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ORF-Stiftungsrat

Stiftungsrat: Das Kontrollgremium für den ORF

Der Stiftungsrat hat eine Stellung, die mit dem Kollegialorgan Aufsichtsrat in Aktiengesellschaften vergleichbar ist. Dieses Gremium bestellt unter anderem den Generaldirektor und auf dessen Vorschlag Direktoren und Landesdirektoren, genehmigt Budgets und Rechnungsabschlüsse. Zahlreiche Rechtsgeschäfte bedürfen seiner Zustimmung.
Dem Stiftungsrat gehören 35 Mitglieder an. Die Funktionsperiode dauert vier Jahre. Die vierte Funktionsperiode des Stiftungsrates hat mit seiner Konstituierung am 7. Mail 2014 begonnen.
Die Mitglieder des Stiftungsrats werden nach den Bestimmungen des ORF-Gesetzes wie folgt bestellt:
  • Sechs Mitglieder werden von der Bundesregierung unter Berücksichtigung des Stärkeverhältnisses der politischen Parteien im Nationalrat unter Bedachtnahme auf deren Vorschläge bestellt, wobei jede im Hauptausschuss des Nationalrates vertretene Partei durch mindestens ein Mitglied im Stiftungsrat vertreten sein muss.
  • Je ein Mitglied bestellen die Bundesländer, insgesamt also neun.
  • Neun Mitglieder bestellt die Bundesregierung.
  • Sechs Mitglieder bestellt der Publikumsrat.
  • Fünf Mitglieder werden vom Zentralbetriebsrat bestellt.

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GD Wrabetz: „ORF im Programm und wirtschaftlich erfolgreich!“
In seiner Plenarsitzung am Donnerstag, dem 23. Juni 2016, unter dem Vorsitz von Vst.-Dir. Prof. Mag. Dietmar Hoscher, hat der ORF-Stiftungsrat den von ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz vorgelegten Jahres- und Konzernabschluss des ORF 2015 einstimmig genehmigt. Der Generaldirektor und der Kaufmännische Direktor, Mag. Richard Grasl, informierten das Gremium über die Details des Jahresabschlusses. Wrabetz berichtete weiters über die positive Unternehmensentwicklung der vergangenen Monate.
„Durch den entschiedenen Spar- und Restrukturierungskurs der letzten zehn Jahre konnten wir den ORF auf ein stabiles wirtschaftliches Fundament stellen, trotz Finanzkrise und Vervielfachung der Konkurrenz. Der positive Jahresabschluss 2015 zeigt dies deutlich. Wir haben den Personalstand nachhaltig gesenkt und gleichzeitig das Programmangebot u. a. mit den neuen Spartenkanälen ORF III und ORF SPORT+, der TVthek, ‚Guten Morgen Österreich‘, den ORF-APPs oder neuen Formaten wie der ‚ZiB 100‘ erfolgreich ausgeweitet“, betonte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Damit ist der ORF nicht nur programmlich als österreichischer Markt-und Contentführer einer der erfolgreichsten Öffentlich-rechtlichen in Europa. Er ist auch wirtschaftlich sehr gut aufgestellt. Mein Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die dazu jeden Tag mit großer Professionalität und Engagement ihren Beitrag leisten.“
Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF: „Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist es uns auch 2015 gelungen, positive EGTs in ORF und ORF-Konzern zu erreichen. Der ORF konnte damit den stabilen wirtschaftlichen Kurs der vergangenen Jahre erfolgreich fortsetzen.“

ORF und ORF-Konzern mit positiven EGTs 2015

Auch 2015 bilanzierte der ORF-Konzern mit einem EGT in der Höhe von 7,5 Mio. Euro (nach Abzug der Fremdanteile der ORS-Gruppe) wieder positiv. Das EGT der Muttergesellschaft beträgt 6,6 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse des ORF-Konzerns liegen 2015 bei 991,3 Mio. Euro (2014: 968,6 Mio. Euro). Die Erlöse aus Programmentgelten betragen 593,6 Mio. Euro (2014: 589,5 Mio. Euro), jene aus der Werbung 221,0 Mio. Euro (2014: 221,7 Mio. Euro). Sonstige Umsatzerlöse liegen 2015 bei 176,9 Mio. Euro (2014: 157,4 Mio. Euro).

Personalstand trotz Kapazitätserweiterungen seit 2007 nachhaltig gesenkt

Im Rahmen der 2007 eingeleiteten Spar- und Strukturmaßnahmen konnte der ORF seinen Personalstand (Muttergesellschaft) um 651 Dienstposten (Vollzeitäquivalente) reduzieren. Gleichzeitig wurden massive Kapazitäts- und Programmerweiterungen umgesetzt. Unter anderem wurden so erfolgreiche Innovationen wir die beiden Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT+, Österreichs erfolgreichste VOD-Plattform, die ORF-TVthek, zahlreiche APPs, die Antennenplattform SimpliTV uvm. gelauncht.
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ORF-GD Wrabetz: „ORF steht programmlich und wirtschaftlich hervorragend da!“
„Der ORF wird das Geschäftsjahr 2015 mit einem positiven Jahresergebnis abschließen. Er ist Marktführer in Fernsehen, Radio, Online und beim Teletext, und wir arbeiten an einer Vielzahl von Programminnovationen, um diesen erfolgreichen Weg fortzusetzen!“ Diesen positiven Bericht gab ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz dem ORF-Stiftungsrat in dessen Plenarsitzung unter dem Vorsitz von Prof. Mag. Dietmar Hoscher am Donnerstag, dem 3. März 2016, im ORF-Zentrum in Wien. Der endgültige ORF-Jahresabschluss 2015 wird im Juni vorliegen.
Stiftungsratsvorsitzender Prof. Mag. Dietmar Hoscher: „Alle Kennzahlen des ORF, sowohl die programmlichen als auch die wirtschaftlichen, sind sehr positiv. Der ORF hat eine Unternehmensstrategie, die er konsequent umsetzt und ist damit für die Zukunft bestens gerüstet. Das ist angesichts der schwierigen Gesamtsituation der Medienwirtschaft keine Selbstverständlichkeit!“
„Nach derzeitigem Stand wird der ORF 2015 mit einem EGT von 6,6 Mio. Euro und 7,5 Mio. Euro im Konzern abschließen. Wir haben dadurch für den ORF gemeinsam jenen wirtschaftlichen Spielraum geschaffen, der für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen nötig ist“, ergänzte Mag. Richard Grasl, der Kaufmännische Direktor des ORF.
„Der ORF steht wirtschaftlich wie auch programmlich hervorragend da!“, betonte ORF-Generaldirektor Wrabetz weiters: „Im Fernsehen erreicht der ORF 2015 einen Marktanteil von 35,3 % – 2016 bisher sogar 37,1 % –, im Radio 2015 einen Marktanteil von 72 % und Online konnten mit 75,3 Mio. Visits und 24,4 Mio. Videoabrufen für das ORF.at-Netzwerk mit der TVthek im Jänner 2016 die bisherigen Höchstwerte erzielt werden. Und auch der ORF TELETEXT, der seit Kurzem auch via HbbTV und seit heute via APP nutzbar ist, ist ungebrochen erfolgreich!“

