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Verlässlichkeit in Krisenzeiten

Der ORF als Begleiter in der Corona-Krise

ORF
Die Corona-Pandemie veränderte 2020 das gesellschaftliche, kulturelle und wirtschaftliche Leben in Österreich grundlegend. Insbesondere in Krisenzeiten sind verlässliche Informationen für die Bevölkerung von besonderer Bedeutung: In mehr als 1.000 Sonder- und Spezialsendungen in Fernsehen und Radio sowie einem eigens eingerichteten Corona-Info-Point auf ORF.at informierte der ORF laufend und umfassend über sämtliche Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie.
Der Corona-Infopoint enthält aktuelle Informationen und ist online unter orf.at/corona/ abrufbar.
In den Programmsäulen Information, Kultur, Sport, Religion und Unterhaltung präsentierte der ORF im vergangenen Corona-Jahr in TV, Radio und online eine Vielzahl neuer und adaptierter Formate, die dem Bedürfnis der Menschen in Österreich nach gesicherter Information, Lebenshilfe und Unterhaltung (Stichwort: Eskapismus) besonders gut nachkamen.
Zudem sendete der ORF Tausende Info-Spots der Bundesregierung, die den Österreicherinnen und Österreichern die notwendigen neuen Verhaltensregeln näherbrachten. Darüber hinaus wurden zahlreiche Programminitiativen in den Bereichen Kultur, Bildung, Religion, Unterhaltung und Sport geschaffen: So gab es ein zusätzliches vielfältiges Bildungsangebot von der täglichen „ORF 1 Freistunde“ über Ö1-Initativen wie „Ö1 macht Schule“ oder die „Ö1 Kinderuni“-Podcasts. Unter dem Titel „Feier.Stunde“ ermöglichte der ORF die Teilnahme an zusätzlichen Gottesdiensten und Programmangeboten für Gläubige unterschiedlicher Konfessionen in Radio und Fernsehen.
Gemeinsam durch die Pandemie

Der ORF genießt hohe Vertrauenswerte

Am 15. März 2020 wurde der erste Lockdown in der „Rede des Bundeskanzlers“ verkündet – durchschnittlich 2,7 Millionen Österreicher/innen sahen diese im Rahmen der „Zeit im Bild um 19.30 Uhr“, die damit die höchste ORF-Reichweite seit Beginn der elektronischen Messung erzielte. Dies bildete nur den Auftakt für umfassende neue und zusätzliche ORF-Serviceangebote in TV, Radio und online. In allen Programmsäulen – Information, Kultur, Religion und Sport und Unterhaltung – wurden sehr publikumswirksame und zukunftsweisende Initiativen gesetzt, sowohl in den ORF-TV-Sendern als auch in den nationalen und regionalen Radios und Online-Angeboten.

Einschätzung des Publikums

Eine Umfrage stellt der ORF-Corona-Berichterstattung ein gutes Zeugnis aus, so halten 72 % der Österreicher/innen sie für umfassend, 69 % für professionell und 66 % für verlässlich. Für 69% leistet der ORF einen wichtigen Beitrag zur Pandemie-Bekämpfung. (Integral, 800 Befragte, telefonisch und online, repräsentativ für die österr. Bevölkerung ab 16, 8. bis 10. März 2021)
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Verlässlich und initiativ

Alle unternehmerischen und programmlichen Maßnahmen dienten dem obersten Ziel, auch in ungewissen und herausfordernden Zeiten den Österreicherinnen und Österreichern verlässlicher Partner zu sein – den Zuseher/innen, Zuhörer/innen und User/innen ebenso, wie den Kulturschaffenden, den Sportler/innen und allen anderen, denen der ORF zuverlässiger Unterstützer ist.
Der ORF etablierte zahlreiche Programminitiativen in verschiedenen Bereichen und schuf eine nachhaltige Plattform für Kultur, Sport und Unterhaltung. Dabei wurden vielfältige ORF-Kulturinitiativen gesetzt: von Übertragungen wie z. B. „Fidelio“ aus dem Theater an der Wien in ORF 2 über zahlreiche ORF-III-Angebote und den Online-Kulturkanal ORF.at/kulturjetzt bis zur Ö3- „Treffpunkt Österreich“-Konzertbühne, zu den FM4-„Stay at Home“-Sessions für heimische Musiker/innen und zum Ö1-Online-Kulturforum. Die ORF-Radios starteten viel gelobte Gemeinschafts- und Community-Aktionen wie etwa das Ö3-Gemeinderadio „Wir.Gemeinsam.Jetzt!“ oder die FM4-Aktion „Stay at Home, Baby“. Sportliche Betätigung in Zeiten der Corona-Krise stand im Mittelpunkt der Aktion „Wir bewegen Österreich“, in deren Rahmen sportliche Homevideos gesammelt und in ORF 1 und ORF SPORT + gezeigt wurden.
Highlights im ORF

