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… mit einer Discokugel Abstand im Ballsaal Wien
Ab 25. September 2020 wird in ORF 1 wieder getanzt – dann geht der Tanzevent „Dancing Stars“ nach der Corona-bedingten Verschiebung in die nächste Runde. Nach dem Abgang von Willi Gabalier tanzt Michi Kirchgasser mit dem zweimaligen „Dancing Stars“-Sieger Vadim Garbuzov. Am Mittwoch, dem 8. Juli, trafen die beiden im Ballsaal Wien zum ersten Mal aufeinander. In Tanzposition begeben sich die beiden erst im September bei den Proben, beim ersten gemeinsamen Fototermin wurde noch eine Discokugel bzw. ein Plüsch-Babyelefant Abstand eingehalten.
„Dancing Stars“: Michi Kirchgasser trifft erstmals ihren neuen Tanzpartner Vadim Garbuzov

ORF/Hans Leitner

Vadim Garbuzov, Michi Kirchgasser

Michi Kirchgasser: „Nach der Pause ist das mit Vadim jetzt in jedem Sinn ein absoluter Neustart für mich – und auf den freue ich mich schon sehr. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch – und mit einem zweimaligen Sieger als Partner, kann ja fast nichts mehr schief gehen“, und mit einem Augenzwinkern weiter „... außer vielleicht beim Tanzen.“
Vadim Garbuzov: „Das erste Treffen mit Michi war super nett und ich freue mich schon auf die gemeinsamen Proben. Michi ist die erste Profi-Sportlerin, mit der ich bei ‚Dancing Stars‘ antrete – hartes Training ist ihr also nicht fremd und das ist die beste Voraussetzung.“
ORF-Sendungsverantwortliche Andrea Heinrich: „Es freut mich, dass wir mit Vadim einen erfahrenen Profitänzer, der genau weiß, worauf es bei ‚Dancing Stars‘ ankommt, so kurzfristig gewinnen konnten. Das heutige Treffen hat auch gezeigt, dass die Chemie zwischen den beiden hervorragend passt.“

