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Aus den Plenarsitzungen

Wien (OTS) - Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der heute, am Mittwoch, dem 1. Juni 2016, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz das Gremium über die positive Entwicklung beim Frühfernsehen „Guten Morgen Österreich“, das große Interesse an der ORF-Berichterstattung zur Bundespräsidentenwahl und die Projekte der nächsten Monate.

Mit „Guten Morgen Österreich“ Tagesmarktanteil gesteigert

„In den ersten fünf Monaten des heurigen Jahres sind wir im Fernsehen mit 36,1 % Marktanteil sehr stabil, allein im Mai sind wir mit 35,6 % zwei Prozentpunkte über dem Vorjahr“, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Wrabetz und erläuterte: „1,1 % kommen aus der Wahlberichterstattung, 0,2 % von der Erfolgsserie ‚Vorstadtweiber‘ und 0,4 % trägt ‚Guten Morgen Österreich‘ bei. Unsere Ziele – die Marktführerschaft in der Frühzone zurückzuerobern, die Landesstudios zu stärken und den Marktanteil insgesamt zu steigern – haben wir erreicht: Seit dem Start von ‚Guten Morgen Österreich‘ haben wir nun 26 % Marktanteil in der Frühzone, konnten den Tagesmarktanteil um 0,4 %, die Tagesreichweite substanziell auf 325.000 und die Wochenreichweite auf 711.000 Zuseher/innen steigern. Bis heute haben wir 45 Sendungen absolviert, 135 Stunden Live-Regionalität und 149 Studiogäste aus ganz Österreich geboten. Mit 29 % Marktanteil bei 12+, 27 % bei 12-49 und 317.000 Zuseher/innen war die Sendung aus Thiersee in Tirol eine der erfolgreichsten Sendungen. Wir sind also nach gutem Start auf einer guten Flughöhe.“

Online-Bereich wächst stark

„Auch der Online-Bereich wächst stark“, so der ORF-Generaldirektor weiter. „Bei ORF.at registrieren wir heuer 76,1 Millionen Visits pro Monat, im März halten wir sogar bei 81,4 Millionen. Die TVthek verzeichnet bereits 25,3 Millionen Videoabrufe pro Monat. Auch die ORF-Apps sind stark gewachsen – von 5,09 Millionen Visits im Vergleichszeitraum im Vorjahr auf 8,71 Millionen von Jänner bis April 2016. Auch in den Regionen sind wir mit 53 % Marktanteil für ‚Bundesland heute‘ Marktführer, ebenso bei den ORF-Radios – ungeachtet der noch zu prüfenden Zahlen aus dem Radiotest.“

Bundespräsidentenwahl: „89 % aller zur Wahl gesendeten Infominuten im ORF gesehen“

Stolz war ORF-Generaldirektor Wrabetz auf die Leistung des ORF bei der heurigen Bundespräsidentenwahl: „Noch nie hat der ORF so viel zu einer Bundespräsidentenwahl, die wahrscheinlich die international am meisten beachtete Wahl seit Jahrzehnten war, produziert wie in diesem Jahr. Wir haben das sehr gut bewältigt, und unser Publikum hat das auch sehr gut angenommen. 89 % aller zur Wahl gesendeten Infominuten wurden im ORF gesehen. 81 % oder 5,9 Millionen Österreicher/innen haben zumindest eine Sendung gesehen. ‚Die 2 im Gespräch‘ hatten im Durchschnitt 889.000 Zuseher/innen und 33 % Marktanteil, es gab 5,4 Millionen Visits zum Thema und 9,7 Millionen Videoabrufe auf der TVthek. Am Wahltag waren 1,488 Millionen Zuseher/innen von der Hochrechnung bis zum Hauptabend dabei. Wir sehen also: Wenn es die Österreicher/innen interessiert und bewegt, schaut die überwiegende Masse bei uns.“

Mehr Kultur im ORF – auch in ORF III

Mehr Kultur im ORF versprach Wrabetz: „In ORF III haben wir die Tagesreichweite auf 627.000 steigern können und wollen diesen Erfolg ausbauen – mit mehr Kultur etwa von Festivals und Sprechtheater, mehr Wirtschaft, mehr Wissenschaft mit einem aktuellen Wissenschaftsformat, mehr Europa mit Europa-Foren gemeinsam mit dem WDR und dem SRF sowie mehr Zeitgeschichte. Wir starten heuer den wahrscheinlich größten Kultursommer und besuchen alle Festspiele von Bregenz, Grafenegg, styriarte über Mörbisch und Erl bis nach St. Margarethen und Salzburg.“

3,09 Millionen bei „Vorstadtweibern“

Auch in der Unterhaltung war der ORF erfolgreich: Die 10. Staffel „Dancing Stars“ war mit durchschnittlich 838.000 Zuseher/innen die meistgesehene Staffel seit 2008. Die „Vorstadtweiber“ erreichten insgesamt 3,09 Millionen Zuschauer/innen, informierte der ORF-Generaldirektor und stellte mit der Fußball-EM 250 Stunden Fußball und umfassende Berichterstattung – auch vom Korrespondententeam in Frankreich – in Aussicht.
Österreich habe mit 60.000 Teilnehmer/innen bei der größten jemals durchgeführten europäischen Umfrage „Generation What?“ die relativ höchste Teilnehmerzahl innerhalb der EBU, berichtete Wrabetz und kündigte ein neues Projekt im Rahmen der erfolgreichen Hilfsplattform „HELFEN. WIE WIR.“ an: „Wir beteiligen uns an der ersten Jobmesse für Flüchtlinge und werden Pratikumsplätze für anerkannte jugendliche Flüchtlinge anbieten.“
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84,1 Prozent der 14- bis 29-Jährigen nutzen täglich ein ORF-Angebot
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz informierte in der jüngsten Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats über die positive Entwicklung der ORF-Marktanteile in Fernsehen, Radio und Online sowie über die Toppositionierung des ORF beim jungen Publikum. Die Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger fand am Donnerstag, dem 25. Februar 2016, im ORF-Zentrum in Wien statt.