Programmliche Höhepunkte im ersten Corona-Jahr

Information in Zeiten des dominierenden Themas Corona

Mehr als 1.000 Sonder- und Spezialsendungen in Fernsehen und Radio sowie einem eigens eingerichteten Corona-Info-Point auf ORF.at.
  • Seit Mitte März 2020 informierte der ORF die Österreicherinnen und Österreicher in mehr als 1000 Sonder- und Spezialsendungen in Fernsehen und Radio sowie einem eigens eingerichteten Corona-Info-Point auf ORF.at. Allein im ersten Monat vom 15. März bis 14. April 2020 zeigte das ORF-Fernsehen in ORF 1, ORF 2, ORF III und ORF SPORT + 224 (Info-) Sondersendungen zur Corona-Krise in einer Länge von 185 Stunden.
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„Talk 1“ mit Host Lisa Gadenstätter
  • Anhaltend groß ist auch das Interesse an regionaler Berichterstattung: „Bundesland heute“ am 15. März war mit 2,249 Millionen Zuseherinnen und Zusehern bei 63 Prozent MA die meistgesehene Sendung seit 1995. Seit damals gab es zudem 13 Ausgaben über der 2-Millionen-Marke und Höchstwerte in den jeweiligen regionalen Zielgruppen mit Marktanteil-Spitzen von bis zu 88 Prozent (Vorarlberg und Kärnten), 82 Prozent (Kärnten und Salzburg) und 81 Prozent (Tirol), Insgesamt verzeichnet „Bundesland Heute“ seit einem Jahr ein Plus von 6 Prozentpunkten MA.
  • „Guten Morgen Österreich“ legte im Vergleichszeitraum täglich um 23.000 Zuseherinnen und Zuseher zu und steigerte den Marktanteil um 4 Prozentpunkte
  • Die ORF-Magazine steigerten ihre Reichweiten zwischen 24.000 („Report“) und 101.000 („Eco“), die täglichen Magazinsendungen der ORF-2-Daytime legten bis zu 97.000 Reichweite („Aktuell nach fünf“) und 5 Prozentpunkte Marktanteil („ZIB 13) zu.
  • Besondere Kompetenz beweist ORF III Kultur und Information mit der Sonderberichterstattung zur Corona-Krise seit Februar 2020 mit u. a. zahlreichen „ORF III AKTUELL“-Sondersendungen unter der Leitung von ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher.
  • Im Gesundheitsbereich trägt ORF III der Pandemie ebenfalls Rechnung: neben den Regelformaten „MERYNS sprechzimmer“ und „treffpunkt medizin“ mit der von Ende Februar bis April gestalteten Live-Call-in-Sendung „MERYNS sprechzimmer Spezial“ bzw. seit September mit der wöchentlichen Vorabend-Sendung „MERYN am Montag“.
  • Auch das Informationsbedürfnis der Hörer/innen der ORF-Radios Hitradio Ö3, Ö1, FM4 oder der ORF-Regionalradios war in diesem „Corona-Jahr“ besonders groß. Beispielsweise hatte das Ö1-„Morgenjournal“ 347.000 werktägliche Hörer/innen und das Ö1-„Mittagsjournal“ 362.000 werktägliche Hörer/innen.
  • Hitradio Ö3 änderte aufgrund der Pandemie ab 16.3.2020 sein Schema und sendete von 9.00-24.00 Uhr „Das Ö3-Gemeinderadio – WIR. GEMEINSAM.JETZT!“ – mit sehr viel Aktueller Information.
  • FM4 hat mit der Sendung „Stay at home, baby“ ein Format geschaffen, das die aktuellen Ereignisse thematisierte und für Gesellschaft und Unterhaltung in den eigenen vier Wänden sorgte.