Neustart für ORF-1-Tanzevent am 25. September

Nach der Corona-bedingten Auszeit geht „Dancing Stars“ wieder ab 25. September jeden Freitag live um 20.15 Uhr in ORF 1 über die Bühne.
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Archivprojekt „100 Pieces“, „Jedermann“, Opern, Konzerte, Dokumentationen, Gesprächsformate und mehr
Am 22. August 1920 begann mit der ersten „Jedermann“-Aufführung die Salzburger Festspielgeschichte. Zum 100-Jahr-Jubiläum präsentiert das weltberühmte Kulturfestival heuer von 1. bis 30. August eine Corona-bedingt modifizierte und verkürzte Ausgabe. Der ORF, den bereits seit 1925 – damals noch als RAVAG – eine erfolgreiche Medienpartnerschaft mit den Salzburger Festspielen verbindet, begeht den runden Geburtstag mit einem umfassenden Schwerpunkt aus mehr als 130 Stunden Programm in TV und Radio sowie umfangreichem Online-Angebot. Neben ausführlicher Kulturberichterstattung auf allen Kanälen zählen dazu im ORF-Fernsehen – u. a. in Koproduktion mit den Partnern UNITEL, ARTE und Bayerischer Rundfunk – hochkarätige neue und historische Bühnenhighlights, zahlreiche Dokumentationen und Künstlerporträts, anregende Gesprächsformate sowie das transmediale Archivprojekt „100 Pieces – Salzburger Festspielgeschichte“, das am Sonntag, dem 5. Juli 2020, um 10.45 Uhr in ORF 2 den TV-Auftakt bildet und u. a. im Rahmen der „matinee“ am Sonntag sechs Wochen lang nostalgische Blicke auf die vergangenen 100 Festspieljahre wirft.
Im Rahmen einer Pressekonferenz gab ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Freitag, dem 3. Juli, gemeinsam mit Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner, Festspielintendant Markus Hinterhäuser sowie den Koproduktionspartnern Jan Mojto, Geschäftsführer UNITEL, und Wolfgang Bergmann, Geschäftsführer ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF, Einblick in das geplante Jubiläumsprogramm.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Die Geschichte der Salzburger Festspiele ist eng mit jener des Rundfunks in Österreich verbunden. Beide Institutionen dienten der damals noch jungen Republik als Identitätsanker und übernehmen auch heute nach wie vor gesellschaftliche Verantwortung. Dabei eint uns das Ziel, Kunst und Kultur zu vermitteln, zu pflegen und zu bewahren, ein Anliegen, das die Festspiele und der ORF mit ihrer schon 95 Jahre währenden Erfolgspartnerschaft konsequent verfolgen. Es freut mich daher besonders, dass die Jubiläumsfestspiele in diesem, für den Kulturbetrieb äußerst herausfordernden Corona-Jahr stattfinden können und die Kulturflotte des ORF als größte mediale Bühne des Landes diese begleiten und so einem breiten Publikum zugänglich machen kann. Wir gratulieren mit insgesamt mehr als 130 Stunden hochkarätigem Programm in TV und Radio. Mein Dank gilt hier auch unseren Partnern UNITEL, ARTE und Bayerischer Rundfunk.“
Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler: „Wir, die Salzburger Festspiele, und unser Publikum sind eine Begeisterungsgemeinschaft von Menschen aus aller Welt. Ich möchte mich sehr herzlich in unser aller Namen bei Ihnen, unseren Medienpartnern bedanken. Sie fühlen sich ganz offensichtlich auch als Mitglieder dieser Begeisterungsgemeinschaft, erfüllen mehr als die Pflicht des öffentlich-rechtlichen Kulturauftrags. Sie unterstützen uns in unserem großen Wunsch trotz Corona, trotz Zugangs- und Reisebeschränkungen, möglichst viele Menschen in möglichst vielen Ländern an den Festspielen 2020 teilhaben zu lassen“.
ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner: „Ich freue mich, unserem Publikum gemeinsam mit den Salzburger Festspielen ein derart volles außergewöhnliches Programm bieten zu können – Corona zum Trotz. Gleich zu Beginn der Paukenschlag: die Liveübertragung vom Jedermann und vorher um 20.15 Uhr die herausragende Dokumentation ‚Das große Welttheater‘ von Topregisseurin Beate Thalberg. Florian Teichtmeister spielt darin grandios den Diener von Max Reinhardt – und verrät das eine oder andere Geheimnis über ihn und die Gründerzeit der Festspiele. Die Spot-Kampagne – unsere Jubiläumsperlenreihe – ‚100 Pieces‘ bringt ‚100 Jahre Festspiele‘ ins digitale Zeitalter – und wird im Internet die Jüngeren das Flair der Festspiele eindrucksvoll erleben lassen. Diese multimediale Aktion von ORF.at mit dem ORF-Archiv und der ORF-Kultur in Kooperation mit der Landesausstellung Salzburg wirft in kurzen Spots schräge, eindrucksvolle und unerwartete Blicke auf 100 Jahre Festspielgeschichte. Von den ersten Gehversuchen der Festspiele bis zum Theaterskandal ist alles dabei. Ein digitales Mosaik als Fahrtenschreiber der Geschichte. Die 100 Spots sind einzeln auf ORF.at und in der Landesausstellung des Salzburg Museum abzurufen.“
Festspielintendant Markus Hinterhäuser: „In einer Zeit ohne Aufführungen und Live-Erlebnisse ist die Sehnsucht vieler Menschen nach Kultur übergroß geworden. Der ORF und andere Kultursender blieben in dieser schwierigen Zeit der Kultur zugetan und zeigten zu prominenten Sendezeiten Höhepunkte der vergangenen Festspieljahre. Es freut mich, dass ORF, 3sat, ARTE und ARTE Concert im Hauptabendprogramm unsere Neuproduktionen der Opern ‚Elektra‘ und ‚Così fan tutte‘ und mit dem BR auch den ‚Jedermann‘ übertragen werden.“
"100 Jahre Salzburger Festspiele im ORF": Wolfgang Bergmann (Geschäftsführer ARTE Deutschland), Festspielintendant Markus Hinterhäuser , ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Jan Mojto (Geschäftsführer UNITEL), Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner

ORF/Roman Zach-Kiesling

Wolfgang Bergmann (Geschäftsführer ARTE Deutschland), Festspielintendant Markus Hinterhäuser, ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz, Jan Mojto (Geschäftsführer UNITEL), Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, ORF-Programmdirektorin Mag. Kathrin Zechner

TV-Highlights: „Jedermann“, „Elektra“, „Così fan tutte“, Philharmoniker-Konzert, Dokus u. v. m.