Zahlreiche Programminnovationen in Vorbereitung

„Die zahlreichen Programminnovationen der kommenden Monate stellen die Fortsetzung dieses erfolgreichen Wegs sicher – vom Start unseres Frühfernsehens ‚Guten Morgen Österreich‘ über das umfassende ORF-III-Programmangebot 2016, das wir kürzlich vorgestellt haben, den Schwerpunkt zur ‚Bundespräsidentenwahl‘ bis hin zu unserem Gesundheitsschwerpunkt ‚Bewusst gesund‘, dem ‚Mutter Erde‘-Nachhaltigkeits-Schwerpunkt zum Thema ‚Lebensmittelverschwendung‘, der Jugend-Initiative ‚Generation What‘ oder dem heute relaunchten extra.ORF.at, um nur einige Beispiele zu nennen!“, schloss der ORF-Generaldirektor.
Außerdem informierte die ORF-Geschäftsführung den Stiftungsrat über den Status quo des Projekts „ORF-Medienstandort“. Nachdem sich Ende 2015 beim Objekt 1 ein unerwartet hoher Reservenverbrauch durch zusätzlich notwendige statische Maßnahmen, zusätzliche Denkmalschutzanforderungen und erhöhte Sanierungsstandards abgezeichnet hatte, wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket erarbeitet und verabschiedet. In dessen Mittelpunkt stehen unter anderem Optimierungen in der Projektstruktur, eine Anpassung der Sanierungstiefe in verschiedenen Bereichen, die Erhaltung funktionsfähiger Gebäude und Raumstrukturen und eine Intensivierung der Gespräche mit dem Bundesdenkmalamt.
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Wrabetz: "ORF-Budget 2016 schafft Grundlagen für Fortsetzung des Erfolgskurses!"
„Mit dem heute genehmigten Budget schaffen wir die Grundlagen dafür, dass der ORF seinen Erfolgskurs auch im kommenden Jahr fortsetzen kann!“ betonte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz in der Plenarsitzung des ORF-Stiftungsrates am Donnerstag, dem 17. Dezember 2015, im ORF-Zentrum unter dem Vorsitz von Vst.-Dir. Prof. Mag. Dietmar Hoscher. Der Stiftungsrat genehmigte den ORF-Finanz- und Stellenplan 2016 einstimmig, nahm den Gebarungsprüfungsbericht der Prüfungskommission zur Kenntnis und erteilte dem Generaldirektor einstimmig die Entlastung für das Geschäftsjahr 2014.
Prof. Dietmar Hoscher, Vorsitzender des ORF-Stiftungsrates: „2015 war für den ORF ein herausforderndes und sehr erfolgreiches Jahr. Auf Basis des heute genehmigten Finanz- und Stellenplans 2016 setzt der ORF seinen positiven Zukunftskurs fort. Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Generaldirektor, den Direktoren und den Aufsichtsgremien des ORF für die erfolgreiche Arbeit und ihr großes Engagement!“
"Der ORF ist österreichischer Markt- und Qualitätsführer. Besonders erfreulich ist die Steigerung des TV-Marktanteils auf 35,3 Prozent in Vergleich zum Vorjahr, obwohl heuer keine Sportgroßereignisse auf dem Programm standen. Zuwächse konnten unter anderem die ORF-2-Magazinformate und die ‚Bundesland heute‘-Sendungen sowie auch unser Kulturspartenkanal ORF III verzeichnen. Auch im Radio ist der ORF mit 73 Prozent und online mit 66 Millionen monatlichen Visits klarer Marktführer. Online konnten wir erfreulicherweise vor allem auch bei der mobilen Nutzung zulegen!„ berichtete der ORF-Generaldirektor: “Und auch im Bereich der Content-Cluster ist der ORF Qualitätsführer! Der heute genehmigte Finanzplan ermöglicht es dem ORF, die Ziele seiner Zukunftsstrategie ‚ORF 2020‘ im kommenden Jahr zu erreichen!"
Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF: „Der Finanzplan 2016 sieht, trotz sehr schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und großer Sonderevents, positive EGTs im ORF und im ORF-Konzern vor und ermöglicht die Finanzierung wichtiger Innovationen. Dadurch haben wir die Grundlagen für eine positive Weiterentwicklung des ORF geschaffen!“

