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ORF-Stiftungsrat

Sachverständiger Prof. Schächter: „ORF erfüllt gesetzliche Qualitätsanforderungen 2013 in vollem Umfang!“

Prof. Markus Schächter, ehemaliger ZDF-Intendant und Sachverständiger des ORF-Qualitätssicherungssystems, informierte den ORF-Stiftungsrat in seiner Plenarsitzung am 18. September 2014 in Wien über die Ergebnisse des ORF-Qualitätsmanagements 2013.
Schächters Fazit: „Der ORF erfüllt die gesetzlichen Qualitätsanforderungen 2013 in vollem Umfang. Das Gesamtprogramm ist überzeugend!“ Das ORF-Qualitätssicherungssystem sei „in Umfang und Qualität Benchmark in Europa!“ und es gebe „in Europa wenig Länder, wo es eine ähnlich hohe Identifikation des Publikums mit seinem Sender“ gibt.
Stiftungsratsvorsitzender Prof. Dietmar Hoscher zeigte sich mit den Ergebnissen der ORF-Qualitätssicherung ebenfalls zufrieden: „Der ORF ist programmlich und wirtschaftlich auf einem guten Weg! Voraussetzung dafür ist möglichst hohe Programmqualität, die der ORF anhand eines umfangreichen Systems aus Studien, Befragungen und wissenschaftlichen Analysen jährlich überprüft. Die Befunde für 2013 bestätigen den Unternehmenskurs!“
Prof. Markus Schächter fasste im ORF-Stiftungsrat die Ergebnisse des ORF-Qualitätssicherungssystems 2013 zusammen.

„ORF 2013 auf stabiler Spur“

„Der ORF bleibt 2013 auf einer stabilen Spur: Im Fernsehen erreicht er täglich rund 3,5 Millionen Seherinnen und Seher und einen Marktanteil von 37,2 %. Im Radio zeigt Österreich 1 als einer der erfolgreichsten Kultursender in Europa, dass Qualität und Quote perfekt zusammengehen. Im Internet konnte der ORF 2013 einen bemerkenswerten Landgewinn verzeichnen. Der Onlinebereich wird mehr und mehr zu einer eigenständigen Programmsäule“, so Schächter. „Eine Besonderheit des ORF-Gesetzes ist der dem ORF aufgetragene Österreich-Bezug, den der ORF mit einem Anteil von 60 % über alle Medien betrachtet sehr gut erfüllt, im Hauptabend werden sogar mehr als 70 % erzielt“, betont Schächter weiters.

„Sehr hohe Identifikation des Publikums mit dem ORF!“

"Die jährliche ‚Overall-Befragung’ wie auch zum Beispiel die ‚Publikumsgespräche’ mit Zustimmungswerten von 70 bis 80 % zeigen eine sehr hohe Identifikation des Publikums mit dem ORF, wie man sie in Europa nur selten findet„, unterstrich Schächter: “Sehr zufrieden sind die Seherinnen und Seher mit der Information. Bemerkenswert ist auch die hohe Zufriedenheit mit dem Kulturbereich, was eine besondere Qualität darstellt. Es gibt wenige Sender, die in einem Jahr zwei Opern von einem Festival übertragen, und auch ORF III trägt zweifellos dazu bei. Etwas unter dem Vorjahresschnitt, aber innerhalb des Schwankungskorridors liegen 2013 die Werte im Unterhaltungsbereich! Auch die ‚Publikumsgespräche’ und die ‚Expertengespräche’, die sich in diesem Jahr dem Thema ‚Sport’ widmeten, gibt es in dieser Tiefe nur sehr selten in Europa und sie ergaben ebenfalls eine hohe Publikumszufriedenheit."

„ORF erfüllt Qualitätsanforderungen des ORF-Gesetzes“

Zusammenfassend hielt der Sachverständige fest: „Die Bilanz meines Gutachtens: Der ORF erfüllt 2013 die Qualitätsanforderungen des ORF-Gesetzes. Im Rahmen des ORF-Qualitätssicherungssystems wird in einer Weise wie selten in Europa Qualität gemessen und bewertet. Das Gesamtprogramm ist überzeugend.“

Eckpunkte des ORF-Qualitätssicherungssystems

Das ORF-Qualitätssicherungssystem basiert auf den Qualitätsvorgaben des ORF-Gesetzes (§ 4a), ist vom ORF-Stiftungsrat zu genehmigen und besteht aus acht Elementen:
  • der „Programmstruktur-Analyse“
  • dem „Public-Value-Bericht“
  • der „Public-Value-Jahresstudie“
  • der jährlichen Overall-Befragung
  • den „ORF-Experten-/Expertinnengesprächen“
  • den „ORF-Publikumsgesprächen“
  • den „ORF-Qualitätsprofilen“
  • und der jährlichen „Studie des ORF-Publikumsrats“
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