ORF-Marktführerschaft in Radio, Fernsehen und Online 2015

„Der ORF ist mit einem Marktanteil von 35,3 % im Fernsehen, mit 72 % im Radio und 66 Millionen Visits im ORF.at-Netzwerk auch 2015 eindeutiger Marktführer in Österreich und hat damit eine Spitzenposition unter den Öffentlich-Rechtlichen in Europa!“, betonte der ORF-Generaldirektor in seinem Bericht an das Gremium: „Besonders erfreulich ist die stabile Entwicklung im Fernsehen trotz fehlender Sportgroßereignisse 2015 und der Erfolg der Spartenprogramme. ORF III verzeichnete im Jänner 2016 mit einer Tagesreichweite von 655.000 seinen bisher besten Monat, und das neue tägliche Sport-Format in ORF SPORT + hat sich sehr gut etabliert. Sehr erfreulich ist auch die hervorragende Entwicklung der ORF-Radioflotte und des ORF.at-Netzwerks, das mit 75 Millionen im Jänner 2016 den bisher höchsten Wert bei den Visits erreichte. Mit Programminnovationen wie z. B. dem in Kürze startenden Frühfernsehen ‚Guten Morgen Österreich‘, dem Informationsschwerpunkt zur ‚Bundespräsidentenwahl‘, dem „Mutter Erde“-Programmschwerpunkt oder der internationalen Jugendinitiative ‚Generation What‘ werden wir diesen erfolgreichen Weg auch 2016 konsequent fortsetzen.“

ORF beim jungen Publikum (bis 29-Jährige) toppositioniert

„Besonders erfreulich ist auch die gute Positionierung des ORF beim jungen Publikum in allen Bereichen“, so der ORF-Generaldirektor: „84,1 % der 14- bis 29-Jährigen nutzen täglich zumindest eines der ORF-Angebote, wie die aktuelle ORF-Touchpoint-Studie zeigt.“
„Der ORF hat als einziger öffentlich-rechtlicher Sender im deutschsprachigen Raum Kontakt zum jungen Publikum in einem relevanten Ausmaß!“, betonte Wrabetz weiters: „Im Fernsehen erreichte der ORF 2015 einen Marktanteil von 23,9 % bei den 12- bis 29-Jährigen, was vor allem der erfolgreichen Channel-Positionierung von ORF eins beim jungen Publikum mit einer Wochenreichweite von rd. 830.000 Personen zu verdanken ist. 60 % der Top-Tausendsendungen auch in der jungen Zielgruppe sind ORF-Formate. Und auch das Vertrauen in die ORF-Information ist beim jungen Publikum, vor allem auch durch das speziell für Junge positionierte Info-Angebot in ORF eins mit den entsprechenden „ZiB“-Formaten, ‚DOKeins‘, dem ‚ZiB Magazin‘ etc., sehr groß!“
„Auch die ORF-Radioflotte ist mit einem Marktanteil von 57 % bei den 14- bis 29-Jährigen vor allem durch die große Marktstärke von Ö3 mit einem Zielgruppen-Marktanteil von 40 % ganz hervorragend positioniert. Online erreicht das ORF.at-Network bei den 14- bis 29-Jährigen eine Wochenreichweite von 32,1 % und ist damit auch hier Marktführer“, schloss der ORF-Generaldirektor.
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Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der am Mittwoch, dem 9. Dezember 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz das Gremium über Programmerfolge der vergangenen Wochen und gab einen Ausblick auf die Schwerpunkte im Jahr 2016.
„Programmlich war das Jahr 2015 von zahlreichen großen Highlights geprägt und wir haben in jedem Monat einen programmlich wichtigen Akzent gesetzt. Das hat dazu geführt, dass wir mit einem der höchsten Marktanteile von 35,3 Prozent nicht nur über dem Vorjahresniveau liegen, sondern uns damit auch in der absoluten Spitzengruppe in Europa befinden. Auch mit 73 Prozent Marktanteil in den Radios liegen wir mit Schweden und Dänemark im Spitzenfeld. Und im Online-Bereich haben wir sogar die stärkste Stellung innerhalb der europäischen Medien. Quantitativ betrachtet ist der ORF somit der erfolgreichste öffentlich-rechtliche Sender in Europa“, sagte Wrabetz.