Ausgeglichener Finanzplan 2016

Mit dem Finanzplan 2016 schafft der ORF die Grundlagen dafür, seine Markt- und Qualitätsführerschaft in Radio, Fernsehen und online abzusichern und auch im fünften Jahr der Gebührenperiode ausgeglichen zu bilanzieren.
Sportliche Großereignisse wie die „EURO 2016“ und die „Olympischen Sommerspiele Rio“ werden ebenso umgesetzt wie Programminnovationen wie das neue „ORF-Frühfernsehen“. Die Spartenkanäle ORF III und ORF SPORT + werden weiterentwickelt und die Investitionen in österreichische Filme und Serien werden gemäß des Übereinkommens mit der Filmwirtschaft erhöht. Der Bereich digitale Angebote und Innovation wird mit programmbegleitenden Angeboten wie M.eins, dem Ausbau von Web/Apps (wie z.B. Fußball), der Weiterentwicklung der TVthek, der Radiothek, dem Projekt Klassikportal und der Vorbereitung von Kooperationen mit Start-ups gestärkt.
Der ORF plant im Geschäftsjahr 2016 Umsatzerlöse von 942,3 Mio. Euro: davon 597,6 Mio. Euro aus Programmentgelten, 220,3 Mio. Euro aus Werbung und 124,4 Mio. Euro aus sonstigen Umsatzerlösen. Die EGTs sollen laut Plan 0,2 Mio. Euro im ORF sowie 1,6 Mio. Euro im ORF-Konzern (nach Abzug Fremdanteile) betragen.
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Reischl wird Geschäftsführer der ORF Mediaservice GmbH und als solcher den neuen ORF Start-up-Campus leiten.
Im Stiftungsrat am 17. Dezember 2015 wurde Gerald Reischl zum Geschäftsführer der Mediaservice bestellt. Das ist jene Tochter des ORF, die sich künftig zentral um die Start-up-Agenden kümmern soll. Konkret werden Start-ups gesucht, die zum ORF und auch zum Bildungsauftrag des ORF – Information, Bildung und Kultur – passen.
„Mit Gerald Reischl haben wir den passenden Mann gefunden, der sowohl aufgrund seiner Kompetenz als Technologiejournalist als auch seiner Erfahrungen, die er im Silicon Valley gemacht hat, den Start-up-Campus professionell führen wird“, sagt der Kaufmännische Direktor des ORF, Richard Grasl.
„Ich freue mich riesig auf die neue Aufgabe“, sagt der neue Mediaservice-GmbH-Geschäftsführer Gerald Reischl. „Der Start-up-Campus passt perfekt in die Digitalstrategie der bekanntesten heimischen Medienmarke und wird nicht nur die Position des ORF als Technologie- und Innovationsführer stärken, sondern auch den Standort Österreich.“
Mag. Gerald Reischl ist seit 1989 journalistisch tätig, war 23 Jahre im „Kurier“-Medienhaus tätig, wo er in den vergangenen fünf Jahren Chefredakteur und Leiter des Portals futurezone.at war, das er zur führenden Technologie-Nachrichtenseite des Landes machte.
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Sachverständiger Prof. Schächter: "ORF-Qualitätssicherung Benchmark für Europa"; Anleihe-Begebung zur Finanzierung des ORF-Standortprojektes genehmigt
„Der ORF hat 2014 die umfangreichen gesetzlichen Qualitätsanforderungen an seine Programme vollinhaltlich erfüllt!“ Zu diesem positiven Schluss kommt Prof. Markus Schächter, Sachverständiger für das ORF-Qualitätssicherungssystem und ehemaliger ZDF-Intendant, in seinem Bericht an den ORF-Stiftungsrat in dessen Plenarsitzung unter der Leitung von Prof. Mag. Dietmar Hoscher am Donnerstag, dem 24. September 2015, im ORF-Zentrum in Wien. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz informierte den Stiftungsrat über die positive Unternehmensentwicklung in den vergangenen Monaten. Außerdem genehmigte der ORF-Stiftungsrat die Begebung einer Anleihe zur Finanzierung des ORF-Standortprojektes.

Hervorragende Nutzung der Programmschwerpunkte

„Der ORF ist österreichischer Markt- und Qualitätsführer“, betonte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz in seinem Bericht: "Wir sind mit 35,3 Prozent im Fernsehen, 73 Prozent im Radio und rund 65 Mio. Visits Online eindeutiger österreichischer Marktführer. Die Qualität der ORF-Programme setzt Standards, wie neben dem positiven Ergebnis der ORF-Qualitätssicherung auch die aktuelle RTR-Studie zeigt.
Die Programmschwerpunkte der vergangenen Monate wurden hervorragend genutzt: Mit 199 Millionen Seherinnen und Sehern insgesamt war der ‚Eurovision Song Contest 2015' der meistgesehene in der Geschichte, wie nun nach Vorliegen der internationalen Daten klar ist. Die ORF-‚Sommergespräche' mit Hans Bürger waren die meistgenutzten seit 1994, der ‚Mutter Erde'-Bienen-Programmschwerpunkt erreichte rund vier Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer - um nur einige Beispiele zu nennen.
Darüber hinaus hat der ORF gemeinsam mit den NGOs die Plattform ‚HELFEN. WIE WIR.' zur Unterstützung der Schutzsuchenden gestartet, das ORF-Korrespondentennetz ist nun mit dem neuen Büro in Kiew das größte in seiner Geschichte, wir haben das neue ORF-Fußball-Angebot im Web und als APP gelauncht und der ORF-Bundesländer-Schwerpunkt ‚Neun Plätze. Neun Schätze' geht in die nächste Runde."

