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Initiative für mehr Zusammenhalt

Um nach zwei Jahren Pandemie tiefe Gräben und Gegensätze in der Gesellschaft wieder zu überbrücken, wurde die Initiative „Du+Ich=Österreich“ gestartet.
Die Aktion mit dem Slogan #LasstUnsReden will alle Menschen in Österreich an einen Tisch bringen. Das sagen die Initiatoren Rotes Kreuz, Österreichische Ärztekammer (ÖAK), Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) und ORF. Sie wollen zeigen, dass unterschiedliche Meinungen und Standpunkte normal sind und dass alle Seiten und Gegensätze Platz in Österreich haben, solange sich die Debatte und die vertretenen Haltungen auf dem Boden der Verfassung bewegen.

Schöpfer: „Nicht zulassen, dass Gesellschaft zerbricht“

„In schweren Zeiten steht Österreich zusammen. Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Gesellschaft an der Coronavirus-Krise zerbricht. Umso wichtiger ist es, dass die Menschen in unserem Land wieder miteinander reden, statt gegeneinander zu sein. Mit ‚Du+Ich=Österreich‘ machen wir einen wichtigen Schritt, um wieder aufeinander zuzugehen. Ob in der Familie, im Freundeskreis, am Arbeitsplatz, im Verein, im Supermarkt oder im Zug – reden wir wieder miteinander, es gibt so viele Themen abseits von Corona, die uns verbinden“, sagte Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes.

Roland Weißmann: ORF als „Kitt der Gesellschaft“

„Gegensätze in der Gesellschaft sind nicht neu, Dialogfähigkeit und Ausgleich haben Österreich immer ausgezeichnet. Durch die Pandemie ist der gesellschaftliche Zusammenhalt aber merkbar unter Druck gekommen“, sagte auch ORF-Generaldirektor Roland Weißmann. Der ORF bilde „als Kitt der Gesellschaft die mediale Plattform für diese Kampagne“.

"Du+Ich=Österreich"-Initiative

Du + ich=Österreich #LasstUnsReden

ORF

Du + ich=Österreich #LasstUnsReden

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Du + ich=Österreich #LasstUnsReden

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ORF

Aufruf zu Solidarität und Respekt

„Wir dürfen nicht zulassen, dass wissenschaftliche Fakten und medizinischer Konsens negiert, verzerrt und so zur Spaltung der Gesellschaft missbraucht werden“, sagte Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer. Er rief zu mehr Dialogbereitschaft, Solidarität und Respekt auf.
"Neben der medizinisch-epidemiologischen Ebene fordert uns die Corona-Pandemie auch als Gesellschaft und in unserem Zusammenhalt. Wenn wir es zulassen, dass aus einer Gemeinschaft mit einem gesamtgesellschaftlichen Ziel eine Zweckgemeinschaft wird, in der jeder seine eigenen Ansichten und Absichten zur Maxime erhebt, dann hat uns das Coronavirus einen zusätzlichen Kollateralschaden beschert, der nur schwer wieder zu beheben ist.“
„Die Corona-Pandemie birgt viele Ungewissheiten. Viele Menschen fühlen sich verunsichert, verängstigt und nicht gehört. Wir wollen das Menschliche wieder in den Vordergrund rücken, aufeinander zugehen und das Gemeinsame vor das Trennende stellen“, sagte ÖGK-Generaldirektor Bernhard Wurzer.

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