91 Prozent der Österreicher/innen an aktueller Lage interessiert

„Das Interesse unseres Publikums an unserer Berichterstattung ist sehr groß und das Zusammenspiel zwischen unseren Medien und auch den Korrespondentinnen und Korrespondenten hat - siehe Terroranschläge in Paris - hervorragend funktioniert“, führte der ORF-Generaldirektor weiter aus. "Auch beim zweiten großen Thema der Zeit, der Flüchtlingssituation, zeigen sich laut einer Umfrage 91 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher an der aktuellen Lage interessiert. Für 78 Prozent ist das Fernsehen die wichtigste Informationsquelle und 58 Prozent sagen, der ORF berichtet im TV im richtigen Ausmaß. Für 47 Prozent ist die ORF-Information am umfassendsten. 48 Prozent bewerten die ORF-Berichterstattung positiv. Doch nicht nur unsere Programme, sondern auch unsere Flüchtlings-Initiativen wie ‚HELFEN. WIE WIR.' und ‚Team Österreich' stoßen mit 78 Prozent bei der Bevölkerung auf hohe Zustimmung. Bisher konnten wir zwei Millionen Euro an Geldspenden lukrieren, mehr als 700 Wohnraumspenden sind bereits eingegangen. 13.400 Menschen haben sich via ‚Team Österreich' für die Flüchtlingshilfe engagiert."
Zufrieden zeigte sich Wrabetz auch über die mit 52 Prozent stabilen Marktanteile von „Bundesland heute“, die auf 542.000 Zuseher/innen gesteigerte Tagesreichweite von ORF III sowie die Verdoppelung der Visits auf den ORF-Apps im Vergleich zum Vorjahr von 2,51 Millionen auf 5,16 Millionen.

Touchpoint-Studie: 92 Prozent nutzen den ORF täglich

Sensationelle Werte für den ORF zitierte der ORF-Generaldirektor aus der Touchpoint-Studie: „92 Prozent der Österreicher/innen über 14 Jahre nutzen täglich zumindest ein ORF-Angebot. Besonders erfreulich ist, dass wir die Jungen erreichen: 84 Prozent nutzen zumindest eines der ORF-Angebote pro Tag. 14,9 Kontakte der 14-29-jährigen Österreicher/innen mit dem ORF pro Tag bestätigen unser Content-Leadership in unseren Genres Information, Kultur, Bildung und Religion, Sport sowie Unterhaltung und Service.“

ORF-Finanzen auf gutem Kurs

Zu den Finanzen erläuterte der ORF-Chef: „Wir haben nicht nur inhaltlich einen der erfolgreichsten Song Contests abgeliefert, der nun auch mehrfach in den Bereichen Event, Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit ausgezeichnet wurde, sondern auch finanziell: Wir liegen mit 13,2 Millionen Euro deutlich unter den budgetierten 15 Millionen. Der ist ORF trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen auf einem sehr guten Kurs und wird aus heutiger Sicht aufgrund der unterjährig eingeleiteten Maßnahmen auch das Gesamtjahr wie geplant ausgeglichen abschließen.“

Wrabetz: „Auch 2016 programmlich gut gefüllt“

Schließlich informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz über die Grundsatzvereinbarung mit der österreichischen Musikwirtschaft - Ö3 habe die angepeilten 15 Prozent österreichischen Musikanteils erreicht bzw. überschritten -, die Grundsatzvereinbarung mit der österreichischen Filmwirtschaft - hier investiere der ORF 300 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren - und kündigte für 2016 programmliche Innovationen wie neue „Landkrimis“, die zweite Staffel „Vorstadtweiber“, das Frühfernsehen „Guten Morgen, Österreich“ und das trimediale EBU-Europa-Projekt „Generation What?“ mit dem Thema Jugend in Europa an. „Auch das nächste Jahr ist programmlich gut gefüllt“, so Wrabetz.
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Der ORF-Publikumsrat hat im Rahmen seiner Plenarsitzung am Mittwoch, dem 11. November 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger, die Jahressendeschemata Hörfunk und Fernsehen 2016, die Anteile in den Volksgruppensprachen in den Jahressendeschemata Hörfunk und Fernsehen und im Jahresangebotsschema Online 2016, das Jahressendeschema ORF III Kultur und Information 2016 sowie das Jahresangebotsschema Online 2016 beraten.
Zum Schwerpunktthema „Service für das Publikum in TV, Radio und Online“ referierten „heute konkret“-Moderatorin Claudia Reiterer, der Leiter Spezialprogramme Ö1, Rainer Rosenberg, und der stellvertretende Ö3-Senderchef Albert Malli. Auch die ORF-TVthek, deren Nutzungsdaten und Möglichkeiten zur Verbesserung waren ein Schwerpunktthema, zu dem ORF-Onlinechef Thomas Prantner und TVthek-Leiterin Eva Reiter Auskunft gaben.
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Empfehlung des ORF-Publikumsrats, 9.11.2016

Der ORF-Publikumsrat hat in seiner Plenarsitzung vom Mittwoch, dem 9. November 2016, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger, folgende Empfehlungen beschlossen:
Angesichts der großen Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Innovation begrüßt der ORF-Publikumsrat die Einführung eines neuen Wissenschaftsmagazins („Quantensprung“) und fordert seine Ausstrahlung in einem der Vollprogramme des ORF zu prüfen. Geboten sich aus Sicht des Publikumsrats auch die verstärkte Berücksichtigung wissenschaftlicher Expertise in der Berichterstattung und die Etablierung eines Wissenschafts-Archivs in der TVthek.

