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Salzburger Festspielgespräche - Barbara Rett

ORF/Roman Zach-Kiesling

Barbara Rett

Neunmal „Salzburger Festspielgespräche mit Barbara Rett“ ab 7. August in ORF III: Mit Moretti, Reinsperger, Jansons u. v. m.

Werktäglich in „Kultur Heute“ um 19.50 Uhr
Wenn ORF-Kulturexpertin Barbara Rett zu den alljährlichen „Salzburger Festspielgesprächen“ in ORF III bittet, dann folgt ihrer Einladung das „Who-is-Who“ der Kulturschaffenden der Mozartstadt. Beginnend am Montag, dem 7. August 2017, stehen bis inklusive Montag, den 21. August, werktäglich um 19.50 Uhr im Rahmen von „Kultur Heute“, insgesamt neun neue Ausgaben der beliebten Gesprächsreihe auf dem Programm.
Den Auftakt macht der neue „Jedermann“ Tobias Moretti (7. August). Zweimal zuvor sagte der Schauspielstar die heißbegehrte Rolle bereits ab. Er sei noch nicht bereit gewesen, denn eine solche Rolle könne man nicht halb spielen. Und da der gebürtige Tiroler weder auf der Bühne noch bei waghalsigen Fahrten mit seiner Cross-Maschine durch die Wüste Dakars für halbe Sachen zu haben ist, weiß er genau, wovon er spricht.
Mit einer der herausragendsten Dirigentenpersönlichkeiten der Gegenwart, dem aus Riga stammenden Mariss Jansons (8. August), geht es am darauffolgenden Tag weiter. Die englische Zeitung „The Guardian“ zählt ihn zu den sechs besten Dirigenten der Welt. 2003 übernahm er die Leitung des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, 1992 gab er sein Debüt bei den Wiener Philharmonikern. 14 Jahre später dirigierte er erstmals das Neujahrskonzert, 2012 und 2016 wurde er erneut engagiert. Und trotz des beachtlichen Lebenslaufs plagt ihn bis heute Lampenfieber. Auch bei den Salzburger Festspielen ist heuer Nervosität angesagt, denn er debütiert erstmals als Operndirigent bei der Premiere von Dmitri Schostakowitschs Oper „Lady Macbeth von Mzensk“.
In weiterer Folge zu Gast: die südafrikanische Sopranistin Golda Schultz (9. August), die zugibt, früher einmal eine Karriere als Journalistin angestrebt zu haben und in Salzburg in der umjubelten Neuinszenierung der Mozart-Oper „La clemenza di Tito“ (am 4. August, live-zeitversetzt um 21.20 Uhr in ORF 2) als Vitellia auf der Bühne steht; weiters Schauspielerin Stefanie Reinsperger (10. August), die heuer an der Seite von Tobias Moretti ihr Debüt als Buhlschaft gab, und Fernsehregie-Legende Brian Large (11. August), der zwar für das Publikum unsichtbar ist, aber für mehr als 600 Fernsehübertragungen von Opern, Symphonien und Ballettaufführungen verantwortlich zeichnet. Er feiert heuer sein 50-jähriges TV-Jubiläum.
Die Folgewoche startet mit dem designierten Vorstand der Wiener Philharmoniker Daniel Froschauer (14. August), der sich mit seinem Amtsantritt im Herbst viel vorgenommen hat: Er möchte „das Schiff in eine andere Richtung steuern“. Es folgt ein Festspielgespräch mit dem jungen Dirigenten Lorenzo Viotti (16. August), der sich schon 2015 gegen 60 Kandidaten durchsetzte und den begehrten „Young Conductors Award“ der Salzburger Festspiele gewann. Heuer ist er wieder zu erleben und verrät Barbara Rett, wer seine größten Vorbilder sind und warum ihn der Social-Media-Hype kaltlässt. Künstlerisch familiär vorbelastet ist Anna Prohaska (17. August). Mit 20 Jahren sang die Tochter eines Opernregisseurs und einer Sängerin ihr Operndebüt an der Staatsoper in Berlin, heute ist sie für anspruchsvolle Programme bekannt, wie sie bei den diesjährigen Festspielen u. a. gemeinsam mit Dirigent Teodor Currentzis und seinem Orchester MusicAeterna beim „Mozart-Requiem“ bewies. In der letzten Ausgabe der „Salzburger Festspielgespräche“ ist Karin Wieser (21. August), Geschäftsführerin der Konzertvereinigung des Wiener Staatsopernchors, anlässlich des 90-jährigen Jubiläums der Institution zu Gast. Diese zählt zu den besten Chören Europas und ist heuer bei vier Salzburg-Produktionen im Einsatz.

Alle „Salzburger Festspielgespräche“ auch in voller Länge auf ORF-TVthek

Die ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) stellt die „Salzburger Festspielegespräche“ als Live-Stream sowie als Video-on-Demand bereit. Zusätzlich können die geführten Interviews nach der TV-Ausstrahlung auch in voller Länge sieben Tage lang auf der ORF-TVthek abgerufen werden.

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