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Wladimir Kaminer fragt u. a. Voodoo Jürgens, Marco Wanda, Mönche des Stift Heiligenkreuz und Melissa Naschenweng: „Wie klingt Österreich?“
Stars der heimischen Popszene stehen in der neuen 3sat-Dokumentation „Kaminer inside: Wie klingt Österreich?“ Publikumsliebling Wladimir Kaminer Rede und Antwort, was das österreichische Gemüt sowie die hiesige Lebenskultur ausmacht. Rund um die TV-Premiere am Samstag, dem 22. Jänner 2022, um 20.15 Uhr in 3sat sind bereits ab Freitag, dem 21. Jänner, im ORF-III-Magazin „Kultur Heute“ sowie unter tv.ORF.at/kaminer (ab Freitag freigeschaltet) wöchentlich insgesamt acht Clips zu sehen, die einen Vorgeschmack auf das länderübergreifende Doku-Highlight bieten (nähere Details unter https://pressetreff.3sat.de). ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger, der traditionell freitags in „Kultur Heute“ einen Blick auf die Kulturtrends der Woche wirft, bietet Hintergrundinformationen zur Kurzserie.

Nähere Details zur Kurzserie in „Kultur Heute“ und ORF.at

Der deutsche Schriftsteller mit sowjetischer Abstammung staunt nicht schlecht, als ihm bewusst wird, dass in Österreich wohl nichts so ist, wie es scheint. Mit „Wanda“ verbindet Kaminer zum Beispiel seine Tante, die ihn früher zu erziehen versuchte – die gleichnamige österreichische Erfolgsband leitet sich allerdings von der „Wilden Wanda“ Kuchwalek her, die in den 1970er Jahren als Wiens einzige weibliche Zuhälterin bekannt war. Weshalb das perfekt zur Wiener Künstlerseele passt, erklärt Frontman Marco Michael Wanda in der ersten Folge der Kurzserie, die am Freitag, dem 21. Jänner, um 19.45 Uhr in „Kultur Heute“ zu sehen ist.
"Kaminer Inside: Wie klingt Österreich?": Marco Wanda und Wladimir Kaminer

ORF

Marco Wanda und Wladimir Kaminer

Die Sendung gibt auch einen Einblick in Kaminers Gespräch mit dem schwarzhumorigen Liedermacher Voodoo Jürgens. Am Freitag, dem 28. Jänner, trifft Kaminer in „Kultur Heute“ die Schlagerstars Andreas Gabalier und Melissa Naschenweng, am Freitag, dem 4. Februar, geben die Wiener Sängerknaben sowie die Mönche des Stift Heiligenkreuz Einblicke in das österreichische Seelenleben und die Liebe zur klassischen Musik.
Unter tv.ORF.at/kaminer sind weiters Clips mit der Wiener Rapperin Gazal und Musikerin Tini Kainrath abrufbar.
Und auch in der 3sat-„Kulturzeit“ gibt es am Freitag, dem 21. Jänner, bereits einen Vorgeschmack auf alle drei Dokus, die unter dem Motto „Wie klingen die 3sat-Länder“ stehen, mit einem anschließenden Gespräch mit Präsentator Wladimir Kaminer.