Hoscher: „ORF programmlich und wirtschaftlich auf gutem Weg!“

Stiftungsratsvorsitzender Prof. Dietmar Hoscher: „Die Berichte der Geschäftsführung in der heutigen Sitzung unterstreichen, dass der ORF programmlich wie auch wirtschaftlich insgesamt auf einem sehr guten Weg ist! Besonders erfreulich sind die positiven Ergebnisse des Qualitätssicherungssystems 2014. Die Programmqualität ist das wesentliche Asset öffentlich-rechtlicher Medienunternehmen und eine der großen Stärken des ORF. Die umfangreichen Studien, Analysen und Befragungen des ORF-Qualitätssicherungssystems bestätigen das!“

Grasl: „ORF wirtschaftlich auf Kurs!“

„Trotz der aktuell sehr schwierigen Lage auf dem Werbe- und Finanzmarkt wird der ORF durch die unterjährig eingeleiteten Gegenmaßnahmen aus heutiger Sicht auch 2015 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis schaffen und ist wirtschaftlich auf Kurs. Mit der Genehmigung, zur Finanzierung unseres Standortprojektes eine Anleihe zu begeben, ist eine wichtige Entscheidung für die positive Weiterentwicklung des ORF gefallen!“, so Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF.

Schächter: „ORF-Qualitätssicherung Benchmark für Europa“

„Das Qualitätsmanagement des ORF ist die Benchmark für Europa in diesem Bereich“, betonte Prof. Markus Schächter, Sachverständiger für das ORF-Qualitätssicherungssystem und ehemaliger ZDF-Intendant: "Kein anderer Sender hat so ein dichtes Qualitätssicherungsnetz über seine Programme gespannt, um die Erfüllung des sehr dichten Katalogs an rechtlichen Vorgaben für Programmqualität und Vielfalt an seine Programme zu messen und zu dokumentieren.
Der Befund für das Jahr 2014 fällt durchwegs positiv aus. Aus Publikumssicht ist anzumerken, dass der ORF einer der Sender mit der stärksten Publikumsidentifizierung in Europa ist, und sich das Publikum deshalb eine weitere Stärkung des Österreichbezugs und der Regionalität wünscht, sowie einen Ausbau des Onlineangebots, für das ja sehr enge gesetzliche Schranken bestehen."

Eckpunkte des ORF-Qualitätssicherungssystems

Das ORF-Qualitätssicherungssystem basiert auf den Qualitätsvorgaben des ORF-Gesetzes (§ 4a), ist vom ORF-Stiftungsrat zu genehmigen und besteht aus acht Elementen: der „Programmstruktur-Analyse“, dem „Public-Value-Bericht“, der „Public-Value-Jahresstudie“, der jährlichen „Overall-Befragung“, den „ORF-Experten-/Expertinnengesprächen“, den „ORF-Publikumsgesprächen“, den „ORF-Qualitätsprofilen“ und der jährlichen „Studie des ORF-Publikumsrats“.

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Monika Wittmann wurde vom ORF-Zentralbetriebsrat als neues Mitglied des ORF Stiftungsrats bestellt. Sie folgt in dieser Funktion Robert Ziegler nach, der mit 18. September 2015 aus dem Stiftungsrat ausscheidet. Monika Wittmann ist Betriebsrätin in der ORF-Generaldirektion.
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Wrabetz: "Positives Jahresergebnis 2014 und erfolgreiche Song-Contest-Bilanz"
In seiner Plenarsitzung, unter dem Vorsitz von Vst.-Dir. Prof. Mag. Dietmar Hoscher, hat der ORF-Stiftungsrat am Donnerstag, dem 11. Juni 2015, den Jahres- und Konzernabschluss des ORF 2014 einstimmig genehmigt. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz informierte das Gremium im Rahmen der Sitzung weiters über die erfolgreiche Bilanz des „Eurovision Song Contest 2015“, für die der ORF-Stiftungsrat dem Unternehmen und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich Dank und Anerkennung aussprach. Außerdem berichtete der ORF-Generaldirektor über die positive Unternehmensentwicklung der vergangenen Monate.
"Der ‚Eurovision Song Contest 2015' war national wie international ein voller Erfolg. Der ORF hat seine große kreative und organisatorische Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt und gezeigt, wofür öffentlich-rechtliches Fernsehen steht. Im Namen des ORF-Stiftungsrates danke ich sehr herzlich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Volunteers und zahlreichen Partnerinnen und Partnern, die zu diesem beeindruckenden Erfolg beigetragen haben. Auch wirtschaftlich setzt der ORF seinen erfolgreichen Weg fort, wie der heute vorgelegte positive Jahresabschluss 2014 zeigt!" betonte Siftungsratsvorsitzender Prof. Mag. Dietmar Hoscher.
„Es freut mich, dass wir dem ORF-Stiftungsrat heute mit dem positiven Jahresabschluss 2014 mit einem Konzern-EGT von +11 Mio. Euro und der erfolgreichen Song-Contest-Bilanz wieder einen sehr erfreulichen Bericht über die aktuelle Lage des ORF geben konnten“, so ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz.

Wrabetz: „ESC 2015 großer Erfolg für den ORF, Budgetrahmen unterschritten!“

"Der ‚Eurovision Song Contest' 2015 war ein großer Erfolg für den ORF„, so der ORF-Generaldirektor: “In Österreich haben bis zu 2 Millionen das Finale verfolgt, 81 Prozent des Publikums wurden erreicht. International war der ESC 2015 mit rund 200 Millionen Seherinnen und Sehern der Erfolgreichste in der Geschichte. Unser Claim ‚Building Bridges' wurde vom Showkonzept, über die Postcards aus Österreich bis hin zu den zahlreichen Online-Aktivitäten und den OFF-Air-Events erfolgreich umgesetzt. Wir konnten den Song Contest in Zusammenarbeit mit dem Umweltministerium und der Stadt Wien erstmals als zertifizierten Green-Event umsetzen, 1.000 Tonnen CO2 einsparen und einen Schwerpunkt in der Barrierefreiheit setzen.
Die zahlreichen Side-Events waren mit 120.000 Menschen allein auf dem Wiener Rathausplatz höchst erfolgreich. Mit 1.700 Journalistinnen und Journalisten, 1.300 Deligierten, 440 Künstlerinnen und Künstlern und insgesamt rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde die logistische Herausforderung des ESC 2015 hervorragend gemeistert, der mit rund 140 beteiligten Firmen auch für große Wertschöpfung in Österreich gesorgt hat. Und auch technologisch hat der ORF den ESC 2015 als internationaler Hostbroadcaster auf höchstem Niveau umgesetzt!"
„Besonders erfreulich ist, dass wir auch unseren Budgetrahmen einhalten bzw. sogar unterschreiten konnten“, unterstrich Wrabetz: „Die Kosten belaufen sich für den ORF netto auf 14,1 Mio. Euro statt der geplanten 15 Mio. Euro. Das ist vor allem höheren Ticket- und Sponsorerlösen zu danken, die wir realisieren konnten. Mein Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den vielen Partnerinnen und Parntern, die diesen großen Erfolg durch ihr großes Engagement möglich gemacht haben!“