Erste TV-Höhepunkte sind u. a. der Eröffnungsabend am 1. August in ORF 2 mit der live-zeitversetzten Übertragung der „Jedermann“-Premiere um 21.15 Uhr (3sat: 22. August, 21.45 Uhr), davor die Hochglanzdokumentation „Das Große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele“ (20.15 Uhr; ARTE: 2. August, 16.00 Uhr) sowie eine Jubiläumsausgabe des vom ORF Landesstudio Salzburg produzierten Magazins „JedermannJedefrau“ (18.05 Uhr).
Weiters: die einzigen, heuer in Salzburg gespielten Opernproduktionen „Elektra“ (1. August, 19.30 Uhr Premiere live-zv. in Ö1; 10. August, 22.30 Uhr, ORF 2; 15. August, 20.15 Uhr, 3sat;) und „Così fan tutte“ (7. August, 20.15 Uhr, ORF 2; 2. August, 17.00 Uhr, Premiere in ARTE; 15. August, 19.30 Uhr, Ö1; 30. August, 21.30 Uhr ORF III), außerdem ein „Konzert der Wiener Philharmoniker“ (15. August, 11.35 Uhr, ORF 2; ARTE: 30. August, Uhrzeit noch offen). Vor Festivalstart überträgt ORF III am 24. Juli, live um 11.00 Uhr, eine Matinée der Salzburger Festspiele gemeinsam mit dem Forum Verfassung unter dem Titel „Verfassung der Kultur – Kultur der Verfassung“.

Ö1-Schwerpunkt mit „Festspieltag“ und „Langer Nacht“, Jubiläums-CD u. v. m.

Das Kulturradio Ö1 würdigt das glanzvolle Jubiläum ab 11. Juli mit aktuellen wie legendären musikalischen Highlights, Gesprächsformaten, Wortsendungen u.v.m. Insgesamt zwei Opern – „Elektra“ und „Così fan tutte“ – sowie zwölf Konzerte, darunter live ein Beethoven-„Konzert der Wiener Philharmoniker mit Riccardo Muti“ am 15. August (11.03 Uhr), stehen im August und September auf dem Programm. Bereits im Juli spielt Ö1 34 Sendungen im Zeichen der Jubiläumsfestspiele. So präsentiert der „Ö1-Festspieltag“ am 18. Juli, der bereits am Vorabend, am 17. Juli, von einer „Langen Nacht der Neuen Musik bei den Salzburger Festspielen“ (23.03 Uhr) eingeläutet wird, Kostbarkeiten der Festspielgeschichte. Außerdem erscheint in der Edition Ö1 die CD „100 Jahre Salzburger Festspiele“ mit Schlüsselszenen und legendären Stimmen.

Jubiläumsprogrammierung im ORF-Netzwerk und auf Klassikportal „fidelio“

Das ORF-Netzwerk widmet dem Kulturfestival u. a. den Sonderkanal ORF.at/salzburgerfestspiele (ab 26. Juli) sowie das bereits unter ORF.at/100pieces angelaufene Archivprojekt „100 Pieces“ – eine Kooperation zwischen ORF.at, ORF-TV-Kultur im Rahmen der ORF-2-„matinee“ und dem ORF-Fernseharchiv. Die ORF-TVthek stellt neben Live-Streams und dem VOD-Angebot zahlreicher Sendungen des TV-Schwerpunkts in der Rubrik „History“ ein Online-Videoarchiv zur Geschichte Salzburgs zur Verfügung.
Die Klassikplattform „fidelio“ (myfidelio.at) bringt in Zusammenarbeit mit UNITEL und ARTE täglich aktuelle Live-Übertragungen aus der Festspielstadt sowie einen Themenschwerpunkt in der Klassithek mit mehr als 160 hochkarätigen Salzburg-Produktionen und -Programmen von 1954 bis heute. In Kooperation mit Ö1 werden ausgewählte Audio-Archivsendungen zur Verfügung gestellt.

