachner, Geschäftsführer von ORF Online und Teletext.

Gemeinsame Kooperation

Möglich ist dieses Angebot durch eine enge Kooperation zwischen dem ORF und der Austria Presse Agentur, die seit Längerem Nachrichten in leichter Sprache anbietet. Die von der APA bereitgestellten Meldungen in leichter Sprache werden nun ausgebaut, ist doch die Inklusive Lehrredaktion im Jänner 2020 vom KURIER in den ORF übersiedelt, wo sie beim Humanitarian Broadcasting ihre neue Heimat gefunden hat. Seitdem ist die Lehrredaktion zur zentralen Instanz für Nachrichten in einfacher Sprache geworden – etwa als Unterstützung für das mittlerweile sehr beliebte Nachrichtenformat in der sonntäglichen „Wow“-Show von Rolf Rüdiger und Robert Steiner in Radio Wien oder als Beitragsgestalter für Nachrichten in einfacher Sprache auf ORF III.
„Es freut mich sehr, dass es jetzt mit dem ORF-Ticker in einfacher Sprache auf ORF.at  ein tägliches und aktuelles Nachrichtenformat nicht nur für Menschen mit Lernbehinderungen gibt, sondern es auch die Tür zur Welt für viele ältere Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und Kindern öffnet.“, sagt Franz-Joseph Huainigg, Beauftragter für Barrierefreiheit im ORF Humanitarian Broadcasting.
Die Inklusive Lehrredaktion besteht aus sechs Menschen mit Lernbehinderungen, die täglich Nachrichten in einfacher Sprache produzieren. Das vom Fonds Soziales Wien unterstützte Projekt dient als Berufsvorbereitungsprogramm und ist auf drei Jahre ausgelegt. Bewusst will man von den Trägerorganisationen darauf hinarbeiten, dass die Absolventen der Lehrredaktion in der Lage sind, in einer Redaktion einen Job zu finden

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Statt „Sommernachtsgala“ TV-Freiluftkonzert mit Rudolf Buchbinder in ORF 2
Die Corona-Krise hat das Kulturleben in Österreich weitgehend zum Erliegen gebracht. Mit unterschiedlichen Initiativen und Projekten wie der Konzertreihe „Wir spielen für Österreich“, der Publikums-Challenge #dubistkunst oder der Spezialausgabe des Ingeborg-Bachmann-Preises will der ORF in Zusammenarbeit mit Kulturinstitutionen und -Partnern dem heimischen Kulturschaffen mehr denn je eine Bühne bieten. So wird auch die langjährige, erfolgreiche Kooperation mit dem Kulturland Niederösterreich für das Jahr 2020 fortgesetzt, wie ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz und Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am Mittwoch, dem 13. Mai, bei einem Arbeitstreffen beschlossen haben. Diese beinhaltet zahlreiche Konzertproduktionen, Dokumentationen und einiges mehr.
Als erstes kräftiges Lebenzeichen der Niederösterreich-Kultur gab Mikl-Leitner bei dieser Gelegenheit gemeinsam mit Grafenegg-Intendant Rudolf Buchbinder bekannt, bei weiterhin rückläufigen Corona-Infektionszahlen und unter Berücksichtigung strenger Sicherheitsmaßnahmen das für August geplante Grafenegg-Festival als reinen Freiluft-Event mit Publikum stattfinden zu lassen.
Der ORF unterstützt dieses Vorhaben medial und wird vier Konzerte in ORF III übertragen. Außerdem präsentiert ORF 2 bereits am 19. Juni statt der abgesagten „Sommernachtsgala“ eine TV-Konzert-Soirée mit Rudolf Buchbinder. Ebenfalls im ORF-Fernsehen, am 31. Mai in ORF III, ist ein Sonderkonzert der heuer zu Pfingsten ausfallenden Internationalen Barocktage Stift Melk mit u. a. Startenor und Intendant Michael Schade zu sehen bzw. am 3. Juni in Ö1 zu hören (in 3sat am 8. August).

