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ORF-kofinanziertes Haneke-Drama „Happy End“ im Wettbewerb von Cannes

Nach „Das weiße Band“ und „Amour“ hat dritter Haneke-Film Chancen auf „Goldene Palme“
Im Jubiläumsjahr der Internationalen Filmfestspiele von Cannes, die heuer zum 70. Mal stattfinden (17. bis 28. Mai 2017), darf auch Austro-Regiestar Michael Haneke im Wettbewerb nicht fehlen: Der Oscar-Preisträger ist mit seinem jüngsten, vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Film „Happy End“ im Rennen um die „Goldene Palme“. Für Haneke ist dies bereits die achte Einladung in den Wettbewerb des renommierten Festivals (einmal davon „außer Konkurrenz“) –zweimal gelang ihm bisher der große Wurf. Nachdem sein Drama „Das weiße Band“ 2009 vergoldet wurde, erhielt sein späterer Oscar-Erfolg „Amour“ 2012 den Hauptpreis von Cannes.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Ich gratuliere Michael Haneke und seinem Team sehr herzlich! Nach den letzten Welterfolgen ,Amour‘ und ,Das weiße Band‘ ist Michael Haneke dank dieser 18. Zusammenarbeit mit dem ORF insgesamt zum bereits siebenten Mal im Rennen und die ,Goldene Palme‘. Dies ist ein beeindruckendes Qualitätssiegel für den heimischen Film. Es macht mich stolz, dass der ORF als verlässlicher Partner des heimischen Filmschaffens Wegbegleiter dieser andauernden Weltkarriere ist.“
ORF Fernsehdirektorin Kathrin Zechner: „Die siebente Nominierung für eine ,Goldene Palme‘ beim wahrscheinlich renommiertesten Filmfestival Europas ist einmal mehr ein großer Erfolg für Michael Haneke, dem ich dazu sehr herzlich gratuliere. Österreich muss sich als Filmland schon lange nicht mehr verstecken, das beweisen Erfolge wie dieser eindrucksvoll. Es freut mich, dass der ORF seinen Beitrag dazu leisten konnte, unverwechselbaren Persönlichkeiten des Films zur Seite zu stehen. Ich gratuliere und ziehe den Hut vor dieser Unbeirrbarkeit und der konsequent harten Arbeit von Michael Haneke. Solch ambitionierte und couragierte Filmproduktionen zieren und kräftigen das Filmbouquet des ORF.“
In bester Haneke-Manier porträtiert „Happy End“ eine gutbürgerliche Familie im nordfranzösischen Calais. Neben Isabelle Huppert und Jean-Louis Trintignant, die beide auch in „Amour“ mitwirkten, standen Mathieu Kassovitz und Fantine Harduin für Haneke vor der Kamera. Der gerade erst fertiggestellte Spielfilm ist eine Produktion von WEGA Filmproduktion, Les Films du Losange (F) und X-Filme Creative Pool (D), hergestellt mit österreichischer Unterstützung von ÖFI, ORF und Filmfonds Wien.
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