  • ORF.at: news.ORF.at informiert seit Beginn der Pandemie in bis zu einem Dutzend Storys täglich über den Verlauf der Pandemie, auch unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen. Der „Infopoint Coronavirus“ fasst überdies alle wichtigen Serviceinformationen zentral zusammen.
  • Die intensive Nutzung der Berichterstattung zeigen u. a. 179 Mio. Visits, 929 Mio. Page Impressions und 19,8 Mio. Unique Clients im März 2020 für das ORF.at-Netzwerk (Web und Apps, ÖWA Basic), was den bisherigen Allzeitrekord bedeutet.
  • Wie anhaltend das Publikumsinteresse war, zeigt der Monatsschnitt von 134,4 Mio. Visits von März 2020 bis Feb. 2021, was ein Plus von 39 % zum Monatsschnitt März 2019 bis Feb. 2020 bedeutet.
  • ORF-TVthek/ORF-Online-Bewegtbildangebot: Die ORF-TVthek (Web und Apps) bringt seit einem Jahr alle ORF-TV-(Sonder)sendungen live und on Demand sowie zahlreiche „Im Fokus“-Schwerpunkte. Dazu kamen bis Ende Februar 2021 mehr als 470 Pressekonferenzen/Statements etc. im Rahmen von „Live Spezial“, und eine „ORF 1 Freistunde“-Seite für die Dauer der Schulschließungen.
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  • Auch auf der ORF-TVthek (Web und Apps) war laut interner Statistik der März 2020 mit 19,9 Mio. Visits der bisher stärkste Monat seit ihrem Bestehen, und der Schnitt pro Monat von März 2020 bis Feb. 2021 von 12,9 Mio. Visits bedeutet eine Steigerung um 53 %.
  • Bei den Streamingangeboten des ORF insgesamt (ORF-TVthek und andere ORF.at-Seiten) waren die Höchstwerte seit Beginn der Pandemie bei den Nettoviews 13,0 Mio. (März 2020), beim Nutzungsvolumen 344 Mio. (Jänner 2021). Bei den Bruttoviews wurden 80,4 Mio. im Jänner 2021 und damit ein Rekord seit Bestehen der Online-Bewegtbildmessung (AGTT/GfK TELETEST Zensus) gemessen, wobei hier auch die Streams zu großen Ski-Events wie Kitzbühel stark genutzt wurden.
  • ORF TELETEXT: Die umfangreichen Service-Pakete verzeichneten im Schnitt 5,1 Mio. Visits pro Monat (Web, App, HbbTV) von März 2020 bis Feb. 2021 und damit einem Plus von 28 % wurden auch die Online-Angebote des ORF TELETEXT insgesamt stark frequentiert (interne Statistik).
  • Von März bis Mai 2020 präsentiert der ORF in Social Media-Kanälen mehrsprachige Nachrichten in 10 Sprachen und erreichte damit mehr als 10,6 Millionen Impressions.
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Zusätzlich zu diesen Angeboten wurde auch Schülerinnen und Schülern Lernunterstützung angeboten:
  • Mit „Fanny’s Freistunde“ wurde ein zielgruppen-gerechtes Info- und Unterhaltungsprogramm ins Leben gerufen, aus dem nun das Angebot „Fanny’s Friday“ entstand.
  • Die Kindernachrichtensendung „ZiB Zack“ bietet 8- bis 12-Jährigen einmal wöchentlich einen zielgruppengerechten Überblick über die Nachrichten.
  • „Ö1 macht Schule“ wurde online neu präsentiert und zugänglich gemacht, die Sendungen auch als Podcasts angeboten.
  • Gemeinsam mit dem Unterrichtsministerium wurde für die Schulplattform „Edutube“ mehr als 200 Videos für Distance Learning zur Verfügung gestellt

