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Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis 2017 für Beate Haselmayer und Bartholomäus von Laffert

Vier weitere Anerkennungspreise für ORF-Journalistinnen und  -Journalisten
Abermals zahlreiche Auszeichnungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ORF beim Prälat-Leopold-Ungar-JournalistInnenpreis: In der Kategorie Fernsehen ging der Hauptpreis an Beate Haselmayer für das ORF-„WELTjournal“ „Russland – Gewalt erlaubt“. In der Kategorie Hörfunk wurde Batholomäus von Laffert für sein Feature „Mittelmeer – Das Sterben hat kein Ende“, gesendet im Ö1-„Europa-Journal“, ausgezeichnet. Anerkennungspreise gingen an Kim Kadlec („Am Schauplatz“), Markus Stachl („Thema“), Johannes Kaup („Ö1 Radiokolleg“) und Beate Tomassovits („Ö1 Journal-Panorama“). Verliehen wurden die Preise gestern Abend, am Mittwoch, dem 8. November 2017, in Wien.
Der Preis, der im Sinne des Lebenswerks von Prälat Leopold Ungar von der Caritas der Erzdiözese Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien vergeben wird, ist mit 20.000 Euro der höchstdotierte Journalisten-/Journalistinnenpreis Österreichs. Mit dem Preis werden herausragende journalistische Leistungen prämiert, die Toleranz und Verständnis im Umgang mit gesellschaftlichen Minderheiten fördern und sich mit sozialpolitischen Themen wie Armut, Obdachlosigkeit, Migration, Flucht, Alter, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen.
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Im Namen des ORF gratuliere ich allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich zu dieser Auszeichnung. Die geehrten Beiträge und Sendungsformate zeigen exemplarisch, wie wichtig verantwortungsvoller Qualitätsjournalismus in schwierigen Zeiten ist – besonders dort, wo es um Armut, Hunger und Flucht geht.“
Der Hauptpreis in der Kategorie TV ging an Beate Haselmayer für das ORF-„WELTjournal“ „Russland – Gewalt erlaubt“. Haselmayer traf Opfer, Täter und Helferinnen und führte vor Augen, dass die Gewalt in Russland auch vor Minderheiten, Andersdenkenden oder Homosexuellen nicht Halt macht. „Eine ausgezeichnet gemachte Reportage mit der richtigen Mischung aus Information und Emotion“, so die Jury.
Bartholomäus von Laffert wurde in der Kategorie Hörfunk für „Mittelmeer – Das Sterben hat kein Ende“ von der Jury einstimmig ausgewählt. Drei Wochen lang hat der in Wien lebende freie Reporter die Helfer an Bord der Sea-Watch 2 vor der libyschen Küste begleitet und ein – so die Jury-Begründung – „packendes, berührendes und handwerklich hoch professionelles Radio-Feature gestaltet“.
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