ORF-Konzern zum fünften Mal in Folge positiv

Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF: „Der ORF kann mit positiven EGTs in Mutter und Konzern zum fünften Mal in Folge erfolgreich bilanzieren. Besonders erfreulich sind die erstmals seit Jahren wieder leicht angestiegenen Werbeerlöse und die gesteigerte Eigenkapitalquote.“
Trotz des Verlusts der Gebührenrefundierung bilanzierte der ORF-Konzern 2014 mit einem EGT in der Höhe von 11 Mio. Euro wieder positiv. Das EGT der Muttergesellschaft beträgt 0,7 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse des ORF-Konzerns liegen 2014 bei 968,6 Mio. Euro (2013: 1.000,6 Mio. Euro). Die Erlöse aus Programmentgelten betragen 589,5 Mio. Euro (2013: 615,1 Mio. Euro), jene aus der Werbung 221,7 Mio. Euro (2013: 218,9 Mio. Euro). Sonstige Umsatzerlöse liegen 2014 bei 157,4 Mio. Euro (2013: 166,5 Mio. Euro).

Gestiegene TV-Reichweite, stabile Marktanteile und zahlreiche Programmhighlights

„Der ORF ist darüber hinaus auch programmlich auf einem sehr guten Weg“ berichtete Generaldirektor Wrabetz dem Stiftungsrat weiters: "Im Fernsehen erreichte der ORF 2015 bisher eine leicht gestiegene Tagesreichweite von 51,7 Prozent, der Marktanteil liegt stabil bei 36,0 Prozent. Im Radio liegt der Marktanteil im 2. Halbjahr 2014 bei 74 Prozent und ORF.at konnte mit 70 Millionen Visits im März 2015 den bisherigen Höchstwert erzielen. Highlights wie der umfassende trimediale Schwerpunkt zu den Republiksjubiläen, mit dem wir 61 Prozent des TV-Publikums und - besonders erfreulich - 46 Prozent des jungen Publikums erreicht haben, ‚Die große Chance der Chöre' oder die Erfolgsserie ‚Die Vorstadtweiber' haben dazu wesentlich beigetragen. Der große ORF-Kultursommer mit den Höhepunkten der Festspiele von Bregenz bis Mörbisch, zahlreiche Landesstudio-Produktionen, der ‚Mutter Erde'-Schwerpunkt zum Thema ‚Bienen' oder ein Ö3-Schwerpunkt zum Thema ‚Lehrlinge' sind nur einige der Highlights der kommenden Wochen und Monate."

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Wrabetz: "2014 Jahr der Meilensteine für den ORF!"
„2014 war ein Jahr der Meilensteine für den ORF!“, betonte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz in seinem Bericht an den ORF-Stiftungsrat in dessen Plenarsitzung am Donnerstag, dem 18. Dezember 2014, unter dem Vorsitz von Vst.-Dir. Prof. Mag. Dietmar Hoscher in Wien. Der ORF-Stiftungsrat genehmigte in seiner Plenarsitzung einstimmig den ORF-Finanz- und -Stellenplan für das Jahr 2015. Der Gebarungsprüfungsbericht der Prüfungskommission über das Geschäftsjahr 2013 wurde zur Kenntnis genommen und dem Generaldirektor einstimmig die Entlastung für das Geschäftsjahr 2013 erteilt. Weiters genehmigte der Stiftungsrat den neuen Kollektivvertrag „KV 2014“, der mit 1. März 2015 in Kraft tritt.
"2014 konnte eine Reihe von Entscheidungen getroffen werden, die von großer Bedeutung für die positive Weiterentwicklung des ORF sind: im März der Standortbeschluss, im Juni der Beschluss der Strategie ‚ORF 2020’, im Oktober die Architektenentscheidung über den Zubau und heute schließlich die Beschlüsse über den neuen ORF-Kollektivvertrag und den ORF-Finanzplan 2015. Der ORF ist heute eines der erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Medienunternehmen in Europa: Wir sind Marktführer in Radio, Fernsehen und Online, veranstalten 2015 den größten TV-Event Europas und wir sind in den schwarzen Zahlen. Mit diesem umfassenden Zukunftspaket des Jahres 2014 sind die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das auch so bleibt! Bei der Belegschaftsvertretung bedanke ich mich ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit und die Einigung auf den neuen Kollektivvertrag", so Wrabetz.
Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF, zum Finanzplan 2015: „Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen ist es gelungen, auch für 2015 einen ausgeglichenen Finanzplan vorzulegen. Bei den Programmentgelten und den Werbeerlösen gehen wir von einer stabilen Entwicklung aus! Unterjährig zusätzlich zur Verfügung stehende Mittel werden wir wie bisher ins Programm investieren. Voraussetzung für die Erreichung unserer budgetären Ziele ist die Fortsetzung des Konsolidierungskurses!“

Ausgeglichener Finanzplan 2015

Mit dem Finanzplan 2015 konnten die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass der ORF weiterhin Marktführer in Radio, Fernsehen und Online bleibt und (auch ohne Refundierung) ausgeglichen bilanzieren kann. Gleichzeitig können Großevents wie der Song Contest und die Sportgroßevents in Vail und Falun finanziert und neue Geschäftsfelder entwickelt werden.
Der ORF plant im Geschäftsjahr 2015 einen Gesamtumsatz von 910,9 Mio. Euro: davon 593,6 Mio. aus Programmentgelten, 218,5 Mio. Euro aus Werbung und 98,8 Mio. Euro aus sonstigen Umsatzerlösen. Die EGTs sollen laut Plan 0,3 Mio. Euro im ORF sowie 0,8 Mio. Euro im ORF-Konzern (nach Abzug Fremdanteile) betragen.