Weitere Stimmen der Koproduktionspartner

UNITEL-Geschäftsführer Jan Mojto: „100 Jahre Salzburger Festspiele sind 100 Jahre Europäische Kultur- und Musikgeschichte. Wir freuen uns sehr, dass UNITEL nunmehr seit 15 Jahren als der exklusive audiovisuelle Medienpartner für die Festspiele das Fenster zur Welt sein darf. Nach ‚Mozart 22‘ im Jahr 2006 und bis heute mehr als 150 realisierten Produktionen nun zum 100. Geburtstag der Festspiele gemeinsam mit dem ORF und ARTE mit dreißig geplanten Aufzeichnungen erneut die gesamte Vielfalt der Festspiele präsentieren zu können, erfüllt uns mit großer Freude und auch ein wenig mit Stolz.“
Wolfgang Bergmann, Geschäftsführer ARTE Deutschland und ARTE-Koordinator des ZDF: „ARTE ist dankbar, eines der bedeutendsten europäischen Klassikfestivals anlässlich seines 100-jährigen Bestehens so umfassend wie niemals zuvor medial zu begleiten und es einem europäischen Publikum nahe bringen zu dürfen. Über die gesamte Festivaldauer wird Abend für Abend ein Klassik-Highlight auf ARTE Concert aus Salzburg online übertragen. Der Salzburg-Schwerpunkt auf ARTE umfasst darüber hinaus die Live-Übertragungen von Christof Loys ‚Così fan tutte‘ im TV-Programm und Krzysztof Warlikowskis ‚Elektra‘, die beide in Koproduktion mit dem ORF entstehen. Auch die neu produzierte Dokumentation ‚Das Große Welttheater – Salzburg und seine Festspiele‘, entstanden in Zusammenarbeit von ORF, BR und ARTE GEIE, der Beethoven-Zyklus mit Igor Levit, ein Wiedersehen mit Anna Netrebko als Aida – ein Höhepunkt der Salzburger Festspiele 2017 – sowie weitere aktuelle Konzerte auch im linearen Fernsehen sind Teil des Programms: ‚Alles Salzburg‘ im August auf ARTE!“
Dr. Reinhard Scolik, BR-Programmdirektor Kultur: „Dieses unvergleichliche Festival, in dieser für Künstler und Kulturfreunde so schwierigen Zeit in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen, ist ein Privileg unserer Arbeit. Dank der engen Zusammenarbeit mit unseren Partnern dürfen wir mit unserem Publikum in Bayern 100 Jahre Salzburger Festspiele feiern. Den ‚Jedermann‘ von Hofmannsthal live zu übertragen – davon habe ich noch vor wenigen Wochen nicht zu träumen gewagt.“

