
ORF/Benedikt Fuchs
Eurovision Song Contest 2026: Erstes großes Production Meeting in Wien
Am Mittwoch und Donnerstag, dem 14. und 15. Jänner 2026, fand das erste große Production Meeting für den Eurovision Song Contest 2026 in Wien statt. Das Atrium des ORF-Mediencampus füllte sich am ersten Tag mit 27 internationalen Production Suppliers, die gemeinsam mit dem ORF an dem größten TV-Unterhaltungsevent der Welt arbeiten werden.
ORF-Generaldirektor Roland Weißmann begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und verwies auf die enorme Publikumsnachfrage, nachdem die Tickets der ersten Tranche bereits am Vortag innerhalb kürzester Zeit ausverkauft waren. Am ORF-Mediencampus wurden zentrale Gewerke vorgestellt, darunter etwa Stage Design, Set Design, Location Management, Lichtdesign oder Technical Design. Daniel Hack, Head of Production, und Claudio Bortoli, Technical Supervisor, präsentierten die Projektorganisation des Song-Contest-Teams sowie die technischen und produktionellen Verantwortlichkeiten und führten durch das Meeting.
ESC-Executive-Producer Michael Krön betonte die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit: „You are the best of the best. Es heißt nun aber auch, dass wir im gemeinsamen Arbeiten die Besten sein werden. Wir wollen ein gutes Arbeitsumfeld haben, eine freudvolle und konstruktive Zusammenarbeit. Deshalb soll uns dieses Production Meeting als Auftakt für einen gelungenen Song Contest 2026 dienen. Zudem verfolgen wir alle gemeinsam das Ziel, diesen Song Contest als konsequenten Green Event umzusetzen und darüber legen wir ein gemeinsames Vorgehen fest.“ Die Nachhaltigkeit der Veranstaltung war ein zentrales Element, zu dem Anita Malli (Leiterin Corporate Sustainability im ORF) die gemeinsamen Richtlinien und Ziele vorstellte. Im Fokus stehen da unter anderem eine klare Travel Policy sowie der Einsatz von 100 Prozent grüner Energie.
Marvin Dietmann, Head of Contest, gab einen Überblick über die Timeline für die 35 Delegationen der teilnehmenden Länder. Bühnenbildner Florian Wieder präsentierte anschließend das immersive Stage Design im Detail, gefolgt von Lighting Designer Tim Routledge, der sein Lichtkonzept erklärte. Die beiden Regisseure, Michael Kögler und Robin Hofwander, stellten das Kamerakonzept mit 27 Kameras in der Wiener Stadthalle vor, das vor allem die Emotionen der Künstlerinnen und Künstler stärker sichtbar machen soll.
Am zweiten Meeting-Tag versammelten sich alle Production Suppliers in der Wiener Stadthalle, um sich direkt am Ort des Geschehens mit den räumlichen und technischen Begebenheiten der Main Venue vertraut zu machen. Bei einem umfassenden Rundgang wurden Bühnenbereiche, Backstage-Zonen, Produktionsräume, Logistikwege und Zuschauerbereiche vorgestellt. Die Teams konnten erstmals die genaue Infrastruktur inspizieren und offene Fragen zu Aufbauabläufen, Positionierungen und technischen Anforderungen klären. Das zweitägige Production Meeting bildete einen zentralen Meilenstein auf dem Weg zum Eurovision Song Contest 2026. Die Produktionsfirmen und das ORF-Team zogen ein durchwegs positives Resümee und blicken einer intensiven, kreativen und gemeinsamen Produktionsphase entgegen.