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Audition zum Nachwuchsförderpreis am 2. April und glanzvolle TV-Gala am 21. Mai in ORF 2
Zum sechsten Mal veranstaltet der Internationale Musikverein zur Förderung hochbegabter Kinder (IMF) unter der Leitung seiner Gründerin und Obfrau Leona König heuer den jährlichen Klassik-Musikförderpreis „Goldene Note“. Gesucht werden wieder die talentiertesten Nachwuchsmusikerinnen und -musiker des Landes – diesmal in den Instrumentenkategorien Violine, Cello, Klavier sowie erstmals Klarinette, Querflöte und Trompete.
Alle Informationen zur „Goldenen Note 2022“ bzw. zur Anmeldung für die Audition sind unter www.im-foundation.com/audition-2022 abrufbar. Fragen beantwortet das IMF-Büro unter office@im-foundation.com.
Bis 17. März können sich begabte junge Künstler/innen in drei Altersgruppen – bis 12 Jahre, bis 15 Jahre und bis18 Jahre – für die am 2. April stattfindende Audition bewerben. Die besten unter ihnen treten im Finale bei der glanzvollen Konzertgala in Kooperation mit dem ORF am 14. Mai um die „Goldene Note 2022“ an. Die Gala wird am 21. Mai in ORF 2 ausgestrahlt.
Die Audition vor einer Expertenjury, die die Finalistinnen und Finalisten für die Konzertgala auswählt, findet in Wien statt. Diese erhalten u. a. IMF-Masterclasses, den Gala-Auftritt als Solokünstlerin bzw. -künstler gemeinsam mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien sowie die Teilnahme an Projekten des IMF und von Leona König. Die Gewinner/innen der „Goldenen Note 2022“ werden bei der Konzertgala auch mit hochkarätigen Stars der klassischen Musik auftreten.
„Goldene Note“-Initiatorin Leona König: „Auch heuer gibt es die Möglichkeit, jungen Musikerinnen und Musikern eine glanzvolle Bühne zu bieten! Ich bin stolz darauf, dass die ,Goldene Note 2022‘ Tasten-, Streich- und Blasinstrumente umfasst und ermutige alle PianistInnen, ViolinistInnen, CellistInnen, FlötistInnen, KlarinettistInnen und TrompeterInnen, sich für diese speziellen Ausgabe des Musikförderpreises zu bewerben. Ich freue mich schon sehr darauf, viele neue Nachwuchstalente zu treffen und gemeinsam Spaß zu haben.“
Zur Einstimmung auf den heurigen Wettbewerb empfiehlt sich ein Blick auf die ORF-Klassikplattform myfidelio (www.myfidelio.at), wo man u. a. das Preisträgerkonzert von 2020 sowie das Herbstkonzert der Finalistinnen und Finalisten 2021 streamen kann.
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Lieblingspodcasts aus Österreich bis 6.2. auf der Ö3-Homepage nominieren
Sie bringen uns zum Lachen, zum Nachdenken, zum Gruseln und manchmal drücken sie sogar leicht auf unsere Tränendrüsen. Mehr als jede/r dritte Österreicher/in hört Podcasts und die Community wird immer größer. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr – 30.000 Nominierungen sind in vier Wochen eingelangt – geht Österreichs erster und größter Podcast-Award in die zweite Runde!
Wer seinem Lieblingspodcast beim Ö3-Podcast-Award einen Platz auf dem Stockerl sichern will, kann diesen bis 6. Februar 2022 um 12.00 Uhr auf der Ö3-Homepage nominieren: oe3.ORF.at/podcastaward/. Die Ö3-Redaktion und eine externe Jury werden dieses Jahr gemeinsam die Top-20-Podcasts aus Österreich ermitteln.

Das ist die Expert/innen-Jury 2022

Influencerin Lisa Marie Schiffner, Comedian Omar Sarsam, ORF-Moderatorin Fanny Stapf, Folkshilfe-Sänger Florian Ritt, Geschäftsführer von Jung von Matt/Donau Werner Singer, Podcasterin und Geschäftsführerin der „Happy House Media“ Tatjana Lukáš, die professionelle Sprecherin, Sängerin, Komponistin & Produzentin Tina Schosser und der Podcaster, Journalist, Autor & Vorjahresgewinner des „Ö3-Podcast Awards“ Andreas Sator bilden die externe Jury. Sie werden gemeinsam mit der Ö3-Redaktion die Top-20-Podcasts aus Österreich ermitteln – aufgrund der Anzahl der Nominierungen und eines Kriterienkatalogs, der z.B. die technische Qualität, den Unterhaltungsfaktor, die Recherchequalität bei journalistischen Themen etc. berücksichtigt.
Im Vorfeld kann die Ö3-Gemeinde – bis 6. Februar um 12.00 Uhr – ihre Lieblingspodcasts nominieren. Teilnehmen können alle österreichischen Podcasts, bei denen mindestens ein/e Sprecher/in in Österreich wohnt oder geboren ist, oder die in Österreich aufgenommen und produziert werden. Vom jeweiligen Podcast müssen im letzten Jahr mindestens fünf Ausgaben veröffentlicht worden sein. Um fair zu bleiben sind alle Ö3-Podcasts sowie die privaten Podcasts der Ö3-Mitarbeiter/innen vom Award ausgeschlossen.
Die Ö3-Moderatoren Christina Pausch und Tarek Adamski stellen in ihrer Sendung „Treffpunkt Podcast“ (mittwochs von 22.00-24.00 Uhr) in den nächsten Wochen die nominierten Podcasts vor. Die Highlights jeder Woche werden freitags (von 28.1. bis 18.2.) im „Ö3-Podcast-Award-Podcast“ auf der Ö3-Homepage zusammengefasst. Der Ö3-Podcast-Award wird am Freitag, den 18. Februar im Ö3-Wecker an die Top-3-Gewinner/innen vergeben. Die Top-20-Liste wird in der Sendung „Treffpunkt Podcast“ präsentiert und auf der Ö3-Homepage veröffentlicht.