Empfehlung des ORF-Publikumsrats, 1.6.2016

Der ORF-Publikumsrat hat in seiner Plenarsitzung vom Mittwoch, dem 1. Juni 2016, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger, folgende Empfehlungen beschlossen:
Der ORF-Publikumsrat empfiehlt die Umsetzung der Ergebnisse seiner Studie zu Anforderungen und Erwartungen des Publikums an die Auslandsberichterstattung im ORF und erwartet dazu eine schriftliche Rückmeldung des Generaldirektors. Dies gilt insbesondere für den Ausbau der Hintergrundberichterstattung durch z.B. Dokumentationen und für die verstärkte Berichterstattung über Österreichs Nachbarländer.
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Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der heute, am Mittwoch, dem 16. September 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz unter anderem über den Stand der Entwicklungen beim Frühfernsehen und berichtete über die starke Publikumsnutzung der ORF-Information und den erfolgreichen Start der Hilfsplattform "HELFEN. WIE WIR.".
"Wir haben uns aus strategischen Gründen entschlossen, die Frühzone nicht der TV-Konkurrenz zu überlassen, und nun mit unserer Frühschiene, die wir unter dem Titel ‚Guten Morgen Österreich' ab 29. März 2016 auf Sendung bringen, ein europaweit einzigartiges Konzept entwickelt. Wir werden aus 2.100 Gemeinden, jede Woche in einem anderen Bundesland und jeden Tag aus einem anderen Ort drei Stunden Programm aus einem mobilen Studio abwickeln. Der ORF geht also zu den Menschen. ‚Guten Morgen Österreich' wird daher und auch durch die anderen Elemente klar von anderen TV-Frühformaten unterscheidbar. Wir erhoffen uns dadurch auch einen Marktanteilszugewinn für den gesamten Sendetag", sagte Wrabetz.
Mit „Guten Morgen Österreich“ werde das derzeitige regionale Angebot des ORF verdoppelt - in einer guten und bunten dreistündigen Mischung aus halbstündigen „ZiB“s, Service und Unterhaltung, wobei die ORF-Landesstudios den Großteil des Contents beisteuern werden. Denn jedes Landesstudio betreue - entlang relevanter Veranstaltungen und Events wie dem Hahnenkammrennen, den Salzburger Festspielen oder dem Narzissenfest - pro Jahr sechsmal je eine Woche „Guten Morgen Österreich“, berichteten die Sendungsmacher, Salzburgs Landesdirektor Roland Brunhofer und „Seitenblicke“-Chef Alexander Hofer.

„HELFEN. WIE WIR.“: erfolgreicher Start

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz berichtete über die die starke Publikumsnutzung der ORF-Information und den erfolgreichen Start der Hilfsplattform „HELFEN. WIE WIR.“: "Mit ‚HELFEN. WIE WIR.' bündeln wir seit gestern die Leistungen des ORF zu einer großen Hilfsplattform. Die Aktion wird ergänzt durch die Berichterstattung des ORF in gewohnt öffentlich-rechtlicher Qualität, die das Publikum sehr schätzt, wie nicht nur das rege Interesse beim gestrigen ‚Österreich-Report' zeigt. Seit Sommer verzeichnen wir eine stärkere Nutzung des ORF-Informationsangebots: Allein am 14. September erreichten die ,ZiB's drei Millionen Seher/innen, ORF.at hatte mit zwei Millionen Visits und neun Millionen Page-Impressions den erfolgreichsten Tag in seiner Geschichte. Die Website helfenwiewir.at hatte allein am ersten Tag 100.000 Page-Impressions. Das alles zeigt: Wenn etwas passiert, vertrauen die Österreicherinnen und Österreicher ihrem ORF."
Weiters informierte Wrabetz über Erfolge der vergangenen Monate wie den Kultursommer, die erfolgreichsten „Sommergespräche“ in der Geschichte des Formats, den mit 4,2 Millionen Seherinnen und Sehern sehr gut genutzten Bienenschwerpunkt im Rahmen von „Mutter Erde“, dem neuen Fußball-Web- und -App-Angebot als multimedialem Leitprojekt und der Eröffnung des nunmehr 16. Korrespondentenbüros in Kiew, womit das ORF-Korrespondentennetz die größte Ausdehnung seiner Geschichte erreicht hat. Schließlich kündigte Wrabetz mit [M]eins ein multimediales Begleitprojekt zu den ORF-eins-Infosendungen an, das über die Woche ein Thema der „ZiB“s mit Hintergründen datenjournalistisch begleiten wird.