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Filzmaier-Analyse in der „ZIB 2“, „Sommer(nach)gespräche“ in ORF III, erstmals auch als Podcast abrufbar
Seit 1981 gehören die ORF-„Sommergespräche“ zu den politischen Fixterminen des Landes, aber noch nie in dieser Historie werden diese zwangsläufig so von einem Thema dominiert werden, wie diesmal. Neu ist 2020 auch Gastgeberin Simone Stribl, die als Außenreporterin bei der Ibiza-Live-Berichterstattung des ORF erstmals einem großen Publikum aufgefallen war und in Folge mit dem Walther-Rode-Preis (gemeinsam mit Tobias Pötzelsberger, Matthias Westhoff und Patrick Swanson) ausgezeichnet wurde.
Beginnend am 3. August, jeweils am Montag, um 21.05 Uhr in ORF 2, stellen sich Beate Meinl-Reisinger (NEOS), Werner Kogler (Grüne), Norbert Hofer (FPÖ), Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP) den „Sommergesprächen“. Ort des Geschehens ist diesmal das Weingut am Reisenberg mit traumhaftem Blick auf Wien, wo die Gespräche rund eine Stunde vor der Ausstrahlung live on tape aufgezeichnet werden. Regie führt mit Kurt Pongratz eine internationale Koryphäe.
Mindestens so ein Publikumshit wie die „Sommergespräche“ selbst sind die anschließenden Analysen von Peter Filzmaier (gemeinsam mit je einer Printjournalistin bzw. einem Printjournalisten) in der „ZIB 2“ um 22.00 Uhr in ORF 2. Aber auch ORF III blickt diesmal auf das aktuelle Interview zurück – mit von Ingrid Thurnher geleiteten „Sommer(nach)gesprächen“ ab 22.30 Uhr. Erstmals sind die „Sommergespräche“ auch als Podcast abrufbar.
Logo TVthek
Die „Sommergespräche“ werden außerdem auf der ORF-TVthek (https://TVthek.ORF.at) als Live-Stream angeboten, als Video-on-Demand bereitgestellt und bleiben alle bis zum 7. September verfügbar und weltweit abrufbar.
ORF-2-Chefredakteur Matthias Schrom: „Nach Tobias Pötzelsberger im vergangenen Jahr schenken wir einer weiteren ‚Entdeckung‘ der vergangenen Monate das Vertrauen, die wohl meistbeachtete Interview-Reihe des Landes zu leiten. Simone Stribl gehört als ‚ZIB‘-Reporterin mit fast schon Dauerpräsenz an den politischen Hotspots zu den bestinformierten Journalistinnen des Landes. Und als Moderatorin der ‚Pressestunde‘ und der ‚Runden Tische‘ hat sie auch bereits bewiesen, dass sie Interviews hervorragend führen kann.“
"Sommergespräche": Simone Stribl

ORF/Thomas Ramstorfer

Simone Stribl

Simone Stribl: „Nicht nur für mich ist der Sommer 2020 ein Ausnahmesommer – die Coronakrise hat vieles verändert und die politische Diskussion der vergangenen Monate dominiert – und das kurz nach der Nationalratswahl, wo viele Parteien sich erst in ihrer neuen Rolle zurecht finden mussten. In den ORF-‚Sommergesprächen‘ möchte ich mit meinen Gästen Bilanz ziehen, aber auch in die Zukunft blicken. Ich freue mich auf spannende Gespräche in dieser besonderen Zeit.“

Der „Sommergespräche“-Fahrplan jeweils um 21.05 Uhr in ORF 2:

  • 3. August: Beate Meinl-Reisinger, NEOS
  • 10. August: Werner Kogler, Grüne
  • 17. August: Norbert Hofer, FPÖ
  • 24. August: Pamela Rendi-Wagner, SPÖ
  • 31. August: Sebastian Kurz, ÖVP

