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 „Die Macht der Bilder“: Umfassende Fernsehgeschichte des ORF in Buchform präsentiert

ORF/Thomas Ramstorfer

Herausgeber Andreas Novak

Umfassende Fernsehgeschichte des ORF in Buchform präsentiert

Andreas Novak und Oliver Rathkolb machen in „Die Macht der Bilder“ TV-Geschichte als stetigen Prozess der Wandlung und Erneuerung deutlich
 „Die Macht der Bilder“: Umfassende Fernsehgeschichte des ORF in Buchform präsentiert

ORF

„Die Macht der Bilder“ ist im Kral-Verlag erschienen und zum Preis von 49,90 Euro im Fachhandel erhältlich.
„50 Jahre Rundfunkreform (1967–2017) – Erinnerungen – Unterhaltsames – Einblicke – Ausblicke – Fakten“ – all das bietet die akribische Aufarbeitung der ORF-Fernsehgeschichte in Buchform, zu deren Präsentation ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz am Mittwoch, dem 29. November 2017, ins ORF-Zentrum lud. In „Die Macht der Bilder“ spannen die renommierten Herausgeber Andreas Novak und Oliver Rathkolb den inhaltlichen Bogen von den Anfängen des Fernsehens über die Entwicklung der TV-Information, der Unterhaltung, der Kultur und Sportberichterstattung bis hin zu Design, Technik, Teletext, Online, TVthek und persönlichen Erinnerungen ehemaliger TV-Sprecherinnen. Fotoredakteur Martin Majnaric hat rund 1.800 Fotos aus dem ORF-Archiv ausgewählt, die dieses bilderreiche Kompendium zu einem spannenden Lesevergnügen machen.
Moderatorin Claudia Reiterer begrüßte unter den zahlreich erschienenen Gästen Vizekanzler Justizminister Wolfgang Brandstetter, die früheren ORF-Generalintendanten Otto Oberhammer und Thaddäus Podgorski, Publikumsratsvorsitzende Ilse Brandner-Radinger und Vizeparlamentsdirektorin Susanne Janistyn-Novak. Ebenfalls unter den Gästen: die aktuellen TV-Hauptabteilungsleiter/innen sowie weitere Persönlichkeiten aus ORF-Geschichte und -Gegenwart – unter ihnen Paul Lendvai, Armin Wolf, Hans Bürger, Hans Huber, Sigi Bergmann, Werner Mück, Friedrich Orter, Joana Radzyner, Peter Pawlowsky, Peter Huemer, Gerald Szyszkowitz, Günter Tolar und August Rinner –, viele von ihnen unter den Autorinnen und Autoren des Buches.
 „Die Macht der Bilder“: Umfassende Fernsehgeschichte des ORF in Buchform präsentiert

ORF/Thomas Ramstorfer

Herausgeber Andreas Novak, Vizekanzler Wolfgang Brandstetter, Dr. Alexander Wrabetz (ORF-Generaldirektor)

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Das Buch ‚Die Macht der Bilder‘ ist ein Ausweis jahrzehntelanger öffentlich-rechtlicher Qualität und Kreativität“

„Das Buch ‚Die Macht der Bilder‘ ist ein Ausweis jahrzehntelanger öffentlich-rechtlicher Qualität und Kreativität. Dennoch ist der ORF – wie das Buch beweist – nicht vergangenheitsvergessen oder vergangenheitsverklärend, sondern dank der aktuellen Weichenstellungen absolut zukunftsfit. ‚Die Macht der Bilder‘ veranschaulicht außerdem die wichtige Rolle des ORF als Datenbank der Erinnerung, als öffentliches Auge, das den Informations- und Servicebegriff stetig erweitert und einen facettenreichen Blick auf die Welt wirft. Es freut mich und macht mich stolz, dass mit Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien, und Andreas Novak, Leiter der ORF-Zeitgeschichte, zwei um die Aufarbeitung der Geschichte unseres Landes überaus verdiente Persönlichkeiten gemeinsam die Entwicklung der ORF-Fernsehgeschichte beleuchten.“

Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb, Vorstand des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Wien: „ORF hat die österreichische Identität maßgeblich mitgeformt und wird sie auch weiter mitgestalten“

