Mag. Sophie Roupetz

ORF
Sophie Roupetz
Sophie Roupetz wuchs im Salzburger Gasteinertal auf und begann bereits während ihres Psychologiestudiums in Wien für den ORF zu arbeiten. Nach Stationen im Korrespondenten-Leitungsbüro, bei „Licht ins Dunkel“ und in der Bundesländerredaktion wechselte sie 2007 in die Außenpolitikredaktion der „Zeit im Bild“.
Neben ihrer journalistischen Tätigkeit arbeitete sie als Klinische und Gesundheitspsychologin. Mit einem EU-Stipendium promovierte sie an der Universität Leipzig. Ihre Forschung zu den Folgen von Krieg, Flucht und Trauma führte sie unter anderem nach Uganda und in den Libanon; Forschungsaufenthalte absolvierte sie zudem an der Harvard University.
Als Reporterin berichtete Sophie Roupetz aus zahlreichen Krisen- und Konfliktregionen. Für die ZIB war sie unter anderem nach dem Terroranschlag in Barcelona (2017), als erste österreichische Journalistin nach der Explosion im Hafen von Beirut (2020) sowie während des Krieges zwischen Israel und der Hamas (2023) vor Ort. Darüber hinaus gestaltete sie Reportagen über die Lage syrischer Flüchtlinge und die Wirtschaftskrise im Libanon.
Von 2019 bis 2026 war Sophie Roupetz Korrespondentin im ORF-Büro London. Dort berichtete sie über die Brexit-Jahre, die politischen Turbulenzen der konservativen Regierungen von Boris Johnson bis Rishi Sunak sowie den Wahlsieg der Labour-Partei 2024. Außerdem begleitete sie royale Großereignisse wie den Tod von Queen Elizabeth II. und die Krönung von König Charles III.
Seit 1. Juli 2026 ist Sophie Roupetz ORF-Korrespondentin in Rom.