Podcast-Premiere

Die von Simone Stribl moderierten „Sommergespräche“ gibt es heuer erstmals auch im Podcast-Format zum Nachhören. Als Online-Zusatzangebot sind sie direkt nach der Sendung 30 Tage lang auf tv.ORF.at sowie allen gängigen Podcast-Plattformen (spotify, iTunes) abrufbar.
Wer die „Sommergespräche“ im Web oder via App mit verfolgen will, dem stellt die ORF-TVthek (TVthek.ORF.at) Live-Streams zur Verfügung. Außerdem werden die „Sommergespräche“ als Video-on-Demand bereitgestellt und bleiben alle bis zum 7. September verfügbar und weltweit abrufbar.
ORF.at bietet Interessierten ausführliche Zusammenfassungen und Analysen der Gespräche jeweils gleich nach der Sendung, informiert in detaillierten Berichten über die Reaktionen, ergänzt seine Berichterstattung um Videos der ORF-TVthek und der „ZIB 2“-Analysen, und gibt Userinnen und Usern die Gelegenheit zum Mitdiskutieren auf debatte.ORF.at.
Auch der ORF TELETEXT berichtet im Rahmen seiner Innenpolitik-Berichterstattung nach jedem „Sommergespräch“ detailliert über die Inhalte und wichtigsten Statements der Parteichefinnen und -chefs, und präsentiert Reaktionen aus Politik, Wirtschaft etc.
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ORF Steiermark mit umfassendem Programmangebot
Mit der Live-Übertragung der diesjährigen Festspiel-Eröffnung und einer Barockoper begleitet ORF III Kultur und Information die steirischen Festspiele „styriarte“, die von 1. bis 26. Juli 2020 stattfinden. Die Klassikplattform fidelio (www.myfidelio.at) präsentiert die komplette Eröffnung ebenfalls live bzw. anschließend auf Abruf in der Klassithek.
Aufgrund der Corona-Krise wartet das Festival mit neuem, adaptiertem Programm auf und präsentiert am Mittwoch, dem 1. Juli, um 17.00 Uhr unter dem Titel „Die Musen vom Parnass“ die wohl schnellste Opernproduktion des Jahrhunderts. Das Libretto stammt von Thomas Höft und wurde erst am 12. Juni dieses Jahres beauftragt. Die Musik kommt von der österreichischen Komponistin Flora Geißelbrecht, die am 13. Juni mit ihrer Komposition begann und diese nur vier Tage später fertigstellte. ORF III und die Klassikplattform fidelio übertragen die Festival-Eröffnung aus der Grazer Helmut List Halle live. Unter der musikalischen Leitung von Alfredo Bernardini spielt das styriarte Festspiel-Orchester Musik von Johann Joseph Fux. Die singenden Musen sind Barbara Pöltl, Dorit Machatsch, Maria Wester, Verena Gunz, Feride Büyükdenktas und Annette Schönmüller. Die vierköpfige Musikergruppe „Spafudla“ steuert Volksmusik bei. Für die Inszenierung zeichnet Wolfgang Atzenhofer verantwortlich, Lilli Hartmann für die Kostüme.
Am Samstag, dem 4. Juli, steht in „Erlebnis Bühne“ weiters ein Querschnitt aus der Barockoper „Die Geschenke der Nacht“ (Gli Ossequi della Notte) (8.50 Uhr), ebenfalls aus der Helmut List Halle, auf dem Programm. Das steirische Barockgenie Johann Joseph Fux widmete diese einst Kaiserin Amalie Wilhelmine im Jahr 1709 zu ihrem Geburtstag – bei der styriarte 2020 bringt sie den Zauber einer barocken Sommernacht ins Graz von Heute. Fantastische Barockstimmen brillieren mit den schönsten Arien des Werkes, während das styriarte-Festspiel-Orchester stimmungsvolle nächtliche Klangbilder darbietet. Als Intermezzi in der konzertanten Aufführung der Opernszenen dienen Vivaldis Nachtkonzert für Flöte und Fagott sowie ein besonders bildreiches Orchesterwerk von Johann Joseph Fux: „Die Süßigkeiten und Bitternisse der Nacht“. Es singen die Sopranistin Maria Ladurner und Tenor Valerio Contaldo.