Zitate der Kooperationspartner

Landeshauptfrau Mag. Johanna Mikl-Leitner:
„Kunst und Kultur stiften Sinn und geben vielen Menschen Kraft. Es ist deshalb in der aktuellen Corona-Krise besonders schmerzhaft, dass unsere Kunst- und Kulturinstitutionen über Wochen ihre Türen schließen mussten. Im Museumsbereich gibt es nun ab 15. Mai erste Öffnungen, bei Theater- und Musikveranstaltungen heißt es aber noch zuwarten. Ich freue mich daher besonders über die Kooperation mit dem ORF, der drei kulturelle Highlights aus Niederösterreich zeigen wird. Zum einen ein Sonderkonzert mit Kammersänger Michael Schade aus der Melker Stiftskirche als Ersatz für die Barocktage Melk, zum anderen eine musikalische Reise mit Kammermusik durch den Schlosspark in Grafenegg mit Rudolf Buchbinder als Alternative zur Sommernachtsgala. Wir haben aber auch eine wesentliche Entscheidung für den Kulturstandort Grafenegg und damit für das Kulturland Niederösterreich getroffen: Wir werden im August ein Grafenegg Festival stattfinden lassen und den gesamten Schlosspark sowie den Wolkenturm dafür nutzen, um mit ausreichendem Abstand und allen notwendigen Sicherheitsvorkehrungen entsprechend ein besonderes Kulturerlebnis zu bieten. Und wir sind dem ORF für die intensive Kooperation dankbar. Daran zeigt sich auch, wie wichtig die österreichische Kulturlandschaft für den ORF ist.“
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz:
„Der ORF hat seit Beginn der Corona-Krise nicht nur seine Kompetenz als Österreichs Informationsquelle Nummer eins vielfach unter Beweis gestellt, sondern auch sein Engagement für das heimische Kulturschaffen, das in dieser herausfordernden Zeit besonders in Mitleidenschaft gezogen ist. Es freut mich sehr, dass wir neben neuen Kulturinitiativen als Antwort auf die Krise auch langjährige erfolgreiche Kooperationen wie jene mit dem Kulturland Niederösterreich mit kreativen Konzepten fortsetzen können. Die aktuelle Entscheidung, das Grafenegg Festival im August stattfinden zu lassen, ist ein besonders mutiges und starkes Zeichen an den Kulturbetrieb und an die Menschen in Österreich, das auch in Europa Beachtung finden wird. Der ORF begleitet dieses Vorhaben sehr gerne mit vier Konzertübertragungen und wird auch 2020 wieder zur größten medialen Bühne für die Regionalität und Vielfalt der heimischen Kulturlandschaft, deren Botschaft eindeutig lautet: Kultur lebt! Unser Publikum erwarten neben musikalischen Highlights von Schauplätzen wie Grafenegg oder Stift Melk auch zahlreiche Neuproduktionen u. a. im Doku-Bereich. Ich danke allen unseren Partnern für die gute Zusammenarbeit.“
Starpianist Rudolf Buchbinder, künstlerischer Leiter Grafeneggs:
„Seit 14 Jahren bietet das Grafenegg Festival jeden Sommer unvergessliche musikalische Sternstunden. Stunden, die wir in den letzten Wochen und Monaten vermisst haben. Umso mehr freue ich mich, dass wir nun auch dieses Jahr wieder gemeinsame musikalische Momente schaffen können, bei denen die Natur, der Sommer und die Freude an der Musik im Vordergrund stehen. Das 32 Hektar große Festivalgelände, unsere Open-Air-Bühne Wolkenturm und unsere stabilen Partnerschaften mit dem Land Niederösterreich und dem ORF ermöglichen uns ein Konzertprogramm auch im Jahr 2020. Meine größte Freude ist, dass wir für ein Publikum vor Ort in Grafenegg, als auch für Zuhörerinnen und Zuhörer zuhause spielen können.“
Michael Schade, Startenor und künstlerischer Leiter der Internationalen Barocktage Stift Melk:
„Unserem treuen Publikum möchten wir in diesen Zeiten eine Zukunftsperspektive bieten und den Geist der Barocktage zu Pfingsten trotz allem näherbringen: Wir werden zusammen mit unseren Partnern eine musikalische Köstlichkeit aus Melk als TV- und Radio-Übertragung präsentieren. So soll unserem Publikum eine alternative Form des gemeinsamen Erlebens ermöglicht werden!“
Kulturkooperation ORF-Land NÖ trotz(t) Corona: Mit Übertragungen vom stattfindenden Grafenegg Festival, Melk-Konzert, Dokus u. v. m.