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Der ORF-Publikumsrat hat in seiner Plenarsitzung vom Mittwoch, dem 16. September 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger, folgende Resolution einstimmig beschlossen:
„Der ORF-Publikumsrat begrüßt und unterstützt, dass der ORF sein langjähriges humanitäres Engagement auch mit Blick auf die gegenwärtige Flüchtlingssituation fortsetzt. Fundierte und objektive Berichterstattung über ihre Ursachen und Auswirkungen ist gleichzeitig eine wichtige Grundlage für ihre Bewältigung auch in Österreich.“
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Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der am Mittwoch, dem 3. Juni 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz unter anderem über die erfolgreiche Bilanz des „Eurovision Song Contest 2015“, die stabile Reichweiten-Entwicklung im Fernsehen, die Verlängerung des Abkommens mit der österreichischen Musikwirtschaft und die Programmerfolge der vergangenen Wochen.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz zu den aktuellen Reichweiten und Marktanteilen: „Bei den Tagesreichweiten haben wir eine positive Tendenz und erreichen im Durchschnitt fast 52 % der Österreicher/innen. Was die Wochenreichweite betrifft, so schauen 87 % der Österreicher/innen mindestens einmal pro Woche ORF. Im Mai 2015 liegen wir mit 33,6 % Marktanteil in der Fernsehflotte über dem Vorjahr. Von Jänner bis Mai sind wir mit 36 % stabil. ORF III erzielte mit 2,1 % Marktanteil im Mai den höchsten seiner Geschichte. Und von den 1.000 meistgesehenen Sendungen im ersten Quartal 2015 sind 964 ORF-Sendungen“, sagte Wrabetz.
Nach den Informationen zu den stabilen Marktanteilen bei den ORF-Radios und zu den Auszeichnungen des ORF beim erstmals mit den Privatradios veranstalteten Radiopreis in sechs von neun Kategorien gab Wrabetz bekannt, das Abkommen mit der österreichischen Musikwirtschaft freiwillig zu verlängern: „Wir bekennen uns österreichweit zu 30 % österreichischen Musikanteil und 15 % auf Ö3. Wir werden mit 100.000 Euro jährlich in den österreichischen Musikfonds zurückkehren, werden den Amadeus wieder übernehmen und auf Ö3 eine wöchentliche Scoutsendung österreichischer Talente bringen“, so Wrabetz.
Zum Radio-Pilotbetrieb von DAB+ in Wien erläuterte der ORF-Generaldirektor: „Wir haben an diesem Projekt nicht teilgenommen, da wir nicht die Möglichkeit hatten, neue Programme in DAB zu senden. Außerdem wäre es eine beispiellose Enteignung unserer Kunden, deren 15 Millionen UKW-Radiogeräte mit der Einführung von DAB innerhalb eines Jahres funktionsuntauglich zu machen. Deshalb wollen wir an UKW als bestmöglichen Standard möglichst lange festhalten.“
Zuletzt resümierte Dr. Alexander Wrabetz die Höhepunkte der vergangenen Wochen: "Wir haben uns neben dem Song Contest stark mit den Republiksjubiläen beschäftigt und haben mit 190 Stunden Programm 4,4 Millionen oder 61 % der Österreicher/innen erreicht, bei den 12-bis 49-Jährigen bis 46 % und bei den 12- bis 29-Jährigen sogar hohe 32 %. Mit 140.000 Zuseher/innen hat das ‚Fest der Freude‘ ORF III einen Topwert beschert. Tolle Erfolge neben dem Song Contest erzielten wir auch mit dem ‚Sommernachtskonzert‘, dem ‚Life Ball‘, der ‚Großen Chance der Chöre‘, den ‚Vorstadtweibern‘ und dem ‚Tatort: Grenzfall‘ mit dem Rekord von 9,6 Millionen Zuschauern und Zuschauerinnen in Deutschland für einen Austro-,Tatort‘.„ “Nachbar in Not: Nepal„ werde nach bisher schon 2,5 Millionen Euro Spenden fortgesetzt. “Mit dem diesjährigen MUTTER ERDE-Schwerpunkt beschäftigen wir uns angesichts des Bienensterbens intensiv mit den Bienenarten in Österreich. Ö3 startet im Herbst einen großen Lehrlingsschwerpunkt, und im Rahmen des Kultursommers gehen wir von Bregenz über Salzburg und St. Margarethen nach Grafenegg", schloss Wrabetz.

