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Recht und Grundlagen

Das Qualitätssicherungssystem des ORF

Das Qualitätssicherungssystem des ORF definiert besondere Kriterien und Verfahren zur Sicherstellung der Erfüllung des öffentlich-rechtlichen Kernauftrags.
Das geschieht unter besonderer Berücksichtigung unter anderem der Unabhängigkeit und Eigenverantwortlichkeit aller programmgestaltenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Freiheit der journalistischen Berufsausübung.
Das derzeit gültige Qualitätssicherungssystem wurde vom Stiftungsrat in seiner Plenarsitzung am 20. November 2014 beschlossen.
Das Qualitätssicherungssystem muss vom Stiftungsrat genehmigt werden. Es gilt als eines der europaweit führenden Instrumente zur Qualitätssicherung von Programmen.

Download:

Elemente des ORF-Qualitätssicherungssystems

  • Programmstrukturanalyse
  • Public-Value-Bericht
  • ORF-Monitoring
  • ORF-Qualitätsprofile
  • Publikums- und Expertengespräche
  • ORF-Jahresstudien

Programmstrukturanalyse

Um die Ausgewogenheit der unterschiedlichen Programmkategorien von Information, Kultur und Sport über Wissenschaft und Familie bis zur Unterhaltung sicherzustellen und nachzuweisen, führt das Marktforschungsinstitut GfK Austria jedes Jahr eine Analyse für das Fernseh- und das Radioprogramm durch. Die Ergebnisse dieser Programmstrukturanalyse sind im ORF-Jahresbericht nachzulesen.

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Public-Value-Bericht

Der Public-Value-Bericht dokumentiert, wie der ORF seinen öffentlich-rechtlichen Auftrag erfüllt. Im Mittelpunkt stehen dabei relevante öffentliche Werte, die wesentlich für den demokratischen, sozialen und kulturellen Zusammenhalt der Gesellschaft sind. Diese Gemeinwohlorientierung gehört zu den entscheidenden Bestimmungsmerkmalen öffentlich-rechtlicher Medien.

Link:

ORF-Repräsentativbefragung

Mit einer Repräsentativbefragung wird die Zufriedenheit des Publikums mit dem ORF und seinen Programm- und Inhaltsangeboten untersucht. Ermittelt werden die Ausprägung des grundsätzlichen Interesses an den Programmbereichen Information, Unterhaltung, Kultur und Sport jeweils in Fernsehen, Radio, Teletext und Internet sowie die Zufriedenheit mit den ORFAngeboten in diesen Programmbereichen.

ORF-Qualitätsprofile

In den Qualitätsprofilen werden Leistungskriterien definiert, die ein Anforderungsprofil an Programmkategorien und ihre Subkategorien darstellen. Damit wird die die Unverwechselbarkeit des Inhalts und Auftritts, der in der Regel anspruchsvollen Sendungsgestaltung in den Hauptabendprogrammen und der hohen Qualität in den Bereichen Information, Kultur, und Wissenschaft gewährleistet.
Das Qualitätsprofil einer Sendungskategorie ist ein SOLL-Bild, das durch externe Evaluierung überprüft werden kann und gegebenenfalls zu Optimierungsmaßnahmen der Programme führt.

Publikums- und Expert/innengespräche

Im Jahresrhythmus lädt der ORF Vertreter des Publikums zum Dialog mit Vertretern der ORF-Gremien und mit Programmverantwortlichen ein. Die Publikumsgespräche sind strukturierte Gruppendiskussionen, in denen der ORF wichtige Hinweise zur Akzeptanz seiner Programme bekommt, aber auch zu Anforderungen, die das Publikum an seine Programme stellt.
In Expert/innengesprächen, die als moderierte Gruppendiskussionen konzipiert sind, findet ein vertiefender Austausch zwischen Wissenschaft und Programmvertreter/innen statt.

ORF-Jahresstudien

Einmal jährlich werden die Interessen des ORF-Publikums in einer repräsentativen Befragung erhoben. Diese Befragung wird auf Vorschlag des Publikumsrats jedes Jahr durchgeführt. Zusätzlich beauftragt der ORF eine Jahresstudie, in der der Leistungsumfang und Funktionsauftrag untersucht wird. Dadurch soll eine vertiefende Evaluierung ermöglicht werden, die neben der Qualitätskontrolle auch eine zukunftsorientierte und praxisnahe Grundlage für die Programmarbeit ergibt.
Die Ergebnisse werden auf zukunft.ORF.at veröffentlich.

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