Zukunftsweisender Kollektivvertrag beschlossen

Die Medienlandschaft hat in den letzten Jahren einen tiefgreifenden strukturellen Wandel durchlaufen, worauf auch in der arbeitsrechtlichen Organisation zu reagieren war. ORF-Geschäftsführung und Zentralbetriebsrat haben 2012 Verhandlungen über einen neuen Kollektivvertrag aufgenommen und sich nun auf einen neuen, zukunftsweisenden Kollektivvertrag geeinigt, der für alle ab 1.3.2015 neu eintretenden MitarbeiterInnen gilt und heute vom Stiftungsrat genehmigt wurde. Die Eckpunkte sind:
  • Einführung eines neuen Verwendungsgruppenschemas
  • Anpassung des Gehaltsschemas an marktübliche Gehaltshöhen
  • Reduktion des senioritätsbedingten Gehaltsanstiegs von 48 % auf 33 %
  • Möglichkeit der Inanspruchnahme eines Papamonats bzw. Sabbaticals
  • Anstellung von bestehenden HonorarmitarbeiterInnen, ständigen Leiharbeitskräften sowie Aushilfskräften
Aufbauend auf der Unternehmensstrategie „ORF 2020“ entwickelt der ORF außerdem gemäß dem Prinzip „structure follows strategy“ ein neues Modell für die medienübergreifende Arbeitsorganisation in den Genreclustern „Information“, „Kultur/Bildung“, „Sport“ und „Unterhaltung/Service“ und deren Zusammenarbeit als nach dem Channelmanagement-Prinzip organisierte Programme.
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ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz legte dem ORF-Stiftungsrat in dessen Plenarsitzung, die am Donnerstag, dem 20. November 2014, unter dem Vorsitz von Vst.-Dir. Prof. Mag. Dietmar Hoscher in Wien stattfand, die ORF-Jahressendeschemata für Fernsehen, Hörfunk und die Spartenkanäle ORFIII und ORF SPORT + sowie das Jahresangebotsschema Online und die entsprechenden Anteile in Volksgruppensprachen für das Jahr 2015 vor. Der ORF-Stiftungsrat genehmigte die Jahressendeschemata einstimmig.
Weiters wurde Eva Schindlauer einstimmig zur neuen Kaufmännischen Geschäftsführerin von ORFIII (ORF-Fernsehprogramm Service GmbH) bestellt. Eva Schindlauer ergänzt damit die Geschäftsführung neben Peter Schöber, der weiterhin für den Programmbereich verantwortlich ist.
Die 32-jährige war bisher kaufmännische Leiterin der ORF Marketing & Creation GmbH & Co KG und der ORF Kontakt und Kundenservice GmbH & Co KG. Sie studierte Internationale Betriebswirtschaftslehre an der Universität Wien und verfügt über umfassendes Knowhow in der kaufmännischen Unternehmensführung sowie internationale Erfahrung.
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Prof. Markus Schächter, ehemaliger ZDF-Intendant und Sachverständiger des ORF-Qualitätssicherungssystems, informierte den ORF-Stiftungsrat in seiner Plenarsitzung am 18. September 2014 in Wien über die Ergebnisse des ORF-Qualitätsmanagements 2013.
Schächters Fazit: „Der ORF erfüllt die gesetzlichen Qualitätsanforderungen 2013 in vollem Umfang. Das Gesamtprogramm ist überzeugend!“ Das ORF-Qualitätssicherungssystem sei „in Umfang und Qualität Benchmark in Europa!“ und es gebe „in Europa wenig Länder, wo es eine ähnlich hohe Identifikation des Publikums mit seinem Sender“ gibt.
Stiftungsratsvorsitzender Prof. Dietmar Hoscher zeigte sich mit den Ergebnissen der ORF-Qualitätssicherung ebenfalls zufrieden: „Der ORF ist programmlich und wirtschaftlich auf einem guten Weg! Voraussetzung dafür ist möglichst hohe Programmqualität, die der ORF anhand eines umfangreichen Systems aus Studien, Befragungen und wissenschaftlichen Analysen jährlich überprüft. Die Befunde für 2013 bestätigen den Unternehmenskurs!“
Prof. Markus Schächter fasste im ORF-Stiftungsrat die Ergebnisse des ORF-Qualitätssicherungssystems 2013 zusammen.

„ORF 2013 auf stabiler Spur“

„Der ORF bleibt 2013 auf einer stabilen Spur: Im Fernsehen erreicht er täglich rund 3,5 Millionen Seherinnen und Seher und einen Marktanteil von 37,2 %. Im Radio zeigt Österreich 1 als einer der erfolgreichsten Kultursender in Europa, dass Qualität und Quote perfekt zusammengehen. Im Internet konnte der ORF 2013 einen bemerkenswerten Landgewinn verzeichnen. Der Onlinebereich wird mehr und mehr zu einer eigenständigen Programmsäule“, so Schächter. „Eine Besonderheit des ORF-Gesetzes ist der dem ORF aufgetragene Österreich-Bezug, den der ORF mit einem Anteil von 60 % über alle Medien betrachtet sehr gut erfüllt, im Hauptabend werden sogar mehr als 70 % erzielt“, betont Schächter weiters.