Umfassende Berichterstattung des ORF Steiermark zur styriarte 2020

Der ORF Steiermark begleitet die styriarte 2020 mit einem umfassenden Programmangebot. Im Rahmen der ausführlichen trimedialen Vorberichterstattung bringen „Steiermark heute“ (19.00 Uhr, ORF 2/St), Radio Steiermark und steiermark.ORF.at ab Mittwoch, dem 1. Juli, zahlreiche Beiträge über die Höhepunkte des Festivals; weiters produziert das steirische Landesstudio zwölf Konzertaufzeichnungen für Radio Steiermark und Ö1.
Zur passenden Einstimmung brachte Radio Steiermark bereits am Sonntag, dem 28. Juni, um 22.05 Uhr eine „Kultur Spezial“-Sendung zum Thema „Geschenke der Nacht“ − mit einem Blick auf das Programm der styriarte 2020. Am Auftaktabend des diesjährigen Festivals, am Mittwoch, dem 1. Juli, sendet „Steiermark heute“ einen Live-Bericht von der Eröffnung in der Helmut List Halle. „styriarte Kostproben“ gibt es am Sonntag, dem 12. Juli, auf Radio Steiermark. Darüber hinaus erwarten das ORF-Publikum in den styriarte-Wochen weitere Schwerpunkte rund um die Festival-Highlights.
ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber:
„In der derzeit besonders herausfordernden Krisensituation haben wir mit Initiativen wie ‚Wir spielen für Österreich‘, oder auch der Umsetzung des diesjährigen Bachmannpreises unsere Anstrengungen, für die österreichischen Kulturschaffenden eine breite Bühne zu bieten, stark intensiviert. Das Land Steiermark trägt in besonderer Weise mit seinen qualitativ hochwertigen Bühnenproduktionen und namhaften Festivals wie ‚styriarte‘ und ‚Klanglicht‘-Kunstfestival der Bühnen Graz zur Bereicherung dieser Kulturlandschaft bei. Dass das styriarte-Festival in diesem Kultursommer trotz schwieriger Bedingungen stattfinden kann, zeugt von einem ungebrochenen Willen der Veranstalter, den es zu honorieren gilt. Aus diesem Grund freut es uns besonders, die Eröffnungsoper in ORF III live zu übertragen sowie mit der Barockoper ‚Die Geschenke der Nacht‘ eine zweite Produktion des steirischen Festivals österreichweit zugänglich zu machen und somit auch in diesem Sommer die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Land Steiermark fortzuführen.“
styriarte-Intendant Mathis Huber:
„Am 1. Juli startet der österreichische Festspielsommer in der Grazer Helmut List Halle. Mit der schnellsten Opernproduktion des Jahrhunderts, der Polit-Kurzoper „Die Musen vom Parnass“. Da sich zu diesem Start Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kulturminister Werner Kogler, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und viele weitere Ehrengäste einfinden wollen, hat die styriarte dieses Öperchen in Auftrag gegeben, das nun die Eröffnungsreden des Bundespräsidenten und der anderen Ehrengäste umschließen wird. Das Libretto stammt von Thomas Höft und wurde an einem Tag geschrieben. Die Musik kommt von der jungen österreichischen Komponistin Flora Geißelbrecht und brauchte weitere vier Tage. Jetzt liegt das Stück für sechs Frauenstimmen, die Musen, vor und wird schon geprobt. Wir freuen uns, dass ORF III die Eröffnung am 1. Juli ab 17.00 Uhr live überträgt. fidelio bringt gleichzeitig einen Live-Stream der Vorstellung in die Welt, und auch auf den Seiten der styriarte kann man via Live-Stream dabei sein. Das wird ein Erlebnis!“
ORF Steiermark-Landesdirektor Gerhard Koch:
„Die Entschlossenheit und Kreativität der styriarte unter ihrem Intendanten Mathis Huber, das größte Klassikfestival der Steiermark auch in Zeiten höchst einschränkender Covid-19-Bestimmungen umzusetzen, sind beeindruckend. Der ORF Steiermark zeichnet auch heuer wieder einen großen Teil des Programms auf und erreicht damit ein breites regionales, nationales und internationales Hörfunk-Publikum! Gemeinsam werden wir beweisen, dass auch unter Covid-19-Schutzbestimmungen ein erstklassiger Festival- und Konzertbetrieb ermöglicht und über unser Medium verbreitet werden kann.“