Alle Infos zur Nominierung und zum Award:

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Von Udo Jürgens’ Song-Contest-Triumph 1966 bis zum Haider-Putsch 1986
Es gibt historische Momente, die Österreich besonders geprägt haben. Tage, die unvergessen geblieben sind und durch die sich im Land etwas verändert hat. Sie sind zu österreichischen Schicksalstagen geworden. Für eine neue Sendereihe sucht ORF III Kultur und Information Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, die sich an einen dieser prägenden Tage erinnern und ihre Erlebnisse und Eindrücke schildern wollen bzw. private Filmaufnahmen besitzen, die an diesen Tagen hergestellt wurden.
Interessenten schreiben an orf3-zeitzeugen@orf.at oder an die Postadresse Kennwort „Zeitzeugen“ an die ORF-III-„zeit.geschichte“-Redaktion in der Würzburggasse 30, 1136 Wien.
Wer kann sich besonders gut an folgende Schicksalstage erinnern?

5. März 1966: Der Song-Contest-Triumph von Udo Jürgens

Es war ein unvergesslicher musikalischer Sieg für Österreich und sollte 48 Jahre lang unerreicht bleiben: Udo Jürgens verzauberte am 5. März 1966 mit der Ballade „Merci, Chérie“ die Herzen der Europäer/innen und gewann den Eurovision Song Contest. Ein historischer Tag für alle Österreicher/innen, die Jürgens sogleich als Nationalhelden feierten.

8. Februar 1972: Der Schranz-Rummel

Am 31. Jänner 1972 brach in Österreich eine Welt zusammen. In Sapporo in Japan wurde Karl Schranz, der erfolgreichste Skifahrer Österreichs, von den Olympischen Winterspielen ausgeschlossen. Doch nur ein paar Tage später zeigten die Österreicher/innen dem Tiroler Ski-Ass ihre volle Unterstützung: Schranz fuhr triumphal in Wien ein, untermalt vom Jubel Zehntausender Fans. Die Straßen waren zum Bersten voll. Der „Schranz-Rummel“ hatte die Stadt am 8. Februar 1972 voll im Griff.

1. August 1976: Der Reichsbrückeneinsturz und der Unfall Niki Laudas

Gleich zwei Schreckensereignisse machten den 1. August 1976 zu einem der schwärzesten Tage der österreichischen Nachkriegszeit: In den Morgenstunden stürzte die Reichsbrücke in Wien ein, unzählige Schaulustige pilgerten zur Unfallstelle, um das Unfassbare mit den eigenen Augen zu sehen. Parallel dazu verlor Österreich am Nürburgring beinahe eine seiner wichtigsten Sportikonen: Niki Lauda verunglückte während eines Formel-1-Rennens schwer und kam mit starken Verbrennungen gerade noch mit dem Leben davon.

13. September 1986: Der Haider-Putsch

Ein milder Herbsttag in Innsbruck wurde zum politischen Erdbeben für Österreich. Die Rede ist vom 13. September des Jahres 1986, als Jörg Haider sich mit einem Putsch an die Spitze der FPÖ katapultierte und somit Neuwahlen und die Entstehung einer rechten Bewegung im Land initiierte.
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