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Leitbild und Werte

Jugendschutz

Als verantwortungsbewusstes öffentlich-rechtliches Medienunternehmen ist dem ORF Jugendschutz ein wichtiges Anliegen. Jugendschutz kann in den ORF-Medien Fernsehen, Radio und Online durch Qualität der Programmarbeit, durch verantwortungsbewusste Programmierung sowie gelebte Selbstkontrolle der Programmmacherinnen und Programmmacher gewährleistet werden.
Der ORF sieht die Verpflichtung zum Jugendschutz nicht nur in der verbindlichen Kennzeichnung von Fernsehsendungen im Spätabendbereich gemäß EU-Richtlinien, sondern stellt Jugendschutz mit einer ganzen Reihe freiwillig auferlegter Richtlinien und Regulative sicher.

Jugendschutz im ORF-Fernsehen

Der Umgang des ORF mit Gewalt im Fernsehen baut auf den bestehenden freiwillig auferlegten Richtlinien auf und berücksichtigt zusätzliche Maßnahmen auf Basis der gesetzlichen Bestimmungen (EU-Richtlinien, ORF-G §10 in den Absätzen 11 bis 14).

Schutz von Minderjährigen auf mehreren Ebenen

Im fiktionalen Programmbereich nützt der ORF folgende Möglichkeiten zum Schutz Minderjähriger, mit dem Ziel, die körperliche, geistige oder sittliche Entwicklung von Minderjährigen nicht zu beeinträchtigen:
  • Im Rahmen des Programmeinkaufs und der Programmproduktion
  • Durch Bearbeitung von Programmen
  • Durch große Sorgfalt bei Gestaltung und Einsatz von Programmtrailern
  • Durch Programmierung nach entsprechenden Zeitzonen („watershed“)
  • Durch die Kennzeichnung

Konkrete Maßnahmen für alle Programme und Zeitzonen

Jede einzelne Sendung, jeder einzelne Film wird von der zuständigen Redaktion bereits bei der Herstellung und/oder beim Erwerb überprüft. Bei der Feststellung, welches Programm für welche Altersgruppe geeignet ist, orientiert sich der ORF an den Empfehlungen der österreichischen Jugendmedienkommission (JMK) des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und an Alterseinstufungen der deutschen Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) sowie der deutschen Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen (FSF).
Eine wertvolle Stütze für die redaktionelle Entscheidungsfindung ist auch die Kooperation mit der Jugendmedienkommission. Seit 2002 nutzt der ORF die Möglichkeit, Programme einem Prüfgremium mit Antrag auf eine Altersempfehlung vorzulegen.

Programmierung nach Zeitzonen („watershed“)

Der ORF setzt sich bis 20.15 Uhr eine klare Zeitgrenze, vor der Programme auf die Entwicklungsstufen von Kindern und Jugendlichen abgestimmt und für diese geeignet sein müssen. Innerhalb dieses familiengerechten Programms sendet der ORF ein zusätzlich ausgewiesenes gewaltfreies Kinderprogramm.
Ab 20.15 Uhr tragen Eltern und Erziehungsberechtigte die Mitverantwortung für den TV-Konsum von Kindern und Jugendlichen. Diese Verantwortung gilt sowohl für den Hauptabend als auch den Spätabend.
Zusätzlich zur verantwortungsvollen Programmierung kennzeichnet der ORF seit 1. Jänner 1999 seine Programme zum Schutz Jugendlicher.

Kennzeichnung von fiktionalen Fernsehprogrammen

Ab etwa 22.00 Uhr werden als wertvolle Orientierungshilfe jene Programme gekennzeichnet, die die körperliche, geistige und sittliche Entwicklung von Minderjährigen beeinträchtigen könnten. Gekennzeichnet werden ausschließlich fiktionale Programme.
Kennzeichnungen Jugendschutz

ORF Grafik

Zur Kennzeichnung von ORF-Sendungen sind zwei Symbole eingesetzt, die neben den ORF-Logogrammen in der linken (ORF eins) bzw. rechten (ORF 2) oberen Bildschirmecke platziert werden.

K+ Positiv-Kennzeichnung

Ein „K“ kennzeichnet Programme außerhalb des Kinderprogramms „okodoki“, die für Kinder besonders geeignet sind. Die Information darüber erfolgt im ORF TELETEXT und Internet.

Jugendschutz in den Online-Angeboten des ORF und im ORF-TELETEXT

Wie bei allen anderen Programmen des ORF gelten auch für alle Angebote von ORF.at in Konzeption und Durchführung alle gesetzlichen und freiwillig auferlegten Richtlinien und Regulative. Die Onlineangebote des ORF werden fortlaufend überprüft, um jugendgefährdende Inhalte auszuschließen.
Seiten, zu denen gelinkt wird, sind ebenfalls einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Dies trifft in besonderem Maße auf die für Kinder und Jugendliche konzipierten ORF.at-Angebote zu. Foren unterliegen gleichfalls den Jugendschutzbestimmungen. Für deren Einhaltung sind die jeweiligen Redaktionen verantwortlich.
Der ORF führt seit 13. Mai 2016 folgende Maßnahmen zum Jugendschutz auf der ORF-TVthek durch: In Abstimmung mit den zuständigen ORF-Hauptabteilungen werden bestimmte Sendereihen/Produktionen nur mehr zeitlich befristet zwischen 20.00 und 6.00 Uhr als Video on Demand in der ORF-TVthek abrufbar sein. Dies umfasst alle „Tatort“-Produktionen, die „Cop-Stories“ und bestimmte mit ARD und ZDF koproduzierte Krimiserien (in der Regel Freitag-Abend-Serien wie „Der Alte“ oder „Die Chefin“).
Außerdem werden diverse weitere Eigen-, Co- und Auftragsproduktionen im fiktionalen Bereich sowie Autorenfilme nach Absprache mit den zuständigen ORF-Hauptabteilungen nur mehr zwischen 20.00 und 6.00 Uhr angeboten werden. Die Userinnen und User der ORF-TVthek werden bei Anklicken der entsprechenden Sendung jeweils durch einen Hinweis über diese zeitliche Befristung informiert. Seit 13. Mai wird diese neue Regelung für die Nutzung via PCs, Laptops und Apps implementiert. Für andere Plattformen sind noch umfangreiche technische Umstellungen notwendig, die schrittweise umgesetzt werden. Über diese Regelungen hinaus wird freiwillig auf werbliche Einschaltungen rund um Kindersendungen verzichtet.
Die im ORF-TELETEXT angebotenen redaktionellen Inhalte werden selbstverständlich ebenfalls unter voller Berücksichtigung des ORF-Gesetzes und der einschlägigen Bestimmungen betreffend Jugendschutz erstellt. Auch die dargebotenen Inhalte von Kooperationspartnern und Werbekunden haben sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten und sind auf ihre Unbedenklichkeit hin zu kontrollieren. Von Dritten angebotene Services wie Klingelton-Downloads und Telefonservices unterliegen den Werberichtlinien.
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