ORF/Roman Zach-Kiesling

ORFIII-Geschäftsführer Peter Schöber, Rudolf Buchbinder (künstlerischer Leiter Grafenegg), Landeshauptfrau NÖ Johanna Mikl-Leitner, ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz

Geplante ORF-Projekte 2020

Nach dem TV-Sonderkonzert unter dem Titel „Musikalische Grüße von den Barocktagen Stift Melk: Michael Schade & Freunde – Alles vermag die Liebe“ am Pfingstsonntag, dem 31. Mai, um 20.15 Uhr in ORF III präsentiert ORF 2 am Freitag, dem 19. Juni, um 21.20 Uhr statt der jährlichen „Sommernachtsgala“ eine weitere exklusive TV-Alternative: „Eine musikalische Reise durch Grafenegg“ als Freiluftkonzert-Soirée mit Rudolf Buchbinder.
Insgesamt vier weitere Konzerte – an jedem August-Wochenende eines – wird ORF III vom diesjährigen Grafenegg Festival übertragen. Das Programm steht derzeit noch nicht fest.
Weiters sind im Sommer insgesamt 15 Ausgaben der bewährten „ORF III Künstlergespräche“ aus Grafenegg geplant. Im Winter außerdem das „Adventsingen aus Grafenegg“ und das „Weihnachtskonzert aus Grafenegg“.
Im ORF Niederösterreich ist von 27. Mai bis 1. Juni „Museumszeit“, ebenso wie im Juni im Rahmen des „kulturMontag“ in ORF 2, mit umfassender Berichterstattung über die Wiedereröffnung der wichtigsten Museen des Bundeslandes, wie u. a. das MAMUZ in Mistelbach und Asparn an der Zaya oder die Schallaburg. Dem Früh- und Urgeschichte Museum MAMUZ ist außerdem eine neue Dokumentation gewidmet, die im Herbst in ORF III zu sehen sein wird.
Geplant sind zahlreiche weitere NÖ-Doku-Neuproduktionen, darunter u. a. in ORF 2 ein „dokFilm“-Bezirksporträt mit dem Titel „Dein Land, mein Land“ (9. Juli) und eine Ausgabe der kultur-kulinarischen „matinee“-Reihe „Der Geschmack Europas: Zwischen Kamp und Wagram“ (Spätherbst) oder in ORF III „Geheime Plätze – geheime Schätze: Niederösterreich“ (Spätherbst).
Bereits für den Nationalfeiertag 2021 wird u. a. mit Niederösterreich-Beteiligung eine neue zweiteilige „Universum“-Doku über das „Naturerbe Österreich – Die Nationalparks“ für ORF 2 gedreht.
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Klassiker der Kunstgeschichte als Reenactments: Einreichungen bis 15. Juni, Präsentation am 22. Juni im „kulturMontag“
Wenn der Corona-bedingte weltweite Shutdown den Kunstgenuss verbietet, wissen nicht nur Künstlerinnen und Künstler die Krise als Chance zu nutzen. Auch das Kulturpublikum rund um den Globus zeigt sich erfinderisch, scheint doch das Nachstellen berühmter Gemälde und Kunstobjekte ein weltweiter Trend zu sein. Diesen nutzt die ORF-TV-Kultur, um gemeinsam mit führenden Museen des Landes im Rahmen des „kulturMontag“ am 11. Mai (22.30 Uhr, ORF 2) ganz Österreich zum schöpferischen Mitmachen aufzurufen.
Die Challenge unter dem Titel #dubistkunst besteht darin, Klassiker der Kunstgeschichte neu zu inszenieren. Auf dem gleichnamigen Instagram-Account können die „Reenactment“-Ideen bis zum 15. Juni 2020 eingereicht werden. Ob sich das kulturaffine Publikum lieber von Gustav Klimts weltberühmtem „Kuss“, Peter Paul Rubens’ dramatischer Darstellung „Das Haupt der Medusa“ oder dem aktionistischen „Wiener Spaziergang“ von Günter Brus inspirieren lässt, wird sich weisen. Die teilnehmenden Kreationen werden von einer hochkarätigen Jury aus Direktorinnen und Direktoren führender österreichischer Museen bewertet, darunter Sabine Haag (KHM), Stella Rollig (Belvedere), Klaus Albrecht Schröder (Albertina), Hemma Schmutz (Museen der Stadt Linz) und Karola Kraus (MUMOK).
Der „kulturMontag“ präsentiert in der Sendung am 22. Juni die besten, erfrischendsten oder erfinderischsten Kunstwerke. Die Top 5 werden mit jeweils einer Museums-Jahreskarte prämiert.

