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Stiftungsrat

Wrabetz zu Qualitäts- und Marktführerschaft des ORF

Sachverständiger Prof. Schächter: „ORF-Qualitätssicherung Benchmark für Europa“; Anleihe-Begebung zur Finanzierung des ORF-Standortprojektes genehmigt
„Der ORF hat 2014 die umfangreichen gesetzlichen Qualitätsanforderungen an seine Programme vollinhaltlich erfüllt!“ Zu diesem positiven Schluss kommt Prof. Markus Schächter, Sachverständiger für das ORF-Qualitätssicherungssystem und ehemaliger ZDF-Intendant, in seinem Bericht an den ORF-Stiftungsrat in dessen Plenarsitzung unter der Leitung von Prof. Mag. Dietmar Hoscher am Donnerstag, dem 24. September 2015, im ORF-Zentrum in Wien. ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz informierte den Stiftungsrat über die positive Unternehmensentwicklung in den vergangenen Monaten. Außerdem genehmigte der ORF-Stiftungsrat die Begebung einer Anleihe zur Finanzierung des ORF-Standortprojektes.

Hervorragende Nutzung der Programmschwerpunkte

„Der ORF ist österreichischer Markt- und Qualitätsführer“, betonte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz in seinem Bericht: "Wir sind mit 35,3 Prozent im Fernsehen, 73 Prozent im Radio und rund 65 Mio. Visits Online eindeutiger österreichischer Marktführer. Die Qualität der ORF-Programme setzt Standards, wie neben dem positiven Ergebnis der ORF-Qualitätssicherung auch die aktuelle RTR-Studie zeigt.
Die Programmschwerpunkte der vergangenen Monate wurden hervorragend genutzt: Mit 199 Millionen Seherinnen und Sehern insgesamt war der ‚Eurovision Song Contest 2015' der meistgesehene in der Geschichte, wie nun nach Vorliegen der internationalen Daten klar ist. Die ORF-‚Sommergespräche' mit Hans Bürger waren die meistgenutzten seit 1994, der ‚Mutter Erde'-Bienen-Programmschwerpunkt erreichte rund vier Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer - um nur einige Beispiele zu nennen.
Darüber hinaus hat der ORF gemeinsam mit den NGOs die Plattform ‚HELFEN. WIE WIR.' zur Unterstützung der Schutzsuchenden gestartet, das ORF-Korrespondentennetz ist nun mit dem neuen Büro in Kiew das größte in seiner Geschichte, wir haben das neue ORF-Fußball-Angebot im Web und als APP gelauncht und der ORF-Bundesländer-Schwerpunkt ‚Neun Plätze. Neun Schätze' geht in die nächste Runde."

Hoscher: „ORF programmlich und wirtschaftlich auf gutem Weg!“

Stiftungsratsvorsitzender Prof. Dietmar Hoscher: „Die Berichte der Geschäftsführung in der heutigen Sitzung unterstreichen, dass der ORF programmlich wie auch wirtschaftlich insgesamt auf einem sehr guten Weg ist! Besonders erfreulich sind die positiven Ergebnisse des Qualitätssicherungssystems 2014. Die Programmqualität ist das wesentliche Asset öffentlich-rechtlicher Medienunternehmen und eine der großen Stärken des ORF. Die umfangreichen Studien, Analysen und Befragungen des ORF-Qualitätssicherungssystems bestätigen das!“

Grasl: „ORF wirtschaftlich auf Kurs!“

„Trotz der aktuell sehr schwierigen Lage auf dem Werbe- und Finanzmarkt wird der ORF durch die unterjährig eingeleiteten Gegenmaßnahmen aus heutiger Sicht auch 2015 wieder ein ausgeglichenes Ergebnis schaffen und ist wirtschaftlich auf Kurs. Mit der Genehmigung, zur Finanzierung unseres Standortprojektes eine Anleihe zu begeben, ist eine wichtige Entscheidung für die positive Weiterentwicklung des ORF gefallen!“, so Mag. Richard Grasl, Kaufmännischer Direktor des ORF.

Schächter: „ORF-Qualitätssicherung Benchmark für Europa“

„Das Qualitätsmanagement des ORF ist die Benchmark für Europa in diesem Bereich“, betonte Prof. Markus Schächter, Sachverständiger für das ORF-Qualitätssicherungssystem und ehemaliger ZDF-Intendant: "Kein anderer Sender hat so ein dichtes Qualitätssicherungsnetz über seine Programme gespannt, um die Erfüllung des sehr dichten Katalogs an rechtlichen Vorgaben für Programmqualität und Vielfalt an seine Programme zu messen und zu dokumentieren.
Der Befund für das Jahr 2014 fällt durchwegs positiv aus. Aus Publikumssicht ist anzumerken, dass der ORF einer der Sender mit der stärksten Publikumsidentifizierung in Europa ist, und sich das Publikum deshalb eine weitere Stärkung des Österreichbezugs und der Regionalität wünscht, sowie einen Ausbau des Onlineangebots, für das ja sehr enge gesetzliche Schranken bestehen."

Eckpunkte des ORF-Qualitätssicherungssystems

Das ORF-Qualitätssicherungssystem basiert auf den Qualitätsvorgaben des ORF-Gesetzes (§ 4a), ist vom ORF-Stiftungsrat zu genehmigen und besteht aus acht Elementen: der „Programmstruktur-Analyse“, dem „Public-Value-Bericht“, der „Public-Value-Jahresstudie“, der jährlichen „Overall-Befragung“, den „ORF-Experten-/Expertinnengesprächen“, den „ORF-Publikumsgesprächen“, den „ORF-Qualitätsprofilen“ und der jährlichen „Studie des ORF-Publikumsrats“.

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