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Die Ketzerbraut

ORF/SAT 1/Dusan Martincek

ORF/Sat.1-Dreharbeiten zu „Die Ketzerbraut“ auf Schloss Moosham

Bildgewaltige Iny-Lorentz Bestsellerverfilmung mit Ruby O. Fee, Johannes Zeiler, Paulus Manker, Christopher Schärf und Elena Uhlig.
„Die Geschichte der ,Ketzerbraut‘ erinnert mich sehr daran, was ich Tag für Tag in den Nachrichten sehe: religiöser Fanatismus und unglaubliche Gewalt – und all die Fragen, die sich um Toleranz und Menschlichkeit drehen, die wir uns alle heute stellen müssen“, beschreibt Regisseur Hansjörg Thurn seinen neuen Film. „Ich denke, mit diesem Film hab ich die Möglichkeit, einen Beitrag zu leisten, indem er reflektiert: religiöser Wahn, Fanatismus, Glaubensfrage – Themen damals wie heute.“ Nach der „Wanderhuren“-Trilogie und dem Zweiteiler „Die Pilgerin“ wird derzeit ein weiterer Bestseller von Iny Lorentz auf Schloss Moosham im Salzburger Lungau gedreht: Als die titelgebende „Ketzerbraut“ gerät Nachwuchstalent Ruby O. Fee im gleichnamigen ORF/Sat.1-TV-Eventfilm zwischen die Fronten des Glaubenskriegs zu Zeiten der Reformation und erzählt darin vom wahrscheinlich bedeutendsten Umbruch in der Geschichte des Christentums. Neben Ruby O. Fee spielen in weiteren Rollen dieses bildgewaltigen Historienfilms, der im Reformationsjahr 2017 ausgestrahlt werden soll, u. a. auch Christoph Letkowski, Manuel Mairhofer, Christopher Schärf, Johannes Zeiler, Paulus Manker, Elena Uhlig, Martin Leutgeb, Stefano Bernardin, Miguel Herz-Kestranek und Christoph M. Orth. Regie führt „Wanderhuren“-Regisseur Hansjörg Thurn, der gemeinsam mit Esther Bernstorff, Dirk Salomon und Thomas Wesskamp für das Drehbuch verantwortlich zeichnet.
Hauptdarstellerin Ruby O. Fee zeigt sich von der Bestsellerverfilmung begeistert: „Ich wollte zu diesem Projekt dazugehören, weil es so vielseitig ist: ein historischer Kostümfilm, ein großes Abenteuer, eine berührende Liebesgeschichte.“ Der Glaube der jungen Katholikin wird im Film durch grausame Ereignisse in seinen Grundfesten erschüttert – nicht zuletzt durch das Wirken von Vevas vermeintlicher Vertrauten und größten Gegenspielerin Walpurga von Gigging, dargestellt von Elena Uhlig: „Ich freue mich, zum ersten Mal eine wirklich böse Frau zu spielen, denn das ist mir persönlich sehr fremd“, erklärt die Schauspielerin ihre Rolle. „Für mich ist Walpurga von Gigging die spannendste, dunkelste und hintergründigste Figur des Films.“

Mehr zum Inhalt

München, 1517: Veva (Ruby O. Fee) wächst wohlbehütet als reiche Kaufmannstochter bei ihrem Vater auf, bis ihr schlagartig alles genommen wird: das Haus niedergebrannt, ihre Familie ermordet, ihre Ehre geschändet. Das brave Mädchen von einst sinnt nun auf Rache. Doch wer ist noch Freund und wer Feind? Kann Veva sich auf ihren Jugendfreund, den Freigeist Ernst Rickinger (Christoph Letkowski), verlassen? Oder steckt er mit dem „Ketzer“ unter einer Decke? Dieser verteilt maskiert Flugblätter in der Stadt und wettert gegen den Ablasshandel der katholischen Kirche. Damit ist er Pfarrer Johann von Perlach (Paulus Manker) ein Dorn im Auge. Auf der Jagd nach dem Ketzer verbreitet der Kirchenmann mit Hilfe des Ritters von Gigging und seiner listigen Frau Walpurga (Elena Uhlig) Angst und Schrecken in der Bevölkerung Münchens. Willkürliche Folter und qualvolle Todesstrafen stehen zu Zeiten der Inquisition auf der Tagesordnung. Doch sind die Ideen des vermeintlichen „Ketzers“ tatsächlich so abwegig? Wieso kann Veva sich mit seinen Methoden plötzlich eher anfreunden als mit Johann von Perlachs brutalem Vorgehen? Sind im Glauben tatsächlich alle Mittel recht? Und ist Martin Luther (Adrian Topol) tatsächlich so gefährlich, wie die katholische Kirche behauptet?
„Die Ketzerbraut“ ist eine Andreas Bareiss Produktion der TV60Film in Koproduktion mit Sat.1, ORF, Aichholzer Filmproduktion GmbH und Wilma Film s.r.o. in Zusammenarbeit mit Red Arrow International, gefördert u. a. auch durch Filmfernsehfonds Bayern, Fernsehfonds Austria, Film Industry Support Programme des Kulturministeriums der Tschechischen Republik und Land Salzburg.
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