ORF-TV-Kulturchef Traxl: „Freuen uns auf vielfältige und überraschende Darbietungen!“

Kunsthistoriker kennen die Praxis unter dem Fachbegriff „Tableaux vivants“, also „Lebende Gemälde“. Schon in der Renaissance- und Barockzeit war das Nachstellen berühmter Bilder mit echten Personen ein wahrer Partyhit, auch in der zeitgenössischen Kunst erfreut sich die Praxis sowohl bei internationalen wie heimischen Künstlerinnen und Künstlern reger Beliebtheit.
Als Initiator der „kulturMontag“-Challenge sagt ORF-TV-Kulturchef Martin Traxl: „Wir wollen uns anschauen, wie Menschen Kunst leben und erleben, welche Geschichten die Gemälde erzählen und welche Kreativität die Kunst entfacht. Bilder lösen ja wiederum Bilder und Assoziationen, Gefühle und Gedanken aus und evozieren feinsinnige wie auch aberwitzige Interpretationen. Da gibt es erstaunliche, phantasievolle und manchmal zum Schreien komische Annäherungen. Wir freuen uns auf vielfältige und überraschende Darbietungen der Kunstgeschichte!“, so Traxl.
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Ab 3. August, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit den Parteichefinnen und Parteichefs der Parlamentsparteien
Auch in diesem Jahr lädt der ORF die Parteichefinnen und Parteichefs der im Parlament vertretenen Parteien zu den traditionellen „Sommergesprächen“. Und wie schon im Vorjahr kommt es dabei zu einem ORF-Debüt: Simone Stribl begrüßt ab 3. August 2020 wöchentlich jeweils um 21.05 Uhr in ORF 2 zu diesem seit 1981 ausgestrahlten Gesprächsformat.
ORF-2-Chefredakteur Matthias Schrom: „Nach Tobias Pötzelsberger im vergangenen Jahr schenken wir einer weiteren ‚Entdeckung‘ der vergangenen Monate das Vertrauen, die wohl meistbeachtete Interview-Reihe des Landes zu hosten. Simone Stribl gehört zu jenen jungen Kräften, die gemeinsam mit den etablierten Kolleginnen und Kollegen die ORF-TV-Info zur unbestrittenen Hauptinfo-Quelle des Landes machen. Nicht nur in der ‚Pressestunde“, in ‚ZiB-Spezial‘-Sendungen oder am ‚Runden Tisch‘ hat sie gezeigt, dass sie Interview kann, sie wird auch ‚Sommergespräche‘ können.“
Simone Stribl: „Es ist mir eine große Freude, die ‚Sommergespräche‘ in diesen herausfordernden Zeiten zu führen. In den letzten zwölf Jahren habe ich für den ORF in der ‚Zeit im Bild‘ und beim ‚Report‘ über alle großen politischen Ereignisse in unserem Land berichtet. Ich bedanke mich für das Vertrauen, eine der wichtigsten Interview-Sendungen des ORF diesen Sommer gestalten zu dürfen.“
Die 33-jährige gebürtige Grünauerin Simone Stribl absolvierte von 2005 bis 2009 ein Diplomstudium Journalismus und Medienmanagement an der FH Wien. Bereits 2008 begann sie ihre journalistische Karriere in der Redaktion des ORF-„Report“, ehe sie 2013 in die TV-Innenpolitik wechselte. Einem größeren Publikum bekannt wurde sie durch zahlreiche Live-Einstiege rund um die Ibiza-Berichterstattung und durch Analysen innerhalb der großen ORF-TV-Konfrontationen zur EU- bzw. Nationalratswahl. Seit 2017 gehört Stribl, die privat gerne läuft und gartelt, auch zum ORF-Team der „Pressestunde“.

Der „Sommergespräche“-Fahrplan

  • 3. August: NEOS
  • 10. August: Grüne
  • 17. August: FPÖ
  • 24. August: SPÖ
  • 31. August: ÖVP
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