„Sehr hohe Identifikation des Publikums mit dem ORF!“

"Die jährliche ‚Overall-Befragung’ wie auch zum Beispiel die ‚Publikumsgespräche’ mit Zustimmungswerten von 70 bis 80 % zeigen eine sehr hohe Identifikation des Publikums mit dem ORF, wie man sie in Europa nur selten findet„, unterstrich Schächter: “Sehr zufrieden sind die Seherinnen und Seher mit der Information. Bemerkenswert ist auch die hohe Zufriedenheit mit dem Kulturbereich, was eine besondere Qualität darstellt. Es gibt wenige Sender, die in einem Jahr zwei Opern von einem Festival übertragen, und auch ORF III trägt zweifellos dazu bei. Etwas unter dem Vorjahresschnitt, aber innerhalb des Schwankungskorridors liegen 2013 die Werte im Unterhaltungsbereich! Auch die ‚Publikumsgespräche’ und die ‚Expertengespräche’, die sich in diesem Jahr dem Thema ‚Sport’ widmeten, gibt es in dieser Tiefe nur sehr selten in Europa und sie ergaben ebenfalls eine hohe Publikumszufriedenheit."

„ORF erfüllt Qualitätsanforderungen des ORF-Gesetzes“

Zusammenfassend hielt der Sachverständige fest: „Die Bilanz meines Gutachtens: Der ORF erfüllt 2013 die Qualitätsanforderungen des ORF-Gesetzes. Im Rahmen des ORF-Qualitätssicherungssystems wird in einer Weise wie selten in Europa Qualität gemessen und bewertet. Das Gesamtprogramm ist überzeugend.“

Eckpunkte des ORF-Qualitätssicherungssystems

Das ORF-Qualitätssicherungssystem basiert auf den Qualitätsvorgaben des ORF-Gesetzes (§ 4a), ist vom ORF-Stiftungsrat zu genehmigen und besteht aus acht Elementen:
  • der „Programmstruktur-Analyse“
  • dem „Public-Value-Bericht“
  • der „Public-Value-Jahresstudie“
  • der jährlichen Overall-Befragung
  • den „ORF-Experten-/Expertinnengesprächen“
  • den „ORF-Publikumsgesprächen“
  • den „ORF-Qualitätsprofilen“
  • und der jährlichen „Studie des ORF-Publikumsrats“
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Generaldirektor Wrabetz: "ORF eines der erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Mediensysteme in Europa!"
In seiner Plenarsitzung, unter dem Vorsitz von Vst.-Dir. Prof. Mag. Dietmar Hoscher, hat der ORF-Stiftungsrat am Donnerstag, dem 3. Juli 2014, den Jahres- und Konzernabschluss des ORF 2013 einstimmig genehmigt und Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz die Entlastung für das Geschäftsjahr 2013 erteilt. Weiters wurden unter anderem auch die „ORF-Strategie 2020“, der ORF-Gleichstellungsplan 2014 und die ORF-Pläne zum Start einer Video-on-Demand-Plattform genehmigt.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Der ORF ist programmlich und wirtschaftlich auf sehr gutem Weg! Der heute genehmigte Jahresabschluss 2013 zeigt, dass der ORF dank eines nachhaltigen Einsparungs- und Restrukturierungsprogramms zum vierten Mal in Folge positiv bilanziert und 2013 mehr als eine Milliarde Euro Konzernumsatz erreicht hat. Gleichzeitig konnte das Programmangebot u. a. mit den Spartenkanälen, der TVthek oder der HD-Ausstrahlung deutlich ausgebaut werden. Die ORF-Programme sind im Radio mit 74 % (2. HJ 2013) und im Fernsehen mit 36,5 % Marktanteil (1. HJ 2014) sowie online mit rund 60 Mio. Visits (März 2014) klare Marktführer und damit auch im europäischen Vergleich eines der erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Mediensysteme. Auf Basis der heute genehmigten Strategie ‚ORF 2020’ werden wir diesen Weg erfolgreich fortsetzen!"
Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF: „Mit einem sowohl in der Mutter als auch im Konzern über Plan liegenden Ergebnis hat der ORF auch in sehr schwierigen Zeiten zum vierten Mal in Folge seine wirtschaftlichen Ziele erreicht und sogar übertroffen. Gleichzeitig konnten wir unsere Programme ausbauen und unterjährig in zusätzliche Produktionen investieren. Das ist ein Erfolg, auf den wir gemeinsam mit allen Mitarbeiter/innen stolz sein können!“

ORF-Konzern zum vierten Mal in Folge positiv

Der ORF-Konzern hat seine wirtschaftlichen Ziele nicht nur allesamt erfüllt, sondern mit einem EGT von 15,6 Mio. Euro (2012: 12,6 Mio. Euro), einem operativen Personalaufwand von 384,7 Mio. Euro (2012: 373,9 Mio. Euro) und einem nicht programmbezogenen Sachaufwand von 116,4 Mio. Euro (2012: 116,1 Mio. Euro) zum Teil auch deutlich übertroffen. Gleichzeitig wurden die Weichen dafür gestellt, dass der ORF-Konzern auch nach Wegfall der Abgeltung der Gebührenbefreiungen wirtschaftlich ausgeglichen bilanzieren kann.
Die Erlöse aus Programmentgelten betrugen 615,1 Mio. Euro (inkl. letztmalig 30 Mio. Euro aus der Teilrefundierung, 2012: 595,5 Mio. Euro inkl. 30 Mio. Euro Refundierung). Die Werbeerträge lagen bei 208,3 Mio. Euro (2012: 210,7 Mio. Euro). Die sonstigen Umsatzerlöse des ORF-Konzerns beliefen sich auf 177,2 Mio. Euro (2012: 160,7 Mio. Euro).
Der Personalaufwand 2013 lag im ORF bei 349,2 Mio. Euro (2012: 363,9 Mio. Euro). Die Summe des ständigen Personals beim ORF betrug durchschnittlich 3.105 Vollzeitäquivalente, davon 208 ständige Leiharbeitskräfte (2012: 3.115 VZÄ, davon 204 ständige Leiharbeitskräfte). Gegenüber dem Stand 2007 (vor Beginn der Einsparungsprogramme) hat sich der Personalstand der ständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im ORF um rund 700 reduziert.