Eurovision Song Contest: Wrabetz: „Haben Maßstäbe gesetzt“

Zum „Eurovision Song Contest“ zog der ORF-Generaldirektor Bilanz: "Es war der größte On-Air- und Off-Air-Unterhaltungsevent der Welt und als Einzelereignis sicherlich die größte Herausforderung des ORF in seiner Geschichte. Und es ist uns sehr gut gelungen. Wir haben dieses Großprojekt in der richtigen Struktur mit einem hervorragenden Team in höchstmöglicher Qualität in einem engen Zeitplan umgesetzt. Wir wollten Unterhaltung mit Haltung machen und haben mit unserem Motto ‚Building Bridges‘ den Contest inhaltlich aufgewertet und menschliche, musikalische und geografische Brücken gebaut. Mit dem erstmals als Green Event organisiertem und auch mit einem Green-Event-Sonderpreis ausgezeichneten Song Contest haben wir Maßstäbe gesetzt. Für die Inklusion von Menschen mit Hörbehinderung durch die erstmalige Übersetzung der Lieder in Gebärdensprache wurden wir international gelobt.
Wir hatten bei zwölf Shows 101.000 Besucher/innen in der Stadthalle, 120.000 Besucher/innen beim Public Viewing am Rathausplatz und keinen einzigen Sicherheitsvorfall. Die 1.700 akkreditierten Journalistinnen und Journalisten fühlten sich laut Umfrage sehr gut betreut, ebenso die Künstler/innen und 1.300 Delegierten. Wir hatten 10.000 positive Meldungen in den Printmedien. Mit 26 Kameras, zwei kompletten Ü-Wagensets und der größten broadcasttauglichen Leinwand der Welt war der Song Contest auch eine gigantische Leistung unserer Technik.
Das Resümee: In Österreich sahen fast zwei Millionen das Finale, 81 % der Zuschauer/innen verfolgten die Song-Contest-Woche. International erzielten wir mit diesem Song Contest mit 197 Millionen Zuseherinnen und Zusehern in den 40 Teilnehmerländern die höchsten Quoten in der ESC-Geschichte. Auch Zahlen einer begleitenden bestätigen uns: 96 % der Befragten halten das Finale für professionell gestaltet. 90 % sagen, der ORF hat sehr gut agiert. Und 70 % meinen, die Gebührengelder waren gut eingesetzt für diesen Song Contest."
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Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der am Donnerstag, dem 26. Februar 2015, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz über die Erfolge des vergangenen Jahres, präsentierte Pläne für eine morgendliche Fernsehleiste und stellte Fehlinformationen und Missverständnisse bezüglich der Diskussion zu Ö1 richtig.
„Sowohl wirtschaftlich als auch programmlich war 2014 ein gutes Jahr für den ORF: Im ersten Jahr ohne Refundierung schaffen wir mit + 2,9 Mio. Euro in der Mutter und + 5,0 Mio. Euro im Konzern eine Punktlandung beim positiven Abschluss. Bei den Marktanteilen haben wir nahezu das Vorjahresniveau erreicht und liegen in den ersten zwei Monaten 2015 bei 38,5 % Marktanteil in unserer Fernsehflotte. Bemerkenswert ist die stark steigende Reichweite des Mediums Fernsehens und somit auch des ORF-Fernsehens: 63 % der Österreicherinnen und Österreicher haben täglich ferngesehen, 50 % die Programme des ORF. Gestiegen ist auch die Nutzungszeit: Die Österreicherinnen und Österreicher haben durchschnittlich eine Stunde pro Tag ORF gesehen, und jene, die fernsahen, sahen gleich eineinhalb Stunden ORF“, fasste Wrabetz zusammen.
Zur aktuellen Diskussion um Ö1 und der entsprechenden Petition stellte der ORF-Generaldirektor klar, dass diese vor allem auf Fehlinformationen und Missverständnissen beruht: „Ö1 bleibt Ö1! Niemand denkt auch nur im Entferntesten daran, Ö1 in seiner Wertigkeit und Substanz zu gefährden. Alle Maßnahmen dienen ausschließlich der Stärkung des Senders!“
  • Ö1 bleibt Ö1. Es gibt natürlich keine Schwächung, für das Publikum ändert sich nichts.
  • Ö1 bleibt eigenständig: Am neuen Standort wird erstmals räumliche Einheit gewährleistet und Ö1 erstmals einen eigenen Senderchef und -management erhalten.
  • Die spezifische Senderidentität von Ö1 wird selbstverständlich beibehalten. Sie stand niemals in Frage. Der Lieblingssender von 660.000 Hörer/innen wird nicht gefährdet.
  • Räumliche und organisatorische Grundlagen werden für Ö1 am neuen Standort erstmals in der Sendergeschichte geschaffen. Derzeit sind die Ö1-Redaktionen über das Funkhaus verteilt.
  • Der bauliche Zusammenhalt des Senders wird deutlich gestärkt. Wie derzeit stehen rund 2000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Das Arbeitsumfeld wird auf dem Stand des 21. Jahrhunderts entsprechend dem Geist und der Identität des Senders gestaltet sein.
  • Bei Aufrechterhaltung der Geschlossenheit des Senders Ö1 wird am neuen Standort durch die Nähe zu ORFIII und zur TV-Kultur verstärkte Zusammenarbeit und Kommunikation möglich.
  • Eigenständige Programmplanung ist eine der Stärken von Ö1 und stand niemals in Frage.
  • Die Ö1-Information mit ihrem spezifischen Charakter bleibt ebenfalls erhalten und wird gestärkt.
  • Der Kulturstandort Argentinierstraße mit dem RadioKulturhaus und dem Großen Sendesaal als Heimat des Radiosymphonieorchesters bleibt erhalten.

Wirtschaftliche Prüfung für Frühstücksfernsehen

Weiters kündigte der ORF-Generaldirektor ein TV-Innovationsprojekt an: Der ORF prüft derzeit das Konzept für eine Informationsleiste am Morgen unter dem Arbeitstitel „Guten Morgen Österreich“. Es handle sich dabei um eine Weiterentwicklung des klassischen Frühstücksfernseh-Konzepts unter starker Einbeziehung der ORF-Landesstudios in Zusammenarbeit mit den zentralen ORF-Redaktionen. Derzeit wird geprüft, ob eine Realisierung wirtschaftlich und organisatorisch möglich ist.
Freuen konnte sich der ORF-Generaldirektor auch über nunmehr 470.000 tägliche Zuseher/innen bei ORF III, 51,3 % Marktanteil bei den Angeboten der Landesstudios in der Zeitzone um 19.00 Uhr, die hohe Stabilität der ORF-Radioflotte mit 67 % Reichweite und 74 % Marktanteil, durchschnittlich 60 Millionen monatliche Visits bei ORF.at, die außerordentlich gute Entwicklung der ORF-TVthek und fast zwei Millionen Leser/innen beim ältesten Textmedium des ORF, dem TELETEXT, der 2014 35. Geburtstag feierte.
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Der ORF-Publikumsrat hat in seiner Plenarsitzung vom Donnerstag, dem 26. Februar, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger, folgende Empfehlung einstimmig beschlossen:
„Angesichts der Digitalisierung und der wachsenden Bedeutung von Wissenschaft, Forschung und Innovation in unserer Gesellschaft empfiehlt der ORF-Publikumsrat der Geschäftsführung die Weiterentwicklung und den Ausbau entsprechender Programmangebote.“
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Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der heute, am Mittwoch, dem 10. Dezember 2014, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz unter anderem über die erstmals durchgeführte Touchpoint-Studie sowie aktuelle und zukünftige Projekte.
„2014 war für den ORF ein Jahr der wichtigen Entscheidungen“, resümierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz. "Neben dem Standortbeschluss, der Architektenentscheidung, der HD-Umstellung, dem neuen Kollektivvertrag und dem Stellen- und Finanzplan 2015 haben wir auch die Strategie ‚ORF 2020’ beschlossen. Im Rahmen der Strategie haben wir auch über neue Messsysteme im Sinne von medienübergreifenden Systemen in Form von Touchpoints nachgedacht und dieses neue zusätzliche Messsystem nun erstmals in einer Touchpoint-Studie umgesetzt - mit einem höchst erfreulichen Ergebnis: Der ORF erreicht mit seiner Flotte - ORF-Fernsehen, ORF-Radios, ORF TELETEXT, ORF-Onlinevideoangebote, ORF Social Media - täglich 92,9 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher, das entspricht 6,7 Mio. Österreicher/innen ab 14 Jahren, die pro Tag zumindest ein ORF-Angebot genutzt haben. Ein gewaltiger Wert„, so Wrabetz, der zeige, dass der ORF eben “Service für alle" bietet.