Initiativen, die Kulturgenuss trotz Lockdowns ermöglichen

Neben dem Neujahrskonzert ohne Publikum, dem Sommernachtskonzert, Kulturfestivals im Sommer 2020 und Streamings von ORF RadioKulturhaus sowie RSO Wien-Konzerten bot der ORF noch viel mehr Kulturprogramm.
  • Beim Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti, das ebenfalls erstmals in seiner Geschichte ohne Saalgäste auskommen musste, erfuhr das Orchester über eine einzigartige weltweite Live-Applaus-Initiative des ORF großen Zuspruch des TV-Publikums. Weitere Konzert-Highlights: das coronabedingt von Juni in den September verschobene, von Valery Gergiev dirigierte Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker mit Jonas Kaufmann, weiters „Christmas in Vienna“ oder das erste philharmonische Konzert nach dem ersten Corona-Lockdown aus dem Wiener Musikverein mit Daniel Baremboim, in ORF 2 statt.
  • Die TV-Kultur in ORF 2 präsentierte im Corona-Jahr zahlreiche Höhepunkte und Initiativen, darunter die exklusive ORF-Fernsehfassung von Christoph Waltz‘ „Fidelio“ oder das Ersatzkonzert für die entfallene „Sommernachtsgala Grafenegg“.
  • Auch wenn die meisten heimischen Kulturfestivals im Sommer 2020 pandemiebedingt nicht stattfanden, konnte das ORF-Publikum im Rahmen eines umfassenden Schwerpunkts, der mehr als 3,5 Millionen TV-Zuseher/innen (weitester Seherkreis) erreichte, zumindest Highlights der verkürzten und modifizierten 100. Salzburger Festspiele in ORF 2 genießen.
  • Der „kulturMontag“ initiierte ein ORF-Cover des Welthits „We Are the World“ mit dem ORF RSO Wien und zahlreichen Acts, zudem die erfolgreichen interaktiven Publikums-Challenges #dubistkunst und im November #mein2020 über die künstlerische Verarbeitung von Ideen, Erinnerungen und Momenten zum herausfordernden Corona-Jahr. Im Februar 2021 rief der „kulturMontag“ zum #DominoDance auf.
  • „Kultur Heute“: das ORF-III-Kulturmagazin bietet heimischen Künstlerinnen und Künstlern mit den neu geschaffenen Rubriken „Bühne für Österreich“ „Stimmen aus dem Off“ über die freie Theater-Szene eine Plattform. Mit den Gesprächsformaten „Coffee to go“ und „#WeAreMusical“ in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien starten am 11. bzw. 12. März 2021 neue Rubriken.
  • Im Rahmen des „Festspielsenders Ö1“ wurden rund 70 Konzerte von 17 heimischen Festivals übertragen. Ö1 präsentierte neben umfangreicher aktueller Berichterstattung heuer insgesamt 17 Konzerte und Opern aus Salzburg, zwei davon live.
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  • Die Bühnen des Landes blieben geschlossen, die Ö3-Wecker-Bühne aber blieb offen. Ö3 bat die besten Musiker/innen und die lustigsten Kabarettist/innen Österreichs vor den Vorhang.
  • ORF RadioKulturhaus: Mit allein 109 Videostreams in den ersten beiden Lockdowns – 61 Archiv-Konzerte österreichischer Musiker/innen und 48 Livestreams (davon 27 Konzerte heimischer Musiker/innen) – hat das ORF RadioKulturhaus Kultur in die Wohnzimmer gebracht.
  • RSO Wien:  Über den Sommer und im Herbst konnten einige Konzerte vor Publikum stattfinden – so spielte das RSO Wien in Grafenegg, bei den Salzburg Festspielen oder beim ORF Musikprotokoll im steirischen herbst. Im November musste der Konzertbetrieb vor Publikum wieder eingestellt werden. Stattdessen spielte das RSO Wien Streamingkonzerte wie „Blood on the Floor“ oder einen Porträtabend zu Sofia Gubaidulina aber auch die Opernproduktionen „Thaïs“ von Jules Massenet und „Der feurige Engel“ von Sergej Prokofjew im Theater an der Wien, die beide für DVDs aufgezeichnet wurden.