Strategie „ORF 2020“ genehmigt

Im September 2013 hat der Stiftungsrat das im Rahmen eines von Generaldirektor Wrabetz gestarteten unternehmensweiten Strategieprozesses erarbeitete Strategiepapier „ORF 2020“ einhellig zustimmend zur Kenntnis genommen und in einigen Bereichen Konkretisierungen angeregt. Das Dokument „ORF 2020 - Strategie für den ORF“ wurde nun um die entsprechenden Schlussfolgerungen ergänzt, aktualisiert und um die Kapitel „Regionalität - Landesstudios“, „Social Media“, „Strukturen und Unternehmensorganisation“ und „Standort ORF“ erweitert. Der Stiftungsrat hat das nun vorliegende Dokument zustimmend zur Kenntnis genommen und genehmigt.

ORF plant Investition in Video-on-Demand-Plattform

Der ORF plant im Sinne seiner Strategie „ORF 2020“ den Start einer österreichischen Video-on-Demand-Plattform. Damit soll dem Trend zum nicht linearen Online-Video-Konsum Rechnung getragen und eine strategische Position in diesem neuen, wachsenden Markt abgesichert werden. Dieses Projekt stellt auch eine wichtige kulturpolitische Initiative zugunsten der österreichischen Filmwirtschaft dar. Die Plattform soll dem in den vergangenen Jahren international so erfolgreichen österreichischen Film einen digitalen Marktplatz bieten und einen notwendigen Beitrag zur Refinanzierung österreichischer Film- und Fernsehproduktionen liefern.
Die Plattform soll ergänzend zum dominierenden Angebot US-amerikanischer Film- und Serienware positioniert werden. Ein „Feinkostladen“ aktueller österreichischer und europäischer Produktionen sowie Archivschätze wird damit zum Multi-Screen-Abruf (HbbTV, SmartTVs, PC/Laptop, Tablet, Mobile) in den Markt gebracht.
Zur Umsetzung dieser Strategie setzt der ORF auf die Innovationskraft eines Wiener Start-up-Unternehmens. Die Flimmit GmbH betreibt bereits ein OTT Videoportal, welches nun die Basis für ein deutlich breiter aufgestelltes Video-on-Demand-Angebot bilden soll. Der ORF plant über seine Tochtergesellschaften ORF-Enterprise (Werbevermarktung sowie Content Sales und Musikverlag) und ORS (Sendetechnik) Anteile an dieser Gesellschaft zu erwerben und in dieses zukunftsträchtige Geschäftsfeld zu investieren. Damit können Synergien zu bereits bestehenden Geschäftszweigen im ORF-Konzern optimal genützt werden. Der Start der Plattform ist für Q 1/2015 geplant.
Der Stiftungsrat genehmigte die Maßnahmen, die zum Start der österreichischen Video-on-Demand-Plattform notwendig sind.
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Vst.-Dir. Prof. KR Mag. Dietmar Hoscher zum Vorsitzenden gewählt, Dr. Franz Medwenitsch zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt
Auf Einladung der bisherigen Vorsitzenden des ORF-Stiftungsrats, Brigitte Kulovits-Rupp, fand am Mittwoch, dem 7. Mai 2014, im ORF-Zentrum Wien die konstituierende Sitzung des neuen Stiftungsrats statt. Die Tagesordnung umfasste die Wahl des/der Vorsitzenden und des/der Vorsitzenden-Stellvertreters/Stellvertreterin sowie die Wahl der Mitglieder der Ausschüsse. Dem Stiftungsrat gehören 35 Mitglieder an, seine Funktionsperiode dauert vier Jahre.
Zum Vorsitzenden des Stiftungsrats wurde Vst.-Dir. Prof. KR Mag. Dietmar Hoscher gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte das Gremium erneut Dr. Franz Medwenitsch.

Kurzbiografie Vst.-Dir. Prof. KR Mag. Dietmar Hoscher

Vst.-Dir. Prof. KR Mag. Dietmar Hoscher, geboren am 5. Juni 1962 in Wien, ist Vorstandsdirektor der Casinos Austria. Nach der Matura 1980 studierte Hoscher Volkswirtschaft an der Universität Wien und schloss sein Studium 1984 mit dem akademischen Grad Mag. rer. soc. oec. ab. Nach seinem Studium war er bis 1985 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ludwig-Boltzmann-Institut und von 1986 bis 1988 volkswirtschaftlicher Referent in der Österreichischen Nationalbank. Zwischen 1989 und 1995 arbeitete Hoscher als Klubsekretär im Parlament und war von 1995 bis 1998 Ministersekretär im Bundesministerium für Finanzen. Seit 1998 ist er im Management der Casinos Austria tätig. Seit 2012 ist Dietmar Hoscher Mitglied des ORF-Stiftungsrats.

Kurzbiografie Dr. Franz Medwenitsch

Dr. Franz Medwenitsch wurde am 17. November 1958 geboren. Nach dem Abschluss seines Studiums der Rechtswissenschaften an der Universität Wien absolvierte er eine zweijährige Gerichtspraxis. 1984 machte er eine einjährige Bankausbildung in der Girozentrale und Bank der Österreichischen Sparkassen. Von 1985 bis 1992 war er beim Österreichischen Rundfunk in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Programm, Recht und Wirtschaft beschäftigt. Seit 1993 ist er Geschäftsführer des Verbandes der österreichischen Musikwirtschaft, IFPI Austria. Franz Medwenitsch ist seit 2006 Stiftungsrat, seit 2010 stellvertretender Vorsitzender und war von 2006 bis März 2010 auch Publikumsrat.
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