Song Contest: Kartenverkauf beginnt in den nächsten Tagen

Zum Projekt Song Contest informierte der ORF-Generaldirektor über den aktuellen Stand: „Wir werden in den nächsten Tagen mit dem Ticketverkauf beginnen - von 12 Shows werden neun in den Ticketverkauf gehen. Es sind ja nicht nur die zwei Halbfinale und das Finale, sondern wir bieten auch im Vorfeld Familien-Shows, Kids-Shows und Jury-Shows rund um den Event an. Begleiten werden den Song Contest auch 700 Volunteers - bis jetzt haben wir 640 Anmeldungen aus 30 Nationen in 37 Sprachen.“

Wrabetz: „Kein Sender in Europa ist in allen Medien die Nummer eins und in den schwarzen Zahlen -außer der ORF“

Kurz ging Wrabetz auf die Weiterentwicklung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ein, die dem ORF vor allem in den Bereichen des Reminder-Verbots, der mobilen Angebote, der Verfahrensvereinfachung für neue Angebote, der Cross-Promotion für ORF III und der Liberalisierung der Medienwerbung ein Anliegen ist, bevor er die aktuelle Lage resümierte: „Im Fernsehen liegen wir mit bis November aufgelaufenen 35,1 Prozent Marktanteil stabil, dasselbe gilt für die ORF-Radios mit 74 Prozent. ORF.at erreicht 60 Millionen Visits pro Monat, die TVthek wächst und liegt bei 19 Mio. Abrufen pro Monat. Auch innerhalb der EBU sind das Spitzenwerte: Es gibt keinen Sender in Europa, der in allen Medien die Nummer eins und in den schwarzen Zahlen ist - außer den ORF.“
„Zum Erfolg gehören natürlich auch die Highlights“, sagte Wrabetz und erwähnte die regionalen Schwerpunkte „9 Plätze - 9 Schätze“, das Österreich-„Universum - Land der grünen Grenzen“, den Zeitgeschichte-Schwerpunkt mit der Himmler-Doku „Der Anständige“ und einem Themenabend, „Österreich II“ in ORF III, die „Bewusst gesund“-Schwerpunkte, den Klimaschutzpreis, das Projekt „Mutter Erde“ und den Europa-Schwerpunkt, der in den nächsten Tagen mit den Dokus „Der lange Weg nach Europa - 20 Jahre EU-Beitritt Österreichs“ und „Vision Possible - Zukunftsprojekt Europa“ abgeschlossen wird.

ORF-Schwerpunkte 2015

Abschließend gab ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz einen Ausblick auf die ORF-Schwerpunkte im Jahr 2015, unter anderem Wintersport-Highlights, zwei „Bewusst gesund“-Schwerpunkte, „Mutter Erde“, den Festspielsommer, die Rückkehr der Champions League in den ORF, 70 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg, 70 Jahre Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz, 70 Jahre Zweite Republik und 60 Jahre Staatsvertrag.
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Im Rahmen der Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats, der heute, am Dienstag, dem 9. September 2014, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger tagte, informierte ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz über den aktuellen Stand zum Song Contest und weitere Projekte und Erfolge.
"Beim größten Programmprojekt des ORF im nächsten Jahr und wohl auch in der Geschichte des ORF, dem ‚Eurovision Song Contest’, liegen wir gut im Plan. Das hat uns gestern auch die EBU-Reference-Group bestätigt. Wir liegen also in allen Parametern vorne und wollen diesen Vorsprung angesichts des engen Zeitkorsetts auch halten„, informierte Wrabetz, der sich einen erfolgreichen Song Contest für Österreich und ganz Europa wünscht. Zur Host-City-Entscheidung für Wien berichtete Wrabetz, dass 90 Prozent der Österreicher/innen finden, dass der Song Contest zu Wien passe. Auch das Interesse sei jetzt schon hoch: 60 Prozent der Österreicher/innen wollen sich den Song Contest ansehen. “Als Nächstes werden wir uns um den Slogan kümmern und die Vorarbeiten für das Bühnenkonzept und Ticketing starten", gab der ORF-Generaldirektor einen Ausblick.

Beteiligung an Online-Videothek Flimmit

Der ORF beteilige sich im Sinne seiner Strategie „ORF 2020“ an der österreichischen Video-on-Demand-Plattform „Flimmit“, berichtete Wrabetz. „Diese Online-Videothek soll ein Feinkostladen für österreichische, deutschsprachige und europäische Qualitätsproduktionen werden und soll nächstes Jahr starten. Flimmit ist selbstverständlich keine Konkurrenz zum Weltmarktführer Netflix, aber wir haben einen Fuß in diesen Markt gesetzt“, so der der ORF-Generaldirektor.