Sport ohne Publikum vor Ort, aber mit Millionen zuhause

ORF und seine Partner setzten alles daran, Großereignisse Corona-gerecht über die Bühne zu bringen, um heimischen Fans Sport-TV-Events bieten zu können.
  • Insgesamt 3,415 Millionen Sportfans via ORF 1 bzw. ORF SPORT + beim Hahnenkamm-Wochenende; knapp 2 Millionen beim Nightrace Schladming.
  • 3,784 Millionen Skifans sahen die 60-Stunden-ORF-Liveübertragungen von der Alpinen Ski-WM in Cortina (Topwert für den Herren-Slalom mit bis zu 1,529 Millionen Fans). Und: 3,231 Millionen waren während der gesamten Nordischen Ski-WM in Oberstdorf via ORF 1 zumindest einmal kurz dabei (weitester Seherkreis), das entspricht 43 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.
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Der Tourismus in Tirol ruht.
  • Der Doppel-Grand-Prix von Spielberg fand im Sommer statt – ohne vor Ort-Publikum, aber mit Fans vor den Bildschirmen: 2,623 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis) ließen sich das Ereignis via ORF 1 oder ORF SPORT + nicht entgehen, das sind 35 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.
  • Was im Corona-bedingten Lockdown ursprünglich am 30. März 2020 als innovatives Element der Sendung „Guten Morgen Österreich“ begann, wird seit 11. Jänner 2021 als eigenständiges Bewegungs- und Fitnessformat im ORF-Frühfernsehen erfolgreich fortgeführt.
  • ORF SPORT + versuchte seit dem Beginn der Corona-Krise einerseits Österreich aktiv in Bewegung zu bringen. Andererseits bot der 24-Stunden-Spartenkanal des ORF auch den Sportverbänden, Vereinen sowie Sportlerinnen und Sportlern unter anderem mit zusätzlichen Live-Übertragungen von sogenannten Randsportarten eine Plattform, um sich und ihre Sponsoren trotz der Krise weiterhin präsentieren zu können.
  • ORF SPORT + startete am 23. März mit „Wir bewegen Österreich“ und „Frühlingsfit & Sommerfit“ auf dem Programm. Das „Mitmachen“ rückte bei „Wir bewegen Österreich“ immer mehr in den Mittelpunkt. Expertinnen und Experten zeigten in Videos, wie man sich zuhause am besten fithalten kann. Die Videos stammten von Verbänden, Vereinen, Universitäten oder auch von freischaffenden Sportwissenschaftlerinnen und Sportwissenschaftlern.
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Onlinekurs ersetzt Fitnesscenter
  • „Willkommen im Club!“ hieß es ab 30. März, als sich die Moderatorinnen und Moderatoren mit dem „Club ORF SPORT +“ drei Mal wöchentlich live aus dem neuen ORF Sport-Vereinsheim, dem Studio 4, am Küniglberg in Wien meldeten. Der Club beschäftigte sich dabei zum Großteil mit Themen rund um Corona.
  • Das ORF-Zentrum selbst wurde während der Krise eine Bühne für den Profisport: Am 2. Mai wurde die „Tischtennis Top of Austria Challenge“ mit den besten Tischtennis-Spielerinnen und -Spielern Österreichs live aus dem ORF-Zentrum übertragen. Es folgten am 28. Mai die Billard-„Top of Austria 9-Ball Challenge“, am 2. Juni die „1. Teqball Austria Challenge“, am 3. Juni die „Tanzchallenge 2020“ und am 27. August der Judo-Länderkampf Österreich – Deutschland.

Glaube und Religion im ORF in Zeiten der Coronakrise – Service für glaubende Menschen

Die Religionsabteilung des ORF erarbeitete als Service gemeinsam mit verschiedenen Religions- und Glaubensgemeinschaften in Österreich ein zusätzliches Programm.
  • Während der Lockdowns, als Gottesdienste und religiöse Feiern aufgrund der behördlichen Bestimmungen eingeschränkt bzw. weitgehend abgesagt werden mussten, erarbeitete die Religionsabteilung des ORF als Service gemeinsam mit verschiedenen Religions- und Glaubensgemeinschaften in Österreich ein zusätzliches Programm.
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Stiftskirche St. Peter in Salzburg
  • Die „Feier.Stunde“ in ORF III kam in den Wochen des Lockdowns ab 15. März glaubenden Menschen mit ihrem Wunsch nach Gottesdienstfeiern, Gebeten und religiöser Ansprache entgegen.
  • Dazu kam ab 23. März das neue werktägliche ORF -III-Format „Miteinander – Füreinander“, das sich den Sorgen und Ängsten der Zuseherinnen und Zuseher widmet.
  • ORF 2 und ORF III übertrugen im Jahr 2020 insgesamt 83 evangelische, ökumenische und katholische Gottesdienste.