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Barrierefreiheit für alle Zielgruppen: Nachrichten leicht verständlich
Gut eine Million Menschen hat in Österreich Lese- und Schreibschwächen. Auch diese große Gruppe soll täglich mit wichtigen Informationen versorgt werden. Deshalb startet ORF.at nun das Infofenster „Einfache Sprache“. Dieses kann man sich am Fuß des Nachrichtentickers einrichten und so das Wichtigste leicht verstehbar erfassen.
„Wenn wir den Anspruch haben, alle Österreicherinnen und Österreicher mit den wichtigsten Nachrichten zu erreichen, dann müssen wir auch in allen Sprachniveaus verständlich sein“, sagt ORF.at-Chefredakteur Gerald Heidegger. Seit langem erfüllt ORF.at die Barrierefreiheit-Richtlinien, um verschiedene Zielgruppen mit Einschränkungen mit allen Informationen erreichen zu können.
Pius Strobl, Leiter des Humanitarian Broadcasting und damit auch Verantwortlicher für dem Ausbau der Barrierefreiheit im ORF: „Die Inklusion von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen Schwierigkeiten beim Lesen haben, ist für mich ein wichtiger Schritt in Richtung Barrierefreiheit. Mit Nachrichten in einfacher Sprache erleichtert der ORF diesen Menschen nicht nur das Verstehen von aktuellen Informationen. Er gibt ihnen im Rahmen der Inklusiven Lehrredaktion auch die Möglichkeit, aktiv am journalistischen Prozess mitzuwirken und so ein Teil der Nachrichtenwelt zu werden. Wir schaffen damit eine echte Zusammenarbeit auf Augenhöhe“, so Strobl.
Mit dem neuen Modul „ORF.at einfache Sprache“ sollen all jene erreicht werden, die einen inhaltlich einfacheren Zugang zu den Nachrichten benötigen. Am Fuß der blauen Seite kann man sich, egal ob am Handy, Tablet, Desktop oder auch Fernseher, das Fenster „Nachrichten in einfacher Sprache“ einrichten. Täglich erscheinen in diesem Fenster dann Nachrichten leicht erfassbar dargeboten. Auch stets ausgestattet mit einem informativen Bild. Deutlich größer fällt auch die Schrift im Fenster „Einfache Sprache“ aus und soll damit auch eine notwendige Leseerleichterung bringen.
Thomas Prantner, stellvertretender Direktor für Technik, Online und neue Medien: „Das neue ORF.at-Angebot ,Nachrichten in einfacher Sprache‘ ist eine wichtige Initiative im Rahmen der Digitalisierungsoffensive und ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Informations- und Bildungsauftrages des ORF.”
Angeboten werden die Nachrichten in Einfacher Sprache auch vom ORF-TELETEXT, der bereits seit 2017 ab der Seite 470 „Nachrichten leicht verständlich“ anbietet. „Ich freue mich, dass nach mehrjährigen Bemühungen nun endlich beide öffentlich-rechtlichen Medienangebote der ORF Online und Teletext GmbH, nämlich der ORF TELETEXT und ORF.at, Informationen in einfacher Sprache anbieten können.“, sagt Karl Pachner, Geschäftsführer von ORF Online und Teletext.

Gemeinsame Kooperation

Möglich ist dieses Angebot durch eine enge Kooperation zwischen dem ORF und der Austria Presse Agentur, die seit Längerem Nachrichten in leichter Sprache anbietet. Die von der APA bereitgestellten Meldungen in leichter Sprache werden nun ausgebaut, ist doch die Inklusive Lehrredaktion im Jänner 2020 vom KURIER in den ORF übersiedelt, wo sie beim Humanitarian Broadcasting ihre neue Heimat gefunden hat. Seitdem ist die Lehrredaktion zur zentralen Instanz für Nachrichten in einfacher Sprache geworden – etwa als Unterstützung für das mittlerweile sehr beliebte Nachrichtenformat in der sonntäglichen „Wow“-Show von Rolf Rüdiger und Robert Steiner in Radio Wien oder als Beitragsgestalter für Nachrichten in einfacher Sprache auf ORF III.
„Es freut mich sehr, dass es jetzt mit dem ORF-Ticker in einfacher Sprache auf ORF.at  ein tägliches und aktuelles Nachrichtenformat nicht nur für Menschen mit Lernbehinderungen gibt, sondern es auch die Tür zur Welt für viele ältere Menschen, Menschen mit geringen Deutschkenntnissen und Kindern öffnet.“, sagt Franz-Joseph Huainigg, Beauftragter für Barrierefreiheit im ORF Humanitarian Broadcasting.
Die Inklusive Lehrredaktion besteht aus sechs Menschen mit Lernbehinderungen, die täglich Nachrichten in einfacher Sprache produzieren. Das vom Fonds Soziales Wien unterstützte Projekt dient als Berufsvorbereitungsprogramm und ist auf drei Jahre ausgelegt. Bewusst will man von den Trägerorganisationen darauf hinarbeiten, dass die Absolventen der Lehrredaktion in der Lage sind, in einer Redaktion einen Job zu finden

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