Marktführerschaft in TV, Radio und Online

Erfreut zeigte sich Wrabetz über stabile 35,8 Prozent Marktanteil (auflaufend im August 2014) im ORF-Fernsehen, über 74 Prozent Marktanteil der ORF-Radios und 60 Millionen Visits im Onlinebereich. "Mit unserem Kultursommer-Programm haben wir drei Millionen Österreicher/innen erreicht, mit der Fußballweltmeisterschaft sogar sechs Millionen. Erfolgreich waren auch die ‚Sommergespräche’ und die ‚Liebes’gschichten und Heiratssachen', informierte der ORF-Generaldirektor, der sich besonders stolz auf die aktualisierte Neuauflage von Hugo Portischs Vierteiler „Hört die Signale“ zur Geschichte der Sowjetunion in ORF III zeigte.
Weiters kündigte Wrabetz die Umstellung der gesamten ORF-TV-Flotte auf HD ab 25. Oktober an und berichtete vom nächsten „Bewusst gesund“-Schwerpunkt vom 22. bis 28. September und dem Start der „Nachbar in Not - Winterhilfe für Flüchtlinge in Syrien und Irak“ am 22. September. Erfreulich seien auch die jüngsten Auszeichnungen - der Doku-Award des Jerusalem Film Festival für „Der Anständige“, der Preis der evangelischen Kirche in Deutschland für „14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs“ und der ARC-Award in Gold für den „Public-Value-Bericht“ - schloss der ORF-Generaldirektor.
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Der ORF-Publikumsrat hat in seiner Plenarsitzung vom Dienstag, dem 9. September 2014, unter dem Vorsitz von Dr. Ilse Brandner-Radinger, folgende Empfehlung einstimmig beschlossen:
„Mit Blick auf die Verschuldungsproblematik insbesondere jüngerer Menschen empfiehlt der Publikumsrat der Geschäftsführung, in Wahrnehmung des ORF-Programmauftrags zur Förderung des Verständnisses von wirtschaftlichen Zusammenhängen, in dafür geeigneten Informations- und Service-Formaten Beiträge zur Stärkung des Finanz-und Wirtschaftswissens zu leisten bzw. auszubauen.“
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Dr. Ilse Brandner-Radinger wurde zur Vorsitzenden und Univ.-Prof. Dr. Peter Vitouch zum stellvertretenden Vorsitzenden Publikumsrats gewählt.
Auf Einladung des früheren Vorsitzenden des ORF-Publikumsrats, Mag. Hans Preinfalk, fand am Dienstag, dem 22. April 2014, im ORF-Zentrum Wien die konstituierende Sitzung des neuen Publikumsrats statt. Die Tagesordnung umfasste die Wahl des/der Vorsitzenden und des/der stellvertretenden Vorsitzenden, die Bestellung von sechs Mitgliedern des Stiftungsrats und die Wahl der Mitglieder der Ausschüsse. Dem Publikumsrat gehören 31 Mitglieder an, seine Funktionsperiode dauert vier Jahre.
Als neue Vorsitzende des Publikumsrats wurde Dr. Ilse Brandner-Radinger gewählt. Zum stellvertretenden Vorsitzenden kürte das Gremium Univ.-Prof. Dr. Peter Vitouch.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz würdigte Mag. Hans Preinfalk als „eine Persönlichkeit, die sich für die Interessen des gesamten Publikums und ebenso für einen vielfältigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk eingesetzt“ habe und dankte ihm für die engagierte Mitgestaltung des ORF in den vergangenen Jahrzehnten.

Kurzbiografie Dr. Ilse Brandner-Radinger

Nach der Matura im Geburtsort Steyr studierte Ilse Brandner-Radinger Publizistik und Kunstgeschichte an der Universität Wien und promovierte 1967. Nach freier journalistischer Arbeit war sie ab 1973 Redakteurin der Zeitschrift „Die Frau“ und ab 1975 Redakteurin der „AZ“, wo sie das Ressort Innenpolitik von 1980 bis 1989 leitete. Brandner-Radinger wurde 1990 Generalsekretärin des Presseclubs Concordia, dem sie weiterhin als Vorstandsmitglied angehört. In ständigem Kontakt mit Medien und Medienarbeiterinnen/-arbeitern baute sie Kontakte für eine Zusammenarbeit mit europäischen und internationalen Presseclubs auf. Derzeit arbeitet sie als freie Journalistin und ist Mitglied diverser medienrelevanter Gremien.
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Kurzbiografie Univ.-Prof. Dr. Peter Vitouch

1947 in Wien geboren, studierte Peter Vitouch nach der Matura Psychologie an der Universität Wien, promovierte zum Dr. phil. 1973 und wurde Universitätsassistent am Institut für Psychologie. Nach seiner Ausbildung zum Psychotherapeuten war er als Berater bei ORF, BR und NDR tätig und veröffentlichte erste Publikationen im Bereich Medienpsychologie. Nach der Habilitation für das Gesamtfach Psychologie 1986 erhielt er eine Professur am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Von 1991 bis 2001 war Vitouch Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für empirische Medienforschung (Lifem), von 2004 bis 2012 Vizedekan der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wien.
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Bestellung von sechs Mitgliedern des Stiftungsrats

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