„Zum ersten Mal in der Geschichte des ORF gibt es eine umfassende Bestandsaufnahme aller wesentlichen Sendeschienen des ORF seit 1967 bis herauf in die Gegenwart – inklusive der Vorgeschichte des Fernsehens seit 1955. Auf der Basis von zahlreichen Interviews von Andreas Novak mit allen bisherigen Intendanten seit Gerd Bacher und auf der Basis zahlreicher Beiträge von Sendungsverantwortlichen und Sendungsgestalterinnen und -gestaltern entsteht ein in vielen Bereichen sehr kritisches Kaleidoskop der österreichischen Fernsehgeschichte, das offen zahlreiche Tabuthemen im Bereich der politischen Geschichte, aber auch der Kultur- und Mediengeschichte anspricht. Durch die intensive und klug ausgewählte Bebilderungen entsteht eine österreichische Gesellschaftsgeschichte der besonderen Art, die weder nostalgisch noch zukunftsfeindlich dargestellt wird, aber letztlich deutlich macht, dass der ORF maßgeblich die österreichische Identität mit geformt hat und sicherlich auch weiter mitgestalten wird – so sich die Parteipolitik nicht wieder zu einer massiven Intervention hinreißen lässt.“

Andreas Novak, Leiter der ORF-Zeitgeschichte: „Buch soll die TV-Geschichte als stetigen Prozess der Wandlung und Erneuerung deutlich machen“

„Unser Buch soll die TV-Geschichte als stetigen Prozess der Wandlung und Erneuerung deutlich machen, als Entwicklung vom Minderheitenprogramm zum Massenmedium, vom Luxusgut zur Massenware. Das Fernsehen ist nach der Erfindung des Buchdruckes nach Zeitungen und Radio die dritte Kommunikationsrevolution, die dritte Demokratisierungswelle von Information und Unterhaltung, aber durch ‚die Macht der Bilder‘ auch die Sinnlichste. Wir leuchten in die öffentlich wenig bekannte Geschichte zwischen 1955 und 1967, thematisieren die Gegenwartstauglichkeit unseres Mediums ebenso wie dessen Zukunftsfähigkeit in der digitalisierten von sozialen Netzwerken geprägten Informations- und Desinformationsgesellschaft. Wir wollen unseren Lesern ein ebenso unterhaltendes wie informativ-analytisches Kalendarium präsentieren. Das Buch spiegelt, was Fernsehen eigentlich ist: ein engagiertes Miteinander aller Produktionsbereiche. Mein Dank gilt allen, die für diese Publikation Beiträge verfasst haben, besonders meinem Ko-Herausgeber, dem international hoch angesehenen Vorstand des Wiener Institutes für Zeitgeschichte Univ.-Prof Oliver Rathkolb.“

Fotoredakteur Mag. Martin Majnaric: „Haben versucht, aus über zehn Millionen Motiven einen repräsentativen Eindruck der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Österreich zusammenzustellen“

„Fernsehgeschichte ist nicht nur die Geschichte eines Mediums, sondern auch die Geschichte der Bilder, die dieses im Laufe der Zeit hervorgebracht hat. Einige davon sind Teil des kollektiven Bildgedächtnisses geworden, andere wiederum sind wieder in Vergessenheit geraten. Das Pressebildarchiv des ORF enthält über zehn Millionen Motive aus sechs Jahrzehnten österreichischer Fernseh- und Kulturgeschichte: Fotos von Shows, Konzerten, Nachrichtensendungen und Reportagen, Porträts von Persönlichkeiten vor und hinter den Fernsehkameras sowie Techniksujets und Fotos zur Unternehmensgeschichte von den Anfängen bis in die Gegenwart. Für ‚Die Macht der Bilder‘ haben wir versucht, aus dieser Fülle, begleitend zu den Texten aus den verschiedenen Ressorts, eine Motivauswahl zusammenzustellen, die den Leserinnen und Lesern einen repräsentativen, informativen und abwechslungsreichen Eindruck von den vielen Facetten der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Österreich bietet.“
 „Die Macht der Bilder“: Umfassende Fernsehgeschichte des ORF in Buchform präsentiert

ORF/Thomas Ramstorfer

Herausgeber Oliver Rathkolb, Dr. Alexander Wrabetz (ORF-Generaldirektor), Claudia Reiterer, Herausgeber Andreas Novak, Fotoredakteur Martin Majnaric

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Dank des Fernsehens erleben wir gesellschaftliche Umbrüche, historische Höhe- und Tiefpunkte genauso wie sportliche und kulturelle Ereignisse hautnah mit. Nun kann man die interessante und spannende Aufarbeitung der ORF-TV-Geschichte in einer akribischen und vielfältigen Zusammenschau nachlesen. Rund 200 Beiträge aus allen Redaktionen und Abteilungen des ORF sowie rund 1.800 Fotos aus dem ORF-Archiv vermitteln eine thematisch und historisch bunte Vielfalt, die persönliche wie gesellschaftliche Erinnerungen wiederaufleben lässt.
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