Beste Unterhaltung in einer besonderen Zeit

Auch in der Corona-Krise legte der ORF Wert auf Unterhaltung.
  • Nach der Absage des Eurovision Song Contest veranstaltete der ORF im April seinen eigenen „Kleinen Song Contest“ mit Andi Knoll, den Videos der Teilnehmerländer und durchschnittlich bis zu 345.000 Zuseherinnen und Zusehern beim Finale.
  • Nicht abgesagt, aber nach Show 1 verschoben wurde der ORF-1-Event „Dancing Stars“ – und so tanzte im Herbst unter strengsten Corona-Sicherheitsmaßnahmen Michi Kirchgasser vor bis zu 1,194.000 Zuschauerinnen und Zuschauern zum Sieg.
  • „Starmania 21“ sorgt für Konzert-Feeling in den heimischen Wohnzimmern und steht unter strengen Sicherheitsmaßnahmen seit 26. Februar jeden Freitag live auf dem Programm von ORF 1.  
Corona-Virus Grafik. ORF/Hans Leitner
„Starmania 21“-Moderatorin Arabella Kiesbauer
  • Die ORF-Unterhaltungsabteilung lieferte neue Konzepte für die alljährlichen Fixpunkte im ORF-Showkalender – so zählten „Stars am Wörthersee“, „Stars in der Wachau“, das „25 Jahre Wenn die Musi spielt – Jubiläums Specials“, „Wenn die Musi spielt – Winter Special“ , die „Romy 2020“, „Das große Osterwunschkonzert“,  „Das Paradies daheim – Die schönsten Gärten Österreichs“ und die beiden Ausgaben der neuen Gartenshow „Österreich blüht auf“ für beste Unterhaltung in ORF 2. Erstmals ohne Live-Publikum als reine TV-Produktion ging der „Villacher Faschings“ mit fast einer Million Zuschauerinnen und Zuschauern über die Bühne.
  • Durch rasche Anpassungen der Produktionsbedingungen konnte im vergangenen Jahr trotz Corona-Krise weiterhin gequizzt – in der „Millionenshow“ und bei „Q1“. „Was gibt es Neues?“ und „Fakt oder Fake“ wurden ebenso Corona-gerecht adaptiert.
  • Gänzlich neu und erfolgreich waren die „Die Kabarett WG – Das Sonderprogramm in ORF 1“ und „Eine Krone gegen Corona – Das Kaiser-Spezial“.
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„Die Kabarett-WG“, Tricky Niki
  • ORF III präsentierte „Die Tafelrunde“ ab Ende März bis Ende Mai 2020 im wöchentlichen bzw. zweiwöchentlichen Rhythmus. Außerdem bietet ORF III seit April mit dem neuen Impro-Comedyformat „Dinner für Zwei“ eine weitere Bühne für heimisches Kabarett.
Sicherheit an erster Stelle

Betriebliche Maßnahmen im ORF

Der ORF als Teil der kritischen Infrastruktur des Landes begann in enger Abstimmung mit den österreichischen Behörden schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt mit der Ausarbeitung und Umsetzung seiner Notfallpläne – vom Dienst in getrennten Schichten, strengen Sicherheitsmaßnahmen in Studio- und Sendeinfrastruktur bis zum Homeoffice. Auf dem Höhepunkt der Krise waren fast drei Viertel der ORF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Homeoffice aktiv und haben von dort aus, digital vernetzt und ohne Qualitätsverlust, ihre Sendungen und Beiträge gestaltet.
Oberstes Ziel war und ist es, den Sendebetrieb unter allen Umständen abzusichern. Dazu hat der ORF in den zentralen Informationseinheiten und den Landesstudios Isolationszonen eingerichtet, in denen Teams aus Redaktion und Technik für jeweils zwei Wochen gearbeitet haben, um den Informationsauftrag des ORF jederzeit sicherzustellen.
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ORF-Zentrum

Gesetzte Maßnahmen

  • Sicherheitskonzepte: Wärmebildkamera bei den Eingängen, Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln
  • Hygienekonzepte:Händedesinfektionsmitteln, Mund-Nasen-Schutzmasken und Schutzhandschuhe
  • Home Office: im ersten Jahr waren bis zu 65 Prozent der ORF-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter im Home Office aktiv
  • Isolationsbereiche: Landesstudios Isolationszonen eingerichtet, in denen Teams aus Redaktion und Technik für jeweils zwei Wochen Dienst hatten, für Schlüssel-Mitarbeiter/innen des Aktuellen Dienstes sowie ORF III Isolationsbereiche eingerichtet
  • Baustelle Medienstandort: Baustelle „Medienstandort ORF“ zunächst komplett eingestellt, dann unter strenger Auflage der Sicherheitsvorkehrungen langsam wieder hochgefahren
  • Maskenstrategie: knapp 70.000 Masken – MNS, Visiere, FFP2 – konzernweit besorgt
  • „COVID-19-Tests“: seit Dezember 2020 freiwillige Antigen-Schnelltests für Mitarbeiter/innen und im Haushalt lebender Personen, pro Woche durchschnittlich 5.500 Tests – damit auch Entlastung der öffentlichen Test-Infrastruktur
  • Produktionen: Strategie einer Corona-sicheren Produktion mit flächendeckenden Testungen, Einhaltung der Mindestabstände, etc.
Corona-Virus: Maske. ORF
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